Bike hat lange gestanden, was beachten.


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-Claudia-


Bike hat lange gestanden, was beachten.

#1

Beitrag von -Claudia- » 11.04.2006 23:44

Mein Freund ist im Frühjahr 2005 mit meiner GS500 verunglückt. Ich bin seid dem nicht mehr gefahren, aber langsam kommt die Lust wieder und seine SV 650s Bj 10/2003 habe ich behalten, steht noch immer in der Garage.

Nun zur Frage die Sv ist 2005 nur einen Monat gelaufen und dieses Jahr noch gar nicht.
Nur was soll ich beachten? Die Batterie ist hin und wurde von mir ausgetauscht und siehe da sie springt wieder sofort an. Habe sie aber bisher noch nicht bewegt.

Muß man sie wieder einfahren und Ölwechsel machen, lieber direkt Öl wechseln oder nach 1000 oder 2000 km wechseln.

RAKMoritz


#2

Beitrag von RAKMoritz » 12.04.2006 0:12

hallo,

Öl und Filter würde ich tauschen
Ansonsten eine Sichtkontrolle der Reifen, Bremse, Kette usw. durchführen.
Reifendruck überprüfen.

Falls die Bremsflüssigkeit älter als 2 Jahre ist würde ich diese auch auswechseln

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ingo H.
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#3

Beitrag von ingo H. » 12.04.2006 8:14

RAKMoritz hat geschrieben:hallo,

Öl und Filter würde ich tauschen
Ansonsten eine Sichtkontrolle der Reifen, Bremse, Kette usw. durchführen.
Reifendruck überprüfen.

Falls die Bremsflüssigkeit älter als 2 Jahre ist würde ich diese auch auswechseln
DITO!

Und dann vor allem erst Mal wieder fahren, sich mit der SV wieder vertraut machen, also wieder & wieder fahren.

Wenn ein Rennfahrer vom Mopped fällt, fährt er auch gleich wieder, wenn es wider geht, daß ist die beste Therapie, also fahren & wieder fahren.


Gruß aus dem Oberharz, wo es wieder nochmal schneit, ingo H. :wink:
SV fahren ist einfach geil !!!

Und noch eins: " Die LE-Maske an meiner SUZI bleibt dran !!! "

Im Winter fahre ich Jeep !!!

Mein neues Mopped heißt Erna, HD Sportster 48 !!!

ramsed


Re: Bike hat lange gestanden, was beachten.

#4

Beitrag von ramsed » 12.04.2006 14:10

-Claudia- hat geschrieben:Mein Freund ist im Frühjahr 2005 mit meiner GS500 verunglückt. Ich bin seid dem nicht mehr gefahren, aber langsam kommt die Lust wieder und seine SV 650s Bj 10/2003 habe ich behalten, steht noch immer in der Garage.

Nun zur Frage die Sv ist 2005 nur einen Monat gelaufen und dieses Jahr noch gar nicht.
Nur was soll ich beachten? Die Batterie ist hin und wurde von mir ausgetauscht und siehe da sie springt wieder sofort an. Habe sie aber bisher noch nicht bewegt.

Muß man sie wieder einfahren und Ölwechsel machen, lieber direkt Öl wechseln oder nach 1000 oder 2000 km wechseln.
Hallochen,

Also wenn das Motorrad bereits eingefahren ist / war, brauchst Du das nicht mehr zu machen. Klar, zu Beginn vielleicht nicht grad mit Vollstoff, aber das versteht sich ja von selber.

Nach einem Unfall muss man sich mental wieder fit fuehlen... manchmal hilft eine kleine Stunde oder zwei mit einem Fahrlehrer wieder richtig rein zu kommen....

Ich an Deiner Stelle wuerde mir das Geld fuer Oel / Filter / Bremsfluessigkeit sparen und es eher einem Fahrlehrer bringen.

Standschaeden hat die SV sicher keine.

Faehrt Dein Freund wieder Motorrad ?

Gruss,
David

-Claudia-


#5

Beitrag von -Claudia- » 12.04.2006 18:46

Mein Freund hat den Unfall leider nicht überlebt. Er hatte meine Gs von einem Werkstatt aufenthalt abgeholt, da ich den Arm in Gips hatte ist er gefahren und ich im Auto hinterher. Leider führte ein Fehler am Vorderrad zum Unfall. Obwohl er 15 Jahre Unfallfrei gefahren ist hatte er keine Chance, das Bike wieder unter Kontrolle zu bringen und ist in einer Kurve in den Gegenverkehr gerutscht. Ein Gutachten ergab einen Fehler an der Vorderradgabel, dieser brachte die Gs auf einer Bodenwelle in der Kurve ins Schlingern, was laut Sachverständigem nicht mehr abzufangen war.

Der für die Reperatur zuständige Mechaniker erhielt eine Bewährungsstrafe von 2 Jahren.

Ich hatte deshalb auch nicht die Nerven mich wieder aufs Bike zu setzten, dazu kommt ja noch das es seine Maschine war.

Es hört zwar immer leicht an, wenn man sagt das man direkt wieder aufsteigen soll. Aber wenn du selbst hinter dem Freund fährst und siehst wie er verunglückt, dann ist es nicht mehr so einfach.

Mit dem Fahrlehrer ist zwar eine gute Idee, habe aber ein Sicherheitstraining gebucht. Das habe ich früher mit meinem Freund alle 2 Jahre besucht.

Ich höre jetzt aber lieber auf, es kommen zuviele Erinnerungen hoch.

Jan Zoellner
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#6

Beitrag von Jan Zoellner » 12.04.2006 18:54

Ich hatte nach dem ersten Posting sowas vermutet, aber mich nicht getraut zu fragen. Mein Beileid.

Ontopic: Auch nach dieser Standzeit ist eigentlich nicht wirklich viel zu machen außer normaler Wartung. Öl würd ich gleich machen, Bremsflüssigkeit muß man mal sehen. Ansonsten viel Spaß mit der SV!

Ciao
Jan
--
If ya don´t spend the most money on tires and gas, ya ain´t havin´ enough fun.

-Claudia-


#7

Beitrag von -Claudia- » 12.04.2006 19:57

Einige Fragen habe ich noch.

Der Tüv ist im Oktober 2005 abgelaufen. Wie läuft das mit der Anmeldung. Zum Straßenverkehrsamt und Kennzeichen holen und dann zum Tüv. Oder muß ich sie zum Tüv transportiren lassen und dann Kennzeichen holen?

Womit sollte ich die Kette behandeln, da von guter Schmierung momentan nicht die Rede sein kann?

lelebebbel


#8

Beitrag von lelebebbel » 12.04.2006 22:12

Kann man das Motorrad anmelden ohne TÜV? Ich glaube nicht.

Also bräuchtest du zuerst den TÜV-Stempel - rotes Kennzeichen bei einer Werkstatt besorgen und damit in selbige (oder zum TÜV) fahren zwecks HU.

Was anscheinend auch geht: Kennzeichen reservieren und schonmal machen lassen, dann ohne Siegel dranschrauben, Versicherungsbestätigung ("Doppelkarte") holen, und damit zum TÜV fahren.
Das sei legal, solange du im richtigen Landkreis unterwegs bist (also der, der auf dem KZ steht) und direkt zum TÜV fährst.
So sagte es mir neulich die Dame an der Zulassungsstelle.

SVHellRider


#9

Beitrag von SVHellRider » 12.04.2006 22:22

Ja, im Zweifel bei der Zulassungsstelle anrufen, die sollten wissen wie das geht.
Für die Kette: Kettenfett/Kettenspray.

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