Wie lang ist der Bremsweg beim Motorrad mit Sozius?
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katzengreis
Wie lang ist der Bremsweg beim Motorrad mit Sozius?
Moin,
ich brauch mal schnell eure Hilfe: Wie lang ist der Bremsweg beim Motorrad mit 140km/h etwa, wenn man mit Beifahrer unterwegs ist?
MfG,
Mikel
ich brauch mal schnell eure Hilfe: Wie lang ist der Bremsweg beim Motorrad mit 140km/h etwa, wenn man mit Beifahrer unterwegs ist?
MfG,
Mikel
Bremsweg: 72m
Anhalteweg: 104 - 108m
Lässt sich aber mit deinen Angaben so nur bedingt beantworten.
Bremsweg ist nicht gleich Anhalteweg.
Mit Sozius etwas länger.
Bremsweg-Rechner
Anhalteweg: 104 - 108m
Lässt sich aber mit deinen Angaben so nur bedingt beantworten.
Bremsweg ist nicht gleich Anhalteweg.
Mit Sozius etwas länger.
Bremsweg-Rechner
Zuletzt geändert von svbomber am 03.08.2005 15:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Schubser
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katzengreis
nein leute, es ist was ernstes. ich bin auf der autobahn einem hinten drauf gefahren, bin aber meiner meinung nicht schuldig, weil er vorher in meine spur gezogen ist. Hier mal was zum lesen:
Unfallhergang:
- Unser Fahrzeug befindet sich auf der linken Fahrspur, Geschwindigkeit groß
- Staubildung, rechte Spur dichter Befahren als linke Spur
- Fahrzeug blinkt, schert im selben Moment aus der rechten Spur aus und wechselt kurz vor unserem Fahrzeug auf die linke Spur
- Das Fahrzeug bremst schon beim Fahrstreifenwechsel und verzögert auch danach noch
- Sofortige Vollbremsung unsererseits, Verzögerungsweg unseres Fahrzeugs reicht nicht aus, um einen Aufprall mit ca. 10km/h Unterschied auf das Heck des Fahrzeugs zu vermeiden
- Beide Fahrzeuge werden am rechten Fahrbahnrand abgestellt
- Schäden an den Fahrzeugen: Unser Fahrzeug (Suzuki SV650): Gabel beschädigt, Vorderreifen (durch Begutachtung bestätigt) // Anderes Fahrzeug (Daihatsu Valéra): Anhängerkupplung, Nummernschildhalterung gebrochen, Nummernschild verbogen
- Beide Insassen bestreiten die Schuld am Unfall, nach ihrer Behauptung haben sie „Kilometerweit“ vorher auf die linke Spur gewechselt
- Fahrer bestätigen, dass sie geblinkt und gebremst haben, dass sie gewechselt und unser Fahrzeug dabei gesehen haben. Der Unfall ereignete sich in einer leichten Linkskurve, daher müssen wir nahe am Fahrzeug gewesen sein, da sonst ein Sichtkontakt unmöglich gewesen währe!
- Fahrer versuchen, unsere Schuld darin zu Begründen, dass wir zu wenig Abstand auf das andere Fahrzeug gehalten haben. Da das Fahrzeug aber einen Fahrstreifenwechsel unmittelbar vor dem Unfall vollzogen hat, können wir unmöglich zu wenig Abstand auf das Fahrzeug gehalten haben. Als Gegenargument brachten die Fahrer an, dass das Fahrzeug in diesem Fall an der rechten Hälfte der Stoßstange beschädigt sein müsste. -> Widerspruch in der Aussage der Fahrer zu erkennen! (Unglaubwürdige Aussage)
- Am Unfallort kann unter den Beteiligten die Schuldfrage nicht geklärt werden: Fahrer des anderen Fahrzeugs bestehen darauf, dass wir die Schuld annehmen, ansonsten drohen sie damit, die Polizei zu rufen
- Wir rufen die Polizei an
- Die Polizei nimmt Zeugenaussagen von allen Anwesenden (2 Personen je Fahrzeug), macht 2 Fotos je Fahrzeug
- Die Schuldfrage kann von der Polizei nicht geklärt werden, da sie Aussagen der Personen sich widersprechen
- Nach dem Wegfahren der Polizei weigert sich der Fahrer des Fahrzeugs, den Verkehrsunfallbericht zu Unterschreiben, da sie mit der Skizze nicht einverstanden sind, sie beginnen erneut ein Streitgespräch
- Beide Parteien verlassen den Unfallort
jetzt muss ich wissen: wie weit war ich vor dem ausscheren des anderen wagens noch hinter ihm? ich hatte wie gesagt recht viel drauf. es hat grade nicht mehr gepasst, ich bin hinten draufgeklatscht, hab mich aber nicht überschlagen. was sagt ihr?
MfG,
Mikel
Unfallhergang:
- Unser Fahrzeug befindet sich auf der linken Fahrspur, Geschwindigkeit groß
- Staubildung, rechte Spur dichter Befahren als linke Spur
- Fahrzeug blinkt, schert im selben Moment aus der rechten Spur aus und wechselt kurz vor unserem Fahrzeug auf die linke Spur
- Das Fahrzeug bremst schon beim Fahrstreifenwechsel und verzögert auch danach noch
- Sofortige Vollbremsung unsererseits, Verzögerungsweg unseres Fahrzeugs reicht nicht aus, um einen Aufprall mit ca. 10km/h Unterschied auf das Heck des Fahrzeugs zu vermeiden
- Beide Fahrzeuge werden am rechten Fahrbahnrand abgestellt
- Schäden an den Fahrzeugen: Unser Fahrzeug (Suzuki SV650): Gabel beschädigt, Vorderreifen (durch Begutachtung bestätigt) // Anderes Fahrzeug (Daihatsu Valéra): Anhängerkupplung, Nummernschildhalterung gebrochen, Nummernschild verbogen
- Beide Insassen bestreiten die Schuld am Unfall, nach ihrer Behauptung haben sie „Kilometerweit“ vorher auf die linke Spur gewechselt
- Fahrer bestätigen, dass sie geblinkt und gebremst haben, dass sie gewechselt und unser Fahrzeug dabei gesehen haben. Der Unfall ereignete sich in einer leichten Linkskurve, daher müssen wir nahe am Fahrzeug gewesen sein, da sonst ein Sichtkontakt unmöglich gewesen währe!
