danke erstmal für die umfangreiche info...peter_s hat geschrieben:Hallo nochmal!
Meines Wissens hast du bei Laminathelmen mit der Schale kein Problem, die ist auch nach 10 Jahren noch nicht viel weniger stabil. Wie schon genannt sieht es bei Helmen mit reiner Kunststoffschale (dürfte Polycarbonat sein) so, dass diese schneller altern. Hier würde ich 5 Jahre mal als guten Richtwert nehmen, bevor ein neuer angeschafft werden soll.
Anders sieht es natürlich aus, wenn du mit dem Helm mal einen Sturz hattest oder er auch nur mal runtergefallen ist. Dies kann theoretisch die Struktur sehr stark schwächen, nur - das wird jeder kennen - tauscht man halt nicht einen teuren Helm, nur weil er einmal runtergefallen ist.... Ob man das aber sollte steht wo anders geschrieben. Hier sehe ich den Nachteil übrigens wieder bei den reinen Kunststoffschalen, weil hier ein Haarriss schon beträchtliche Einbußen bei der Festigkeit nach sich zieht. Bei Laminathelmen platzt schnell mal das Gelcoat ab, es handelt sich hierbei allerdings nur um die Deckschicht. Sieht nicht gut aus, wird aber der Festigkeit nicht wirklich schädlich sein, weil der Helm die Festigkeit durch das Glas-/Kohle-/Aramid-Gewebe erhält.
mfg, Peda
tragezeit gewöhnlicher integralhelme
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derherrliche
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Michael
Also ein Helm, der sicherheitsrelevant beschädigt ist durch einen Fall aus 1 m Höhe, der hat auch vorher nix getaugt.peter_s hat geschrieben:Anders sieht es natürlich aus, wenn du mit dem Helm mal einen Sturz hattest oder er auch nur mal runtergefallen ist. Dies kann theoretisch die Struktur sehr stark schwächen, nur - das wird jeder kennen - tauscht man halt nicht einen teuren Helm, nur weil er einmal runtergefallen ist.... Ob man das aber sollte steht wo anders geschrieben.
Will sagen: Ein guter Helm muss das vertragen. Bei einem ernsthaften Unfall wirken viel größere Energien auf ihn ein.
Möchte bald mal probieren, was mein - aus hygienischen Gründen - ausrangierter Shoei noch so aushält. Der hat einen 100 und einen 200 km/h Sturz hinter sich und einige Runterfaller. Werde den Test dann filmen.
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peter_s
Hallo Michel!
Unterschätze das nicht! Selbst ein sehr guter Helm, der aus 80cm Höhe (also vom Sitz des Motorrads fällt) auf eine Bordsteinkante oder - von der punktuellen Belastung her noch schlimmer - auf ein spitzes Steinchen am Asphalt fällt, ist einer sehr hohen Belastung ausgesetzt.
Klar wird er dadurch nicht zerschmettert aber zumindest kann eine relevante Schwächung der Schale die Folge sein, die im Falle eines Sturzes dann einen ebenfalls spitzen Gegenstand schon bei einer Auprallgeschwindigkeit von 50km/h eindringen lässt statt normalerweise bei 70km/h.
Als Beispiel hier das brechen von Glas: durch leichtes anritzen zerbricht das Glas dann bei Belastung um vieles leichter.
Sicher übertreiben die Helmhersteller etwas, da sie sich einerseits absicherung und andererseits schnell neue Helme verkaufen wollen
Aber von der Hand zu weisen ist die Schwächung eines Helmes durch zuvor stattgefundene Belastungen nicht.
mfg, Peda
Unterschätze das nicht! Selbst ein sehr guter Helm, der aus 80cm Höhe (also vom Sitz des Motorrads fällt) auf eine Bordsteinkante oder - von der punktuellen Belastung her noch schlimmer - auf ein spitzes Steinchen am Asphalt fällt, ist einer sehr hohen Belastung ausgesetzt.
Klar wird er dadurch nicht zerschmettert aber zumindest kann eine relevante Schwächung der Schale die Folge sein, die im Falle eines Sturzes dann einen ebenfalls spitzen Gegenstand schon bei einer Auprallgeschwindigkeit von 50km/h eindringen lässt statt normalerweise bei 70km/h.
Als Beispiel hier das brechen von Glas: durch leichtes anritzen zerbricht das Glas dann bei Belastung um vieles leichter.
Sicher übertreiben die Helmhersteller etwas, da sie sich einerseits absicherung und andererseits schnell neue Helme verkaufen wollen
mfg, Peda