Hallo Leute,
bin keiner von den absoluten Schraubern aber so ein bischen Ahnung von Technik habe ich ja doch. Folgendes Problem meine SV 650 S BJ 99 ca. 18 TKM hatte als ich das lezte mal fuhr ständig Fehlzündungen so alle 100 Meter.
Als ich wieder zu Hause war war es alle 2 Meter. Habe Sie dann zum Winterschlaf geschickt (vorher natürlich Tank gefüllt..) Nun habe ich sie letzte Woche gestartet und sie lief irgendwie nicht rund. Dachte erst das nur ein Zylinder läuft. Habe aber jeweils eine Kerzenstecker gezogen und bei beiden Versuchen sprang sie an. Ich konnte auch fahren, aber irgendwie war sie lauter als normal und nahm das Gas nicht richtig an (bin nur ein paar Meter zum Test gefahren). Hatte das Gefühl als ob der Zylinder unterm Tank normal läuft und der Vordere unrund. Daraufhin habe ich die Kerzen vertauscht, Zündkabel auf Korrosion geprüft und die Zündspulen vertauscht. (Fehlanzeige) Als ich Sie dann wieder versucht habe zu starten lief sie zwar auch wieder an aber ich hörte immer so ein Zischen/Abblasen aus dem Motorbereich (Pfsch - Pfsch : ca. alle 10 Sek.)
Also Motor aus und heute wieder mal versucht zu erkunden was defekt sein könnten. Nun läuft sie gar nicht mehr an. Getestet bis Bat. leer war.
Kerzen gesaubert, Zündfunke überprüft, aber kein Motorstart. Könnt Ihr mir sagen was ich noch prüfen kann und vor allem (wie !). Bitte nicht nur
" Wasser im Tank "? - sondern auch die Lösung wie ich das prüfen kann.
Es dankt Euch die Schwarze Witwe (PS: ist fast ne Kurzgeschichte geworden)
Motor läuft unrund, Geräusche, nun kein Start mehr möglich
-
Diabolus650s
-
Adrian:op
http://mitglied.lycos.de/adrianrot/SV/Vergaser.jpg
Edit B.i.B. // Copyright // IMG Tags entfernt // Bitte nur eigene Bilder einstellen!
Nicht mehr starten können deutet auf nasse Zündkerzen. Einfach mal neue besorgen auch wenn die alten noch OK aussehen.
In der Annahme dass alles mit der Zündung OK ist fällt mir folgendes ein:
Vermutung:
Bekommt zu viel Sprit der unsauber verbrannt wird und deswegen die Fehlzündungen und unrunder Motorlauf.
1. Uhrsache
Vergaserprobleme. Im Vergaser befinden sich zwei Membranen ( 7 ) pro Vergaser eine. Durch Unterdruck gesteuert ziehen sie dieses schwarze Plastikteil ( 8 )( was man sieht wenn die Airbox abgenommen worden ist) abwechselnd zurück. Wenn man die Airbox runter hat kann man die Teile beobachten während der Motor läuft. Wenn man nun Gas gibt müssten diese ( 8 ) sich stärker hin und her bewegen als im Leerlauf. Wenn diese hängen bleiben stimmt an dieser Stelle etwas nicht und der Vergaser sollte zerlegt werden.
2. Ursache
Choke bleibt hängen und geht nicht mehr zu -> Folge zu fettes Gemisch. Die Vergaserbank von den Zylindern lösen und anheben. Dem Seilzug vom Chokehebel zum Vergaser folgen. An einer Stelle teilt sich der Seilzug und mündet im Vergaser. Dort befindet sich jeweils eine Schraube die die Choke-Kolben ( 10 ) im Vergaser festhält. Wenn man diese abschraubt kann man sich den Chokekolben anschauen. Wenn dieser versifft und schmutzig ist, dann reicht die Federkraft nicht aus um den Kolben wieder sauber in die Ausgangsposition zu drücken. Saubermachen und eine neue Dichtung besorgen. Leicht einölen und wieder zusammenbauen.
