MICHELIN Pilot Road5


Richtige Einstellungen am Fahrwerk und den für dich richtigen Reifen wählen.
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Trobiker64
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Re: MICHELIN Pilot Road5

#346

Beitrag von Trobiker64 » 23.06.2020 7:36

jubelroemer hat geschrieben:
23.06.2020 7:17
Wenn du einen Power als Vorderradreifen erwägst dann würde ich den Power3 nehmen.
Das Temperaturfenster sollte auch zum Road 5 passen, ob das beim Power 3 bei kühlen Temperaturen oder Nässe so passt..... ?

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jubelroemer
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Re: MICHELIN Pilot Road5

#347

Beitrag von jubelroemer » 23.06.2020 7:43

Letzte Herbsttour in die Vogesen war recht kühl und nass. Hat der Power3 mit Bravour bestanden, nur der Hinterradreifen hat, selbst für meinen Geschmack, zu wenig Laufleistung geboten.

Zitat zum Power3 von mopedreifen.de : "optimale Herbst/Frühjahresbereifung". Das sollte also passen.
Scheisse ist, wenn der Furz was wiegt !

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saihttaM
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Re: MICHELIN Pilot Road5

#348

Beitrag von saihttaM » 23.06.2020 8:28

Meine SV bekommt als nächstes auch wieder den Power. Der Roadtec 01 ist zwar super und hält länger, aber der Power ist nach wie vor "mein" Reifen.
Gruß, Mattis
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Pat SP-1
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Re: MICHELIN Pilot Road5

#349

Beitrag von Pat SP-1 » 23.06.2020 9:00

jubelroemer hat geschrieben:
23.06.2020 7:17
Wenn du einen Power als Vorderradreifen erwägst dann würde ich den Power3 nehmen. Der hat sich bei mir erstaunlich widerstandsfähig gezeigt.
Ja, der Power 3 Vorderreifen hält gut. Der hält bei mir so lange wie der Power 1 Hinterreifen, was beim Power 1 und Power 2ct Vorderreifen nicht der Fall ist.
Trobiker64 hat geschrieben:
23.06.2020 7:36
Das Temperaturfenster sollte auch zum Road 5 passen, ob das beim Power 3 bei kühlen Temperaturen oder Nässe so passt..... ?
Auf jeden Fall! Ich hatte den Power 3 Vorderreifen ja lange als Ganzjahresbereifung. Das hat auch gut auf nassen Straßen funktioniert, wenn neben der Straße alles weiß war. Prinzipiell ist das Temperaturfenster ziemlich gleich, wobei ich sogar den Eindruck habe, dass es sich nach unten nichts nimmt und der Road 5 nach oben noch mehr Reserven hat. Allerdings ist der Nassgrip des Road 5 noch mal besser als der des Power 3, wobei das Jammern auf sehr hohem Niveau ist.

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Re: MICHELIN Pilot Road5

#350

Beitrag von Trobiker64 » 23.06.2020 10:04

Pat SP-1 hat geschrieben:
23.06.2020 9:00
Der hält bei mir so lange wie der Power 1 Hinterreifen, was beim Power 1 und Power 2ct Vorderreifen nicht der Fall ist.
Also wäre der Vorderradverschleiß des Power/Power 2ct mit dem Road 5 vergleichbar ???

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Re: MICHELIN Pilot Road5

#351

Beitrag von Pat SP-1 » 23.06.2020 10:19

Könnte etwa hinkommen. Vielleicht hält der Road 5 ja doch noch so lange, wie der Power 3. Wenn die Corona-bedingte Heimarbeitszeit vorbei ist, wird sich das recht schnell zeigen.
Wobei mein Verschleißverhältnis zwischen Vorder- und Hinterreifen vielleicht auch etwas untypisch ist. Ich hatte auf der SV bisher kein Reifenmodell, bei dem der Vorderreifen länger als der Hinterreifen gehalten hat (bei reinem Straßeneinsatz trifft das auch auf die VTR zu). Bei den Sportreifen war es fast gleich bei den alten Tourenreifen auf der SV (ist sehr lange her, Z4 und BT020) hätte der Hinterreifen locker 2-3000km länger gehalten als der vordere. Wie soll man solche knüppelharten Teile wie die beiden genannten auch klein kriegen, wenn man immer nur bis etwa 130 beschleunigt und das auch meist nicht mit Vollgas :?:

