Vorzeitiges Saisonende - jetzt reicht´s
Verfasst: 17.10.2005 13:40
Hallo!
Nun ist es nach ca. 17.000 km in dieser Saison doch noch passiert: Tina ist zu Boden gegangen. Aber, um es vorweg zu nehmen, es ist halb so schlimm.
Seit einiger Zeit schon trägt sie sich mit dem Gedanken die Fazer gegen ein anderes Motorrad zu tauschen. Nicht zuletzt nachdem sie einige Kilometer mit der VFR zurück gelegt hatte und deren Bremsen zu schätzen lernte. Oder die entspannte Sitzposition auf der TDM.
Jedenfalls waren wir am Mittwochnachmittag, 12.10., bei bestem Wetter auf einer Probefahrt mit einer KTM 950 Adventure unterwegs. Ich mit der VFR vorneweg, und Tina - wie immer - hinterher.
Nun wollte ich natürlich auch mal KTM fahren. Also habe ich auf relativ freier Strecke links einen Parkplatz ausgemacht, fahrschulmäßig den Blinker links gesetzt und auf der linken Seite der rechten Fahrbahnhälfte angehalten um den Gegenverkehr durch zu lassen.
Dann habe ich im Rückspiegel nur noch gesehen, wie die KTM angeschossen kam. Das blockierte Hinterrad stieß Rauchwölkchen aus und schwenkte nach links aus. Da ich ahnte, dass der Platz knapp wird, bin ich noch ein Stück vor gefahren. Da schoss die rauchende Adventure an meiner rechten Seite vorbei. Ihr linker Endtopf streifte noch den rechten Endtopf der VFR, bevor das immer noch blockierte Hinterrad nach rechts ging. Dann stand die Fuhre so quer, dass Tina auf die rechte Seite abgeworfen wurde und nach ein paar Metern im Straßengraben liegen blieb. Die KTM zog mit 90 Grad Schräglage noch einige Spuren in den Asphalt. So habe ich es jedenfalls in Erinnerung.
Bevor ich mein Moped am Straßenrand abgestellt und den Helm abgenommen hatte, waren auch schon die ersten Helfer zur Stelle. VIELEN DANK! Und dann kam das ganze Programm: Rettungswagen, Polizei, …
Den Anruf beim KTM-Händler durfte ich dann machen.
Am Abend konnte ich Tina schon wieder aus der Unfallambulanz abholen. Neben einer kleinen Schürfwunde am Hüftknochen und einer schmerzenden Schulter ist der rechte Daumen gebrochen. Wir sind froh, dass wir keinen Meter ohne Lederbekleidung zurück legen und dass Tina nicht noch irgendwo gegen geknallt ist.
Heute wird der Daumen operiert. Wir hoffen, dass die Schulter nichts ernstes abbekommen hat.
Vermutlich war Tina von der KTM derart begeistert und von der blinkenden Tankwarnlampe abgelenkt, dass sie mich zu spät gesehen hat. Anstatt einfach an mir vorbei zu fahren, hat sie voll in die Eisen gelangt und die Bremse auch nicht mehr gelöst. Ein Sicherheitstraining pro Jahr ist wohl doch nicht ausreichend?! Mit der Fazer wäre das wohl nicht passiert. Und mit ABS schon gar nicht. Das nächste Motorrad wird ABS haben. Das schränkt die Auswahl wieder ein.
Wir wünschen euch noch ein paar schöne Tage in der verbleibenden Saison,
Tina und
Nun ist es nach ca. 17.000 km in dieser Saison doch noch passiert: Tina ist zu Boden gegangen. Aber, um es vorweg zu nehmen, es ist halb so schlimm.
Seit einiger Zeit schon trägt sie sich mit dem Gedanken die Fazer gegen ein anderes Motorrad zu tauschen. Nicht zuletzt nachdem sie einige Kilometer mit der VFR zurück gelegt hatte und deren Bremsen zu schätzen lernte. Oder die entspannte Sitzposition auf der TDM.
Jedenfalls waren wir am Mittwochnachmittag, 12.10., bei bestem Wetter auf einer Probefahrt mit einer KTM 950 Adventure unterwegs. Ich mit der VFR vorneweg, und Tina - wie immer - hinterher.
Nun wollte ich natürlich auch mal KTM fahren. Also habe ich auf relativ freier Strecke links einen Parkplatz ausgemacht, fahrschulmäßig den Blinker links gesetzt und auf der linken Seite der rechten Fahrbahnhälfte angehalten um den Gegenverkehr durch zu lassen.
Dann habe ich im Rückspiegel nur noch gesehen, wie die KTM angeschossen kam. Das blockierte Hinterrad stieß Rauchwölkchen aus und schwenkte nach links aus. Da ich ahnte, dass der Platz knapp wird, bin ich noch ein Stück vor gefahren. Da schoss die rauchende Adventure an meiner rechten Seite vorbei. Ihr linker Endtopf streifte noch den rechten Endtopf der VFR, bevor das immer noch blockierte Hinterrad nach rechts ging. Dann stand die Fuhre so quer, dass Tina auf die rechte Seite abgeworfen wurde und nach ein paar Metern im Straßengraben liegen blieb. Die KTM zog mit 90 Grad Schräglage noch einige Spuren in den Asphalt. So habe ich es jedenfalls in Erinnerung.
Bevor ich mein Moped am Straßenrand abgestellt und den Helm abgenommen hatte, waren auch schon die ersten Helfer zur Stelle. VIELEN DANK! Und dann kam das ganze Programm: Rettungswagen, Polizei, …
Den Anruf beim KTM-Händler durfte ich dann machen.
Am Abend konnte ich Tina schon wieder aus der Unfallambulanz abholen. Neben einer kleinen Schürfwunde am Hüftknochen und einer schmerzenden Schulter ist der rechte Daumen gebrochen. Wir sind froh, dass wir keinen Meter ohne Lederbekleidung zurück legen und dass Tina nicht noch irgendwo gegen geknallt ist.
Heute wird der Daumen operiert. Wir hoffen, dass die Schulter nichts ernstes abbekommen hat.
Vermutlich war Tina von der KTM derart begeistert und von der blinkenden Tankwarnlampe abgelenkt, dass sie mich zu spät gesehen hat. Anstatt einfach an mir vorbei zu fahren, hat sie voll in die Eisen gelangt und die Bremse auch nicht mehr gelöst. Ein Sicherheitstraining pro Jahr ist wohl doch nicht ausreichend?! Mit der Fazer wäre das wohl nicht passiert. Und mit ABS schon gar nicht. Das nächste Motorrad wird ABS haben. Das schränkt die Auswahl wieder ein.
Wir wünschen euch noch ein paar schöne Tage in der verbleibenden Saison,
Tina und