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Woran erkennt man eine gute Fahrschule fürs Motorrad?

Verfasst: 01.03.2005 9:46
von Alex
Meine Freundin will diesen Frühling den Motorradführerschein machen. Obwohl ich sie weder zu dieser Entscheidung gedrängt habe (- im Gegenteil, ich bin da eher skeptisch), will ich sie natürlich etwas unterstützen bei der Wahl der richtigen Fahrschule. Die richtige FS kann nämlich entscheidend darüber sein, wieviel Spaß man am Motorradfahren hat und mit welcher Einstellung man dann später auch ans Motorradfahren rangeht. Es soll auch Leute geben, die wegen einer schlechten Fahrschule den Führerschein fürs Motorrad doch nicht gemacht haben.

Also: Was sind Kriterien, die für eine gute Fahrschule hinsichtlich des Motorradführerscheines sprechen?
Und: Was kostet so ein FS heute? Was kostet eine Fahrstunde so in Etwa?

Verfasst: 01.03.2005 11:36
von Silver-SV
Hi, also die Kriterien sollte man selber rausfinden, aber so als kleine Tipps:

Man sollte mit dem Fahrlerer/Lehrerin direkt klar kommen und sich nicht vor ihm eckeln oder so. Die sollten ne gescheite maschine und einen guten ruf haben. Sie sollten günstig sein oder jede Woche Prüfungen. Und es sollten mehr als ein Lehrer da sein, sonst kannst du immer lange warten zur nächsten Fahrstunde, weil die auch noch die Autofahrer reinbekommen müssen!!! Also am besten 2 oder 3 lehrer.
Die Theoriezeiten sollen an den abenden sein wo ihr könnt und es euch evtl. auch angenehm ist. Wenn es an der Fahrschule schlecht zu parken ist sollte sie eine gute busanbindung haben oder in der nächsten nähe sein.

Ich habe von 5 Monaten für Auto (B) und Motorrad (A) komplett 1200€ bezahlt, muss aber sagen das ich durch 125er vorbelastet war.

Hatte 17 Autostunden und 7 Motorradstunden. Wenn deine Frau/Freundin autoführerschein vor 1980 gemacht hat, braucht sie auch nur 6 Motorradfahrstunden nehmen als untere grenze, wenn nicht sind es 12 Pflichtstunden.

Was eine fahrstunde gekostet hat weiß ich nicht mehr genau, aber ich weiß das die TÜV gebühren für Theorie und Praxis so bei 130 € waren, glaube ich! Aber fürs motorrad! Auto ist billiger :evil: :evil: :evil:

Gruß Benny... hoffe konnte helfen!

Verfasst: 01.03.2005 11:41
von ingo H.
Auf jeden Fall soll der Fahrschullehrer selbst Mopped fahren, so hat es meine Frau prima gelernt, daß die Fahrschule auf SV ausgebildet hat, war allerding eher Zufall.

Grüße aus CZF ingo H. :wink:

Verfasst: 01.03.2005 11:43
von Rookie-Rules
also bei meinem fahrlehrer stimmt alles sogar der preis!

also kosten sind: unter 1000€ all inclusiv! (wenn dir 13 Fahrstunden incl. sonderfahrten reichen!)

ansonsten fährt er selbst liebend gerne moped und auch immer mit der maschine dabei in der fahrstunde... schult dort wo es spass macht... also geile kurvige landstrassen... nicht city! (bei schülern die schon einen pkw-schein haben!)

jo als maschine die BMW F600 CS... schnatzes teilchen mit ABS und jedes jahr gibts ne neue zu juckeln...

hmm... denke mal das wars....

die fahrschule ist aber im saarland! :wink:

Re: Woran erkennt man eine gute Fahrschule fürs Motorrad?

Verfasst: 01.03.2005 11:50
von Gutso
Alex hat geschrieben:Woran erkennt man eine gute Fahrschule fürs Motorrad?

