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Jetzt ist es mir auch passiert... und hab Fragen

Verfasst: 18.06.2004 10:34
von TAZttDevil
Hallo zusammen...


Nach einigen fast Unfällen ist es mit jetzt auch passiert.. Hab mich gelegt... Vor weg sei gesagt, das mit nicht schlimmes pasiert ist und den Unfallgegnern (zwei 8 jährige Kinder) auch nicht... Nur meine SV hat es ganz schön zerlegt.

Die Kosten übernimmt die Versicherung der Eltern, falls die nur teilweise zahlen übernehmen die Eltern den Rest. Es ist schön, das es noch vernünftige Menschen gibt (Und Haftplicht-Versicherung-Plus, die auch bei Kindern unter 10 Jahren zahlt)..

So, mal zum Hergang. Ich komme gerade aus nem Computerladen (Compare, Aue in Wuppertal Elberfeld) und fahre los. Für die, die es nicht kennen: die Aue verläuft parrallel zur Hauptstrasse, ist eine sehr breite Einbahnstrasse mit vielen Parkplätzen. Auch der Bürgersteig ist an dieser Stelle extrem breit (3-4m). nach ca. 70m gibt es auf dem Bürgersteig einen riesigen Blumenkübel. Da vor stehen zwei Elternpäärchen mit einem (jungen) Kind. Ein weiteres Kind kommt gerade auf dem Bürgersteig hinter dem Blumenkübel hervorgesprungen. Alarmglocken an. ich fahre mit sachten 27-28 km/h an ihnen vorbei. Da kommt ca. 4-5m vor mir ein Junge mit zwei Sätzen ca. 2m weit auf die Strasse gesprungen, ein Mädchen hinterher. Ich hab das Motorrad sofort nach links gerissen, doch als das Mädchen auf den Jungen zugeht, macht dieser einen weiteren Schritt auf die Strasse (haben wohl kriegen gespielt). Das das nur einigen meter vor mit war, hatte ich keinen Chance mehr, troz geringer Geschwindigkeit. Also beide Bremsen in den Anschlag und Motorrad nach links gekippt, in der Hoffnung, das der Anphalt das Motorrad noch stark genug bremsen würde um die beiden nicht zu erwischen. Doch leider dumm gelaufen, die Reifen blockierten (wie gewollt), ich hab mich nach links fallen lassen doch das Motorrad schmiss sich auf die andere Seite (ne Art Highsider??) , hatte die Bremsen ja loslassen müssen um nicht unter dem Motorrad zu liegen. Ich dachte es wäre genug, da das Motorrad schon rutschte. Daher kamen auch meine Verletzungen, hatte zwar Stiefel und Motorraghose an, doch der Schalthebel hat erst meinen Stiefel zerkratzt und mir dann durch die Hose die Wade fies aufgerissen (der Shclug ja mitsamt mopped hoch)... Dann bin ich hlat gefallen und das Rumschlagende Motorrad hat mich dann mit den Soziusrasten am Popo erwischt... autsch... Mopped ist halt dann voll auf die rechte Seite geschlagen und hat schöne Krater in den Asphalt gerissen.. Ich bin mir nicht sicher aber ich glaube, das das rutschende Mopped dem Jungen noch so gerade die Beine weggefegt hat. denn der saß laut schreiend neben dem Mopped mit ein paar Kratzern...
Eigentlich sollte ja der Neigungssensor die Maschine killen, tat sie aber nicht.. und das der Gasgriff über den Asphalt rutscht hat es das Gas voll aufgedreht, dabei wird der Motor ja schweine laut, das versetzte den Jungen in Schock, so das er 45 Minuten lang nicht ansprechbar war.. hat nur geheult und gezittert.... versändlich denke ich... das Mädchen war nach ca 10 Minuten wieder ansprechbar und auch wieder gut drauf... sagte dann immer wieder "das ist mein Motorrad!" voll süß.. hab die Kleine dann mal drauf gesetzt.. fand sie echt super... nach einigen Minuten kam dann die Polizei.. die Eltern von den beiden haben vor der Polizei die gesamte verantwortung auf sich genommen. Polizei und Eltern waren froh über mein Verhalten (lieber Maschine hinlegen als Kinder weg semmeln, Schutzkleidung troz Sonnenschein, langsam fahren (ich glaube an dieser Stelle sind 50 erlaubt, etc...))... ADAC hat mir dann das Mopped direkt in meine Werstatt gebracht. Die haben sich auch super verhalten. Ich brauch mich um gar nichts kümmern. Werkstatt setzt sich mit Versicherung in Verbindung und klärt alles für mich..

