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7@n3r


#61

Beitrag von 7@n3r » 05.01.2005 2:02

SunnyFrani hat geschrieben: Na dann: Ziel erreicht. :roll:
Meinst du? Kann ich mir nicht vorstellen das jemand so eine Situation für sich ausnutzt. Oder hast du was anderes gemeint?

Bis jetzt kamen aus Deutschland 70 Mio Euro an privaten Spenden zusammen. Unglaublich... 8O

Ich bin froh das ich hier lebe...wenn ich sowas lese... :arrow:
Spenden-Ebbe in Arabien
"Wir sind reich. Wir müssen mehr geben. Der Ölpreis hatte sich in den vergangenen Monaten verdoppelt. Wir haben keine Ausrede", schrriebt die Kuwaitischen Zeitung "Al Qabas". Und schon spendet das Ölscheichtum Kuwait ganze zwei Millionen Dollar. Erst nach öffentlicher Kritik noch einmal 18 Millionen - und zwar für alle Opfer und nicht wie zunächst geplant, nur für Muslime.
(quelle n-tv.de) :roll:

Martin650


#62

Beitrag von Martin650 » 05.01.2005 9:01

Fatty hat geschrieben:Für das ein oder andere Statement hier schäme ich mich richtig für Eure Dummheit und Ignoranz ... immer wenn ich denke das einige meiner Favoriten unter Euch die obere Grenze der Idiotie erreicht haben, kommt noch jemand und legt noch einen oben drauf ...

Zum Glück könnt Ihr Euch hinter der Anonymität des Internets mit Euren geistigen Ergüssen verstecken ...
Ist ja komisch. Regelmässig zu grossen Katastrophen gibts immer wieder die gleichen Diskussionen um Spenden, Hilfen usw.

Wer von Euch spendet denn auch übers Jahr an die grossen Organisationen ?
Wer von Euch hilft ehrenamtlich in irgendeinem Sozialprojekt ?

Spenden ist ja so einfach, man drückt etwas Kohle ab und das Gewissen ist beruhigt. Und ganz wichtig ist die Quittung, denn Spenden kann man von der Steuer absetzen.

Das was jeden Tag in dieser Welt geschieht ist zwar nur ein Bruchteil von dem was wir im Indischen Ozean z. Zt. haben, aber es geschieht jeden Tag. 365 Tage im Jahr. Und keiner redet drüber. Jeden Tag verhungern tausende Kinder an Hunger und Kranheiten, sterben Eltern bei Unfällen, werden tausende qm Urwald vernichtet, Unmengen Liter Trinkwasser verseucht, Tonnenweise Schadstoffe in die Luft geblasen (Jede Lustfahrt mit der SV ist unnötig), usw.
Wenn ich mir über das Unrecht und Leid in dieser Welt jedesmal einen Kopf machen würde, dann würde ich heute in einer geschlossenen Anstalt leben.
Ich lebe hier und jetzt, und ich lebe verdammt gerne. Ich bin zufrieden mit dem was ich im Leben erreicht habe. Ich habe 2 tolle Kinder und eine klasse Frau.
Und niemand hier wird es schaffen mir ein schlechtes Gewissen zu machen, denn ich bin unschuldig am Leid der Welt.

Archimedes


#63

Beitrag von Archimedes » 05.01.2005 11:56

Gruesse aus der 3. Welt !

Hi, also ich krieg hier nix mit von Tsunami und so... Liegt halt daran, dass ich den ganzen Tag arbeite, selten Internet habe, kein Fernseher, kein Radio und keine Zeit fuer die Zeitung habe.
Aber wenn ich im Internet die Schlagzeilen lese platzt mir schon etwas der Kragen...
Sind die Deutschen im Spendewahn ?

Erst jammert jeder:
wie teuer Reifen sind,
wie schlecht es uns Deutschen geht,
wieviele Arbeitslose wir haben,
...

Sorry, aber fuer sowas hab ich echt kein Verstaendnis. Wer arbeiten will, der findet etwas ! Und wenn sich jemand zu fein ist, eine niedrigere Arbeit zu machen, dann sollte er meiner Meinung nach kein Arbeitslosengeld oder Sozialgeld bekommen.

