RACING-Leder, hilfe!


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Tiara


#31

Beitrag von Tiara » 27.07.2005 15:21

Für mich ist der Einteiler auf der Straße (bei entsprechenden Temperaturen, da perforiert) und auf der Rennstrecke die bequemere Alternative. Die Jacke meines Zweiteilers habe ich ohnehin fast nie abgezippt, da ich mich dabei etwas verrenken muss. Also einfach Ärmel/Oberkörperteil runter pellen, passt, war vorher nicht anders.

Ich kann mich im Einteiler viel besser bewegen (wobei ich für das Geld auch wirklich lange gesucht habe, von daher ist der Komfort-Vorteil zum etwas spontaner gekauften Zweiteiler klar), und mit dem Rückenprotektor habe ich seither auch weniger Probleme. (Der rutschte vorher leicht etwas hoch, war ohne Umstände aber nicht mehr runter zu bringen, weil er sich in der Taille der Hose quasi einhängte.) Über den Einstieg kann ich nicht meckern, und ich laufe nicht vornüber gebeugt durch die Gegend. :wink:

Im Straßenverkehr komme ich mir klar overdressed vor :oops:, aber wenn's doch so gut sitzt und schützt...

Nebenfrage: tragt ihr immer lange Funktionswäsche, oder im Sommer kurz?

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SunnyFrani
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#32

Beitrag von SunnyFrani » 27.07.2005 15:39

@Duke
Schweißtreibend für den Verkäufer nur insofern, daß der draußen vor der Umkleide wartete und wartete, und sein Feierabend imemr näher rückte, ich aber immer noch am kämpfen war. :lol:

@Tiara
immer lang, hab nix anderes und bei kurzen Ärmeln/Hosen komm ich ja doch wieder nicht raus/rein.

Duke


#33

Beitrag von Duke » 27.07.2005 15:55

@SunnyFrani:

Es wurde also deutlich nach 20 Uhr??? :lol:

Hat es Dich nicht gewundert, dass ALLE Verkäufer TROTZ der fortgeschrittenen Zeit auf den Fortschritt Deiner Bemühungen
vor der Umkleide gewartet haben? :lol: :lol:

@Tiara: Funktionsunterwäsche von Louis, superleicht, superbequem, gibt's spezioelle für nahezu jede Jahreszeit. Kurze sind für Kombifahrer natürlich unsinn (siehe SunnyFrani)
Duke

Elion


#34

Beitrag von Elion » 27.07.2005 15:59

Mit Genügend Kevlarstretch ist der Zweiteiler doch genauso Turnfreundlich ... nur das da eben die Hose einen Bund hat.

Kurze Funktionsunterwäsche macht unter Berücksichtigung der Verschiebeschicht Geschichte (geiles Wort) keinen Sinn.

Wenns wirklich warm ist gibts von Odlo Hot ansonsten schwarze von Köhler.

Doc Scholl hat da mal einen Interessanten Vortrag gehalten.

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SunnyFrani
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#35

Beitrag von SunnyFrani » 27.07.2005 16:00

@Duke
:lol:

Zwecks FU noch, hab ein Set für kälter (Polo Thermo Boy, teurer aber passt gut) und dann eins von Tchibo für wärmer (das war zwar billig, passt mir aber leider nicht so gut, da ist die Hose zu kurz).

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Bednix
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#36

Beitrag von Bednix » 27.07.2005 18:45

zurück zum KERNTHEMA

habe die wahl:

spidi ohne löcher, super sitz, echte rennkompi (sbk-wm). dafür halt extrem vom sitz her. nix mit aufrecht gehen und so. einstieg doch recht mühsam. auch mit funktionsunterwäsche.

wintex. leichter einstieg, viele löcher, plus schulter belüftung, auch super passform. etwas praktischer als die spidi, dafür ein bissal teuerer.


ich kann mich einfach nicht entscheiden.
für mich ist der vorteil der wintex durch die löcher nicht zu vergessen.
hingegen die spidi auch ihre vorzüge hat. besser schutz auf der brust!
sosnt aber immer gleich.

beste grüße,

ph.
Fährst Du noch, oder beherrscht Du schon?

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#37

Beitrag von Jan Zoellner » 27.07.2005 18:50

Nie wieder ohne Perforation. Warme Klamotten drüberziehen kann man immer (oder drunter, ich hab da so ne Activent-Weste, die bringt schon einiges).

Ciao
Jan
--
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Tiara


#38

Beitrag von Tiara » 27.07.2005 19:57

Hilft's, wenn ich dir rate, mehr auf die Passform, als auf den Preis zu schauen? Ich weiß nicht recht, was du von uns willst :roll:, schließlich musst du das Leder ja tragen. :wink:

Wegen der Funktionswäsche und meiner Frage: Wie's sinnvollerweise sein sollte, ist mir schon klar, wollte bloß nach eurer tatsächlichen Praxis fragen. Mir kommt nämlich schon vor, dass meine Wäsche von Louis zusätzliche Wärme verursacht. Im Frühjahr und Herbst angenehm, im Hochsommer... Deswegen bleibt sie manchmal im Schrank.

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#39

Beitrag von Jan Zoellner » 27.07.2005 20:11

Statt kurzer FU kannst Du auch keine tragen.