Die Eltern könnten nur Pech haben, das sie noch angeklagt werden wegen "unterlassener Aufsichtsplicht" und "fahrlässiger Kürperverletzung".

Nun meine Fragen... Die Werkstatt sagt, das sie mir alle zerkratzten und kaputten Teile durch neue ersetzt. Find ich gut... Sie sagen auch das es kein Problem sei statt eines neuen Original ESD, nenn Leo Evo 2 Titan drauf zu machen, das dieser sogar günstiger sei... kann das sein?? naja. ist ja nicht mein geld *ggg*... die neue Heckverklaidung kommt dann auch komplett OHNE Aufkleber drauf.. Juchu! (der Schriftzug "Zweiradservice Mersch - Wuppertal" mit jedem Buchstaben als eigneen Aufkleber war auch echt fies)..
Was ich eigentlich fragen wollte... Meine SV ist mein einziges Fortbewegungsmittel.. ich hab 50km am Tag zur Firma und zurück. Nebenberuflich bni ich selbstständig und 100%ig auf ein Fahrzeug angewiesen... Mersch hat mir zwar auf kosten der Versicherug eine Ersatz SV angeboten soch kann ich mit meinem Po nicht unbedingt auf einem Mopped sitzen... welche Chancen habe ich ein Ersatzauto zu bekommen.. Leihwagen oder so... und/oder wieviel zahlt die Versicherung da...
Neben dem Schaden, der am Motorrag ist.. was ist mit meinen Stiefeln (besonders der linke) und meiner Hos?? Auf schmerzensgeld möchte ich verzichten, da sich die Eltern mach dem Unfall echt Vernünftig verhalten haben.. Vor der Polizie und am nächsten morgen wusste direkt die Versicherung bescheid...

Noch am Rande.. die 12er Inspektion und die Entdrosselung macht mir der Mersch auch gleich mit.. auch das eintragen est.. und ich zahl nicht einen Cent...


Fahrt vorsichtig.. und passt mir Kindern auf!

Gruß Q


PS... öde.. nicht ein Smilie im Beitrag...

Verfasst: 18.06.2004 10:53
von Common
Die Klammotten werden dir auch bezahlt.

Nutzungsausfall: für die SV 650 macht das 46 € pro Tag. Was du mit dem Geld mietest, ist dem Versicherer egal. Notfalls vorher absprechen.

(für die SV 1000s wären es 66 €/Tag.)

Re: Jetzt ist es mir auch passiert... und hab Fragen

Verfasst: 18.06.2004 11:00
von Bombwurzel
Erstmal schön zu lesen, das keinem was Ernstes passiert ist.
TAZttDevil hat geschrieben:... statt eines neuen Original ESD, nenn Leo Evo 2 Titan drauf zu machen, das dieser sogar günstiger sei... kann das sein??
Na und ob das sein kann.
Suzuki, der alte Apotherladen, nimmt für ne Originale Auspuffanlage (ESD gibt's nicht einzeln) stolze 800 Schleifen. Für das Geld bekommst auch schon ne schöne Akrapovic-Komplettanlage.
Was ich eigentlich fragen wollte... Meine SV ist mein einziges Fortbewegungsmittel.. ich hab 50km am Tag zur Firma und zurück. Nebenberuflich bni ich selbstständig und 100%ig auf ein Fahrzeug angewiesen... Mersch hat mir zwar auf kosten der Versicherug eine Ersatz SV angeboten soch kann ich mit meinem Po nicht unbedingt auf einem Mopped sitzen... welche Chancen habe ich ein Ersatzauto zu bekommen.. Leihwagen oder so... und/oder wieviel zahlt die Versicherung da...
würde ich im Zweifelsfall die Versicherung oder eine ortsansässige Verbraucherorganisation fragen.
Neben dem Schaden, der am Motorrag ist.. was ist mit meinen Stiefeln (besonders der linke) und meiner Hos??
zahlt die Versicherung auch. Wenn möglich, solltest du Rechnungen vorlegen. Wenn du die nicht mehr hast, suche alte Katalogseiten deiner Klamotten raus, um deine Vorderungen zu untermauern. In der Regel genügt aber die Nennung des Preises. Die Versicherungen führen eigene Plausibilitätsprüfungen durch.