Die Leute, die jetzt im "Ich helfe und spende"-Wahn sind, sollten sich echt mal an den Kopf fassen. Tsunamis gibts nun schon nicht erst seit 2 Wochen. Jeder war sich der Gefahr bewusst, wer nicht, dem kann man nicht helfen.
Die Bevoelkerung in Kriesengebieten hat nunmal jetzt einen Schock erlitten und in kurzer Zeit einen Grossteil der Bevoelkerung verloren, aber diese Leute haben nicht lange gelitten. Und auch nach der Katastrophe gehts bei denen (wenn man ueberlebt) schnell wieder aufwaerts.

Aber wie siehts in Afrika, Indien oder Brasilien aus ? Da kaempfen Millionen jeden Tag ums ueberleben. Viele wissen nicht, was sie am naechsten Tag zu essen haben. Das geht dann ueber ein ganzes Leben, so vielleicht 70 Jahre. Das ist aber nicht, weil sie keine Lust haben zu arbeiten... Es gibt einfach keine Jobs oder Moeglichkeit Geld zu verdienen.

Der Minimalverdienst in Brasilien liegt bei ca 200 Reais. Das entspricht etwas weniger als 60 Euro ! Wenn man die Unterhaltkosten mit einbezieht, kann man sagen, dass 200 Reais hier wie 200 Euro in Deutschland wert sind. Also ca 1:1 ! Die Leute sind trotzdem froh, wenn sie wenigstens einen Job finden.

Und was ist mit Herrn Schumacher ? Nett, dass er 10 Mille spendet... Die macht gute Presse, und danach setzt er die Kohle vielleicht von der Steuer ab. Aber warum jetzt gerade beim Tsunami und nicht schon frueher groessere Betraege in anderen Regionen ? Der Mann hat soviel Geld, das kann man in 10 Leben nicht ausgeben ! Er koennte mehr helfen !

Langfristig waeren Projekte wie "Hilfe zur Selbsthilfe" weit aus wichtiger und effektiver ! Wie schon ein grosser Mann der Vergangenheit gesagt hat: "Gib einem Hungernden einen Fisch und er wird einen Tag satt sein. Lehre ihn Fischen und er wird sein leben lang nicht mehr hungern muessen."

Und wenn ihr mal interessiert seid, wie es wirklich auf der Welt aussieht, dann schreib mir ne Message und ich schick euch mal ein paar Bilder aus Brasilien !


Gruss aus Curitiba/Brasil
Archi

PS: Ich geb Martin total recht. Es ist falsch, irgend einem Verein (z.b. Verein Kirche) regelmaessig Geld in den Arsch schieben und dann ein gutes Gewissen zu haben... Helft, wo Hilfe eurer Meinung nach notwendig ist !

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SunnyFrani
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#64

Beitrag von SunnyFrani » 05.01.2005 12:22

Aldo hat geschrieben:Leute die es bis heute noch nicht kapiert haben werden es auch nicht mehr lernen.
Genau. Diese Leute sind arrogant, egoistisch und geizig. Ganz pöse Purschen. Werft sie zu Poden! :roll:
Was habt ihr eigentlich für ein Problem damit, dass manche nicht spenden und dazu stehen?

@SilVer Ryder
Auf positive PR wird er auf jeden Fall gezählt haben.

jensel
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#65

Beitrag von jensel » 05.01.2005 17:39

Archimedes hat geschrieben:Und was ist mit Herrn Schumacher ? Nett, dass er 10 Mille spendet... Die macht gute Presse, und danach setzt er die Kohle vielleicht von der Steuer ab. Aber warum jetzt gerade beim Tsunami und nicht schon frueher groessere Betraege in anderen Regionen ? Der Mann hat soviel Geld, das kann man in 10 Leben nicht ausgeben ! Er koennte mehr helfen
Labersack! Wenn Du keine Ahnung hast, schreib nix!

Schumacher gibt ne Menge Geld für kartative Zwecke aus! Wahrscheinlich hat der schon mehr gespendet, als Du und ich zusammen in unserem Leben überhaupt umsetzen!