3. Ursache
Schwimmernadel ( 18 ) dichtet nicht richtig ab und der Vergaser läuft zu fett / über. Vergaserbatterie komplett vom Motorrad lösen. Die nachfolgenden Arbeiten betreffen sehr sehr kleine und empfindliche Teile. Äußerste Sorgfalt und Sauberkeit sind Pflicht. Jeder Vergaser hat eine Schwimmerkammer ( 21 ) in der von der Benzinpumpe Sprit hineingepumpt wird. Diese befinden sich auf der Unterseite vom Vergaser. In dieser Kammer befindet sich ein Schwimmer ( 14 ) der ein spitzes Bauteil (Schwimmernadel ( 18 )) nach oben drückt wenn genug Benzin in der Schwimmerkammer vorhanden ist. Die Schwimmernadel hat im Inneren eine kleine Feder. An der Spitze ist sie mit einer Art Gummi beschichtet. Sollte Die Feder nicht leichtgängig oder die Beschichtung beschädigt sein, ist dieses Teil auszutauschen.
Des Weiteren sollten bei dieser Laufleistung die Vergaser Synchronisiert werden. Dies könnte auch eine Ursache für das Problem darstellen, jedoch nicht in diesem von dir beschriebenen Ausmaß.
Gruß Adrian
Edit B.i.B. // Copyright // IMG Tags entfernt // Bitte nur eigene Bilder einstellen!
Nicht mehr starten können deutet auf nasse Zündkerzen. Einfach mal neue besorgen auch wenn die alten noch OK aussehen.
In der Annahme dass alles mit der Zündung OK ist fällt mir folgendes ein:
Vermutung:
Bekommt zu viel Sprit der unsauber verbrannt wird und deswegen die Fehlzündungen und unrunder Motorlauf.
1. Uhrsache
Vergaserprobleme. Im Vergaser befinden sich zwei Membranen ( 7 ) pro Vergaser eine. Durch Unterdruck gesteuert ziehen sie dieses schwarze Plastikteil ( 8 )( was man sieht wenn die Airbox abgenommen worden ist) abwechselnd zurück. Wenn man die Airbox runter hat kann man die Teile beobachten während der Motor läuft. Wenn man nun Gas gibt müssten diese ( 8 ) sich stärker hin und her bewegen als im Leerlauf. Wenn diese hängen bleiben stimmt an dieser Stelle etwas nicht und der Vergaser sollte zerlegt werden.
2. Ursache
Choke bleibt hängen und geht nicht mehr zu -> Folge zu fettes Gemisch. Die Vergaserbank von den Zylindern lösen und anheben. Dem Seilzug vom Chokehebel zum Vergaser folgen. An einer Stelle teilt sich der Seilzug und mündet im Vergaser. Dort befindet sich jeweils eine Schraube die die Choke-Kolben ( 10 ) im Vergaser festhält. Wenn man diese abschraubt kann man sich den Chokekolben anschauen. Wenn dieser versifft und schmutzig ist, dann reicht die Federkraft nicht aus um den Kolben wieder sauber in die Ausgangsposition zu drücken. Saubermachen und eine neue Dichtung besorgen. Leicht einölen und wieder zusammenbauen.
3. Ursache
Schwimmernadel ( 18 ) dichtet nicht richtig ab und der Vergaser läuft zu fett / über. Vergaserbatterie komplett vom Motorrad lösen. Die nachfolgenden Arbeiten betreffen sehr sehr kleine und empfindliche Teile. Äußerste Sorgfalt und Sauberkeit sind Pflicht. Jeder Vergaser hat eine Schwimmerkammer ( 21 ) in der von der Benzinpumpe Sprit hineingepumpt wird. Diese befinden sich auf der Unterseite vom Vergaser. In dieser Kammer befindet sich ein Schwimmer ( 14 ) der ein spitzes Bauteil (Schwimmernadel ( 18 )) nach oben drückt wenn genug Benzin in der Schwimmerkammer vorhanden ist. Die Schwimmernadel hat im Inneren eine kleine Feder. An der Spitze ist sie mit einer Art Gummi beschichtet. Sollte Die Feder nicht leichtgängig oder die Beschichtung beschädigt sein, ist dieses Teil auszutauschen.
Des Weiteren sollten bei dieser Laufleistung die Vergaser Synchronisiert werden. Dies könnte auch eine Ursache für das Problem darstellen, jedoch nicht in diesem von dir beschriebenen Ausmaß.
Gruß Adrian
Zuletzt geändert von Adrian:op am 28.02.2007 2:14, insgesamt 1-mal geändert.
-
B.i.B.