Verfasst: 18.06.2004 11:00
von TAZttDevil
wie lange zahlen die denn?? vom Unfall aus, bis die Maschine fertig ist??

Verfasst: 18.06.2004 11:07
von Bombwurzel
genau :!:

allerdings obliegt dir und der Werkstatt eine Schadenminimierungspflicht. Das heisst, dass du dir jetzt nicht noch 3 Wochen lang überlegen kannst, was du denn alles reparieren lassen möchtest.
Du und die Werkstatt müssen dafür sorgen, dass der Nutzungsausfall so gering wie möglich ausfällt.

Verfasst: 18.06.2004 11:10
von Common
Ab Schadentag. Du hast natürlich eine Schadenminderungspflicht und solltest alles daran setzen, dass das Motorrad schnellstmöglich repariert wird.

Ooops, zu langsam...

Re: Jetzt ist es mir auch passiert... und hab Fragen

Verfasst: 18.06.2004 11:33
von Aldo
TAZttDevil hat geschrieben: Auf schmerzensgeld möchte ich verzichten, da sich die Eltern mach dem Unfall echt Vernünftig verhalten haben..
warum nicht!? was haben die Eltern für ´nen Vorteil davon! die Privat-Haftpflicht bezahlt alles! und da gibt es unabhängig der Schadenshöhe keine Hochstufung! hast du was zu verschenken?

alles andere ist gesagt!

ansonsten! vernünftig verhalten und glimpflich ausgegangen!

Verfasst: 18.06.2004 11:38
von TAZttDevil
beeilen tu ich mich ja... und die Werstatt auch.. war direkt am Morgen danach in der Werkstatt und hab das mit denen abgeklärt.. überlegen, was ich alles reparieren lasse brauche ich nicht.. ist ganz einfach ALLES:

Scheinwerfer, Instrumente, ESD, Heckverkleidung, Gangschaltung (die hab ich ja mit meiner Wade zerlegt...) Bremshebel (beide), (Heiz)griffe (rechts total aufgehobelt), Kühler (war ne eklige blau/grüne Suppe...), Lenker, Blinker, etc. pp... halt alles... Felgen hab ich mir noch nciht angeschaut, den Tank auch nicht ... und sicherlich hab ich auch nicht alle dinge gesehen, genannt... das macht die Werkstatt für mich.. Die bringen das Möp-Möp wieder in einen einwandfreien Zustand....


Gruß Q

Re: Jetzt ist es mir auch passiert... und hab Fragen

Verfasst: 18.06.2004 11:41
von TAZttDevil
Aldo hat geschrieben:
TAZttDevil hat geschrieben: Auf schmerzensgeld möchte ich verzichten, da sich die Eltern mach dem Unfall echt Vernünftig verhalten haben..
warum nicht!? was haben die Eltern für ´nen Vorteil davon! die Privat-Haftpflicht bezahlt alles! und da gibt es unabhängig der Schadenshöhe keine Hochstufung! hast du was zu verschenken?
Versteh ich das richtig.. das wenn ich die auf Schmerzensgeld verklage, deren Versicherung auch das bezahlt?? Wenn das so ist warte ich auf das Schreiben der Staatsanwaltschaft (die ermitteln ja schon) und brauche nur noch als Nebenkläger/geschädigter auftreten... Oder wäre es dann besser, selber aktiv zu werden? ?und wenn ja, wie??

Q

PS Ich bin tierisch froh, das nicht mehr passiert ist...

