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Kleine Tips zum sicheren Fahren gesucht

Verfasst: 21.09.2004 2:08
von PhrEaT
Hallo Leute,

ich besitze eine Sv650s Bj01. Habe nun ca 2500 km runter gefahren aber werde mir nicht wirklich sicher auf der Maschine.

Ich baue kein Vertrauen zum Reifen (MEZ4) auf da ich keine Ahnung habe wie sich dieser bei größerer Schräglage, auf nasser Fahrbahn oder im Grenzbereich (weiss ja netmal wo der anfängt) verhält. Ich eiere somit um die Kurven, dass ist nicht mehr schön. Da bleibt der Spass doch etwas auf der Strecke

Desweiteren musste ich bisher nur zweimal etwas kräftiger die Vorderradbremse betätigen (auf der Autobahn). Da alles Original ist tauchte die SV auch ziemlich gut ein und das Heck wurde, für mich, vergleichsweise beängstigend leicht. Ausserdem meide ich die Hinterradbremse soweit wie möglich seitdem ich einmal etwas zu kräftig reingetreten bin und sich das Mopped leicht querstellte.

Habt ihr mir vielleicht ein paar Tips wie ich Vertrauen zu den Reifen aufbauen kann und wie man gescheites Bremsen ohne Risiko üben kann.

Gibts ne Möglichkeit die hintere Bremse zu entschärfen dass sie nicht gleich so hart zupackt? Oder hab ich einfach immernoch kein Gefühl für diese gefunden. Ich kann mit den Motorradstiefeln nicht kontrollieren wie stark ich schon auf der Bremse stehe.

Thx falls ihr für mich :) newbie ein paar gute Tips habt.

Verfasst: 21.09.2004 2:29
von x
wenn du noch kein rechtes vertrauen zu deinem mopi und dir selbst gefunden hast, hilft wohl nur üben und an deine grenzen langsam ranfahren und dann vorsichtig überschreiten bis du die grenzen deiner sv oder den punkt erreichst, mit dem du glücklich und zufrieden bist.
du soltest natürlich auf abgesperrtem gebiet üben unter anleitung am besten zb: bei einem sicherheitstraining für einsteiger ( die haben erfahrung mit den probl. der noch nicht so mutigen und erfahrenen)

kaputti hat sich auch immer weiter vorgetastet bis er zufrieden mit sich war ( in einem gesperrten gewerbegebiet / nicht so gut, weil keiner geholfen,aufgepasst hat / tja mit 18 keine kohle für was richtiges)

Re: Kleine Tips zum sicheren Fahren gesucht

Verfasst: 21.09.2004 7:34
von Bombwurzel
PhrEaT hat geschrieben: Ich baue kein Vertrauen zum Reifen (MEZ4) auf da ich keine Ahnung habe wie sich dieser bei größerer Schräglage, auf nasser Fahrbahn oder im Grenzbereich (weiss ja netmal wo der anfängt) verhält. Ich eiere somit um die Kurven, dass ist nicht mehr schön. Da bleibt der Spass doch etwas auf der Strecke
Üben, üben, üben. So schlecht ist der Z4 nicht, aber in deinem Fall wahrscheinlich sogar schon vom Vorbesitzer total eckig gefahren.
Dummerweise ist es jetzt nicht unbedingt mehr die Zeit nochmal Schräglagen zu üben. Der Nass- und Kaltgrip des Z4 ist nämlich nicht gerade vertrauenerweckend. Ich würde die Übungsstunden auf nächstes Jahr verschieben, oder darauf hoffen, dass der Oktober nochmal schön wird.
Dann aber sofort in ein nahegelegenes Industriegebiet mit Kreisverkehr und üben bis der Arzt kommt.
Desweiteren musste ich bisher nur zweimal etwas kräftiger die Vorderradbremse betätigen (auf der Autobahn). Da alles Original ist tauchte die SV auch ziemlich gut ein und das Heck wurde, für mich, vergleichsweise beängstigend leicht.
Auch hier: ÜBEN!

