Und wech war ich! :-(


Allgemeine Gesprächsthemen, Fragen und Antworten.
Kara


#16

Beitrag von Kara » 15.05.2004 15:27

Butler, eins vorweg: ich bin ein echter Feigling! Aber selbst nach meinem Unfall im Okt. 2002 (Bänderriß, 6 Wochen krankgeschr., Prellungen am ganzen Körper) hatte ich nur ein Gedanken - rauf's Mopped. Klar, bin ich ängstlich gefahren und geh heute noch nicht völlig unbeschwert in manche Kurve. Aber ich WOLLTE unbedingt wieder fahren.

Wart' ein paar Tage. Aber wenn dann diese unbändige Lust aufs Mopped nicht wiederkommt-dann laß es. Es gibt so viele schöne Hobbies.

Wenn Du nicht ganz bewußt sagen kannst "ich kenne das Riskio, ich versuch zwar, es durch meine Fahrweise zu minimieren, aber trortdem ist es da - aber der Spaß ist es mir wert, das Risiko einzugehen" dann fahr' nicht mehr. Es hat keinen Sinn, daß Du Dir "hinterher" wenn noch was passiert, Vorwürfe machst "warum habe ich..."

Denk' ein paar Tage bewußt drüber nach. Hobbies sollten Spaß machen und einen nicht in Sinnkrisen stürzen.

Tschüß, kara

mattis


#17

Beitrag von mattis » 15.05.2004 16:23

Hallo,
ev ... entuell hat geschrieben:also nochmal: sucht Euch ne kleine Enduro und übt
wer ein paarmal gefühlt hat wie es hinten und vorne blockiert und ein paarmal harmlos runtergepurzelt ist, der reagiert im Ernstfall viel gelassener
Naja. Geb dir ja prinzipiell bei solchen Sachen immer Recht ;-) aber in diesem Fall hätte das wohl auch nix gebracht.

Wenn dir die Straße ausgeht und es keine Möglichkeiten gibt nach rechts oder links auszuweichen, dann bleibt nur noch der Aufprall.

Zum Glück in dem Fall mit geringer Geschwindigkeit.

Aufsteigen und weiter gehts.
Wie beim Pferd ;-)


Gruß
Matthias

The Butler


#18

Beitrag von The Butler » 15.05.2004 16:33

mebner hat geschrieben:
ev ... entuell hat geschrieben:wer ein paarmal gefühlt hat wie es hinten und vorne blockiert und ein paarmal harmlos runtergepurzelt ist, der reagiert im Ernstfall viel gelassener
Naja. Geb dir ja prinzipiell bei solchen Sachen immer Recht ;-) aber in diesem Fall hätte das wohl auch nix gebracht.

Wenn dir die Straße ausgeht und es keine Möglichkeiten gibt nach rechts oder links auszuweichen, dann bleibt nur noch der Aufprall.
Bingo! Als das Vorderrad blockierte hab ich sie ja wieder hinbekommen...das Hinterrad ist ja sonst nicht das Problem, aba wenn der PLatz fehlt....dann is nicht. Nach links..annähernder dicker Rettugnswagen vor dem ich mich eig nicht werfen wollte, vor mir golf in den ich auch nicht wirklich aufrecht reinfahren wollte: beule, gabel usw ....deswegen lieber lang machen. und zumindest versuchen bis zur eltzten Sekunde langsamer zu werden.

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#19

Beitrag von flyingernst » 15.05.2004 19:13

Hi

Also wenn ich an deiner Stelle gewesen wäre hätte ich die Bullen angerufen und mir das Moped zahlen lassen, wie du schon gesagt hast, es heißt: langsam fahren nicht anhalten.
Was hat ein Krankenwagen auf der Gegenspur davon wenn man langsam fährt oder sogar anhält. Wenn mir was mit Blaulicht entgegenkommt interresiert mich das einen scheißdreck. Der Vorfahrer hat schlichtweg nicht auf die Bremse zu stehen und wenn das nicht zu erwarten ist und man hat den Mindestabstand eingehalten kann man bei nassem Bodem trotzdem nicht mit einem Motorrad mithalten was Bremsweg betrifft. An ner Ampel würd ich das dulden, da muss man bremsbereit sein, besser gesagt damit rechnen, aber nicht auf offener Straße.


