Spritpreise


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Pat SP-1
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Re: Spritpreise

#166

Beitrag von Pat SP-1 » 12.08.2026 18:44

Zum ersten ist der Effekt des Menschen auf den Klimawandel seit über 60 Jahren quantitativ bekannt, es gibt also keine Überraschung, dass man aus den fossilen Brennstoffen aussteigen muss.

Woran ich festmache, dass Öl billig ist: ganz einfach, es wird massenhaft genutzt, auch da wo es schon lange Alternativen gibt. Das passiert logischerweise deshalb, weil es kostengünstig ist. Güterverkehr wird immer mehr auch auf langen Strecken von der Schiene -also elektrisch- auf die Straße verlegt. Wenn das nicht deutlich macht, dass Diesel billig ist, was dann? Wenn es dann mal kurzfristig starke Preissteigerungen gibt, wird so getan, als sei das ja ganz neu und überraschend und man hätte ja keine Zeit gehabt, um Alternativen aufzubauen. Am Arsch!

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Re: Spritpreise

#167

Beitrag von Raceman » 12.08.2026 19:09

Ich denke wir sprechen hier im Thread vom privaten Endverbraucher und für diesen ist Öl weder billig noch kann ein Großteil sich kurzfristig davon unabhängig machen.
Billig wäre Öl für Privatpersonen nur, wenn alle Mitverdiener (Konzerne, Staat etc.) kleine Margen hätten. Das ist aber nicht der Fall.
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Re: Spritpreise

#168

Beitrag von Pat SP-1 » 12.08.2026 19:21

Doch, es ist auch für den Endkunden günstig. 1l Heizöl hat einen Heizwert von etwa 10kWh, macht also 10ct/kWh. Wenn es nicht so billig wäre, hätte doch niemals jemand Ölheizungen eingebaut.

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Re: Spritpreise

#169

Beitrag von WolleSV » 12.08.2026 19:36

Auf jeden Fall wird die Halde gebrauchter E-Autos gerade kleiner und die Zulassungszahlen sind auch gestiegen.
Es findet mir dem dauernden Auf und Ab ds Ölpreises ein umdenken statt.
Heute fragen mich nur noch wenige wie weit ich komme, die Antwort ist auch recht einfach, so weit bis die Blase meiner Frau drückt, also alle 1 ½ Stunden, das war auch schon zu Verbrennerzeiten so :roll:
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Re: Spritpreise

#170

Beitrag von jubelroemer » 25.08.2026 13:54

WolleSV hat geschrieben:
12.08.2026 19:36
Auf jeden Fall wird die Halde gebrauchter E-Autos gerade kleiner und die Zulassungszahlen sind auch gestiegen.
Allerdings habe ich das Gefühl dass die Mineralölkonzerne mit den weniger Verbrennerautos genauso viel (oder mehr :?: ) Reibach machen wollen, was man deutlich an den Spritpreisen sieht. Die stehen nämlich in keinem Verhältnis zu den Rohölpreisen.
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Re: Spritpreise

#171

Beitrag von Trobiker64 » 26.08.2026 11:53

Pat SP-1 hat geschrieben:
12.08.2026 19:21
Wenn es nicht so billig wäre, hätte doch niemals jemand Ölheizungen eingebaut.
8) Das ist sicherlich nicht der einzige Grund. Der große Ansturm auf Ölheizungen begann schon in den siebziger Jahren, als der Heizungsstandard noch Kohleöfen waren. Mit der Ölheizung wurde heizen bequemer und weniger schmutzig. Und was die Spritpreise angeht,....da werden wir in wenigen Wochen erleben, wie nach Ende der Sommerferien die Preise wieder sinken. Jedenfalls sind die Spritpreise für mich kein Grund auf Elektroautos umzusteigen, da unsere Fahrzeuge vergleichsweise sparsam sind und wir auch Langstrecken fahren.

