Was mache ich verkehrt?
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T
Hi.
Ich fahre ja jetzt auch seit etwa 2 Monaten die SV und habe ebenfalls ein kleines Problem mit meinen Kurvengeschwindigkeiten/Schräglage.
Ich fahre meist mit nem Kollegen (er auf ner offenen NSR) und es ist mir schon oft passiert das ich nicht hinterherkomme, was aber nicht an der Leistung liegt (meine ist gedrosselt) sondern daran das ich mehr oder weniger die Kurven zuparke. Da ich schon 2 Jahre 125er gefahren bin (zwar gedrosselt aber naja...) wurmt mich das ganze schon ein wenig. Will ja schließlich nicht ewig das Bike um die Kurven rumtragen. Von schleifenden Rasten oder davon den Reifen auf der Kante zu fahren kann ich im Moment auch nur träumen. Würdet ihr mir empfehlen einfach mal ein Sicherheitstraining mitzumachen oder könnte ein wenig Schräglage üben auf nem Parkplatz etc auch schon was bringen???
Mfg
Ich fahre ja jetzt auch seit etwa 2 Monaten die SV und habe ebenfalls ein kleines Problem mit meinen Kurvengeschwindigkeiten/Schräglage.
Ich fahre meist mit nem Kollegen (er auf ner offenen NSR) und es ist mir schon oft passiert das ich nicht hinterherkomme, was aber nicht an der Leistung liegt (meine ist gedrosselt) sondern daran das ich mehr oder weniger die Kurven zuparke. Da ich schon 2 Jahre 125er gefahren bin (zwar gedrosselt aber naja...) wurmt mich das ganze schon ein wenig. Will ja schließlich nicht ewig das Bike um die Kurven rumtragen. Von schleifenden Rasten oder davon den Reifen auf der Kante zu fahren kann ich im Moment auch nur träumen. Würdet ihr mir empfehlen einfach mal ein Sicherheitstraining mitzumachen oder könnte ein wenig Schräglage üben auf nem Parkplatz etc auch schon was bringen???
Mfg
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Gegge
Servus!
@T: mach Dir da mal keinen Kopf. Nach 2 Monaten SV bist Du zwar schon etwas an sie gewöhnt, aber um ein Motorrad halbwegs zügig zu bewegen braucht es imho etwas länger (ich rechne jetz die 2 jahre 125er schon dazu
)
Nicht verkrampfen und mach Dir keinen Druck! Kommt Zeit, kommt Schräglage, wirst sehn. Fahr einfach so, wie Du Dich sicher fühlst und es wird mit der Zeit immer besser gehn.
Sollte Dein Kollege (oder Du) der Meinung sein, dass Du die Kurven zuparkst, lass ihn vor! Solange er bei jeder Kreuzung wartet, is alles ok
Ist er ein netter Kollege, passt er sein Tempo vor Dir Deinem an, und Du kannst Dir anschauen, wie er es macht und Dir das eine oder andere abgucken.
zum Thema Hinterbremse:
Kann ich nur sagen, dass ich sie vor allem dann nutze, wenn ich in Serpentinengelände unterwegs bin und mal wieder etwas flott auf eine Kehre zugeflogen komme, dann nutz ich das zusätzliche bißchen Bremskraft schon gerne. Klar blockierts dann auch hinten mal, weil man im Fuss halt doch weniger Gefühl hat, aber man lernt mit der Zeit die Dosierung, bzw. halt wieder etwas zu öffnen. Das automatisiert sich und irgendwann wirds zur Routine.
Als ich dieses Jahr ein Fahrsicherheitstraining (gibts hier in Vorarlberg/A 3 x im Jahr auch kostenlos von der Polizei, mitgesponsort von ner Bank) mitgemacht hab, hat uns der Instructor den Unterschied von nur Rückbremse/nur Vorderbremse und Vorder+Hinterbremse vorgeführt, aus ca. 50 km/h brachte es schon 1-2 m.
Und grad bei ner Gefahrenbremsung denk ich, nützen wir doch alle gerne "alles was wir haben", oder?
