Erstbereifung WVBY 2003


Richtige Einstellungen am Fahrwerk und den für dich richtigen Reifen wählen.
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Pat SP-1
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Re: Erstbereifung WVBY 2003

#16

Beitrag von Pat SP-1 » 05.07.2021 7:59

Markus2811 hat geschrieben:
05.07.2021 7:47
ABS ist keine Option für mich mehr, mit ABS wäre ich in dem Auto damals definitiv eingeschlagen)
Mal wieder jemand, dessen technischer Wissensstand vor 30 Jahren stehen geblieben ist. :roll:

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jubelroemer
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Re: Erstbereifung WVBY 2003

#17

Beitrag von jubelroemer » 05.07.2021 8:25

Markus2811 hat geschrieben:
05.07.2021 7:47
Die Erstbereifung der Kante (Dunlop D208 war bei meiner K5 drauf), war m.E. grottenschlecht.
Erstbereifung der Kante war übrigens DUNLOP D220 :wink: ;) bier und ist glücklicherweise schon lange Geschichte.
Der von dir so hochgelobte M7RR wird auf meiner Supermoto hinten max. 2.500 Km machen. Laufleistung ist sicher nicht die Stärke des M7RR, deshalb würde ich den auch nicht neu kaufen.
Zuletzt geändert von jubelroemer am 05.07.2021 8:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Erstbereifung WVBY 2003

#18

Beitrag von Markus2811 » 05.07.2021 8:41

Pat SP-1 hat geschrieben:
05.07.2021 7:59
Markus2811 hat geschrieben:
05.07.2021 7:47
ABS ist keine Option für mich mehr, mit ABS wäre ich in dem Auto damals definitiv eingeschlagen)
Mal wieder jemand, dessen technischer Wissensstand vor 30 Jahren stehen geblieben ist. :roll:
Ganz sicher nicht, denn das ABS hätte definitiv diese Verzögerung, alleine durch den Aufstellwinkel des Motorrads schon nicht
mehr zugelassen...
Es gibts sicherlich viele Situationen in denen ABS massenweise Vorteile hat, aber für meinen Fall damals definitiv nicht!
(Und ein ABS aus dieser Generation definitiv noch viel weniger)
IMG_20180918_183144.jpg
^^ Diese Kratzer sind von der Straße, nach dem Abdrücken vom Auto, auf dessen Heckscheibe ich mich abgetützt habe.

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Re: Erstbereifung WVBY 2003

#19

Beitrag von Markus2811 » 05.07.2021 8:56

jubelroemer hat geschrieben:
05.07.2021 8:25
Markus2811 hat geschrieben:
05.07.2021 7:47
Die Erstbereifung der Kante (Dunlop D208 war bei meiner K5 drauf), war m.E. grottenschlecht.
Erstbereifung der Kante war übrigens DUNLOP D220 :wink: ;) bier und ist glücklicherweise schon lange Geschichte.
Der von dir so hochgelobte M7RR wird auf meiner Supermoto hinten max. 2.500 Km machen. Laufleistung ist sicher nicht die Stärke des M7RR, deshalb würde ich den auch nicht neu kaufen.
Mit dem D220 hast du Recht, hatte ich falsch in Erinnerung, der D208 wurde dann damals als "Nachfolger" gelobt...

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Re: Erstbereifung WVBY 2003

#20

Beitrag von Pat SP-1 » 05.07.2021 9:12

Markus2811 hat geschrieben:
05.07.2021 7:47
Bezüglich Reifenalter hab ich bei mir immer so gemerkt, das 6/7. Jahr ist so die Grenze.
Auch das kann man nicht so pauschal sagen. Das scheint irgendwie auch ein Stück weit vom Zufall geprägt zu sein. Ich hatte beim Auto auch schon Winterreifen, die nach 5 Jahren kaum noch Nass- und sehr schlechten Trockengripp hatten. Andererseits gibt es manchmal auch Reifen, die nach >10 Jahren noch ganz gut funktionieren.
Hier mal was, was Schescho nach einer seiner ersten Fahrten mit der Kante S im VTR-Forum dazu geschrieben hat:
Heute nochmal einen flotten 60 KM Test auf der Hausstrecke mit den 10 Jahre alten Pipos auf der SV
Zuerst ne Steige hoch ne Kawa Z 800 verblasen
und dann in den engeren Kurven voll mit den Rasten über den Asphalt geschrammt.
Der Reifen machte keinen zucker.
(https://www.vtr1000.de/index.php?thread ... ost1091537)