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Re: Spritpreise

#172

Beitrag von jubelroemer » 26.08.2026 14:34

Trobiker64 hat geschrieben:
26.08.2026 11:53
Und was die Spritpreise angeht,....da werden wir in wenigen Wochen erleben, wie nach Ende der Sommerferien die Preise wieder sinken.

Jedenfalls sind die Spritpreise für mich kein Grund auf Elektroautos umzusteigen, da unsere Fahrzeuge vergleichsweise sparsam sind und wir auch Langstrecken fahren.
Hoffentlich hast du Recht ;) bier - Spielraum dazu ist reichlich vorhanden.

Ein funktionierendes und sparsames Kfz durch ein (neues) E-Fahrzeug zu ersetzen macht (ökonomisch) nicht unbedingt Sinn, aber aktuell einen teuren neuen Verbrenner zu kaufen auch nicht.
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Re: Spritpreise

#173

Beitrag von Trobiker64 » 26.08.2026 19:20

jubelroemer hat geschrieben:
26.08.2026 14:34
aber aktuell einen teuren neuen Verbrenner zu kaufen auch nicht.
Das kommt doch auf den Einsatzzweck an. Mal davon abgesehen, kommen mir Lithium (nmc)-Akkus, die noch meistens verwendet werden, nicht ins Haus.
Zuletzt geändert von Trobiker64 am 26.08.2026 19:29, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Spritpreise

#174

Beitrag von Pat SP-1 » 26.08.2026 19:23

Der Einsatzzweck für den sich das lohnt, wird aber immer kleiner.

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Re: Spritpreise

#175

Beitrag von Trobiker64 » 26.08.2026 19:32

Pat SP-1 hat geschrieben:
26.08.2026 19:23
Der Einsatzzweck für den sich das lohnt, wird aber immer kleiner.
Nö. Für mich hat sich nichts geändert. Zur Arbeit habe ich die SV und das Deutschlandticket, und für Langstrecke kommt eh nichts am sparsamen Verbrenner vorbei.

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Re: Spritpreise

#176

Beitrag von Pat SP-1 » 26.08.2026 20:15

Da die Reichweiten und Ladegeschwindigkeiten der E-Autos zunehmen, wird halt die Strecke, ab der der Verbrenner im Vorteil ist, länger. Richtig schlecht ist mit E-Auto längere Strecke mit Anhänger, da zum einen die Reichweite sehr sinkt und man zum anderen an den wenigsten Ladesäulen mit Hänger halten kann.
Je nach Langstrecke ist der Zug am Besten. Zum Beispiel nach Paris. ;)

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Re: Spritpreise

#177

Beitrag von Kolbenrückholfeder » 27.08.2026 8:50

Trobiker64 hat geschrieben:
26.08.2026 19:32
Pat SP-1 hat geschrieben:
26.08.2026 19:23
Der Einsatzzweck für den sich das lohnt, wird aber immer kleiner.
Nö. Für mich hat sich nichts geändert. Zur Arbeit habe ich die SV und das Deutschlandticket, und für Langstrecke kommt eh nichts am sparsamen Verbrenner vorbei.
Auf der Langstrecke voll bepackt mit 2 Fahrrädern auf der AHK füllen wir den Akku alle 350km auf, für 46Cent (EnBW) bei einem Verbrauch auf der AB von etwa 19 - 22 Kwh je nach Wind und Wetter. bei sturen 130km/h (das ist anfangs gewöhnungsbedürftig, klappt zunehmend ganz gut).
Der Hund muss eh raus und die Toilette ruft bei dem ein oder anderen, daher ist das recht unproblematisch und obendrein der Gesundheit zuträglich.
Zu Hause liegen wir mit der WallBox bei etwa 30-35Cent /Kwh.
Rein rechnerisch ist ein E-Antrieb, was den Verbrauch angeht, deutlich preiswerter gegenüber einem Verbrenner. Vor allem wenn man Fahrzeuge ähnlicher Ausstattung/Komfort vergleicht.
Es war bei uns an der Zeit, das Auto zu wechseln, daher bot sich das an.
Linke Hand zum Gruß.
Koichi Shimada † 11.02.2016