Soch dir eine wenig befahrene Nebenstrasse und übe Bremsen. Taste dich langsam an deinen Bremspunkt ran, bis du angstfrei kleine Stoppies schaffst. Dann erschrickst du auch nicht mehr, wenn dir sowas im ALltag passiert.
Ausserdem meide ich die Hinterradbremse soweit wie möglich seitdem ich einmal etwas zu kräftig reingetreten bin und sich das Mopped leicht querstellte.
Na ist doch nicht weiter schlimm.
Wenn sich die Mopete hinten etwas querstellt macht das nix. Bremse kurz lösen und schwupp ist sie wieder gerade.
Intergriere das in deine Bremsübungen.
Fahre so mit 30-40km/h und gehe hinten gut in die Eisen. Wenn das Hinterrad blockiert, lass es blockieren bis es dir dabei unwohl wird. Anschließend Bremse wieder lösen. Dabei, wie beim Bremsen mit der Vorderhand, auf Körperspannung achten, sonst bricht sie dir hinten zu weit aus und du landest möglicherweise noch auf der Nase.
Du wirst sehen, wie du von mal zu mal weniger Angst vor nem blockierenden Hinterrad haben wirst. Irgendwann kommt der Punkt an dem es anfängt Spass zu machen und du mitleidvoll auf deinen rauchenden Reifen schaust. Ist aber nicht weiter schlimm - es ist nur ein Z4. ;)
Gibts ne Möglichkeit die hintere Bremse zu entschärfen dass sie nicht gleich so hart zupackt? Oder hab ich einfach immernoch kein Gefühl für diese gefunden. Ich kann mit den Motorradstiefeln nicht kontrollieren wie stark ich schon auf der Bremse stehe.
Du könntest es mit weicheren Bremsbelägen versuchen, dass die Bremswirkung nicht so aggressiv einsetzt. Auch den Winkel des Bremshebels kann man minimal verstellen - das hilft schon etwas.
Für das Gefühl hilft aber nur Üben!
Thx falls ihr für mich :) newbie ein paar gute Tips habt.
Ich hätte noch ein paar Tips, die dir und deiner SV ein gutes Sicherheitsplus bieten können.

- zieh dir andere Reifen auf
Irgendwas mit besserem Nass- und Kaltgrip, also alles ausser Z4 oder Contiforce. Scheue auch nicht davor zurück, dir einen ausgewiesenen Sportreifen zu kaufen. Durch die sehr spitze Kontur und die weiche Mischung fällt vorallem im Kopf die Angst vor der Schräglage. Ausserdem lenken diese Reifen sehr leicht ein. Ich persönlich halte den Z4 für einen sehr schlechten Reifen für Anfänger. Durch sein aussergewöhnliches Fahrverhalten (Kippelkante, mieser Grip bei schlechtem Wetter, etc.) hilft er nicht wirklich, Vertrauen aufzubauen.

-Stahlflex-Bremsleitungen (wenigstens vorne)
Bei dem Alter deiner Maschine sind die Bremsleitungen spätestens nächstes Jahr fällig. Bester Zeitpunkt voll auf Stahlflex umzurüsten. Ist m.W. sogar billiger als die originalen Gummileitungen von Suzuki.
Durch den klaren und fest definierten Druckpunkt musst du nicht bei jedem Bremsvorgang das Bremsen neu lernen, sondern dein Druckpunkt ist immer an derselben Stelle. Auch nach mehreren heftigen Bremsungen.
Die Bremse wird zwar spürbar etwas giftiger, aber das ist unkritisch, da du immer genau weisst, ab wo die Bremse giftig wird. Dich überrascht also nichts mehr.
Die regelmäßigen Bremsübungen ersetzt das natürlich nicht.