Klar, im normalen Straßenverkehr und auf Freilandstraßen nutz ich auch zu ca. 95% nur die Vorderbremse
Viel Spaß im Rest der Saison,
Gegge
@T: mach Dir da mal keinen Kopf. Nach 2 Monaten SV bist Du zwar schon etwas an sie gewöhnt, aber um ein Motorrad halbwegs zügig zu bewegen braucht es imho etwas länger (ich rechne jetz die 2 jahre 125er schon dazu
Nicht verkrampfen und mach Dir keinen Druck! Kommt Zeit, kommt Schräglage, wirst sehn. Fahr einfach so, wie Du Dich sicher fühlst und es wird mit der Zeit immer besser gehn.
Sollte Dein Kollege (oder Du) der Meinung sein, dass Du die Kurven zuparkst, lass ihn vor! Solange er bei jeder Kreuzung wartet, is alles ok
Ist er ein netter Kollege, passt er sein Tempo vor Dir Deinem an, und Du kannst Dir anschauen, wie er es macht und Dir das eine oder andere abgucken.
zum Thema Hinterbremse:
Kann ich nur sagen, dass ich sie vor allem dann nutze, wenn ich in Serpentinengelände unterwegs bin und mal wieder etwas flott auf eine Kehre zugeflogen komme, dann nutz ich das zusätzliche bißchen Bremskraft schon gerne. Klar blockierts dann auch hinten mal, weil man im Fuss halt doch weniger Gefühl hat, aber man lernt mit der Zeit die Dosierung, bzw. halt wieder etwas zu öffnen. Das automatisiert sich und irgendwann wirds zur Routine.
Als ich dieses Jahr ein Fahrsicherheitstraining (gibts hier in Vorarlberg/A 3 x im Jahr auch kostenlos von der Polizei, mitgesponsort von ner Bank) mitgemacht hab, hat uns der Instructor den Unterschied von nur Rückbremse/nur Vorderbremse und Vorder+Hinterbremse vorgeführt, aus ca. 50 km/h brachte es schon 1-2 m.
Und grad bei ner Gefahrenbremsung denk ich, nützen wir doch alle gerne "alles was wir haben", oder?
Klar, im normalen Straßenverkehr und auf Freilandstraßen nutz ich auch zu ca. 95% nur die Vorderbremse
Viel Spaß im Rest der Saison,
Gegge
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wolfi
Noch ein kleiner Tipp den ich von einem alten Hasen bekommen hab (Ronald März, vielleicht kennt den der ein oder andere ... ):
Wenn Du ´nen Fehler gemacht hast, so ´nen richtigen Megafehler, der gerade eben nochmal gut gegangen ist und Du stehst so richtig unter Adrenalin ... dann drück auf den Blinkerknopf. So, als ob Du den Blinker ausschalten willst.
Erst hab ich auch gedacht, so ein Quatsch, was soll´n das. Aber irgendwie wirkt das innerlich wie eine "O.K."-Funktion. Als ob Du in Windows ein Fenster wegklickst. Man hakt das ab und fährt entspannter weiter. Seitdem erwisch ich mich hin und wieder mal dabei, dass ich ganz automatisch den Blinkerknopf drücke. Schon seltsam. Aber bei mir wirkt´s.
Entspannt fahren ist unglaublich wichtig. Wenn man in einer anspruchsvollen Situation verkrampf ist das echt ungünstig. Vor mir hat sich schon mal einer in einer 100+x km/h-Kurve mit ca. 60 Sachen abgelegt, nur weil er innerlich blockiert hat und dann auch die Hinterradbremse blockiert hat. Dabei hätt er sie nur aufmachen müssen und sich ein bischen in die Kurve lehnen müssen. Es kann alles so einfach sein, wenn man sich´s nicht schwer macht.
Wie Gegge benutze ich auch meist nur die Vorderradbremse und nehm das Hinterrad dazu, wenn´s mal eng wird und nur wenn´s geradeaus geht. Dass dann in das Heck ein bischen kommt ist normalerweise kein Problem. Du gehst einfach wieder ein bischen runter von der Bremse.
Für´s Selbstbewußtsein hilft einfach nur üben.
Deswegen möchte auch ich Dir zum Fahrertraining raten, das Geld ist gut investiert.
Viele Grüße
Wolfi
Wenn Du ´nen Fehler gemacht hast, so ´nen richtigen Megafehler, der gerade eben nochmal gut gegangen ist und Du stehst so richtig unter Adrenalin ... dann drück auf den Blinkerknopf. So, als ob Du den Blinker ausschalten willst.