MFG Michael

mattis


#20

Beitrag von mattis » 15.05.2004 22:19

'N Abend.

Da gibts einen schönen Spruch:

"Wer auffährt hat Schuld"

Dumm, ich weiß. Aber vor dem Gesetz meistens wahr. Leider.


mfg
matthias

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#21

Beitrag von Mic » 15.05.2004 22:46

Hallo Butler,
ich kann dich irgendwo völlig verstehen, bin ja selber so ein Angsthase seit meinem Unfall damals. Aber ganz aufs Mopped fahren verzichten? Das bring ich auch irgendwie nicht fertig. Wenn du erstmal die Nase voll hast, lass das Mopped erst mal stehen oder fahr nur bei trockenem Wetter. Wenn du dann merkst, die Angst fährt zu sehr mit, kannst du immer noch das Mopped fahren aufgeben, aber wenigstens einmal musst du noch wieder rauf! Wenn du nicht alleine fahren magst, meld dich bei mir, ich schneck dann ne Runde mit dir rum :lol:


Liebe Grüße

SV-Schnitte, die SV-Schnecke
Lieben Gruß von Mic

ev ... entuell


#22

Beitrag von ev ... entuell » 16.05.2004 3:27

flyingernst hat geschrieben:...Der Vorfahrer hat schlichtweg nicht auf die Bremse zu stehen und wenn das nicht zu erwarten ist und man hat den Mindestabstand eingehalten kann man bei nassem Bodem trotzdem nicht mit einem Motorrad mithalten was Bremsweg betrifft. An ner Ampel würd ich das dulden, da muss man bremsbereit sein, besser gesagt damit rechnen, aber nicht auf offener Straße...l
ist das Dein Ernst?
lies es vielleicht lieber nochmal,
und dann die StVO
und dann erzählst Du mir nochmal was von Mindestabstand und reicht nicht zum Anhalten
und daß Dein Vordermann nicht anhalten darf - ei wo steht denn das, bitte?

Martin650


#23

Beitrag von Martin650 » 16.05.2004 10:15

Erstmal Glückwunsch zum guten ABI, und daß dir nix passiert ist.

Aber warum wird immer wieder über ABS diskutiert ? Klar ist es eine große Hilfe in manchen Situationen, aber wenn man das Bremsen richtig übt, dann gehts auch ohne ganz gut. Und genau das ist es was immer wieder vergessen wird. Da wird über Schräglagentechnik, Schalten ohne Kupplung, Angststreifen etc. gesprochen und keiner denkt daran auch mal Bremsen auf einem Parkplatz zu üben. Nur wer übt, wird auch in einer Gefahrensituation einen kühlen Kopf bewahren und die maximale Bremskraft auf die Strasse bringen können ohne zu stürzen. Ich habe beim Sicherheitstraining am 2. Mai auf der Solitude in Stuttgart auf trockener Strasse einen kürzeren Bremsweg als ein BMW Scarver mit ABS erzielt.

mattis


#24

Beitrag von mattis » 16.05.2004 10:38

Morgen,
Martin650 hat geschrieben:keiner denkt daran auch mal Bremsen auf einem Parkplatz zu üben.