Noch ein ganz wichtiger Tip:

Besuche einige Fahrsicherheitstrainings!!!!! (da kann man gar nicht genug Ausrufezeichen hinsetzen)
Dieses Jahr wird's vielleicht etwas schierig noch einen Veranstalter zu finden, aber im Frühjahr geht's wieder richtig zur Sache.
Solche Trainings kosten i.d.R. zwischen 40 und 100 Euro pro Tag und sind durch nichts aber auch gar nichts zu ersetzen.
Bevor du also irgendwelche Investitionen an deinem Motorrad denkst, steck das Geld lieber erstmal in deine Fahrerfahrung.
Auf Fahrsicherheitstrainings bekommst du auch viele gute Tips, wie du ausserhalb des Trainings weiter an dir arbeiten kannst. Du lernst dort neben vielen Standardsituationen auch den spielerischen Umgang mit deiner Mopete.


Als Bettlektüre für die kommenden Winterabende empfehle ich "Die obere Hälfte des Motorrades" von Bernt Spiegel.
Das Buch selbst ist schon fast soviel wert wie ein Fahrsicherheitstraining.
Wenn du nämlich weisst warum du so verkrampft fährst, ist es sehr einfach für dich, diese Verkrampfungen wiederr zu lösen.
Dieses Buch gibt dir dazu das Handwerkszeug. Gut erklärte, praxisnahe Fahrphysik gepaart mit den Erfahrungen einen Psychologie-Professors, der selbst leidenschaftlicher Biker ist und mit Gewissheit nicht zu den Nasenbohrern gehört.
Ein besseres Buch gibt es einfach nicht.

Re: Kleine Tips zum sicheren Fahren gesucht

Verfasst: 21.09.2004 8:37
von Sledge
PhrEaT hat geschrieben:Hallo Leute,

ich besitze eine Sv650s Bj01. Habe nun ca 2500 km runter gefahren aber werde mir nicht wirklich sicher auf der Maschine.

Kann man im Normalfall nach 2500km auch noch nicht erwarten

Ich baue kein Vertrauen zum Reifen (MEZ4) auf da ich keine Ahnung habe wie sich dieser bei größerer Schräglage, auf nasser Fahrbahn oder im Grenzbereich (weiss ja netmal wo der anfängt) verhält. Ich eiere somit um die Kurven, dass ist nicht mehr schön. Da bleibt der Spass doch etwas auf der Strecke

Tja da hilft dann wohl nur probieren (nicht im öffentlichen Strassenverkehr)

Desweiteren musste ich bisher nur zweimal etwas kräftiger die Vorderradbremse betätigen (auf der Autobahn). Da alles Original ist tauchte die SV auch ziemlich gut ein und das Heck wurde, für mich, vergleichsweise beängstigend leicht.
Das passiert dir so ziemlich bei jeden Mopped (das leichte Heck) Wenn mans namlich richtig macht isses so leicht dass es in der Luft ist :lol:
Mittels anderer Gabelfedern+ anderem Öl kann man die Gabel optimieren. Wichtig ist dass die gabel nicht soweit durchschlägt dass sie auf Block geht

Ausserdem meide ich die Hinterradbremse soweit wie möglich seitdem ich einmal etwas zu kräftig reingetreten bin und sich das Mopped leicht querstellte.Das war ein eindeutiger Fahrfehler, du hast dich beim Bremsen falsch verhalten. Körper steif machen, arme Durchdrücken, Blick zum Horizont. So verhinderst du dass sich das Heck um den Lenkkopf herum aus der Fahrtrichtung bewegt.

Habt ihr mir vielleicht ein paar Tips wie ich Vertrauen zu den Reifen aufbauen kann und wie man gescheites Bremsen ohne Risiko üben kann.
FAHRSICHERHEITSTRAINING

Gibts ne Möglichkeit die hintere Bremse zu entschärfen dass sie nicht gleich so hart zupackt? Oder hab ich einfach immernoch kein Gefühl für diese gefunden. Ich kann mit den Motorradstiefeln nicht kontrollieren wie stark ich schon auf der Bremse stehe.
Konzentrier dich allein auf die Vorderradbremse, die ist das wichtigste Instrument zum verzögern. Die Hinterradbremse ist unwichtig. Im Notfall reinlangen wenns Rad blockiert is egal, wenn die Arme durchgestreckt sind bricht auch nix aus und wenn du maximal verzögerst is das Hinterrad mit hoher Warscheinlichkeit eh in der Luft

