Fahrschul Motorrad kaufen?


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Darek


Fahrschul Motorrad kaufen?

#1

Beitrag von Darek » 20.04.2006 21:31

Hallo,

bin schon längere Zeit als Gast im Forum und hab eure Beiträge verfolgt. Mir hat sich jetzt spontan eine Möglichkeit ergeben eine SV 650 zu erwerben und zwar von meinem ehemaligen Fahrlehrer.

SV 650
04/04
ca 15tkm
Scheckheft gepflegt
3500€

Da es als Fahrschulmotorrad benutzt wurde, ist sie schon ein paar mal umgefallen, ich selbst hab die Gabel damals geschrottet :oops: (an Bordstein gefahren hmhm). Auf jeden Fall wurde jeder noch so kleine Schaden von einer Suzuki Werkstatt repariert. Auch Öl, Kette usw. sind sehr gepflegt.

Ich denke der Preis ist auf jeden Fall in Ordnung (wenn nicht sogar billig), nur weiß ich nicht ob ich wirklich zuschlagen soll. Die Kratzer usw finde ich persönlich nicht so dramatisch, da es mein erstes Motorrad wäre und vielleicht noch welche dazukommen. Allerdings hat das Motorrad zahlreiche Gefahrbremsungen hinter sich, wurde sicherlich nicht immer sanft geschalten/gekuppelt/beschleunigt.

Als ich damals meinen Schein gemacht habe, war mein Fahrlehrer selbst begeistert von dieser Maschine, (unvorgesehene) technische Mängel sind bisher auch nicht aufgetreten.

Was meint ihr? Ist sie es wert?

Darek

BunjeeJumpa


#2

Beitrag von BunjeeJumpa » 20.04.2006 21:37

Also ich persönlich würde kein FS-Mopped kaufen... Reparaturen der Fachwerkstatt hin oder her aber das wär mir dennoch zu heikel... Und preislich würd ich sie infolgedessen auch noch lange nich für billig halten... (Im Vgl dazu was reingesteckt wurde bestimmt aber dennoch... :roll: )

Also beschleunigt wurde sie wahrscheinlich eher sanfter als von "Normalos" aber was die Kupplung, die Bremsen, etc. angeht... :roll:

BTW: Mit welchem Tempo bissu denn an den Bordstein gerasselt?!? 8O


Schau dich doch am besten erstma auf'm Gebrauchtmarkt um...

xxxdinixxx


#3

Beitrag von xxxdinixxx » 20.04.2006 21:39

8O ich hab zwar net so viel ahnung
von technik & co aber ein fahrschul mopped würde ich
niiiiiiiiiie kaufen 8O

arme gequälte maschinchen :cry:

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Knudelhupps
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#4

Beitrag von Knudelhupps » 20.04.2006 21:40

Zu teuer. Ich möcht gar nicht wissen, wie oft der kalte Motor hochgejubelt wurde beim ersten Anfahren....und neue Kolben und Laufbuchsen wird sie ja wohl nicht haben :?
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Darek


#5

Beitrag von Darek » 20.04.2006 21:40

Naja die Maschine ist allein gerutscht, war nicht besonders schnell.
Gabel wurde trotzdem komplett ausgetauscht.

Ich habe mich auch auf dem Gebrauchtmarkt umgeschaut, nur ist dieses Angebot zum greifen nah und ich weiß das ich nicht beschissen werde von dem Kerle :roll:

Flipster


Nööööö

#6

Beitrag von Flipster » 20.04.2006 21:49

Hi!

Ich würde auch auf keinen Fall ein Fahrschulmotorrad kaufen. Da hat ja schon jeder drauf rumgejuckelt. Neee, lieber nicht!!!!

Gruß
Philipp

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#7

Beitrag von Knudelhupps » 20.04.2006 21:49

Hab grad mal bei Mobile geguckt,Preis ist schon o.k.,aaaber..
andererseits hab ich vor 4 Jahren nen Skoda Oktavia TDI als Fahrschulwagen mit 35000 auf der Uhr gekauft. Jetzt hat er gut 90000 drauf, war nie was dran bis auf die Parkbeulen meiner Göttergattin.. :wink:
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#8

Beitrag von solidux » 20.04.2006 21:59

Ich denke der Preis ist auf jeden Fall in Ordnung (wenn nicht sogar billig),
:twisted:
kleiner Insidertip: SUZUKI gewährt Fahrschulen einen Rabbat. Vor 3 Jahren jedenfalls noch -12%. Dein netter Fahrlehrer hat nie auch nur annähernd den Listenpreis bezahlt.

