ich glaub auch, einige hier nehmen das vieeeeel zu akademisch genau mit den drehzahlangaben und kilometerständen. das sind vorsichtig gewählte richtwerte, aber keine gesetze!!
wie gut der motor bei 800km oder 1600km eingefahren ist hängt von ca. 10000 faktoren ab, und mindestens auf die hälfte davon hat man keinen einfluss.
also:
-immer schön warmfahren,
-wechselnde drehzahlen und wechselnde last,
-mit dem einfahröl (also bis zur 1000er inspektion) nicht ewig auf der dosenbahn rumfahren (das is sowieso mist) und nich so hoch drehen
- sich nicht nach irgendwelchen komischen kilometerangaben richten, sondern eher langsam steigern (steigende volllast-anteile, höhere drehzahlen sind mit der zeit immer länger "erlaubt")
-rumchoppern mag der SV motor auch nicht. lieber runterschalten, als sich mit zu niedriger drehzahl den berg hochzuquälen!!!
-wenn man den motor während der einfahrzeit stärker "fordert" - von wegen dolomiten - kann man das einfahröl auch früher rausmachen.
das geht dann schon eher in die folgende richtung:
andere methode einen normalen strassenmotor einzufahren - von blumenpfluecker.com
http://www.blumenpfluecker.com/experien ... infahr.htm
die haben sicherlich ahnung von motorrädern. man beachte halt, dass bei dieser methode einige zusätzliche ölwechsel vorgenommen werden müssen, und dass man das dem händler lieber nicht erzählen sollte weil sonst die garantie futsch is

aus diesem grund wird das hier auch kaum einer so machen...
mebner hat geschrieben:Gibts da nicht einige Anleitungen von extrem Rennsport erpropten Fachleuten die einen neuen Motor innerhalb von 30 Minuten einlaufen lassen?
das geht sicherlich auch in die richtung wie der von mir gepostete link. aber warn das renn- oder strassenmotoren? rennkolben jedenfalls werden sowieso nur sehr kurz bis garnicht eingefahren - die teile, z.b. die spezialkolbenringe sind ohnehin nicht auf haltbarkeit ausgelegt, und passen sich daher schnell an.