Bill Gates übrigens auch.

firefighter


#66

Beitrag von firefighter » 05.01.2005 17:54

Bin auch der Meinung, dass jeder das für sich entscheiden muss, ob und wieviel er spendet und das dann zu respektieren ist.
Will man Hilfe leisten, egal ob anlässlich der Katastrophe oder generell für Gegenden, wo Menschen leben, denen´s schlecht geht, ist´s halt am einfachsten mit ner Geldspende. Selbst aktiv werden, kann man primär ja nur in sozialen Einrichtungen im Inland, wenn man nicht grad hauptamtlich bei einer entsprechenden Institution ist.

Wenn nun aber schon mal eine Welle der Hilfsbereitschaft gegeben ist, sollte man doch denjenigen, der sich daran beteiligt nicht ständig nur Handeln im eigenen Interesse unterstellen. Sicher die Art von Menschen gibt´s auch, aber Michael Schumacher ist da wohl das denkbar schlechteste Beispiel. Der hat nicht nur viel sondern der gibt IMMER auch viel, wohl in Relation zu seinem gigantischen Vermögen trotzdem mehr, wie die meisten hier. (Keine Ahnung was er genau kriegt, aber die 10 Mio. könnten 15% seines Jahreseinkommens sein, wer gibt von Euch so viel?)

Archimedes


#67

Beitrag von Archimedes » 05.01.2005 18:07

@ Jensel
Und wieviel hat der Herr Schumacher noch ? Und der Herr Gates ?
Meine Aussage war, er koennte ohne Probleme noch weit aus mehr Spenden ! Wer auf dem Konto mehr als 20 Mille hat und sich fuer einen guten Menschen haelt, der sollte alles Spenden oder Organisationen in Krisengebieten machen.
Aber ich verurteile niemanden, sage nur meine Stellungnahme !


Noch kurz zum Herrn Gates: Der gute Mann hat genuegend Firmen (hauptsaechlich Softwarehaeuser) in den Ruin getrieben oder aufgekauft. Das hat alles nicht gerade zu einer Verbesserung unseres heutigen technischen Standes (weltweit gemeint) gefuehrt.
Eher wirft uns Microsoft in der Entwicklungsgeschwindigkeit weit zurueck. Oder was glaubst du, warum alle Wissenschaftler auf andere Betriebssysteme zurueckgreifen ?

Punkt, aus, basta,
Archimedes

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Aldo
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#68

Beitrag von Aldo » 05.01.2005 19:51

derherrliche hat geschrieben:ich möcht nur ma anmerken das einige der betroffenen länder ihr eigenes geld zum zwecke der fluthilfe einfach nur umschichten müßten. indien zum beispiel betreibt unter anderem raumfahrt. die könnten also ganz locker ihre eigene kohle umschieben und dann ihren betroffenen teilen der bevölkerung helfen. solange solche sachen nicht passieren werde ich denen nicht einen cent spenden...
jepp! und genau das haben sie vor! Thailand und Indien wollen auf Spenden weitgehend verzichten! haben selber heute verkündet, daß andere Länder, wie Sri Lanka und Indonesien, das Geld nötiger brauchen!
und nun? :roll:
1992 Rinderwahn,
1999 Weltuntergang nach Nostradamus,
2000 Millenium-Bug,
2002 SARS,
2005 Vogelgrippe H5N1 Virus,
2009 Schweinegrippe H1N1 Virus,
21.12.2012 Weltuntergang im Maya-Kalender,
2014 Ebola,
2020 Corona auch überlebt

Michael


#69

Beitrag von Michael » 05.01.2005 20:11

SunnyFrani hat geschrieben:Was habt ihr eigentlich für ein Problem damit, dass manche nicht spenden und dazu stehen?
Ist die Frage rhetorisch oder wäre eine Antwort willkommen? (Mir schwebt keine böse gemeinte Antwort vor)
flyingernst hat geschrieben:Gut finde ich aktuell auch dass man sieht dass das Geld ankommt und ein Flugzeug nach dem anderen dort hinfliegt. Ebenso fand ich die Fluglinien super wie Thomas Cook und LTU: Flieger mit Ware hin, Touristen zurück.
(...)
Ich finde es toll wenn die ganze Welt zusammen arbeitet (an alle Skeptiker: Es gibt immer Leute die dadurch Machtstreite austragen, Politik machen und sich selbst auf die Schulter klopfen, aber soll man deswegen die ganze Aktion platzen lassen). Und damit dass die Welt überbevölkert ist, ist ein Nichtspenden nicht zu verteidigen, das finde ich viel zu sarkastisch. Solangs einem gut geht und man helfen kann sollte man helfen.
Sehr schön geschrieben. Ich sehe es ganz genau so.