Selbst habe ich letzte Woche mal einen kleinen "alt gegen neu Test" mit der NX 250 gemacht. Da war der Vorderreifen (Bridgestone TW39, war vor 30 Jahren schon die Erstausrüstung) schon über 10 Jahre alt und in zwei Wochen mache ich damit ein Endurotraining. Da hat mir jemand einen 1 Jahr alten Bridgestone AX41 als geländetauglichere Variante überlassen. Dann habe ich jetzt erst mal auf jeweils der gleichen Strecke ausprobiert, ob die wesentlich neuere Konstruktion und das geringere Alter auf Asphalt den Nachteil der gröberen Profillierung ausgleichen. Ergebnis: Tut es leider nicht. Beim Bremsen hatte der alte TW39 mehr Grip (hier mal die Spur, die der AX gezogen hat):
IMG_2641.JPG
Um die Kurve rollen habe ich mich dann mit beiden in ähnlichem Tempo getraut (keine Ahnung, wo das Maximum läge, das war jedenfalls noch nicht im Grenzbereich):
IMG_2646.PNG
IMG_2649.PNG
Zum M7 kann ich nichts sgen, den habe ich nur einmal kurz auf einer VTR 1000F gefahren und das fuhr sich nicht schön. So abgefahren, wie der Vorderreifen bei dem Moped war, hätte sich das aber auch mit jedem anderen Reifenmodell schlecht gefahren.

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Re: Erstbereifung WVBY 2003

#21

Beitrag von jubelroemer » 05.07.2021 9:22

Markus2811 hat geschrieben:
05.07.2021 8:56
Mit dem D220 hast du Recht, hatte ich falsch in Erinnerung, der D208 wurde dann damals als "Nachfolger" gelobt...
Auch hier liegst du nicht ganz richtig. Der D208 war ein Sportreifen (Nachfolger des D207) und der D220 war eine Touren(sport)reifen :wink: ;) bier .
Über die Qualitäten des D208 schweige ich mich mal aus, nachdem dessen Nachfolger, der Qualifier, auf Gladius und den ersten SV650 ab Bj.'16 auch reichlich negative Kritik erzeugt hat.

Wie gesagt glücklicherweise alles Geschichte.
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Re: Erstbereifung WVBY 2003

#22

Beitrag von Gelöschter Benutzer 26799 » 05.07.2021 11:42

Ich fand den D208 gut.
Seeehr geil war auch der D207RR. ;) bier
Der von dir so hochgelobte M7RR wird auf meiner Supermoto hinten max. 2.500 Km machen. Laufleistung ist sicher nicht die Stärke des M7RR, deshalb würde ich den auch nicht neu kaufen.
Mein Bruder hat damit auf seiner ZRX 1200S, bei sportlicher Fahrweise, rund 5.000 KM geschafft.
Und das Ding hat bereits ab 3.000 U/min mindestens 100 NM.
Road 4 und die ganzen SportAttacken haben bei ihm auch nur 1.000-1.500 KM länge gehalten.
Also das die M7RR schneller verschleissen ist würde ich definitiv verneinen.
Länger hält nen Pilot Power auch nicht.
Dafür ist der M7RR bei Regen echt ein Gedicht.

Ich hab den M7RR ne Zeit lang gehasst, bis ich dann gemerkt hab das die von Metzger empfohlenen Luftdrücke einfach viel zu hoch sind/waren.

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Re: Erstbereifung WVBY 2003

#23

Beitrag von loki_0815 » 09.07.2021 22:10

Also ich hatte weder mit dem D220 noch mit dem D207 noch mit dem 208 Probleme.
Die Dunlops sind halt harte Krüppel und ich bin immer mit weniger Luftdruck gefahren, außer schlechte Laufleistung hatte ich mit keinem Dunlop Ärger, alle auf Kante und Knubbel.
Der Quali 1 hat bei mir hinten nur 1400km gehalten .... da war ich schon sehr erstaunt. Gut, er wäre noch 200 - 300km gegangen, aber für die Italientour hätte es eh nicht gereicht.
Danach habe ich auf S20 gewechselt .....2014 hat mir die Motorradzeitung den M7RR drauf gemacht, im Regen geil, aber im trockenen ... war der nicht meins. Seither keinen Dunlop mehr gekauft da diese mir für den Preis zu schnell alle sind.
Auf der Bandit, 135PS und 132Nm läuft nun noch der T30 Evo, auf der Gamma der Pilot Active und auf der GSF400 der T32.
Den M7RR auf der Bandit habe ich schnell wieder runter gemacht, mit dem bin ich überhaupt nicht zurecht gekommen, aber auch da wieder ... im Regen super ... :) empty
Gruß Loki

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Re: Erstbereifung WVBY 2003

#24

Beitrag von Black Jack » 10.07.2021 6:26

Was hat dich am M7RR gestört?
Gruß Jürgen

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Re: Erstbereifung WVBY 2003

#25

Beitrag von jubelroemer » 10.07.2021 9:48

Black Jack hat geschrieben:
10.07.2021 6:26
Was hat dich am M7RR gestört?
Bin zwar nicht gefragt, aber mich stört nur die sehr geringe Laufleistung des M7RR. Vergleichbar niedrig zum S20.
Da die Auswahl an guten Reifen riesig ist präferiere ich dann eher Modelle die für "gleiche" Performance mehr Laufleistung oder einen geringeren Preis haben.
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Re: Erstbereifung WVBY 2003

