Novan123 hat geschrieben:Kyb dann bitte mal
Hmm, ich versuch es mal in Worte zu fassen, aber das ist schwierig... bei mir ergeben die nachfolgenden Punkte halt ein Gesamtbild.
- allgemeine Sauberkeit des Motorrades (auch in schwer zugänglichen Ecken z.B beim Federbein oder vorne unter'm Tank mal reinspechten)
- eventueller Rost an diesen Stellen
- natürlich so Sachen wie Zustand der Kette, Gabel, Reifen, Bremsbeläge, Lenkkopflager, aber auch auf Kleinigkeiten wie z.B. Seitenständerschalter achten
- ganz wichtig ist die Erscheinung/das Auftreten des Verkäufers (ist er z.B. ein Schwätzer oder offensichtlich ein "Fachmann", dem man die Inspektionen zutraut)
- daher sich kurz erzählen lassen, was bei den selbstgemachten Inspektionen gemacht wurde, wenn das nicht wie aus der Pistole geschossen kommt, dann stimmt auch schon was nicht (in diesem Zusammenhang auch mal nachfragen, nicht dass der Junge was auswendig gelernt hat

... z.B. welches Öl und Ölfilter gleich mit dabei... aber nicht suggestiv fragen, also "gell, den Ölfilter haste auch gleich mitgewechselt?", sondern eher "aha, Du hast alle 6000km Öl gewechselt, aber den Ölfilter braucht man ja nicht so oft wechseln"... naja, halt so irgendwie

)
- achja, auch so Sachen wie Vergasersychronisierung/Ventilspiel einstellen sollten vom Verkäufer genannt werden... und wer da sagt, "sowas braucht man nicht", hat bei mir gleich schlechte Karten
Zusammenfassend könnte man vielleicht so sagen, dass jemand, der sich um sein Motorrad gekümmert hat, eine Maschine in einem besseren Zustand verkauft als jemand, der halt nur sparen wollte/mußte und deshalb die Inspektionen mehr schlecht wie recht gemacht hat.
Muß natürlich nicht immer so sein, aber gibt imho mehr Sicherheit als ein ausgefültes Scheckheft bei einer 4 Jahre alten Maschine... denn was die Werkstätten oft an Arbeit abliefern, das wissen wir wohl alle.
Ist ein bißchen klar geworden, was ich meine?