Mich hat heute eines sehr beeindruckt: Wir gehen von der Arbeit aus oft in die Mensa der Uni Dortmund zum Essen. Darin sind mindestens tausend Menschen, wahrscheinlich viel mehr. Meistens ist es ziemlich laut.

Aber heute wurde es um 12 Uhr innerhalb kurzer Zeit immer leiser bis es fast still war.

Mich hat das ganz schön gerührt, zu spüren, wie es soviele großteils sehr junge Menschen betroffen macht, was in Südasien passiert ist. Es wird einem dadurch auch bewusster, was da tatsächlich los ist auf der anderen Seite der Welt. Die Nachrichten alleine schaffen das bei mir nicht so leicht, wirkt immer etwas unrealistisch wie Kino.
Zuletzt geändert von Michael am 05.01.2005 20:43, insgesamt 10-mal geändert.

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#70

Beitrag von jensel » 05.01.2005 20:24

Kann man nicht einfach mal "Danke" sagen?

Das ewige Gemecker kotzt mich dermaßen an, echt jetz!

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#71

Beitrag von flyingernst » 05.01.2005 20:33

man kinnas ihr sollt euch net die Köpfe einhauen. Der Schumacher hätte Geld die ganze Welt zu ernähren, das ist aber nicht seine Aufgabe. Das mit Afrika wurde schon zu genüge angesprochen und auch deutliche Aussagen dazu gemacht. Basilien ist auch sein Land, überhaupt ganz Südamerika, das von korruptheit übersäht ist. Glaubt ihr die hätten nicht die Fähigkeiten genauso wie wir Europäer vernünftige Märkte aufzubauen und zu arbeiten, bei denen fehlts nur am Verständniss der zusammenarbeit und an der erhaltung der Klassengesellschaft, sonst nix.

Wenn in Afrika eine Junge, der einen Apfel auf dem Markt klaut, von ein paar Jahren älteren Jungs (die auch nix anderes machen um zu überleben) verfolgt und in einem Autoreifen lebendig verbrannt wird, nur 100m vom Marktplatz entfernt, wenn man am Monatsende acht nehmen muss vor Polizisten die wenig oder keinen Lohn ausgezahlt bekommen haben und ihn sich selbst beschaffen?! - da kann kein Europäer helfen, da sind sie alle selber Schuld, vom randalierenden Armen bis zum korruptem Reichen (oder Politiker). Und das sind keine dumme geschichten, ich kenn einen der hat ein paar Jahre in Afrika gelebt, und davon gibts echt genug. Den Leuten (eine Minderheit zwar, aber ausreichend für übergreifende Armut) fehlts einfach am Verstand, an mehr nicht. Damit habe ich kein Mittleid (mit den erwachsenen). Übrigens kann man bei den einzelnen Stämmen in der Savanne nicht von Armut reden, die leben schon immer so und wenn sie´s so wollen werden sie auch immer so leben. In den Städten herrscht Armut, aber den Grund und den Preis habe ich schon vorher beschrieben.
Was soll daran schlechtes sein anderen Menschen zu helfen, und wem man hilft kann man sich aussuchen, am besten nach Kriterien von unschludig bis selbst schuld. Und das mit dem Geld umschichten in Indien?? Das schaffen nicht mal die Amis, die haben ein Land voller Dummen, Straßen voller Obdachloser, und Gesetzte, oder sagen wir mal ungeschriebene Gesetze, die dir gar nix anderes übrig lassen als ins Militär zu gehen, und die geben Milliarde für Milliarde aus, ganz im Sinne der persönlichen Befriedigung der jeweiligen Machthabern, wobei diese in den Usa eh schon seit Jahrzehnten die selben sind....ach Mist jetzt fang ich damit schon wieder an. Kann man diesen Topc nicht endlich schließen?!