Das der Fahrlehrer selbst ein passionierter Motorradfahrer ist, der kaum Gelegenheiten auslässt selbst Motorrad zu fahren.

Und es sollten mehr als ein Lehrer da sein…
Das finde ich gerade negativ. Kein wirklich persönlicher Kontakt mit den Fahrschülern und alles so anonym – eine Art Massenabfertigung. Nein Danke.

Ich habe mein Führerschein in einer kleinen Fahrschule gemacht und habe nach den ganzen Jahren immer noch einen recht guten Draht zu meinen alten Fahrlehrer. Wenn man sich sieht, hält man mal ein Schwätzchen oder trinkt mal einen. Bei dem habe ich wenigstens was gelernt, denn er ist ein eingefleischter Biker der wirklich Ahnung von der Materie hat und viel daran setzt seinen Schüler so gut es ihm auch möglich ist sein Wissen und seine Erfahrungen weiterzugeben.

Verfasst: 01.03.2005 12:14
von mattis
Moin,

also ich hab die Erfahrung gemacht, das die Motorradler (jedenfalls früher) mehr als Pflicht denn als Kür nebenherlaufen.

Meiner war zwar effektiv (mit eigenem System) aber beim Moppedschein haben wir nicht wirklich viel gelernt.

Hier in der Stadt hab ich bisher noch keinen Fahrlehrer gefunden, der auf dem Moped hinterher fährt. Schade.

Hör dich um. Erfahrungen von anderen sind Gold wert.



Gruß
Matthias

Verfasst: 01.03.2005 12:20
von Silver-SV
Was hat denn das bitte damit zu tun wieviele lehrer da sind? Du hast nicht jedesmal nen anderen oder so! Aber bei uns war es so, das der eine Hauptsächlich für fahrten mit Anhänger war und die Theorie am Donnerstag gemacht hat! Die andere hat nur auto gemacht und Montags Theorie.
Und der dritte bei dem ich hatte, war der Chef, der macht Auto und Motorrad, aber im sommer fasst nur Motorrad, so das er sich nur um die kümmern muss und nicht zwischen die autofahrer quetschen muss!!!Und dann habe ich immer doppelstunden genommen, also eine Autostunde, dann zurück, kurz umziehen und motorrad, und so war ich mit Theorie und allem in 2 Monaten fertig, weil ich mit n bisel zeit mit der Theorieprüfung gelassen habe!!! Und 1000€ nur für motorrad finde ich schon extrem!
Weil eine Motorradstunde kostet nicht mehr als 20€, also sagen wir mal grob als totaler anfänger 15Stunde x 20€ = 300€ + Vorführung zur prüfung = gesammt max. 500€ mit Führerscheingebühren, STVA gebühren, alles... die 20 € sind ca. preise, weil normale fahrt könnte bissel billiger sein und sonderfahrt bissel teurer!


Heutzutage lehrnst du auch in der Stadt schon n bissel mehr als früher, weil du MUSST ausweichen, bremsen, slalom... üben und in der prüfung evtl. machen!!! Ich durfte es nicht machen :( :( :( und dabei wollte
mein fahrlehrer mit mir angeben 8)

Aber es gibt da auch Statistiken der Fahrschulen!
Meil Fahrlehrer hat im letzten Jahr 211 Schühler zur Praktischen prüfung vorgeführt und davon sind 2 durchgefallen!!!
Die könnte man sich auch mal anschauen!


Gruß Benny

Re: Woran erkennt man eine gute Fahrschule fürs Motorrad?

Verfasst: 01.03.2005 12:23
von FriC-a-Delle
Gutso hat geschrieben:
Alex hat geschrieben:Woran erkennt man eine gute Fahrschule fürs Motorrad?

Das der Fahrlehrer selbst ein passionierter Motorradfahrer ist, der kaum Gelegenheiten auslässt selbst Motorrad zu fahren.

