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guter Tipp für Anfänger !?!

Verfasst: 22.01.2005 19:16
von DeCampo
Hallo!

Anfang letzte Woche habe ich mir eine Lederkombi zugelegt, um endlich meine Ausrüstung zu komplettieren. Im Oktober letzten Jahres habe ich den Lappen fürs Mopped gemacht, um mir jetzt für die kommende Saison ne SV zu kaufen (bin also absoluter Anfänger). Des Interesses halber fragte mich der Verkäufer, was für ein Mopped ich mir denn zulegen will. Daraufhin riet er mir, gerade für die ersten zwei Jahre (34 Ps) ein gaaanz preiswertes Mopped zu kaufen, da der lerneffekt mit einem billigen bike wesentlich höher sei. Seiner Meinung nach würde man, wenn man gleich für das erste Bike viel geld ausgiebt, rein (material-)schonend fahren, aus Angst vor Umfallern usw. Mit einem preiswerten Bike würde man angstfreier auf einem Parkplatz üben können oder auch mal das Ausweichen ins Gelände üben.
So riet er zum Beispiel jetzt für den Anfang zu einer GS 500 oder in diese Richtung, also ein Mopped so bis höchstens 1500 Euro.
Was haltet Ihr von diesem Ratschlag? Ich fand diese Ansicht ganz interessant. Auf der anderen Seite...für mich spielt auch die Optik eine wichtige Rolle und die SV wäre schon mein Traumbike...
Lasst mich mal Eure Meinungen wissen. :roll:

Re: guter Tipp für Anfänger !?!

Verfasst: 22.01.2005 19:31
von sanchez
DeCampo hat geschrieben:Hallo!

Anfang letzte Woche habe ich mir eine Lederkombi zugelegt, um endlich meine Ausrüstung zu komplettieren. Im Oktober letzten Jahres habe ich den Lappen fürs Mopped gemacht, um mir jetzt für die kommende Saison ne SV zu kaufen (bin also absoluter Anfänger). Des Interesses halber fragte mich der Verkäufer, was für ein Mopped ich mir denn zulegen will. Daraufhin riet er mir, gerade für die ersten zwei Jahre (34 Ps) ein gaaanz preiswertes Mopped zu kaufen, da der lerneffekt mit einem billigen bike wesentlich höher sei. Seiner Meinung nach würde man, wenn man gleich für das erste Bike viel geld ausgiebt, rein (material-)schonend fahren, aus Angst vor Umfallern usw. Mit einem preiswerten Bike würde man angstfreier auf einem Parkplatz üben können oder auch mal das Ausweichen ins Gelände üben.
So riet er zum Beispiel jetzt für den Anfang zu einer GS 500 oder in diese Richtung, also ein Mopped so bis höchstens 1500 Euro.
Was haltet Ihr von diesem Ratschlag? Ich fand diese Ansicht ganz interessant. Auf der anderen Seite...für mich spielt auch die Optik eine wichtige Rolle und die SV wäre schon mein Traumbike...
Lasst mich mal Eure Meinungen wissen. :roll:
moin, mir gings genauso. wobei hier im forum glaube ich mehr leute zu günstigeren maschinen wie dr oder gpz geraten haben. die fahrlehrer in meiner fahrschule waren allerdings der ansciht, man solle sich lieber gleich das bike kaufen was eien denn anspricht, und dann lieber nach 2 jahren die drosselung herausnehmen für nen leistungsschub. ist das motorrad dann nicht das richtige, muss man halt was anderes probefahren. ich z.b. schwanke immer noch zwischen 2 verschiedenen welten....einma ne zzr600 (dazu will ich nichts hören!! *g*) oder halt ne sv650s. das beknackte ist ja auch, das man kaum eine gedrosselte maschine probefahren kann. was das übertrieben vorsichtig fahren angeht, denke ich, muss man schon eni bisschen freude am nervenkitzel haben....und die optik einer sv hat doch auch was wenn man sie unter extremer schräglage durch ne kurve jagt. ich rechne schon relativ fest damit, obwohl ich bisher nur inner fahrschule gefahrn bin, dass ich mich übelst legen werde, weil ich zu experimentierfreudig bin. naja, die zzr hat da nen pädagogischen pluspunkt wegen der niedrigen fußrasten die ganz schnell anfangen sollen zu schleifen. lol, wie die rasten der mofa meines nacbars nach der 3. motorrad fahrstunde. :) und weg warn se lol

Verfasst: 22.01.2005 19:50
von jensel
Seh ich ganz genauso.

Sehr viele hier sehen das zwar anders, aber ich setze den psychologischen Faktor sehr hoch an.

Ich persönlich hätte auf der SV nie so schnell fahren gelernt wie auf meiner DR.
Und im Winter wäre ich auch nicht bei Glatteis gefahren :) Mit der DR konnte man ruhig im Graben landen, geht ja ohnehin nix kaputt.