Thx falls ihr für mich :) newbie ein paar gute Tips habt.
Der ultimative Tip: Fahrsicherheitstraining :!:

Verfasst: 21.09.2004 12:51
von B-Huhn
Ich weiß nicht aus welcher Ecke Du kommst, aber hier in München bietet BMW Fahrsicherheitstrainings an (www.bmw.de/fahrertraining). Ich habe nach anfänglichem Rumgeeiere und -geschissere nach meinem Wiedermotorradeinstieg ein solches Training geschenkt bekommen und das hat echt superviel gebracht, auch wenn bei der Erstbesprechung dort mein erster Gedanke war "die verarschen uns doch hier was alles gemacht werden soll und wies laufen soll" .

Ist absolut zu empfehlen, und man bekommt noch 1-2 Tips und Tricks mit auf den Weg die in Fleisch und Blut übergehen. Hätte ich vor dem Training z.B: mit dem Fußraster aufgesetzt hätt ich nen Herzinfarkt unter der Fahrt bekommen, mittlerweile denk ich mir - falls es mal passiert - "basst scho" und kann dabei ruhig bleiben. Wobei zum Fahrertraining natürlich noch dazukommt "learning by doing", denn nur 1 Tag Training macht nicht alles wett was an Übung fehlt.

Bei BMW kannst Dir entweder eine BMW zum Training reservieren oder mit Deiner eigenen fahren, was dann auch billiger kommt. Trainingsgelände in MÜnchen ist beim Flughafen und es gibt eine Übersicht mit diversen Terminen. Nach Abschluß des Trainings gibts sogar ne Urkunde, und manche Versicherungen bieten Rabatt bei Vorlage derselben.

Verfasst: 21.09.2004 12:56
von pscheibelhut
man, das sind ja richtige Romane, die hier geschrieben werden :wink:
der Z4 ist, wenn nicht "eckig" gefahren, ok
wenn er allerdings eckig ist, das ist das Fahrgefühl wirklich richtig sch...
selbst als "Fortgeschrittener" kommt dann keine Freude in Kurven auf
da hilft nur eins - Neukauf

Gruß
PS

Verfasst: 21.09.2004 15:03
von Lessa
ich will nicht behaupten das ich gut und sicher fahre, dafür bin ich noch zu unerfahren, aber dennoch möchte ich dir eine antwort geben.
also von newbie zu newbie :)

das bremsen kannst du gut mit ein paar gleichgesinnten, zu den du vertrauen hast, üben wenn sie über erfahrung verfügen. sie können deine körperhaltung durchaus beurteilen und dir tipps geben.

ein paar tipps die ich immer beherzige hat mir mein fahrlehrer eingebleut.
niemals die zähne zusammenbeissen, dann verkrampfst du automatisch.
beim bremsen die beine fest am tank, arme gerade und weit vorausschauen, niemals nach unten.
beim vorrausschauen nie auf die gefahrenzone blicken sondern auf die linie die dir als ausweg vorschwebt.

viele hunderte mal hat er mit mir das bremsen "trocken" geübt. ich habe seine hand umfasst und auf zackigem komando gedrückt (druckpunkt und dann festigen) oder gelöst. geht nur zu zweit da das kommando "überraschend" kommen sollte.

um mit rutschendem heck zurechtzukommen habe ich auf einem parkplatz an einem regnerischen tag das hinterrad immer wieder blockieren lassen bis es mir spass machte. das ganze allerdings erstmal ohne vorderradbremse.

beim fahren selber darauf achten das die gesichtsmuskulatur entspannt bleibt. wenn du fühlst das du dich verspannst... tief durchatmen, kiefer bewegen. du wirst merken dann gehts wieder besser. hin und wieder mal die schultern bewegen und absichtlich absacken lassen. frage dich hin und wieder auf einer geraden ob du entspannt fährst und kontrolliere dich selber auf deine konzentration. wedeln hilft auch um sich wieder locker zu machen.