Erst hab ich auch gedacht, so ein Quatsch, was soll´n das. Aber irgendwie wirkt das innerlich wie eine "O.K."-Funktion. Als ob Du in Windows ein Fenster wegklickst. Man hakt das ab und fährt entspannter weiter. Seitdem erwisch ich mich hin und wieder mal dabei, dass ich ganz automatisch den Blinkerknopf drücke. Schon seltsam. Aber bei mir wirkt´s.
Entspannt fahren ist unglaublich wichtig. Wenn man in einer anspruchsvollen Situation verkrampf ist das echt ungünstig. Vor mir hat sich schon mal einer in einer 100+x km/h-Kurve mit ca. 60 Sachen abgelegt, nur weil er innerlich blockiert hat und dann auch die Hinterradbremse blockiert hat. Dabei hätt er sie nur aufmachen müssen und sich ein bischen in die Kurve lehnen müssen. Es kann alles so einfach sein, wenn man sich´s nicht schwer macht.
Wie Gegge benutze ich auch meist nur die Vorderradbremse und nehm das Hinterrad dazu, wenn´s mal eng wird und nur wenn´s geradeaus geht. Dass dann in das Heck ein bischen kommt ist normalerweise kein Problem. Du gehst einfach wieder ein bischen runter von der Bremse.
Für´s Selbstbewußtsein hilft einfach nur üben.
Deswegen möchte auch ich Dir zum Fahrertraining raten, das Geld ist gut investiert.
Viele Grüße
Wolfi
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neodrei
wolfi hat geschrieben:Entspannt fahren ist unglaublich wichtig. Wenn man in einer anspruchsvollen Situation verkrampf ist das echt ungünstig. Vor mir hat sich schon mal einer in einer 100+x km/h-Kurve mit ca. 60 Sachen abgelegt, nur weil er innerlich blockiert hat und dann auch die Hinterradbremse blockiert hat. Dabei hätt er sie nur aufmachen müssen und sich ein bischen in die Kurve lehnen müssen. Es kann alles so einfach sein, wenn man sich´s nicht schwer macht.
Nicht uninteressant: Ich habe das meine Schwester gerade machen lassen und die meinte nur "ach geh weg... das kenn ich schon vom Reiten..." Ihr Reitlehrer würde auch immer sagen, sie solle locker auf dem Gaul sitzen und nicht verkrampfen und verwies auf dieses "Zähnezusammenbeißen" ...
Erst einmal ein dickes DITO bezüglich des Rates zum Sicherheitstraining. Ist auf jeden Fall hilfreich und so teuer ist es auch nicht. Zumal die meist schöne Strecken haben, auf denen das Fahren zusammen mit ein paar anderen Bikern Spaß macht! Ist also nicht nur nerviges Rumkommandieren der Instruktoren. War bei mir zumindest eine extrem lockere Stimmung und es hat wider Erwarten echt Spaß gemacht!wolfi hat geschrieben:Wie Gegge benutze ich auch meist nur die Vorderradbremse und nehm das Hinterrad dazu, wenn´s mal eng wird und nur wenn´s geradeaus geht. Dass dann in das Heck ein bischen kommt ist normalerweise kein Problem. Du gehst einfach wieder ein bischen runter von der Bremse.
Für´s Selbstbewußtsein hilft einfach nur üben.
Deswegen möchte auch ich Dir zum Fahrertraining raten, das Geld ist gut investiert.
Beim Bremsen bin ich auch voll bei euch. Wenn's "eng" wird (bzw. ich halt ein wenig aggressiv fahre
grüße
- flyingernst
- SV-Rider
- Beiträge: 1388
- Registriert: 21.05.2002 21:27
- Wohnort: Ditzingen
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SVrider:
Also beim Moped zieht bei ängstlichen Leuten die "einfach wegkucken-Methode" ganz gut, hab ich an mir auch schon gemerkt. Wenn ich es irgendwie geschafft habe zu denken, "oh, so toll ist das nicht was ich fabriziert habe" und muss noch tiefer runter, oder habe angst dass da dreck ist, oder ich merke ich fahr zu weit an den straßenrand (linkskurve) dann schau ich wieder ins Kurven innere und alles ist verflogen (nur nicht ich). Also ich glaube aufgrund von persönlicher Panik und darauf folgender Fehlentscheidung macht man mehr Stürze "als wie" durch physikalische Gegebenheiten. So ist es auch bei Nacht, man fährt um Kurven, denkt "Was war den das" (ok man fährt nachts langsamer), am nächsten tag (sieht man) ist da ein haufen Baumrinde auf der Straße gelegen....ich glaube der Fahrer macht mehr durch seine falschen Schlussfolgerungen kaputt wie dass andere Faktoren zu brenzlichen Situationen führen
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B.i.B.