Und es sollten mehr als ein Lehrer da sein…
Das finde ich gerade negativ. Kein wirklich persönlicher Kontakt mit den Fahrschülern und alles so anonym – eine Art Massenabfertigung. Nein Danke.

Ich habe mein Führerschein in einer kleinen Fahrschule gemacht und habe nach den ganzen Jahren immer noch einen recht guten Draht zu meinen alten Fahrlehrer. Wenn man sich sieht, hält man mal ein Schwätzchen oder trinkt mal einen. Bei dem habe ich wenigstens was gelernt, denn er ist ein eingefleischter Biker der wirklich Ahnung von der Materie hat und viel daran setzt seinen Schüler so gut es ihm auch möglich ist sein Wissen und seine Erfahrungen weiterzugeben.
Das man den Lehrer nicht ständig wechselt, sondern immer beim Gleichen Stunden nimmt, sollte eigentlich klar sein... dann ist es doch eigtnlich egal, wieviele Fahrlehrer die haben!

War bei mir auch so, der Lehrer war 1A, und nach/während den Stunden an den Samstagen gings auchmal in die Eifel und zum Café Fahrtwind einen trinken *gg*

Verfasst: 01.03.2005 12:30
von Onkel Tom
Also ich weiß ja nicht wo ihr solche Preise herhabt, aber mein Schein hat letztes Frühjahr komplett ca 1200 Eur gekostet, und ich hatte auch nur die Pflichtstunden + ca 8 für die Fahrübungen und sonstiges. Die Stadtfahrt hat 34 Eur gekostet, die Sonderfahrt 44, und das war eines der günstigsten in der Stadt.
Eine gute Fahrschule erkennt man wahrscheinlich nur an den Erfahrungen von anderen. Oft ists doch so, dass die billigsten den Fahrschüler dafür länger fahren lassen, um die Kohle hereinzukriegen.
Aber wenn er selber fährt, ists doch schon mal ein gutes Zeichen.

Verfasst: 01.03.2005 14:40
von oOo
absolut korrekt, fahrlehrer sollte auf jeden fall selber fahren! statistik, wie viele durchgefallen sind, finde ich auch gut( bei meinem in 3 jahren einer!) meine sonderfahrten habe ich an einem stück gemacht. bei der autobahn war das echt ätzend aber die überlandfahrt war dafür genial ( waren 350km hin und zurück :D ) auch der kostenfaktor ist nicht unwichtig aber lieber gebe ich 5 €mehr aus und habe ne gut qualifizierte ausbildung! also umhören bei freunden ist angesagt, so erfährt man am besten die vor- und nachteile der fahrschulen und -lehrer
viel glück 8)

Verfasst: 01.03.2005 14:52
von mattis
Moin,

der Fahrlehrer (die Fahrlehrerin) muss einfach selber Motorradfahrer sein.
Und zwar aus Überzeugung, nicht weil es der Beruf erfordern würde.

Denn dann kann man statt der eintönigen Nacht und/oder Autobahnfahrten auch mal die Stunden für ne schöne Tour an den Bodensee, etc. nutzen ;-)


Gruß
Matthias

Verfasst: 01.03.2005 15:54
von Ell-Nínío
Einige Dinge die mir bei meinem Führerschein wichtig waren:

1. Ruf der Fahrschule: Wenn deine Bekannten sagen, dass der Fahrlehrer die Leute abzockt, dann geh da erst gar nicht hin. Es ist häufig so, dass die Grundgebühr niedriger ist, man dafür aber mehr Stunden machen muss.

2. Fahrlere sollte sympatisch sein

3. Wenn dir die Fahrschule Moppedklamotten geben kann, ist es ein Zeichen, dass sie häufiger Fahrschüler haben. Mein Fahrlehrer hat mir für den A1 Schein mal seinen BMW-Fahreranzug gegeben. War schon eine Qualität für sich.

4. Wenn deine Fahrschule die Durchfallquoten aushängt, dann ist das ein Zeichen für eine Niedrige Quote.

5. Preise kann man überhauptnicht vergleichen. Die Schwanken regional sehr stark und sind vor allem von den Fahrstunden abhängig.

