Ich glaube, ich habe ein problem ! (bitte helfen)


Allgemeine Gesprächsthemen, Fragen und Antworten.
Erykales


#46

Beitrag von Erykales » 17.08.2005 15:54

Wenn er wirklich will, kann er die Aussage auch wieder zurücknehmen, begründet, dass er unter Schock stand und sich nicht richtig erinnert hat. Möglichkeiten gibts da schon, nur glaub ich, dass die Mutter den "bösen Motorradfahrern" eins auswischen will. Da siehste ohne Anwalt dann kein Land mehr. Schlag ihm das doch mal vor, bin gespannt, was der dazu sagt.

Schmidt


#47

Beitrag von Schmidt » 17.08.2005 21:31

Du verstehst dass falsch, am unfallort hat er der polizei noch die Wahrheit gesagt..... in seiner schriftlichen Aussage bei der Plizei hat er dann die sache gedreht.

(einen anwalt habe ich doch mitlerweile)


Gruß
Daniel

denyp


#48

Beitrag von denyp » 17.08.2005 22:32

Zum Fahrrad, dieses solltest du dem Jungen nicht ersetzten, bzw. den Schaden am Fahrrad bezahlen, da das dann quasi ein Geständnis von dir selber wäre, das du Schuld hast oder zumindest Teilschuld...

Blos nichts in dieser Richtung machen, am besten gar nicht mehr selber mitmischen, alles den Anwalt machen lassen (ist glaube ich sogar deine Plicht, alles deinen Anwalt machen zu lassen und nicht selber Kontakt mit dem Junden aufzunehmen).

Viel Glück noch... :wink:

Schmidt


#49

Beitrag von Schmidt » 18.08.2005 9:29

Ich hatte ihm ja auch nur angeboten, das ganze "unter der Hand zu machen" ..... ich zahle sein rad und er sagt die Wahrheit .... wollte er aber net

Gruß
Daniel

Lazareth


#50

Beitrag von Lazareth » 18.08.2005 18:00

falls du in einer probezeitverlngerung mit nem A verstoß oder 2 b verstößen erwischt wirst, gibts nur das bußgeld.... falls sie sich dann nocheinmal mit nem A-Verstoß oder 2 B verstößen erwischen sollten, gibts ne MPU (EDIT: und für mind. 3 mon. is der lappen weg) welche richtig teuer wird, soweit bin ich zum glück noch nicht, habe ich auch nicht vor hin zu kommen ;)...

Schmidt


#51

Beitrag von Schmidt » 18.08.2005 21:00

Aha .... was ist ein a und was ist ein b verstoß ??

mir geht es vor allem um die verlängerung der Probezeit und die nachschulung ..... meint ihr, ich könnte wegen soetwas, wenns blöd läuft eine Nachschulung und Verlängerung der Probezeit bekommen.

Also meiner meinung nach kann ich ja gar nichts für diesen Unfall und habe auch keine Schuld. Habe aber von en Paar leuten gehört "Wenn man einen Radfahrer umfährt, bekommt man immer einen Punkt und ein Punkt = Nachschulung und Nachschulung = verlängerung der Probezeit.
Des Fände ich nämlich total überzogen, da ich wie gesagt nichteinmal die Möglichkeit hatte den Unfall zu verhindern und auch weder zu schnell noch sonstwas war.

Gruß
Daniel

Lord Speckie


#52

Beitrag von Lord Speckie » 18.08.2005 21:04

Leider muss ich sagen, dass wir bei uns in der Fahrschule (ich arbeite bei einer) grad nen ASF-kurs haben und da ist einem Mädchen genau das Gleiche passiert wie dir, nur sie war im Auto, das ganze war aufa Landstraße und der Fahrradfahrer ist gestorben (so wie ich das mitbekommen hab) Aber er hat auch keine Zeichen gegeben und isi einfach nach links gefahren....na ja, sie ist bei der Nachschulung, also könnte es schon passieren.

Gruß Speckie

Erykales


#53

Beitrag von Erykales » 19.08.2005 15:47

Nen Kollege von mir hat mit der Dose beim Linksabbiegen 2 nebeneinanderfahrende Roller übersehen, die eine hatte nur leichte Schäden, die andere ist heute noch in Reha (war vor ~5 Jahren). Die Sache kam vor Gericht, wo er auch Schuld bekam und einige Tagessätze + Schmerzensgeld zahlen musste. Er hatte da den Führerschein seid 1 Jahr, also noch in der Probezeit. Irgendwie hat das Gericht verschlafen, den Vorfall in Flensburg zu melden, er bekam keine Punkte, keine Nachschulung und keine Verlängerung der Probezeit. Was ich damit sagen will: sprich die Sache nicht an, weder bei der Polizei noch vorm Gericht, wenns soweit kommen sollte, mit dem Anwalt solltest du sogar reden, vielleicht hat der auch noch ne weiterführende Idee.

eagle


#54

Beitrag von eagle » 19.08.2005 18:50

Was Ähnliches hatte ich auch schon (1980):

Mir ist ein Fahranfänger mit einem 100 PS-AUDI in einer Engstelle voll ins Auto gebrettert, ich stand fast, es war dunkel und leicht nass. Eine seiner vier Mitfahrerinnen flog durch die Windschutzscheibe, aber nichts Schweres passiert.