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Re: MICHELIN Pilot Road5

#352

Beitrag von Pat SP-1 » 12.08.2020 20:48

So, ich bin heute zwar nicht mit der SV gefahren, habe aber mal wieder die Profiltiefe gemessen: nach 5.400km sind es jetzt vorne an der dünnsten Stelle 1,6-1,7mm (das ist halt die Messgenauigkeit), d.h. das "legal limit" ist erreicht. Nächste Woche muss ich noch einmal damit fahren, danach wird der Vorderreifen nach 5.500km ersetzt. Der Hinterreifen hat an der dünnsten Stelle noch 3mm, sollte also noch für irgendwas zwischen 1.500 und 2.000 km gut sein.

Dann versuche ich mich mal an einem Fazit (gilt für die Knubbel S). Die Reifen fahren sich auf der kleinen wirklich sehr gut. Die Performance bei Trockenheit liegt mindestens auf dem Niveau etwas älterer Sportreifen wie Power 3, die im Nassen darüber. Gerade die Nässeeigenschaften sind der Hammer. Knee-down und Stoppie haben auf nassem Asphalt funktioniert. :mrgreen: Das einzige negative an dem Reifen ist aus meiner Sicht, dass der Preis deutlich über dem eines Power 3 liegt und die Haltbarkeit vorne sogar etwas geringer und hinten auch nicht sehr viel höher ist. Damit ist irgendwie die Frage, was eher zu empfehlen ist, der alte Sportreifen oder der Road 5. Ich denke, der Road 5 ist auf jeden Fall eine Empfehlung für Leute, denen der Preis nicht so wichtig ist, die bei jedem Wetter fahren und dabei gerne flott bis sehr flott (also sehr oft außerhalb der Bargeldzone) unterwegs sind und vielleicht das Problem haben, dass bei einem Sportreifen der Hinterreifen zuerst verschleißt.
Ich werde mir jetzt einen neuen Vorderreifen holen, da ich den noch guten Hinterreifen natürlich nicht wegschmeißen will, und hoffe, dass es bis der abgefahren ist einen Nachfolger gibt, bei dem der Vorderreifen länger hält.

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Re: MICHELIN Pilot Road5

#353

Beitrag von Pat SP-1 » 19.08.2020 21:46

superhelmut hat geschrieben:
16.06.2020 21:39
Die ganzen Übungen wurden immer wiederholt, damit diese in Fleisch und Blut übergehen.

Habe grade noch nach den alten Reifen gesehen und meine Notizen im Kopf durchgelesen.

Hinten hatte ich noch 2,9 drauf, jetzt noch 2,7. Der bleibt auch als Ersatz hier.

Vorne Stellenweise nur noch 1,2 und vorher 1,8 oder 1,9.
Nicht wie ich annahm, 2,2

Ist trotzdem heftig, wie der zum Schluss verschlissen ist. Gehalten hat der mega.