Als Fazit würde ich sagen, dass man lieber etwas mehr für die Ausbildung zahlt, sich dafür aber wohl fühlt, als nachher zu sagen: Hey, Geiz ist geil, ich habe 100? gespart (fühle mich aber eigentlich unsicher)

Zu den unterschiedlichen Fahrlehrern muss ich sagen, dass es teilweise Vorteile bringt, aber auch nachteilig ist. Wenn man das Gefühl hat, nur eine Nummer in der Fahrschule zu sein, dann ist das eher Nachteilhaft.

Verfasst: 01.03.2005 16:07
von x
das wohl beste kriterium ist , nach kaputtis meinung: der guteruf / wie sind andere mit der fahrschuhle zufrieden gewesen und was sagen sie so über : fahrlehrer, ausbildung , qualität usw.
wenn allse stimmt sollte man wohl wirklich ruhig 2,934 euro mehr bezahlen als sich mit einer schlechten rum zu ärgern.

ps. es soll auch fahrlehrer geben die sich der damen-welt besonders widmet (positiv : mädchen kurse /eventuell weibliche -lehrer :ACK: // negativ fertig machen und 2deutige angebote :) feuer )
also auch gerade in eurem fall mal weibliche besucher der infrage kommenden fahrschulen fragen!

Verfasst: 01.03.2005 16:48
von Sweeper
@sv-silver

In welcher Zeit lebst denn du? 500 Euro für ein Führerschein? Ich glaub wenn dem so wär, würden nicht so viele schon am finanziellen scheitern! Hab auch 1200 gezahlt und hatte nur die 12 Pflicht + 3-4 Übungstunden! Also unter 1000 geht da gar nix ohne dass man z.B. den A1 schon hat...

@ Alex

Falls sie keine Schutzkleidung hat sollte die FS des auf jedenfall haben und des mit der Zeit für Fahrstunden würd ich auch drauf achten...

Verfasst: 01.03.2005 17:20
von Duffy
Silver-SV hat geschrieben:Und 1000€ nur für motorrad finde ich schon extrem!
Weil eine Motorradstunde kostet nicht mehr als 20€, also sagen wir mal grob als totaler anfänger 15Stunde x 20€ = 300€ + Vorführung zur prüfung = gesammt max. 500€ mit Führerscheingebühren, STVA gebühren, alles... die 20 € sind ca. preise, weil normale fahrt könnte bissel billiger sein und sonderfahrt bissel teurer!
Hallo? 20€ für ne Fahrstunde? Das hätt ich gern schwarz auf weiß. Ich hab für ne normale Fahrstunde 37€ und für ne Sonderfahrtstunde 34€ gezahlt! UNd das war schon recht billig hier bei uns.
Gutso hat geschrieben:Ich habe mein Führerschein in einer kleinen Fahrschule gemacht und habe nach den ganzen Jahren immer noch einen recht guten Draht zu meinen alten Fahrlehrer. Wenn man sich sieht, hält man mal ein Schwätzchen oder trinkt mal einen. Bei dem habe ich wenigstens was gelernt, denn er ist ein eingefleischter Biker der wirklich Ahnung von der Materie hat und viel daran setzt seinen Schüler so gut es ihm auch möglich ist sein Wissen und seine Erfahrungen weiterzugeben.
So wars und ist es auch bei mir. War bei ner kleinen Fahrschule. War wie son Familienbetrieb. Die Mutter hat den Bürokram gemacht und der Vater hat mit seinem Sohn den Unterricht und die Fahrstunden geschmissen. Wenn ich Zeit hab geh ich vorbei un sag mal hallo und plauder bissl mit denen. Vater und Sohn sind beide eingefleischte Motorradfahrer. Fahrn oft Touren (was die Zeit haklt so hergibt). War ne super Ausbildung bei denen!!!