Bevor die Polizei kam, hat er lautstark und aufgelöst zugegeben, dass er zu schnell und schuld war. Dann kam aber sein Papa, auf den das Auto zugelassen war, ab da sagte er nichts mehr aus.

Alle in seinem Auto sagten dann gleichlautend aus, er wäre ganz langsam gefahren, und ich wäre zu schnell gewesen. Das war aber nicht zu halten, da meine Mutter gleich am nächsten Tag die Leichtverletzte angerufen hatte, die ihr da noch eröffnete, dass die Mädchen nichts gesehen hätten, da sie sich mit der Beifahrerin unterhalten hätten. Also bekam ich meinen Schaden zu 100% ersetzt, ich war aber auch sofort zum Anwalt gegangen.

Anschließend lief dann noch ein Prozess gegen meine Versicherung, dabei war ich nur Zeuge. Bei einem Vororttermin war der Richter von meiner Schilderung, auch aufgrund der Unfallaufnahme, überzeugt. Trotzdem bekam ich einige Zeit später die Mitteilung, dass die Versicherung einen Teil seines Schadens bezahlt hatte, allerdings ohne Auswirkungen auf meinen Rabatt.

Ich fand's trotzdem eine Sauerei.

Gruß,
Armin

PS: aus dieser und anderen Erfahrungen bin ich überzeugt, dass heutzutage eine Rechtsschutzversicherung eine der wichtigsten ist.

varafahrer


#55

Beitrag von varafahrer » 19.08.2005 23:44

Lass deinen Anwalt mal nach Formfehlern im Verfahren suchen.
Das hat bei mir geholfen.
ICh bin mit dem Motorrad aus ner Kurve gerutscht und in ein Auto rein.
Keine Verletzten oder so nur Kaltverformungen.
Ich hätte auch einen Punkt und ne NAchschulung bekomme, aber weil mein Anwalt einen Formfehler gefunden hat wurde daraus eine Knolle von 30€ und fertig. OK der Anwalt hat mich 130€ gekostet aber immer noch billiger als ne NAchschulung.
Ein Versuch ist es wert.

Schmidt


#56

Beitrag von Schmidt » 20.08.2005 8:45

Zum glück is es ja noch nicht so weit !! ..... und hoffentlich kommt nix

Gruß
Daniel

Elin


#57

Beitrag von Elin » 20.08.2005 11:09

Jetzt lass Dich hier nicht wild machen. Was Du tun konntest, hast Du getan (nämlich zum Anwalt gehen), und jetzt entspann mal. Es bringt nix, sich 1000 Gedanken zu machen, was sein könnte.

Du kannst ja immernoch reagieren, wenn dann was außergewöhnlich läuft. Gewarnt, was das so sein könnte, biste ja.

Schmidt


#58

Beitrag von Schmidt » 10.09.2005 19:41

Nein, es gibt leider nichts neues, die gebnerische Versicherung hat die Antwortzeit anuf den Brief meines Rechtsanwalts bereits überschritten. Dieser meinte jedoch, dass dies nichts ausergeqöhnliches sei, da diese nur selten eingehalten werden.

Mein Anwalt hat meiner Versicherung mitgeteilt, dass sie den Schaden des Unfallgegners (also, lächerlichen hinterreifen bezahlen) nicht regulieren soll, da ich nicht schuld bin und es nicht einsehe, deshalb mit den prozenten hochzugehen (und nebenbei habe ich ihm ja angeboten, seinen schaden zu Zahlen, wenn er bei der Polizei die Wahrheit sagt.... aber ne, der wollte ja net)

Gruß
Daniel

.... es is halt nur jedes mal schade, wenn ich die SV so stehen sehe ..... ich habe für die reperatur schon sooooo viele ideen und sachen gakauft und darf nix machen :-( (werde bilder hier hinein setzen, wenn sie fertig ist)

Schmidt


#59

Beitrag von Schmidt » 17.09.2005 10:53

so, es gibt neuigkeinten
... leider keine guten

die Versicherung des Radfahrers hat mir einen Brief geschrieben, in den Sie mir klarmachen, dass sie den schaden nicht begleichen! .... als begründung nehmen sie Die Angaben des radfahrers (welche leider jedoch nicht der wahrheit entsprechen, meine schilderungen lassen sie auser acht, obwohl diese viel genauen, sachlogischen, schlüssiger sind und auch der Wahrheit entsprechen!)