Was halt für eine Altagsfahrer Mega heißt Bild
In den letzten zwei Tagen habe ich auch gesehen, wie schnell der RA3 Vorderreifen zum Ende abbauen kann, wenn man ihn ran nimmt. Als ich gestern abend zu meinem Begleiter meinte, dass er mit seinem Vorderreifen besser nicht mehr in eine Kontrolle kommen sollte, hat er gesagt, dass er dieses Mal zuerst den Hinterreifen wechseln musste und der Vorderreifen zu dem Zeitpunkt (vor gut 1000 und nach etwa 6000km Laufleistung) noch 3mm gehabt hätte. Heute abend war sein Vorderreifen dann am Verschleißmarker. Gefahren sind wir zusammen ab Biberach durchs Allgäu, Oberjoch, Tannheimer Tal, Leechtal, Hahntennjoch, Öztal, Timmelsjoch, Jaufenpass, alte Brennerstraße, Sellrain, Ötztal, Fernpass, Namlostal und wieder durch Leechtal etc. nach Biberach. Tempo war zügig (wir wurden 0 mal überholt und viel mit Überholen beschäftigt, wobei auf einigen Pässen nur ein paar Motorräder waren, an denen man gut vorbei kam. Nur Oberjoch und Fernpass haben genervt. Da war quasi Stau.).
Zuletzt geändert von Pat SP-1 am 19.08.2020 21:55, insgesamt 1-mal geändert.

Gelöschter Benutzer 26799


Re: MICHELIN Pilot Road5

#354

Beitrag von Gelöschter Benutzer 26799 » 19.08.2020 21:54

Also mein RoadAttack 3 hat hinten, an den ersten Stellen, jetzt die 1,6mm Marke erreicht.
Bis er vollends illegal ist werden wohl noch 1.500-2.000 KM vergehen.
Vorne sieht er aber noch aus wie neu.

Kommt halt auch immer drauf an wie man fährt.
Ich bremse auf öffentlichen Straßen mit der SV recht wenig und sanft, und nehme gerne die Motorbremse zur Hilfe.

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Re: MICHELIN Pilot Road5

#355

Beitrag von Pat SP-1 » 19.08.2020 22:00

Keiler hat geschrieben:
19.08.2020 21:54
Kommt halt auch immer drauf an wie man fährt.
Das meine ich ja. Die Tourensportreifen halten sehr lange, wenn man touristisch fährt. Wenn man es mal krachen lässt, verschleißen sie dann plötzlich schneller als Sportreifen, die wiederum bei touristischer Fahrweise mehr verschleißen (siehe auch JRs Erfahrung mit dem Angel GT). Jedenfalls hat mein Power RS auf den Alpenpässen weniger Gummi verloren, allerdings auch mehr vorne als hinten (ist ja auch verständlich. Bergab beschleunigt man ja nicht so stark zwischen den Kurven wie man nachher bremsen muss). Motorbremse habe ich auch viel genutzt, da ich auf den Pässen oft im ersten manchmal im zweiten gefahren bin (der zweite reicht bei der SP ja bis knapp 150 und schneller war ich da nirgends. Timmelsjoch hoch habe ich meist den ersten drin gelassen. Der reicht bis 110 und über 2000 Höhenmetern hat eh Leistung gefehlt...)