Re: Kleine Tips zum sicheren Fahren gesucht

Verfasst: 21.09.2004 18:32
von Katja-Fan
PhrEaT hat geschrieben:Hallo Leute,

ich besitze eine Sv650s Bj01. Habe nun ca 2500 km runter gefahren aber werde mir nicht wirklich sicher auf der Maschine.
"auf" ist schonmal der falsche Ansatz, du mußt "in" der Maschine sitzen, dich einfach wohlfühlen und eine Einheit bilden
PhrEaT hat geschrieben:Ich baue kein Vertrauen zum Reifen (MEZ4) auf da ich keine Ahnung habe wie sich dieser bei größerer Schräglage, auf nasser Fahrbahn oder im Grenzbereich (weiss ja netmal wo der anfängt) verhält. Ich eiere somit um die Kurven, dass ist nicht mehr schön. Da bleibt der Spass doch etwas auf der Strecke
kannte da auch mal so jemanden, nachdem da andere Reifen drauf waren (in dem Fall BT 010) war das Problem wech
PhrEaT hat geschrieben:Desweiteren musste ich bisher nur zweimal etwas kräftiger die Vorderradbremse betätigen (auf der Autobahn). Da alles Original ist tauchte die SV auch ziemlich gut ein und das Heck wurde, für mich, vergleichsweise beängstigend leicht.
na ja, dann mach dir doch eine Spaß draus und über das einfach ein paar mal absichtlich bis es nicht mehr beängtigend ist, die Physik läßt sich nicht überlisten, früher oder später kommt halt der Arsch hoch
PhrEaT hat geschrieben:Ausserdem meide ich die Hinterradbremse soweit wie möglich seitdem ich einmal etwas zu kräftig reingetreten bin und sich das Mopped leicht querstellte.
na ja, entweder du übst auch das einfach mal, am besten auf einem Feldweg oder Splitt, Wasser geht auch, aber viele Leute mögen das nicht, oder aber du vergißt einfach das du eine Hinterradbremse hast, ich benutze meine höchstens mal wenn ich freihändig an ne Ampel ranroll (mache ich scheinbar nicht oft, habe auch nach 47 tkm noch die ersten Beläge hinten drin)

Re: Kleine Tips zum sicheren Fahren gesucht

Verfasst: 21.09.2004 18:56
von x
@ katja-fan

meinst du wirklich das jemand der die volle bremsleistung der VR-bremmse nicht aus schöpft ( ängstlich bei leichter werdendm heck 8O ) , die HR-bremse vergessen sollte :?: :roll:

ich meine nein , den so fehlen schnell wichtige meter :!: :wink:

kaputti meint übt lieber das bremen bis es mit beiden bremsen im ff ist und dann sucht euch euren eigenen stiel :wink:

Verfasst: 21.09.2004 18:57
von Katze
Hi PhrEat,

schau mal hier. Ist zwar schon was älter, hat aber immer noch Gültigkeit.

Gruß
Hardy

Re: Kleine Tips zum sicheren Fahren gesucht

Verfasst: 21.09.2004 20:30
von Katja-Fan
kaputti hat geschrieben:@ katja-fan

meinst du wirklich das jemand der die volle bremsleistung der VR-bremmse nicht aus schöpft ( ängstlich bei leichter werdendm heck 8O ) , die HR-bremse vergessen sollte :?: :roll:

ich meine nein , den so fehlen schnell wichtige meter :!: :wink:
ja, weil der Mensch als solcher gar nicht dafür ausgelegt ist beide Systeme gleichzeitig optimal zu regeln, eins alleine schafft er schon

Allerdings habe ich ja auch gesagt er soll dann aber auch die vordere Bremse ordentlich üben

Verfasst: 21.09.2004 20:48
von Wurzlsepp
Wichtig ist als allererstes ein Sicherheitstraining.