Verfasst: 22.01.2005 20:14
von Alex
Sehe ich anders... :D
Vielleicht ist es gar nicht schlecht, wenn man sich - weil man anfangs Angst vor Umfallern und Stürzen hat - langsam rantastet.
Ist wie beim Autofahren lernen, da heißts ja auch, dass man Fahranfängern ein Auto geben soll, dem Dellen nix mehr machen. Auch das finde ich Quatsch. Bei Parkremplern schadet man mindestens anderen, bei Stürzen mit dem Motorrad mindestens sich selbst.

Dass es für den Anfänger nicht gleich eine MV Agusta sein muss ist aber auch klar.... :D

Aber nur keine SV kaufen, damit man auch mal stürzen kann halte ich für Blödsinn. Dann lieber eine gebrauchte SV die schon ein paar Kratzer hat...

Verfasst: 22.01.2005 20:18
von jensel
BTW. bin ich nicht gestürzt, weil´s mir egal war. Natürlich hat man trotzdem Angst vor Stürzen.
Für mich persönlich war nur das Quäntchen wichtig, dass ich nicht viel Motorrad dabei kaputtmachen kann.

Verfasst: 22.01.2005 20:31
von malaun
Wenn ich von vornerein an einen Sturz oder Umfaller denke würd ich doch gar nich erst fahn.

Die Frage ist doch eigentlich wieviel Geld hab ich zur Verfügung.
hast Du wenich Kohle holste Dir ne gebrauchte.
Willst Du finanzieren weil sowieso kein Geld da ist nimmst ne Neue.
Hab auch direkt ne neue gekauft (sv was sonst)

Verfasst: 22.01.2005 20:32
von brämäläm
also ich habe mir gleich ne neue sv gegönnt, allerdings ne nackte.
ich denke das war gar nicht schlecht, da man dan gleich sein traum moppi hat.
en vorteil ist sicher auch das man etwas vorsichtiger unterwegs ist. :idea:
was für den anfang sicher besser ist, die nakte sv zu kaufen, da bei einem umfaller nicht viel pasiert.

Re: guter Tipp für Anfänger !?!

Verfasst: 22.01.2005 22:05
von peter_s
DeCampo hat geschrieben:Mit einem preiswerten Bike würde man angstfreier auf einem Parkplatz üben können oder auch mal das Ausweichen ins Gelände üben.
Häääää 8O :roll: ? Also ein Ausweichen ins Gelände wird wohl kein normaler Mensch ÜBEN... Diesbezüglich halte ich diesen Tipp also für Schrott.

Aber generell stimme ich dem Verkäufer schon zu: ein günstigeres bike zum anfangen schont vor allem das Bankkonto, weil man erfahrungsgemäß am Anfang das bike ab und an mal umschmeißt bzw. das Risiko, einen Unfall zu bauen, in der 1. und 2. Saison relativ hoch ist.

Nur zu günstig sollte es nicht sein, eine Brise von Qualität bezüglich Fahrwerk und Zuverlässigkeit ist auch beim Erlernen des Motorradfahrens sehr hilfreich ;)

mfg, Peda

Verfasst: 22.01.2005 22:12
von Q996
Klar schadet es nichts, mit ner billigen Kiste anzufangen.
Ich würde aber, wenn die Kohle da ist, mir das Bike kaufen was mir am besten gefällt. In Deinem Fall also eine SV. Und für den Fall das Dir das Moped mal umkippt, was schnell mal passieren kann, steckst Du die defekten Teile halt als Lehrgeld weg.
Wichtiger finde ich, das Du mit Deinem Traum-Bike möglichst mehrere Sicherheitstrainings mitmachst, um ein gutes Gefühl für das Bike zu bekommen. Alleine rumeiern auf der Straße bringt Dich mit Sicherheit nicht weiter und auch Kumpels können einen guten Instruktor nur selten ersetzen...

bye, Marcus

Verfasst: 22.01.2005 22:19
von Mopped-Man
Denke auch, das für den Einstieg ein preisgünstiger Bock genügt. Besonders, wenn man noch die 34 PS fahren muss. Leistungsmässig sollte sich das nicht allzuviel nehmen, und ich denke, mit so nem "Einstiegsbike" unter sich geht man etwas entspannter an die Sache ran und bibbert nicht dauernd, dass seinem Schätzchen was passiert. Das soll nicht heissen, das einem nach 2 Jahren Erfahrung keine Schusseligkeiten mehr von der Hand gehen, aber man handhabt so ein Mopped einfach anders, wenn man es zum zig hundertsten Mal auf den Hauptständer wuchtet, rumschiebt oder am schwierigen Stellen (Bsp. Berg) manövrieren muss. Ist einfach die Routine.