Michael

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#72

Beitrag von jensel » 05.01.2005 20:38

flyingernst hat geschrieben:Kann man diesen Topc nicht endlich schließen?!

Michael
Einfach nicht mehr mitmachen :)

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#73

Beitrag von Gutso » 05.01.2005 20:40

Archimedes hat geschrieben: Und der Herr Gates ?
Die "Bill und Melinda Gates Foundation" finanziert neben Bildungsprogrammen vor allem medizinische Forschung und Gesundheits-Projekte in armen Ländern. Mit den Spenden von einer Milliarde Dollar pro Jahr soll die Welt ein klein wenig gerechter werden, erläutert Gates' Vater, der gleichzeitig auch Mitglied der Stiftung ist.
Schluckimpfungen gegen Kinderlähmung in Indien, Programme zur Bekämpfung der Tuberkulose, die Entwicklung eines Impfstoffes gegen Malaria oder Aids - unzählige Gesundheitsprojekte in Asien, Afrika und Lateinamerika wurden in den vergangenen Jahren von der Gates-Foundation unterstützt.
http://www.3sat.de/3sat.php?http://www. ... cke/47182/

Archimedes hat geschrieben:
Meine Aussage war, er koennte ohne Probleme noch weit aus mehr Spenden ! Wer auf dem Konto mehr als 20 Mille hat und sich fuer einen guten Menschen haelt, der sollte alles Spenden oder Organisationen in Krisengebieten machen.
Wie ich das so lese. Ist in deinen Augen nur derjenige ein ehrlicher Wohltäter, der sein ganzes Vermögen spendet?
Entweder alles oder nichts, oder wie?

Sogar in der Bibel steht es geschrieben, dass man teilen soll. Und nicht gleich alles hergeben, man braucht doch selbst eine Existenzgrundlage, sonst wird man dann auch selbst zum bedürftigen.


St. Martin hat sein Mantel mit nem armen Bettler geteilt, damit er nicht erfriert. Hätte dieser dem Bettler den ganzem Mantel gegeben wäre er selbst erfroren. Deswegen zünden die Kinder immer noch am St. Martinstag ihre Laterne im dunkeln an, um das Gute und den guten Willen der Menschen in der großen Dunkelheit, der „Ich“ bezogenen Gesellschaft zu symbolisieren.

Ich finde allein der Wille etwas gutes zu tun, egal wie groß oder klein er auch sein mag, ist sehr wichtig.

Würden alle so denken wie du Archi, fände ich unsere Gesellschaft nicht lebenswert.

Michael


#74

Beitrag von Michael » 05.01.2005 20:50

Gutso hat geschrieben:Sogar in der Bibel steht es geschrieben, dass man teilen soll. Und nicht gleich alles hergeben, man braucht doch selbst eine Existenzgrundlage, sonst wird man dann auch selbst zum bedürftigen.

St. Martin hat sein Mantel mit nem armen Bettler geteilt, damit er nicht erfriert. Hätte dieser dem Bettler den ganzem Mantel gegeben wäre er selbst erfroren. (...)

Ich finde allein der Wille etwas gutes zu tun, egal wie groß oder klein er auch sein mag, ist sehr wichtig.
Ganz genau so sieht das aus! Bild

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#75

Beitrag von jensel » 05.01.2005 20:55

Danke Gutso, die Formulierung wäre mir nicht eingefallen.
Jetzt sowieso nich, bin grad viel zu sauer über das ewige Gemotze.

Archi könnte auch viel mehr tun, wenn er nicht als Student in brasilianische Metropolen sondern als Entwicklungshelfer in den südamerikanischen Dschungel gegangen wäre.
Ich könnte auch mehr tun, wenn ich mich ehrenamtlich engarieren würde.

Andererseits bin ich auch gern nur ein kleines Rädchen in dem System, was die Wirtschaft hierzulande am Laufen hält und uns unseren Wohlstand erhält.

PS: Und diese Wirtschaft zahlt auch´ne Menge Entwicklungshilfe, da hat der Martin schon recht!
Ich wollte trotzdem nochwas drauflegen, weil ich sonst nur meine Moppeds und meine HiFi- Anlage im Kopf habe.

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