- Fahrer versuchen, unsere Schuld darin zu Begründen, dass wir zu wenig Abstand auf das andere Fahrzeug gehalten haben. Da das Fahrzeug aber einen Fahrstreifenwechsel unmittelbar vor dem Unfall vollzogen hat, können wir unmöglich zu wenig Abstand auf das Fahrzeug gehalten haben. Als Gegenargument brachten die Fahrer an, dass das Fahrzeug in diesem Fall an der rechten Hälfte der Stoßstange beschädigt sein müsste. -> Widerspruch in der Aussage der Fahrer zu erkennen! (Unglaubwürdige Aussage)
- Am Unfallort kann unter den Beteiligten die Schuldfrage nicht geklärt werden: Fahrer des anderen Fahrzeugs bestehen darauf, dass wir die Schuld annehmen, ansonsten drohen sie damit, die Polizei zu rufen
- Wir rufen die Polizei an
- Die Polizei nimmt Zeugenaussagen von allen Anwesenden (2 Personen je Fahrzeug), macht 2 Fotos je Fahrzeug
- Die Schuldfrage kann von der Polizei nicht geklärt werden, da sie Aussagen der Personen sich widersprechen
- Nach dem Wegfahren der Polizei weigert sich der Fahrer des Fahrzeugs, den Verkehrsunfallbericht zu Unterschreiben, da sie mit der Skizze nicht einverstanden sind, sie beginnen erneut ein Streitgespräch
- Beide Parteien verlassen den Unfallort
jetzt muss ich wissen: wie weit war ich vor dem ausscheren des anderen wagens noch hinter ihm? ich hatte wie gesagt recht viel drauf. es hat grade nicht mehr gepasst, ich bin hinten draufgeklatscht, hab mich aber nicht überschlagen. was sagt ihr?
MfG,
Mikel
Zuletzt geändert von katzengreis am 04.08.2005 10:44, insgesamt 1-mal geändert.
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C_Umlauf
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Schubser
Ahhhhh... verstehe... also dieser typische ....oh...links geht es schneller... da fahr ich doch mal schnell rüber und dann
.
Also als kleiner Tipp... gebe keine Angaben an, wie weit das Fahrzeug vor Dir eingeschert ist. Es ist z.B. nicht unerheblich, wie schnell der Wagen denn beim ausscheren war und das kannst Du unmöglich schätzen.
Schreibe einfach nur, das der Anhalteweg unter den Voraussetzungen nicht gereicht hat, hinter dem auf Deine Spur einscherenden PKW zum Halten zu kommen und der Unfall somit wegen des vom Unfallgegner verursachten, verkürzten Sicherheitsabstandes zum Unfall geführt hat.
Bis denne
Also als kleiner Tipp... gebe keine Angaben an, wie weit das Fahrzeug vor Dir eingeschert ist. Es ist z.B. nicht unerheblich, wie schnell der Wagen denn beim ausscheren war und das kannst Du unmöglich schätzen.
Schreibe einfach nur, das der Anhalteweg unter den Voraussetzungen nicht gereicht hat, hinter dem auf Deine Spur einscherenden PKW zum Halten zu kommen und der Unfall somit wegen des vom Unfallgegner verursachten, verkürzten Sicherheitsabstandes zum Unfall geführt hat.
Bis denne
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Tocki
Das is ne knifflige Sache.... Aus'm Bauch raus würd ich sagen, der andere is Schuld. Aber deiner Schilderung nach wird das wohl auf einen Zivilprozess um den Schaden hinauslaufen. Das Gericht wird einen Gutachter bemühen und dann kommts halt drauf an, was der sagt.... Ich fürchte, da kann alles rauskommen, von Vollschuld für einen von Euch bis Halbe/Halbe.
Hast an Rechtschutz?
mfg,
Tocki
Hast an Rechtschutz?
mfg,
Tocki
Vollbremsung?katzengreis hat geschrieben:Sofortige Vollbremsung unsererseits, Verzögerungsweg unseres Fahrzeugs reicht nicht aus, um einen Aufprall mit ca. 10km/h Unterschied auf das Heck des Fahrzeugs zu vermeiden
Kein Standstreifen zum Ausweichen?
Hat dein Unfallgegner den Unfallbericht noch unterschrieben?
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SV650SFrank
Das ist verdammt schwierig, wenn man mit einer Vollbremsung auf ein anderes Fahrzeug aufbremst. Die Konzentration geht nur noch Bremse - Auto - Bremse - Auto.svbomber hat geschrieben:Kein Standstreifen zum Ausweichen?
Hatte ich auch mal. Bin mit meinem ersten Wagen mit Blockierenden Reifen in einen LKW gerutscht. Hätte ich die Bremse gelöst wäre auf der linken Seite genug Platz gewesen um locker vorbei zu fahren (natürlich kein ABS Wagen). Beim Mopped bestimmt noch schwieriger zu bewältigen.
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Newcomer
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Newcomer
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WilheLM TL