story: vor ein paar jahren fuhr eine gruppe motorradfahrer in österreich rum. ein speed-triple treiber war
ein wenig zu schnell, kurz vor der grenze auf einmal blaulicht hinter ihm.
er: "wenn ich jetzt anhalte sind das 300 euro oder so...." -> gas.
an der grenze glück gehabt, durchgewunken worden (beamte wohl nicht schnell genug informiert

)
ein paar wochen später kommt ein schrieb nach deutschland:
"blabla stellen sie sich"
er macht grad mal
nichts.
paar wochen später noch ein schrieb, in dem wohl sinngemäss stand:
"in 3 jahren ist die sache verjährt. aber wenn du dich in der zeit hier blicken lässt, buchten wir dich ein...."
die 3 jahre sind inzwischen schon ne weile vorbei und er kann wieder mitfahren wenn mal ne tour nach österreich ansteht...
das war vor diversen eu-strafverfolgungsblabla abkommen und würde heute sicher nicht mehr so funktionieren.
heute schicken die einen strafverfolgungsantrag, die sache wird (afaik) an die deutschen behörden übergeben, diese schicken dir dann nen bussgeldbescheid und senden das geld an die öschis.
andere story, erzählt von einem luxemburger autofahrer:
"deutsche autobahn heisst für uns 'unbegrenzt' - selbst wenn wir irgendwo geblitzt werden: die behörden schicken aus deutschland den wisch an die luxemburger polizei, diese soll dann das geld eintreiben und zurückschicken. da hat die aber erfahrungsgemäss gar keine lust drauf, sie kriegt ja nix von dem geld. daher müssen wir nie zahlen."
fazit: zahlen is die einfachere lösung. es besteht ne chance, dass die sich nicht soo hartnäckig zeigen beim "eintreiben" dieser strafe, aber ich würd nicht unnötig ärger riskieren.