Bei einer angenommen Durchschnittsgeschwindigkeit von 50km/h
hat die 300 Fahrs-Std. hinter sich. Das sind Minimum 40 verschiedene
Leute, die da schon am Getriebe gerührt haben. Für eine K4 ist das Angebot ja nur 400 € unter dem 'normalen' privaten Internetverkauf.
Überlegs dir... mir ist egal.

Donut


#9

Beitrag von Donut » 20.04.2006 22:00

solidux hat geschrieben:
Ich denke der Preis ist auf jeden Fall in Ordnung (wenn nicht sogar billig),
:twisted:
kleiner Insidertip: SUZUKI gewährt Fahrschulen einen Rabbat. Vor 3 Jahren jedenfalls noch -12%. Dein netter Fahrlehrer hat nie auch nur annähernd den Listenpreis bezahlt.

Bei einer angenommen Durchschnittsgeschwindigkeit von 50km/h
hat die 300 Fahrs-Std. hinter sich. Das sind Minimum 40 verschiedene
Leute, die da schon am Getriebe gerührt haben. Für eine K4 ist das Angebot ja nur 400 € unter dem 'normalen' privaten Internetverkauf.
Überlegs dir... mir ist egal.
:!: :!:

also ich würd sagen finger davon lassen auch wenn du denkst der würd dich ned bescheissen. sobalds ums geld geht sind viele leute schnell anders..

aber is deine entscheidung.. nur schau dir die meinung hier im forum an beinahe zu 100% finden es kein gutes angebot!!

Darek


#10

Beitrag von Darek » 20.04.2006 22:06

Erstmal vielen Dank für die zahlreichen und schnellen Antworten :).

Ich kann mich selbst auch nur so teilweise für die Maschine begeistern. Ich weiß das sie einerseits top gepflegt und gewartet wurde, aber anderseits wie ihr sagt sind darauf schon einige Leute am Werk gewesen.

Das mit dem Rabbatt wusste ich nicht, aber ich habe halt den Preis im Vergleich zu den Mobile.de Angeboten verglichen und daraus ergibt sich das es etwas "günstiger" ist, um es so zu sagen :). Habe auch kein Problem damit, das er weniger gezahlt hat, mir kommt es darauf an, wieviel ich letztendlich zahle. Also ihr meint es wäre besser lieber n paar Hundert Euro mehr hinzulegen, als zuzuschlagen?

Würde mich noch über weitere Beiträge freuen, aber da die Meinungen aller eher ins Negative gehen, werde ich wohl noch warten.

Ghost RideR


#11

Beitrag von Ghost RideR » 20.04.2006 22:16

würde mir nie ein fahrschulmopped kaufen.....

BunjeeJumpa


#12

Beitrag von BunjeeJumpa » 20.04.2006 22:20

So wie ich das sehe werden die Meinungen auch weiterhin eher zum "Nein" tendieren... Also ich bleibe natürlich auch bei meiner Aussage - und warum explizit ne K4 (= Bj. 2004)?!? Nimm ne K3 und spar dir halt die paar hundert Euro Differenz ein... Aber wie auch immer: lieber etwas mehr investieren und länger dran SPaß haben...

BTW: Meine Eltern meinten damals immer: Wenn's dir nich 100%ig gefällt, lass die Finger davon... :alleswisser:

Tocki


#13

Beitrag von Tocki » 21.04.2006 9:56

Für 'n Unfallmopped viel zu teuer....

Für das Geld kriegst auch was gebrauchtes, das noch nicht aufm Seitenspiegel abgestellt wurde.

mfg,

Tocki

w8rabbit


#14

Beitrag von w8rabbit » 21.04.2006 11:04

Ich habe mir vor Jahren eine Honda CB450N von einer Fahrschule gekauft.
Ich habe diesen Kauf nie bereut, die Maschine hatte allerdings auch weniger KM
auf dem Tacho und ist nicht umgefallen.