Hier, was in dem Breif stand (namen und andere angaben, welche auf beteiligte personen schliesen lassen, lasse ich weg!)

"
Nach den Unterlagen war unser Versicherungsnehmer von der ****Straße in die ***Straße abgebogen. unmittelbar nach dem Abbiegevorgang hatte er sich nach Schulterblick in die Straßenmitte eingeordnet um zu signalisieren, dass er in den Kreuzpfad abbiegen wollte.

An dem Zebrastreifen ordnete er sich ganz links ein, um die Straße rechts freizumachen. Da bemerkte er hinter sich ein Geräusch, las sie mit ihrem Motorrad hinten auffuhren.

Anmerkung der Versicherung: an einem Fußgängerüberweg hat ein Fahrzeugführer mit äuserst mäsiger Geschwindigkeit heranzufahren und darf auf keinen Fall überholen. Ein links eingeordneter Radfahrer ist auserdem grundsätzlich zechts zu überholen (§§ 5 Abs.7, 26 StVO)

"

ICH MÖCHTE NOCHMALS DARAUF HINWEISEN; DASS DIE ANGABEN IN KEINSTER WEISE DER REALITÄT ENTSPRECHEN UND ABSOLUT UNWAHR SIND !!!!!!!!!

Hier noch ein auszug aus einer e.mail, die ich danach an meinen Anwalt geschrieben habe:

Hallo *******,

Der Motorradfahrer, der vor ****** ***** (unfallgegner) gefahren ist war:

**** ****** Name
***** ********,
************ Anschrift
*****/**** Tel

Er hat gesehen, dass der Radfahrer unmittelbar vor vor dem Abbiegen noch auf
der rechten Seite der Straße war!!

Was mir auch noch aufgefallen ist, in dem Brif wird erwähnt, dass *****
******** einen Schulterblick gemacht hat
----> dieser hat jedoch in realität nie Stadgefunden (wie er selbst auch
gegenüber den Polizisten erwähnt hat).

Auch wird geschrieben:
"unmittelbar nach dem Abbiegen hat er sich in die Straßenmitte eingeornet."
hier ist das Abbiegen von der ****str in die ****str gemeint. Währe
dies der Fall gewesen, so währe er mehr als 100m in der mitte der Straße
gerade aus (ohne Richtungsänderung) gefahren und ich hinter ihm her....
Wenn dies der Fall gewesen wäher, dann hätte ich
1. viel früher bremsen können (man fährt ja net 100m immer dichter und
dichter hinten auf um auf denletzten 4m ne vollbremsung zum machen, dass es quietscht ohne ende und trotzdem net langt) !
2. währe er durch sein abbiegen ausgewichen, da ich in der mitte war (und
beim überholen noch nicht so weit war, dass ich neben ihm war... wie an der bremsspur zu erkennen)

auch steht drinn, dass er mich erst kurz vor dem Abbiegen wahrgenommen
hatte.
"Da bemerkte er hinter sich ein Gereusch, als Sie mit ihrem motorrad hinten
auffuhren".
----> Wenn der net gewaltig was an den Ohren hatt, dann hätte er des schon
viel früher gehört(was da nämlich kurz vorm Aufprall geräusche gemacht hat
war mein Reifen, der ne Vollbremsung gemacht hatt!! .... ausgelöst durch die ruckartige Richtungsänderung von ihm, und net weil der die ganze zeit nur geradeaus fährt!!).

Gruß
Daniel

PS.: Ich weis ja net, aber die Schilderungen von dem sin so was von
realitätsfremd..... des fällt doch schon beim schreiben auf, dass des hinten
und vorne net stimmt


edit: den schaden, der am auto entstanden ist musste meine Versicherung erstmal bezahlen, und ich wurde in den prozenten hochgesetzt

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#60

Beitrag von flyingernst » 17.09.2005 11:13

Was hast du für Pfeifen von Anwält..schafft der auch was...es gibt Bilder die beweisen wo du gebremst hast und wo dein moped eingeschlagen ist...es gibt gutachter die den Sturzvorgang nachvollziehen (ohne den Einfluss des partners..nur deinen Sturz)...und es gibt 2 Polizisten mit der Mündlichen Aussage...und wenn du keine Falschaussage machst sondern wirklich alles so ist wie du es sagst...dann sieht man ja an der bremsspur auf deiner Fahrbahnmitte dass du gar net links von dem kerl hättest sein können wenn er ganz links gewesen wäre, weil dann wäre deine Bremsspur auf der gegenfahrbahn....auserdem schreibt man an den Anwalt keine email sondern ruft an...da brauch man sich nicht wundern wenn alles 3 jahrzehnte dauert
Zuletzt geändert von flyingernst am 17.09.2005 11:19, insgesamt 1-mal geändert.

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