Ciao
Jan, immer mit langen Klamotten drunter
--
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Drifter76
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#40

Beitrag von Drifter76 » 28.07.2005 0:21

Also ich habe mir letztes Jahr einen Einteiler bei LOUIS gekauft.
Das an- bzw. das ausziehen war damals sehr anstrengend. Aber angezogen paßte das Teil perfekt. Und jetzt nach einem 3/4 Jahr hat sich das Leder super gedehnt, so das ich ohne große Probleme rein und rauskomme. Habe mich für den Einteiler entschieden, weil ich doch irgendwann mal auf die Rennstrecke möchte. Und da fühle ich mich nur im Einteiler (relatv) sicher. Habe eine menge Zeugs gelesen, das sich Zweiteiler direkt am Reißverschluß bei einem Sturz trennen (können).
Ist einem guten Freund passiert. Auf regennasser Autobahn hat eine blöde Mutti rübergezogen, ihm direkt vors Rad. Er hat gebremst und ist gestürtzt. Er hatte einen Zweiteiler an. Und der ist am Reißverschluß aufgerissen. Habe seine aufgeschüfte Haut am Hüftknochen gesehen.
Nicht wirklich lecker sowas.
Also war meine Entscheidung für den Einteiler getroffen.


Gruß Drifter76
R.I.P. Patrick
*05.09.1987 +22.09.2010

R.I.P. Stephan
*26.02.1988 +20.03.2012

Elion


#41

Beitrag von Elion » 28.07.2005 10:55

Also ich glaube nicht das die Pervoration der Brust das Leder sehr schwächt.

Wie Tiara sagt ... nimm die die besser passt.
echte rennkompi (sbk-wm).


... genau das Modell? Kann mir gar nicht vorstellen das die in der SBK Rindleder fahren???

Zum Thema am Reisverschluss ... das muss mit einem Einteiler nicht anders sein. Kollege hatte im Frühjahr in Hockenheim in dem schnellen Rechtsknick Eingangs Mercedes einen Abflug. ca 180+ der hat ein 15cm langes 2cm hohes Loch im Leder des Oberschenkels gehhabt. Das Lederstück war durch gescheuert. Keine Naht die geplatzt ist. Die Haut drunter war zwar heil aber der Anblick eines solchen Lochs hat schon Angst gemacht. Was ich sagen will ... wenn unter dem Material etwas Hartes ist (Protektor, Hüftknochen etc.) schleift das Material wesetnlich schneller durch ... egal ob Leder oder Reisverschluss.

Seitdem kommt mir nur noch Hüpfleder ins Haus.

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SunnyFrani
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#42

Beitrag von SunnyFrani » 28.07.2005 11:10

> Hüpfleder

Waco verarbeitet ausschließlich Rindleder, auch einige andere renommierte Kombihersteller (z.B. Kushitani).
Habe mal in einem anderen Moppedforum gelesen, daß Hüpfleder lt. Waco auch best. Nachteile habe. Näher wurde leider drauf eingegangen.
Ist da was bekannt?
Für was Hüpfleder gelobt wird, weiß ich, aber wo ist der Hacken? Muß ja was dran sein, denn niht wenige Moppedfahrer sind scharf auf Hüpfleder und es ist auch keine Schwierigkeit, das Zeug zu bekommen (die Viecher werden ja en masse geschossen, da Landplage). Warum lassen sich Waco u.a. das dann entgehen? :) empty

Elion


#43

Beitrag von Elion » 28.07.2005 11:28

Hmmm ... Nachteile kenne ich keine. Was natürlich an der dem Einseitigen Informationsfluss der Hersteller liegt.
Kumpel ist vor 2 monaten in Most mit nem Alne Hüpfeinteiler abgestiegen ... lediglich das aufgenähte Dekor ist teilweise lose. Also die erhöhte Abriebfestigkeit ist trackproofed :D ... leider :?
Warum einige Hersteller nicht auf den Zug aufspringen ... mmh. Vieleicht hängt hinter den Konzernen Firmen die Rindleder herstellen? Wahrscheinlich ist Hüpfleder schwerer herzustellen da die Materialstärke dünner sein kann und somit genauer eingehalten werden muss. Es ist auf jedenfall teuere in der Beschaffung. Muss hydroforbiert werden. Braucht afaik andere Färbemittel. Vieleich schlechterer Farbechtheit. Die Lederstücke sind evtl. kleiner bzw. grosse Lederstücke recht teuer da so ein Hüpfer ja doch kleiner ist als ne Kuh. Durch die geringere Materialstärke muss vieleicht mit anderen Maschinen genäht werden ...
kurz gesagt ... keine Ahnung warum :lol:

Tiara


#44

Beitrag von Tiara » 28.07.2005 14:08

Schließe mich Elion an: keine wirkliche Ahnung. :lol: Känguruleder kann aber, da fehlt mir jetzt der Fachbegriff, feiner aufgespalten werden als etwas Rindsleder, daher die geringere Stärke (Folgen: geschmeidiger und leichter), ist dabei aber immer noch abriebfester, als Rindsleder. Ein Nachteil liegt u.U. darin - aber da habe ich jetzt nur ganz vage Erinnerungen und weiß keineswegs, ob ich richtig liege -, dass Unregelmäßigkeiten im Material vorkommen können. Wie gesagt, ganz ohne Garantie, vielleicht ist es ja gerade andersrum. :oops:

Einige Annahmen von Elion finde ich auch nachvollziehbar. Im Netz ist sicher näheres dazu zu finden.

Aber: Wer einmal in der einen Hand einen Kleiderbügel mit Känguru-Kombi hielt und in der anderen einen mit konventionellem Material ... der ist ans Känguruleder verloren.

Elion


#45

Beitrag von Elion » 28.07.2005 14:55

Der grosse Unterschied ist in der Strucktur. Die Kollagenfasern wachsen beim Rindleder durcheinander ... horizontal wie vertikal. Känghuruleder wächst "strukturierter" die Wachstumsrichtung ist recht einlinig horizontal.

... afaik :)

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