Auf der anderen Seite kann man bei der SV sicherlich noch etwas am Preis
machen. Zum Beispiel dem Eigentümer mal sagen das er 12% Rabatt erhalten
hat, die er an Dich weiterleiten kann :wink:

Fahre doch einfach mal mit der Maschine zu einer Werkstatt Deines Vertrauens,
lasse sie dort überprüfen und dir unverbindlich sagen was sie noch wert ist.
Bei einem Privatkauf kannst Du auch auf die Nase fallen, da weiss man
schließlich auch nicht wie die Person mit dem Motorrad umgegangen ist.

Da es sich bei Deinem Verkäufer wohl nicht um eine Privatperson handelt,
steht Dir evtl. sogar eine bessere Gewährleistung zu.
Sollte man auch überdenken :wink:

Auf die schnelle habe ich dazu nur folgendes gefunden. Aber es verdeutlicht
wohl, worauf ich hinaus will:
Verkauf Unternehmer an Privat :
(Auszug)......Dies betrifft vor allem die Fälle, in denen eine Privatperson von einem Händler einen Gebrauchtwagen kauft. Aber auch die Fälle sind erfasst, in denen ein Fahrzeug aus dem Betriebsvermögen eines Freiberuflers (Arzt, Rechtsanwalt, Architekt), Handwerkers oder Landwirts an einen Verbraucher verkauft wird. Im Einzelfall ist somit zu prüfen, ob das Fahrzeug privat genutzt wurde oder ob es sich um ein betrieblich genutztes Fahrzeug handelt. Wurde ein Fahrzeug sowohl privat als auch beruflich genutzt, so ist entscheidend, auf welcher Nutzung der Schwerpunkt lag. (ende Auszug)

Und lag der Schwerpunkt, wie hier vorliegend auf der privaten Nutzung, wäre ein Ausschluß der Sachmängelhaftung auch Rechtens !

Hiermal ein Urteil des LG Frankfurt a/M 16 S 236/03 zu dem Fall

KFZ-Verkauf eines Freiberuflers bedeutet nicht zwingend Einordnung
als Verkauf eines Unternehmers i.S.d. § 474 BGB

1.Verkauft ein Freiberufler sein gebrauchtes Fahrzeug, so ist nicht in jedem Fall davon auszugehen, dass es sich um einen Verkauf eines Unternehmers an einen Verbraucher handelt (Verbrauchsgüterkauf), soweit der Verkäufer nicht ausdrücklich als Unternehmer auftritt.
2.Ein Verbrauchsgüterkauf kommt nur dann in Betracht, wenn der Verkauf des KFZ dem unternehmerischen Kerngeschäft zugeordnet werden kann. (Aus den Gründen: ...Die Beklagte ist Freiberuflerin und un-
terfällt dem Grunde nach dem Unternehmerbegriff des § 14 I BGB. Wie der Wortlaut des § 14 BGB zeigt, bedarf es neben der Unternehmereigenschaft des Verkäufers auch noch einer kausalen Verknüpfung zwischen der unternehmerischen Tätigkeit als solcher und dem in Rede
stehenden Geschäft. Diese fehlt hier. Die Beklagte ist Zahnärztin, weshalb der Verkauf von Fahrzeugen nicht zu ihrem unternehmerischen
Kerngeschäft gehört. Es handelt sich bei dem Kfz auch nicht um einen Unternehmensgegenstand.

Schnelle Gerti


#15

Beitrag von Schnelle Gerti » 21.04.2006 15:16

Ich kann nur sagen, dass ich mit der Vorgängerin meiner SV (auch ein Fahrschulmopped) nur gute Erfahrungen gemacht habe. Ich habe zum Schluß über 70.000 km auf der Uhr gehabt und es war nie etwas daran zu machen außer dem normalen Verschleiß.

Der Preis von 3.500 erscheint mir für einen Umfaller allerdings etwas zu hoch. Vielleicht kannst Du ja noch so auf 3.000- 3.200 pokern?

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