#26

Beitrag von Black Jack » 10.07.2021 10:00

Solche monetären Vergleiche sagen mir gar nichts!
Laufleistung hatte ich gut 7000 km, was ich bei einem Sportreifen für ausreichend halte...
Was mich mehr interessiert sind fahrtechnische Gründe!
Sowas wie mag ich nicht, oder ist mir zu teuer sagt mir gar nichts.
Gruß Jürgen

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Re: Erstbereifung WVBY 2003

#27

Beitrag von loki_0815 » 10.07.2021 10:14

Moin, also ich hatte immer ein etwas unsichere Gefühl, dies ist durch nichts begründet ..... aber irgendwie fühlte ich mich damit weder auf der SV noch auf der Bandit richtig wohl.
Ganz im Gegenteil bei Nässe.

Der Ausschlaggebende Punkt war dann zum Schluß dass der Reifen bei ca. 30% Restprofil vorne so komisch abgefahren war das es kaum möglich war das Bike anständig durch eine Kurve zu bringen.
An diesem Tag bin ich nach Hause und habe auf die SV gewechselt und am Montag danach den T30 EVO montiert.
Seither habe ich dieses Gefühl der Unsicherheit und Microrutscher nicht mehr.
Ich nenne es Microrutscher ... andere Rückmeldung, aber ich mag es einfach nicht .....

Laufleistung des M7RR war auf der SV ca. 4000km und bei der Bandit 3500 .... aber da hatte er ja noch ca. 30% als ich den runter machte.
Gruß Loki

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Re: Erstbereifung WVBY 2003

#28

Beitrag von jubelroemer » 10.07.2021 10:36

Black Jack hat geschrieben:
10.07.2021 10:00
Solche monetären Vergleiche sagen mir gar nichts!*
Laufleistung hatte ich gut 7000 km, was ich bei einem Sportreifen für ausreichend halte...**
Was mich mehr interessiert sind fahrtechnische Gründe!
Sowas wie mag ich nicht, oder ist mir zu teuer sagt mir gar nichts.
Also wirklich :shit: fand ich nur den M5 von METZELER (weil DUPLO's bin ich auf der SV noch nie gefahren :wink: ). Was mir da genau gestunken hat habe ich verdrängt, ist aber hier irgendwo in den Tiefen des Forums zu finden. Ist aber auch total kalter Kaffee.
Ansonsten fuhr sich alles sehr brauchbar, die Unterschiede stellten sich wirklich in Laufleistung und Preis heraus. Es gab überraschend positve Ergebnisse (Road4 auf der SuperMoto) aber auch extrem Negative (AngelGT auf dem Vorderrad der SV). Auch S20 und der besagte M7RR sind laufleistungstechnisch eher schlecht. Seit gestern ist trotzdem ein Pärchen S21 auf der Stummel-S, denn die hab ich spottbillig bekommen.
Wenn andere Leute andere Erfahrungen gemacht haben, auch schön. Bei einer extrem hochprozentigen Zahl (in der Größenordnung von STROH Rum) Motorradfahrer ist es eh völlig egal was die für einen Reifen druntergeschnallt haben.
Aber ein schönes Thema ist es immer :wink: ;) bier .

* Bei unterschiedlichen Reifen und Laufleistungen kannst du deine monetären Vergleiche selbst anstellen. Grundrechenarten reichen, höhere Mathematik nicht nötig.
** :) grins , das habe ich mit noch keinem Reifen (auf der SV oder Ähnlichem) geschafft. Block C auf dem Vorderrad der SR500 hat glaub ich fünfstellig geschafft :D .
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Re: Erstbereifung WVBY 2003

#29

Beitrag von Black Jack » 10.07.2021 13:25

@roemer
Da kann ich dir schon zustimmen, aber ich hab mir seinerzeit den M7 montieren lassen weil der Z8 zu lange gehalten hat und mir zu alt wurde.
Ich komme halt nicht so oft zum fahren wie ich gerne möchte.
kurze Historie:
Z6 12000 km
Z8 (1) 11500 km
Z8 (2) 10500 km
die letzten 1000 km waren "fast" legal...
den M7 habe ich mit 1 mm Restprofil runtergeschmissen.
Jetzt ist der M9 drauf.
Warum die so lange halten? Keine Ahnung, vielleicht fahre ich nicht digital genug.
Auf jeden Fall benutze ich das Profil nach Möglichkeit auf der ganzen Breite. :mrgreen:

@Jens, dann hab ich nur noch die Frage welchen Luftdruck hast Du im M7 gefahren?
Den Nenndruck? Oder eher niedrieger?
Gruß Jürgen

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Re: Erstbereifung WVBY 2003

#30

Beitrag von Gelöschter Benutzer 26799 » 10.07.2021 13:38

Mit dem von Metzger angegebenen Druck fand ich den M7RR sehr kipplig.

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