Mit möglichst realistischen Bedingungen?
Am Besten einen Platz mit nassem Teer und viel Pollen und Blütenstaub suchen.
Martin650 hat geschrieben:Nur wer übt, wird auch in einer Gefahrensituation einen kühlen Kopf bewahren und die maximale Bremskraft auf die Strasse bringen können ohne zu stürzen. Ich habe beim Sicherheitstraining am 2. Mai auf der Solitude in Stuttgart auf trockener Strasse einen kürzeren Bremsweg als ein BMW Scarver mit ABS erzielt.
Das Stichwort ist: Trockene Straße

Es gibt einfach Situationen, da reicht der Platz nicht mehr.
Was bringts dir, an der Blockiergrenze (und das ist bei den aktuellen Witterungen und Straßenverschmutzungen nicht viel) entlang zu bremsen und dadurch auf den Vordermann aufzuprallen?

Ist das dann die bessere Lösung?



Gruß
Matthias

Mato


#25

Beitrag von Mato » 16.05.2004 10:44

erstmal glückwunsch zum abi.
tip zu mebner´s und martin´s vorschlag du kommst ja aus tornesch also ist es für dich ein katzensprung zum parkplatz der berufsschule pinneberg. dort hab ich geübt ob mit der maschiene oder mit der dose im winter(glatteisbeherrschung) Macht echt laune weil der ganze parkplatz so eingesautz ist das normales fahren fast unmöglich ist.
Gruß Mato und lass dich nicht unterkreigen.

Dodger


#26

Beitrag von Dodger » 16.05.2004 10:53

mebner hat geschrieben: Es gibt einfach Situationen, da reicht der Platz nicht mehr.
Was bringts dir, an der Blockiergrenze (und das ist bei den aktuellen Witterungen und Straßenverschmutzungen nicht viel) entlang zu bremsen und dadurch auf den Vordermann aufzuprallen?
Eben, der Hauptvorteil von ABS is halt, das man stark bremsen UND trotzdem noch ausweichen kann...

Hennak


#27

Beitrag von Hennak » 16.05.2004 12:00

Durch ABS wird nie der Bremsweg verkürzt!!! Weder beim Auto noch beim Motorrad.
Ist ja auch logisch, die Reibung eines blockierten Rades auf Asphalt ist ja auch höher als bei einem rollenden Rad.
Mit ABS kann man nur besser ausweichen, aber was nützt einem dass, wenn kein Platz zum Ausweichen ist. :(

Milka


#28

Beitrag von Milka » 16.05.2004 12:01

ABS ist eine feine Sache, aber kein Allheilmittel.
Man kann zwar damit ausweichen, aber es geht furchtbar langsam !!!!
Auch hier ist große Vorsicht und Übung angesagt.

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SunnyFrani
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#29

Beitrag von SunnyFrani » 16.05.2004 12:40

Hennak hat geschrieben:Durch ABS wird nie der Bremsweg verkürzt!!! Ist ja auch logisch, die Reibung eines blockierten Rades auf Asphalt ist ja auch höher als bei einem rollenden Rad.
[...]
Und ich dachte, der Irrglaube wäre endlich aus der Welt geschafft. Physik Mittelstufe! :roll:

Michael


#30

Beitrag von Michael » 16.05.2004 13:33

> Bremsen üben
Kann man auch machen, wenn man es schon gut kann. Ich jedenfalls übe es oft. Auch in den feuchten, glitschigen Jahreszeiten. Hier in der Gegend gibt es einen schönen Parkplatz dafür. Im Herbst mit Laub und allem Pipapo.

ABS an so einen Volksmopped wie der SV wäre trotzdem besser. Kann ich nicht verstehen, warum es nicht dran ist. Auch nicht, warum den Herstellern vom Gesetzgeber nicht mehr Druck gemacht wird. Gurte müssen ja auch im Auto sein. Es ist ganz klar bewiesen, dass ABS am Motorrad Leben rettet.


BTW: Das nächste Treffen wird ja wieder mehrtägig. Was haltet Ihr davon, es mit einem Sicherheitstraining zu kombinieren? Ich hätte Spass dran. Bei sovielen Leuten müsste man ja auch einen schönen Rabatt aushandeln können.

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