- Stormeagle
- SV-Rider
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- Registriert: 11.05.2006 22:15
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SVrider:
Da ich denke das das hier jetzt ganz gut reinpasst, wollte ich mal fragen, mit welcher Haltung man denn am besten durch eine Kurve fährt? Habe in der Suche geschaut aber nix direkt gefunden.
Ich fahre die SV auch erst seit 2 monaten (S). Ich bin vorher Supermoto gefahren und habe zurzeit auch noch manchmal das Problem das ich sehr gerade in Kurven sitze und versuche zu "drücken" ? Was ist denn genau drücken und wie macht mans richtig?
Ich fahre die SV auch erst seit 2 monaten (S). Ich bin vorher Supermoto gefahren und habe zurzeit auch noch manchmal das Problem das ich sehr gerade in Kurven sitze und versuche zu "drücken" ? Was ist denn genau drücken und wie macht mans richtig?
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Manic
Stormeagle hat geschrieben:Ich fahre die SV auch erst seit 2 monaten (S). Ich bin vorher Supermoto gefahren und habe zurzeit auch noch manchmal das Problem das ich sehr gerade in Kurven sitze und versuche zu "drücken" ? Was ist denn genau drücken und wie macht mans richtig?
also drücken ist wohl eher was für ne Supermoto oder ein Ausweichmanöver, da bildest du mit dem motorrad in der Kurve keine Linie, sondern drückst nur das Motorrad in Schräglage.
Ich sitz so nah am Tank wies geht und schiebe in ner Kurve das Kurven-innere bein etwas nach vorne, außerdem noch die innere Schulter. Musst dich halt mit dem Motorrad reinlegen
aber das kommt schon mit der Zeit
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MichelMD
Mhm... auch ich hatte gestern meine 1te Fahrstunde... zickzack fahren, bremsen, schrittgeschwindigkeit.. und mein Fahrlehrer hatte mir verboten die Vorderrad bremse zu benutzen!
Er hat mir auch davon abgeraten in Kurven zu bremsen und wenn mal gebremst werden müsste, dosiert etwas die Voderradbremse aber vielmehr die Hinterrad bremse zu benutzen...!

Wollen die Fahrprüfer das so oder wieso gibt er mir diese Tips wenn 95% der User hier davon abraten....
Er hat mir auch davon abgeraten in Kurven zu bremsen und wenn mal gebremst werden müsste, dosiert etwas die Voderradbremse aber vielmehr die Hinterrad bremse zu benutzen...!
Wollen die Fahrprüfer das so oder wieso gibt er mir diese Tips wenn 95% der User hier davon abraten....
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Pinky
in der kurve (also in schräglage) solltest du es tunlichst unterlassen in die vr-bremse zu langen (wenn dann sehr dosiert und damit rechnend das die kiste gleich mehr geradeaus fährt)... das sollte alles schon vorher fertig sein - wenn die wirklich zu schnell bist und es nicht anders geht mehr hinten wie vorne dann is die abfluggefahr geringer - allerding neigt die hr-bremse der sv zum blockieren womit man umgehen können muss sonst machts dich genauso lang - wenn du damit klar kommst benutz sie und verschenk die restlichen % der bremswirkung nicht nur weil ein anderer gesagt hat das ......
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Manic
MichelMD hat geschrieben:Mhm... auch ich hatte gestern meine 1te Fahrstunde... zickzack fahren, bremsen, schrittgeschwindigkeit.. und mein Fahrlehrer hatte mir verboten die Vorderrad bremse zu benutzen!
wenn du bei schrittegeschwindigkeit und eingeschlagenem lenker vorne bremst liegt die kiste ganz schnell am boden
versuch erstmal alles am besten so umzusetzten wie es dir dein fahrlehrer beibringt, später kannst du dann immer noch rausfinden was für dich und dein motorrad am besten ist. und hier bezieht sich halt alles auf die sv. will sagen, dass dein fahrschulmotorrad wohl ne sanftere hinterbremse hat (denke mal, dass du so ne CB500 oder sowas fährst