Verfasst: 18.06.2004 11:44
von Herr Hase
steinstark finde ich immer die schilderungen zum unfallhergang und die detaillierten aussagen dazu, wann und warum welche bremse betätigt oder gelöst wurde :!: und das, wo alles in bruchteilen einer sekunde passiert - handeln während der reaktionszeit - hammer :!:

EDIT: ich muss das jetzt mal auseinandernehmen, sorry.

27km/h = 450m/minute = 7,5m/sekunde - keine reaktionszeit, warst ja durch das erste kind am blumenkübel vorgewarnt.
4-5 meter bis zum hindernis, also das kind.

alte formel bremsweg: 27/10 x 27/10 = 7,29 meter -> getroffen
neue formel bremsweg: 27/10 x 27/10 / 2 = 3,645 meter -> geschafft

fazit: realistisch hättest du durch kontrolliertes bremsen alles im griff gehabt ... knapp, aber immerhin.

nochwas, dein zitat:
"Also beide Bremsen in den Anschlag und Motorrad nach links gekippt, in der Hoffnung, das der Anphalt das Motorrad noch stark genug bremsen würde um die beiden nicht zu erwischen. Doch leider dumm gelaufen, die Reifen blockierten (wie gewollt), ich hab mich nach links fallen lassen doch das Motorrad schmiss sich auf die andere Seite (ne Art Highsider??)"

:arrow: kein highsider, sondern lenkimpuls nicht drauf ... du hast die seiten vertauscht. und wer blockiert schon GEWOLLT beide räder ???

soviel zur theorie ... und ich will dir persönlich gar nix. wie sieht´s denn aus mit einem sicherheitslehrgang ???

Verfasst: 18.06.2004 11:49
von Common
Du musst selbst aktiv werden (privatrechtlich). Es ist allerdings ohne Anwalt sehr schwierig, Schmerzensgeld einzufordern.

Edit: Jetzt war ich schneller! :( evil 2

Verfasst: 18.06.2004 11:49
von Bombwurzel
Die Staatsanwaltschaft ermittelt wahrscheinlich nur wegen dem Verdacht der Vernachlässigung der Aufsichtspflicht und der Verkehrsgefärdung.
Das ist bei einem Unfall mit erheblichen Sach- und Personenschäden normal. Meistens wird hier nur die Schuldfrage geklärt und überprüft, ob man noch strafverschärfende Tatsachen findet. Deine Schmerzensgeldforderungen bearbeiten die nicht - das geht die nix an. Der Staatsanwalt interessiert sich nur für den Unfallhergang.


Schmerzensgeld musst du bei der gegnerischen Versicherung anfordern. Hier hilft dir ein Anwalt, das meistmögliche herauszuholen. Die Forderung muss so schnell wie möglich raus, sonst versäumst du wichtige Fristen.
Die Höhe des Schmerzensgeldes richtet sich nach der Schwere deiner Verletzungen. Als Faustregel gilt bei den Versicherungen 1000Euro pro Monat Krankschrift.

Verfasst: 18.06.2004 13:13
von TAZttDevil
hein bloed hat geschrieben:steinstark finde ich immer die schilderungen zum unfallhergang und die detaillierten aussagen dazu, wann und warum welche bremse betätigt oder gelöst wurde :!: und das, wo alles in bruchteilen einer sekunde passiert - handeln während der reaktionszeit - hammer :!:
Hattest du schon mal einen Unfall?? ich hab in kritischen Situationen immer so eine Art Zeitlupeneffekt... (schon mal Max Payne (2) gespielt?? *ggg*) die Bewegungen des Jungen und des Motorrades waren teilweise in einer langen schlaflosen (vor schmerzen) Nacht rekonstruiert...
hein bloed hat geschrieben:*snip* 27km/h = 450m/minute = 7,5m/sekunde - keine reaktionszeit, warst ja durch das erste kind am blumenkübel vorgewarnt.
4-5 meter bis zum hindernis, also das kind.