Ich hatte ne tolle Zeit mit meiner GS500, die mich 2 Jahre und 15tkm treu getragen hat, bis der Motor sich aufgelöst hat. :?
Möchte ich nicht missen!

Ich würds wieder tun!
:D

Verfasst: 23.01.2005 0:06
von TL1000junkie
Ich kann dir auch nur dazu raten, für die erste Maschine nicht zu viel Geld auszugeben. Den Ratschlag ne GS500 zu kaufen kann ich jedoch nicht nachvollziehen. Mit dem Bike wirst du nicht lange Freude haben, da sie zwar unkompliziert aber auch total lahm ist.
Ich würde dir eher zu einer 600er Bandit oder einer 650er SV raten mit höherer Laufleistung. Die bekommt man auch schon recht günstig und normalerweise halten alle Motoren weit über 60000km. Mit diesem Moppeds hast du wenigstens nach der Entdrosselung noch Spass. Und solltest du dich doch mal packen ist das auch nicht so wild, da die maschine nicht so teuer war und es auserdem viele Gebrauchtteile gibt.


Gruß Nico

Verfasst: 23.01.2005 12:09
von Duffy
Ich sag dazu folgendes: Ich hab seit letztem Jahr Juni den Führerschein und muss dementsprechend auch noch auf 34PS fahrn. Hab mir jetzt anfang dieses Jahres meine Traumbike, ne SV 650 S K3, gekauft. Gebraucht aber erst mit 3600km, so gut wie neu. Ich komm wunderbar mit ihr zurecht wobei ich auch dazu sagen muss dass ich schon 2 1/2 Jahre dier 125er Suzuki GZ gefahrn bin. Und 1 1/2 Jahre davon so gut wie täglich auf die Arbeit. Eine kleine gewissene Erfahrung habe ich schon gegenüber zu Führerscheinneulingen (inklusive Umfaller, Sturz, Ausrutscher, das übliche eben ;-) ).....
ABER: Ein guter Freund von mir hat sich als er sein Führerschien hatte ne 250er Aprilia geholt, auch auf 34PS. Er ist vorher noch nix 2rädriges gefahrn (abgesehn vom Fahrraad) und hat sich übelst hingelegt.
ICH persönlich bin der Meinung, dass es auf einen selbst ankommt was man sich zu Beginn holt. Vergleiche die Pro und Contras die du hier aufgelistet bekommen hast und schaue welche auf dich zutreffen....

Greetz
Duffy

Verfasst: 23.01.2005 15:14
von KaiservonChina
Naja also ich weiß jetzt net, wies die anderen so sehen, hab die Antworten bloß kurz mal überflogen muss glei weg...
Aber ich würd dir raten, dir gleich ne SV zu kaufen wenn du das Bike wirklich toll findest... da schlägt das Herz doch einfach höher, als bei ner GS500, hast du gesagt und somit macht dir doch dann auch jede einzelne Fahrt mehr Spass, denk ich. Und wegen dem Geld - die SV ist ja ein vollwertiges Moped, nicht nur ein dasfahrichnuramAnfangmit34PS-Gerät. sagen wir du gibst jetzt 2000 für ne ordentliche GS aus und dann nach zwei Jahren nochmal 3500 oder 4000 für ne SV ... so legst du die Sv vielleicht einmal ab und hast 500 Euro Reparatur dann ists trotzdem noch billiger und du kennst das Moped schon, wenns nachher offen ist. So hättest du nen gedrosselten reihenvierer und nach 2 J. einen offenen V2.
Fazit: Nimm die SV :)

Verfasst: 23.01.2005 18:28
von einsamerreiter
Ich seh´s auch so:
Kauf die die SV, wenn sie dir so gut gefällt. Aber sei ein Mann, wenn du mal wegen eines kleinen Umfallers ´nen Kratzer reinmachst.
Aber das kann dir auch mit ordentlich Fahrpraxis noch passieren...

GS500 und SV, das ist wie Hauskatze und Tiger, v.a. wenn der Tiger nach zwei Jahren endlich frei laufen darf!

Gruß, Gerhard

Verfasst: 24.01.2005 12:07
von aj4
@ DeCampo

Also ich hab auch letztes jahr im Juni meinen Schein gemacht und das sogar auf meiner SV! Ich habe den kauf nicht bereut und bin absolut zufrieden damit! Demnächst kommt noch ein Bugspoiler (Selbstmach) dran und dann gehts ab! Ich fahr ne Sv650S K3 und bin absolut zufrieden damit, kann dir nur empfehlen das Moped zu kaufen was Dir am besten gefällt. Ich habe mir ein Preislimit gesetzt und dann geschaut was es gibt und die SV war einfach das beste Angebot und geil finde ich ie sowieso seitdem ich sie zum erstenmal gesehen habe!

greetings AJ