Ich war überrascht, wie gut ich bremsen gelernt hab, und wie viel Sicherheitsgefühl das gibt...
Wobei ich da "kupplung ziehen - hinten blockieren - vorne dosieren" gelernt hab. Klappt super und um den Z4 ists net zu schade :twisted:

Das kann man auch klasse üben. Aufn Parkplatz, dann aus 30 zum eingewöhnen dann aus 60 kmh - erstmal nur Kupllung ziehen und das Hinterrad bis zum anschlag. schön gradeausschauen und warten bis die Kiste steht. Das das Rad dabei ausbricht macht nix es geht weiter gradeaus. Dann dasselbe nochmal und gefühlvoll mit der Vorderradbremse agieren - wie das geht ist glaub ich ausreichend beschrieben in div. Threads :lol:

Als letztes: Mach den Z4 runter. Mit dem Reifen kriegst du einfach kein Vertrauen zur SV. Es geht nix über nen neuen Reifen. Nimm z.B. nen Z6. Der ist schon ok. Grade wenn er neu ist.

Gruß von einem, dem es noch in diesem Frühjahr genauso ging wie dir :)

Verfasst: 21.09.2004 21:10
von x
@ katja-fan

alles klar , so unter schidlich können meinungen sein. ;) bier

(übrigens : ich habe letztens mit 'nem bekannten hinter einer dose bremsen müssen :( scared (beide neben einander ) er hat sich auch angewöhnt nur VR zu bremsen ich habe beide benützt ; er fuhr gegen den nobel-hobel ich blieb ca 50cm hinter dem "feind". :!: klar kann man jetzt sagen das lag an 1001 ( zb: -3km/h , 10 cm zurück , weniger gewicht ,oder...)anderen grund , aber für mich hat es gezeigt das es , im notfall , besser ist sich beide bremsen anzugewöhnen.

kaputti sagt muß jeder selbst entscheiden wie er am bessten klar kommt :!: :) moped

Verfasst: 21.09.2004 23:08
von RAINOSATOR
Hat hier eigentlich schon jemand gesagt das man bei einer schreck/notbremsung niemals auf das Hindernis schauen sollte sondern daneben, dorthin wo man es vielleicht noch schafft hin auszuweichen :?:

Das (so glaube ich) hat mir ,meiner Frau(hintendrauf) und natürlich der SV
neulich die Gesundheit erhalten.
Hinter ner Kuppe,Landstrasse,3er Bmw,steigt in die eisen und will links in den wald abbiegen 8O .
Ca. 120 km/h,Vollbremsung vorn/hinten, BMW wird immer grösser,scheissescheissescheisse,vorderrad rutscht weg,BMW wird immer noch grösser,bremse vorn leicht gelöst,stabilisiert,jetzt bricht hinten leicht aus,wieder vorn reingegriffen es quietscht wieder,scheisse das schaff ich nicht das wars,Inge kann sich nicht mehr am tank abstützen;knallt mir in den Rücken,die heckscheibe is saudreckig, greif stärker in die Bremse ,Blockiert vorn wieder ,Hau endlich ab du Arsch,
Verdammt,rechts vorbei oder sterben............ nen halber meter breite das reicht ..uuuuffffff
geschafft; mit dem hinterrad bin ich genau auf höhe des beifahrers zum stehen gekommen.
Hätte also uns mitsamt moped in den BmW gebohrt; so kam ich auf dem vielleicht 60 cm breitem asphaltstreifen Zwischen Auto und grünstreifen zum stehen.
Hätt ich noch länger auf dieses Rollende scheisshaus gestarrt anstatt nen ausweg zu suchen bräucht ich mir um meine arbeit wohl keine gedanken machen.........


Schaut nicht auf irgendwelche Angststreifenscheisse; RICHTIG Bremsen und Ausweichen ist schwieriger als Gasgeben und schrägfahren.Und viel Wichtiger.

grüsse
rainer
Seit `86 fahr ich Krad,ich dachte ich kanns; scheisse was................

Verfasst: 21.09.2004 23:19
von Katze
RAINOSATOR hat geschrieben:Schaut nicht auf irgendwelche Angststreifenscheisse; RICHTIG Bremsen und Ausweichen ist schwieriger als Gasgeben und schrägfahren.Und viel Wichtiger.
Den Satz find ich richtig klasse !!!

Gruß
Hardy