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Re: MICHELIN Pilot Road5

#356

Beitrag von Pat SP-1 » 26.09.2020 22:14

So, heute habe ich den Road 5 einem ausgiebigeren Nasstest unterzogen als hätte sein müssen. :wink:
Ich war in Chenevières und das Wetter war großer Mist. Morgens 6 Grad und Regen. Mein einer Begleiter hatte nur Slicks, die beiden anderen hatten zwar Regenreifen aber mussten noch mal los, Ersatzteile holen, da die Bremse an dem Moped von dem einen kaputt war. Da mir kalt war und ich keine Lust hatte, den ganzen Tag im nassen Leder zu frieren, bin ich auch erstmal nicht gefahren. Als es dann nicht besser wurde, bin ich doch für den letzten Vormittagsturn raus, da ich endlich fahren wollte. Die ersten beiden Runden fühlten sich insb. hinten sehr rutschig an, das Heck hat oft gezuckt. Als die Reifen wärmer wurden (nach dem Turn konnte man sich die kalten Hände daran aufwärmen), wurde es besser aber hinten war der Übergang zur äußeren Mischung deutlich zu spüren, da ab einer gewissen Schräglage fast immer Rutscher kamen. Bei wenig Schräglage ging aber auch Vollgas und Ausdrehen der Gänge problemlos. Zum Ende des Turns hatte ich gut Spaß, vor allem, da ich jemanden, der Regenreifen drauf hatte, überholt habe, aber es war schon recht rutschig. In Zahlen: ich bin 2:37 gefahren. Als Vergleich: letztes Jahr bin ich im Trockenen mit der SP-1 und Slicks 1:58 gefahren und im Trockenen bin ich mit der SV mit Straßenreifen vielleicht 8-10s langsamer, d.h. ich war etwa 30s langsamer, als ich das im Trockenen gewesen wäre. 8O
Zum ersten Nachmittagsturn wollten die Kollegen mit den Regenreifen auch los und ich hatte mir gedacht, dass ich die Reifen etwas vorwärmen sollte. Also habe ich die Reifenwärmer drauf getan und wollte sie eigentlich etwa 15 Minuten anschalten und dann noch 10 Minuten drauf lassen, bis unser Turn kommt. Dann wollten die Jungs aber früher los, was auch ging, da mittlere und schnelle Gruppe zusammen fahren durften (nur die Anfängergruppe hatte noch ihren eigenen Timeslot). Also die Wärmer früher runter und los. Dabei hatte ich dann wohl zu viel Vertrauen, dass es min. so gut geht, wie am Ende des ersten Turns. :( Jedenfalls bin in der ersten Linkskurve nach der Boxenausfahrt weggerutscht. Was mir erst nach dem meine Kombi wieder trocken war, klar wurde: die Strecke ist vom Regen nicht sauber geworden, sondern stellenweise ziemlich dreckig, weil das Wasser vom Gras auf die Strecke gelaufen ist. Jedenfalls war die Kombi an den Schienbeinen braun und hatte auch an den Ärmeln einiges an Dreck (der eigentlich nur beim Sturz draufgekommen sein kann). Da ich keinen Ersatzschalthebel hatte, war der Tag dann auch gelaufen, also kein weiterer Test.

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Re: MICHELIN Pilot Road5

#357

Beitrag von Pat SP-1 » 28.09.2020 17:43

Ich habe gerade gesehen, dass einer der Teilnehmer ein Video von dem tollen Wetter bei youtube reingestellt hat (könnte sogar das Moped gewesen sein, das ich überholt habe. Jedenfalls war das eine alte Yamaha und viele sind nicht gefahren): https://www.youtube.com/watch?v=Sc4gh2HfnUM
Als ich gefahren bin, war es allerdings etwas trockener, aber die Pfützen und Bäche waren an den gleichen Stellen (und vor der Spitzkehre lag nasses Laub. Aber so, dass man zwischen den Blättern durchfahren konnte :mrgreen: ).

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Re: MICHELIN Pilot Road5

#358

Beitrag von Trobiker64 » 01.10.2020 17:57

8O Wie kann man da bloß freiwillig bei dem Wetter fahren. :evil:

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Re: MICHELIN Pilot Road5

#359

Beitrag von Pat SP-1 » 01.10.2020 19:34

Ausgesucht habe ich mir das Wetter nicht...
Aber ich stamme halt noch aus einer Zeit, in der „Schönwetterfahrer“ die schlimmste Beleidigung für Motorradfahrer war. :wink:

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Re: MICHELIN Pilot Road5

#360

Beitrag von Gelöschter Benutzer 26799 » 01.10.2020 20:32

Und?
Macht dasn kleinen Pillemann? :lol: :lol:

Bei Leuten die Cups fahren kann ichs ja verstehen wenn sie bei Regen fahren,
aber ich fahr nur zum spaß.

Ich bin mal den Conti RA3, in Osche, als Intermediate gefahren.
Fing halt an zu regnen als ich drann war.
Klar können die Sporttouringreifen heute sehr viel bei Regen.
Aufe Kante fahren war kein Problem.
Aber...
Der Grenzbereich ist bei Regen allgemein sehr schmal.
Und kommste beim bremsen mal auf den Bereich wo die Autos richtig Gummi hinradiert haben,
gehste selbst mit dem besten Regenreifen sofort ab.

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