Das "problem" dass gleiche Modelle unterschiedliche Punktzahlen insbesondere bei der Motorbewertung bekommen, wurde von denen schon ca. 200 mal erklärt weil in jeder zweiten Ausgabe ein Leserbrief kommt von einem, der meint er hätte die Zeitschrift gerade der Testfälschung überführt.
SERIENSTREUUNG.
Wenn die eine Testmaschine nunmal 120ps auf den Prüfstand drückt, und die beim nächsten Test nur 110, dann ist ja wohl klar dass die erste mehr Punkte für Durchzug und Beschleunigung einfährt, egal wie oft in der Anleitung steht dass das der gleiche Motor sei. Und der Punkteunterschied ist somit nicht der Beweis für die ach so gefälschten Tests, sondern eher ein Zeichen dafür, dass die richtig messen. Genauso unterliegen Stoßdämpfer der Serienstreuung, und wenn die ein Montagsmodell in die Finger bekommen, ist vielleicht auch bei "Verarbeitung" ein Pünktchen Unterschied denkbar.
Ich hab bestimmt nichts dagegen, wenn man Tests in solchen Zeitschriften kritisch liest, natürlich sind die von den Anzeigenkunden beeinflusst. Aber man sollte doch bitte kurz drüber nachdenken, bevor man losschimpft.
Wieso ist dann das SV Fahrwerk schlechter, als dass einer Duc 999R?Ein erfahrener Hersteller wie Suzuki hat sicher ein gutes Ingenieursteam, welches weiß, wie man ein Fahrwerk abstimmt. Da werden wahrscheinlich genug Versuche laufen.
Die haben ein Ingenieurteam, und die haben eben auch einen, der dem Team sagt wieviel der Kram kosten darf.
Ich glaube im Zweifelsfall eher den Zeitschriften Testfahrern, die hunderte verschiedene Motorräder bewegen, als der Suzuki Marketingabteilung.
Z.b. ist es ja wohl kein Geheimnis, dass der Lenkungsdämpfer in den 1000er SVs zumindest bei frühen Modellen nicht so der Hit war, und auch größere Unterschiede von Exemplar zu Exemplar möglich waren. Kann man auch hier im Forum nachlesen, ganz ohne Anzeigenkunden. Sowas beeinflusst in nem Test natürlich das Resultat.