alte formel bremsweg: 27/10 x 27/10 = 7,29 meter -> getroffen
neue formel bremsweg: 27/10 x 27/10 / 2 = 3,645 meter -> geschafft

die Entfernungen waren geschätzt, kann durchaus sein, das das mehr oder weniger waren.. sah sehr knapp aus... Reaktionszeit gibt es auch noch, auch wenn man gewarnt und bremsbereit ist, ist dann halt nicht mehr so lange
hein bloed hat geschrieben:fazit: realistisch hättest du durch kontrolliertes bremsen alles im griff gehabt ... knapp, aber immerhin.
sah vom Mopped aus nicht so aus.. deswegen diese Reaktion, hatte auch keine Zeit das nachzurechnen.. *ggg*
hein bloed hat geschrieben:*snip*
:arrow: kein highsider, sondern lenkimpuls nicht drauf ... du hast die seiten vertauscht. und wer blockiert schon GEWOLLT beide räder ???
wieso lenkimpuls.. machine war schon in derber schräglage (links). Bremsen hab ich dann blockiert um das Motorrad auf die linke Seite zu legen, ist such schon gerutscht (gerutscht auf reifen, hinlegen weil ich dachte das bremst stärker). Als ich die Bremsen dann loslies um mich fallen zu lassen (wollte nicht unter dem mopped liegen) ist es dann "rübergeschlagen" und auf der rechten Seite gelandet...
hein bloed hat geschrieben:soviel zur theorie ... und ich will dir persönlich gar nix. wie sieht´s denn aus mit einem sicherheitslehrgang ???
Der letzte war knapp 2 Wochen her... versuche alle drei Monate einen zu machen...

Gruß Q

Mit ca. 1000 Euro/Monat krank ist witzlos.. hab mich nur 2 Tage (Donnerstag/Freitag) krank schreiben lassen, da ich es mir nicht erlauben kann länger krank zu feiern... (Selbstständigkeit)

Verfasst: 18.06.2004 13:29
von nofan
mir ist auch sowas in der art passiert aber mit dem auto ich fuhr ne 30er zone entlang neben einer grundschule und da sprang aufeinmal ein junge auf die straße hatte ich mir auch irgendwie gedacht deshalb bin ich schon vorher wie eine schnecke gefahren der läuft über die strasse und irgendwie habe ich in dem moment nen 6ten sinn gehabt und bin noch nicht aufs gas denn der kleine hat sich einfachso umgedreht und ist wieder zurück gelaufen......gibts denn sowas.......boah voll suff gehabt das wär nmlich verdammt eng geworden

Verfasst: 18.06.2004 13:32
von Screw
Ich will dich nicht kritisieren TAZttDevil, weil deine Reaktion beim Un(m)fall völlig normal war. Aber ich habe vielleicht noch ein paar Tips, die mir geholfen haben.

Im Sicherheitstraining hat man uns beigebracht so lange wie möglich OHNE Blockieren des Vorderrades zu bremsen, da ein liegendes Motorrad kaum noch Bremswirkung hat. Das kann man wirklich trainieren. Sicherlich besteht auch dann noch die Gefahr des Überbremsens durch die "Schockbremsung", aber deutlich minimiert.

Wenn man es selbst nicht ausprobiert hat, kann man sich nicht vorstellen, wie gut man ein Motorrad abbremsen kann. Ich persönlich war sehr überrascht! Allerdings habe ich alles unter 60 km/h im Sicherheitstraining ausprobiert. Dadrüber hilft oft nur noch der Schutzengel.

Viele gucken mich immer komisch an, wenn ich meine Bremstests mit abhebenden Hinterrad mache, aber mindestens einmal hat mir das schon geholfen.

Ich weiss nicht, wie es in deinem konkreten Fall ausgesehen hat und wie ich ragiert hätte. Vielleicht hätte ich auch das Vorderrad überbremst, weil Kinder im Spiel waren. Da ist der Schock doch recht groß.

Auf jeden Fall möchte ich allen DRINGEND ein Sicherheitstraining empfehlen, wo man auf solche plötzlichen Ereignisse ein wenig vorbereitet wird.

Schön, dass es in deinem Fall so glimpflich ausgegangen ist!