Das Drehmoment ist bei drehenden Systemen das Äquivalent zur
Kraft bei normalen.
Also wenn ich ein Klavier (das in Ruhe dasteht) anschieben will brauche ich Kraft (Drehmoment bei Drehungen), wenn ich eine Treppe hochrenne ist das Leistung (dito)
Drehmoment ist definiert als: Kraft mal Hebelarm.
Ich ziehe mit einer Kraft am zB Drehmomentschlüssel und über den Hebelarm gibt es dann das Drehmoment auf die Schraube.
Das Drehmoment im Motor ergibt sich aus der linearen
Kraft die auf die Kolben wirkt über den
Hebelarm der Kurbelwelle (der Hub), wenn sie seitlich mehr oder weniger senkrecht zur Pleuel steht.
Mehr Drehmoment gibts also durch Vergrößerung der Kraft auf die Kolben oder durch Vergrößerung des Hubs, zusammengenommen also durch Vergrößerung des Hubraums (ist Kolbenfläche mal Hub).....
Deswegen habt auch eine 600er mit 120PS nur das Drehmoment für 600ccm aber durch die hohen Drehzahlen (möglich durch wenig Hub) mehr Leistung.
Durch die Auslegung des Motors für eine bestimmte Nenndrehzahl ergibt sich dann auch entsprechend der Zeitpunkt des maximalen Drehmomentes.
Also bei Einzylindern früh. Großer Hub, dadurch wenig Höchstdrehzahl (maximale Kolbengeschwindigkeit ist bei allen Systemen mehr oder weniger gleich), dadurch geringe Spitzenleistung.
Superbike eher kleiner Hub, hohe Drehzahl und Spitzenleistung und spätes Drehmoment.
Die SV´s liege irgendwo dazwischen, eher Richtung Eintopf, deshalb guter Drehmomentverlauf bei guter Spitzenleistung.
Die Superbikecharakteristik it wohl was für die Rennstrecke, da dort eh mit hohen Drehzahlen (und Geschwindigkeiten) gefahren wird.
Für die Straße find ichs nervig und uncool ist es sowieso
rap