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Re: Spritpreise

#178

Beitrag von Trobiker64 » 27.08.2026 9:23

Bei mir beginnt die Langstrecke bei 500km. In der Regel legen wir 700-1100km auf Urlaubsstrecken zurück. Dabei liegen meine Reisegeschwindigkeiten um 150km/h, sofern erlaubt, damit man auch irgendwann mal ankommt. Wie lange soll man denn mit einem E-Auto (z.B ID3) unterwegs sein, denn mit zunehmender Reisegeschwindigkeit verlängern sich die Reisezeiten aufgrund der vermehrten Nachladungen? Langes Nachladen kennt ein Verbrenner nicht. Was die Nachladetarife angeht sind 46ct/kWh recht günstig. Tarife über 60ct sind auch nicht selten und dann wird es zum Nullsummenspiel.
Ich bin nicht gegen Elektromobilität, aber dann nur im Nahbereich bis 150km und, wichtig, mit einer umweltverträglichen Batterietechnologie. Sollten die ersten Kleinwagen mit Natrium-Ionen-Batterien kommen, mache ich mir mal Gedanken darüber.

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Re: Spritpreise

#179

Beitrag von Kolbenrückholfeder » 27.08.2026 11:16

Trobiker64 hat geschrieben:
27.08.2026 9:23
Bei mir beginnt die Langstrecke bei 500km. In der Regel legen wir 700-1100km auf Urlaubsstrecken zurück. Dabei liegen meine Reisegeschwindigkeiten um 150km/h, sofern erlaubt, damit man auch irgendwann mal ankommt. Wie lange soll man denn mit einem E-Auto (z.B ID3) unterwegs sein, denn mit zunehmender Reisegeschwindigkeit verlängern sich die Reisezeiten aufgrund der vermehrten Nachladungen? Langes Nachladen kennt ein Verbrenner nicht. Was die Nachladetarife angeht sind 46ct/kWh recht günstig. Tarife über 60ct sind auch nicht selten und dann wird es zum Nullsummenspiel.
Ich bin nicht gegen Elektromobilität, aber dann nur im Nahbereich bis 150km und, wichtig, mit einer umweltverträglichen Batterietechnologie. Sollten die ersten Kleinwagen mit Natrium-Ionen-Batterien kommen, mache ich mir mal Gedanken darüber.
Diese Reichweitenüberlegung hatten wir auch vorm Kauf ins Feld geführt, dann aber mal überlegt, wie eine Reise über 500-800 km oder auch weiter (die wir locker 10 x im Jahr praktizieren) denn tatsächlich aussieht?
Der zetiliche Verlust hält sich in Grenzen, vor allem ist die Reise im E-Auto zumindest für uns deutlich entspannter was den Komfort und die ad hoc- Fahrleistung angeht. Alle 2-3 Std. für 30min. mal anhalten, mit dem Hund raus- und vielleicht etwas essen/trinken oder einfach nur entspannen ist nicht verkehrt auf längeren Strecken.
Wir haben den Kauf bisher noch keine einzige Sekunde bereut.

Wie häufig fährst du die 700 - 1100 km im Jahr?
Linke Hand zum Gruß.
Koichi Shimada † 11.02.2016

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Re: Spritpreise

#180

Beitrag von jubelroemer » 27.08.2026 17:03

Kolbenrückholfeder hat geschrieben:
27.08.2026 11:16
Wie häufig fährst du die 700 - 1100 km im Jahr?
Das ist natürlich die Gretchenfrage.

Mit der eigenen PV kann man ein E-Auto auch mit 8 Ct. laden - dann sieht die Rechnung noch einmal ganz anders aus.
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