Magnete am Rotor kontrollieren


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Ropa75
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Re: Magnete am Rotor kontrollieren

#121

Beitrag von Ropa75 » 24.11.2023 16:26

Auf jeden Fall Trocken einbauen! Ich würde aber in unbedingt eine originale Dichtung von SUZUKI (grau) verwenden.

Die Magnete kannst du selbst neu verkleben. Dazu brauchst du den Rotor nicht irgendwo hinschicken. Nicht mal der Ausbau ist nötig; das funktioniert auch prima in eingebautem Zustand. Videos dazu bei YOUTUBE.

Grüße
Rolf

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Schakal
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Re: Magnete am Rotor kontrollieren

#122

Beitrag von Schakal » 24.11.2023 18:55

Ist noch nicht zu spät. Weil ich die Packung noch nicht aufgerissen habe, kann ich es noch zurück schicken.

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Black Jack
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Re: Magnete am Rotor kontrollieren

#123

Beitrag von Black Jack » 24.11.2023 19:18

Papierdichtung einölen, Graphitdichtung trocken einbauen.
Neu einkleben lassen ist eine gute Idee.
Gruß Jürgen

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Re: Magnete am Rotor kontrollieren

#124

Beitrag von Knubbler » 26.11.2023 22:49

Vorallem Vorsicht beim Entfernen der alten Dichtungsreste, ein Kratzer führt schnell zu Undichtigkeit. Vorallem wenn man gerne am Kabel zieht und im Motor leichter Überdruck durch die Blow-by Gase herrscht. Ansonsten kann man nach Belieben die Graphit oder Papierdichtung verwenden.
Wer generell Fragen oder Wünsche hat, darf sich gerne per Mail melden :D
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Re: Magnete am Rotor kontrollieren

#125

Beitrag von Schakal » 30.11.2023 21:25

Der kleine Dicke ist ausgebaut und wird in Kürze eine Abnehmkur machen. Er wird sicherlich nicht Platz 1 bei The Biggest Loser, aber etwas abspecken kann nicht schaden. :-D
20231130-72_Motorrad-2.JPG

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Re: Magnete am Rotor kontrollieren

#126

Beitrag von Knubbler » 01.12.2023 14:45

Frohes Bearbeiten ;) bier
Black Jack hat die Latte für einen leichten Rotor ziemlich hoch gehängt. Am Ende nicht vergessen den Rotor neu zu wuchten. Ein paar Gramm Unwucht spürt man selbst nicht wirklich, aber bei bis zu 10000rpm kommen Kräfte auf die Hauptlager, wo keine Hingehören. Die erste Ordnung bei einem 90 Grad V Motor gehört immer zu 100% ausgewuchtet, da gehört auch der Rotor mit dazu. Gegen die zweite Ordnung kann man nichts machen, aber da ist die Amplitude auch deutlich kleiner.
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Re: Magnete am Rotor kontrollieren

#127

Beitrag von 2blue » 01.12.2023 15:27

Hallo Markus,

wurde der erleichterte Freilauf auch gewuchtet oder auf Unwucht kontrolliert. Kann keine Wuchtbohrungen sehen. Oder muss nach der Montage der komplette Rotor gewuchtet werden.


Gruß
Gerhard
Die Power-Knubbel vom SV-Treffen 2016
Blau ist für mich ne tolle Farbe und kein Zustand

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Re: Magnete am Rotor kontrollieren

#128

Beitrag von Knubbler » 01.12.2023 16:16

Grüß Dich,
Sind alle kontrolliert und die Unwucht ist verschwindend gering. Der Serien 650er Rotor hat schon bis zu 2g Unwucht, da würden 0,1g extra nicht weiter auffallen.
Vorallem abgedrehte Rotoren haben eine große Unwucht, die sollten in jedem Fall gewuchtet werden.
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Re: Magnete am Rotor kontrollieren

#129

Beitrag von Knubbler » 10.12.2023 15:59

Hier ein sehr schönes Beispiel. Lichtmaschinen Deckel auf, alle Magnete an Ort und Stelle. Sache erledigt, oder?
Naja, der Rotor sollte trotzdem überarbeitet werden und wie man auf dem Bild sieht, mit etwas Holz im Zwischenspalt lassen sich zwei Magnete raus nehmen, die mit den Fingern fest schienen. Der Rotor musste dafür nicht mal warm gemacht werden, denn dann geben die meisten Magnete auf mit diesem Serien Kleber.
Also was lernen wir draus? Manchmal muss man den Pinsel einfach nutzen :wink:
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Re: Magnete am Rotor kontrollieren

#130

Beitrag von Planlos » 11.12.2023 18:42

Moin, @Knubbler ein erschreckendes Foto.
Da überlege ich doch gerade, ob ich nicht über den Winter die Magnete neu verkleben sollte. Mit den passenden Distanzen zwischen den Magneten sollte das ja kein Problem darstellen.
Meine Frage dazu, welcher Kleber ist denn nun wirklich die ultimative Endlösung?
Sorry für die Frage, falls der entsprechende Kleber hier im Threat schomal erwähnt wurde.
Gruß Tom
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Re: Magnete am Rotor kontrollieren

#131

Beitrag von Knubbler » 11.12.2023 19:07

Grüß Dich Tom,
Alles gut, der Thread hat ja schon ein paar Seiten inzwischen. Lies da am besten mal drüber:
viewtopic.php?f=20&t=111815#p10254718

Ich benutze einen Industrie Kleber von BASF, den ich über die Arbeit beziehen kann, der genaue Eigenschaften für diese Anforderung besitzt.
Es gibt aber sehr viele Meinungen, mit was man die Magneten einkleben sollte. Inwiefern das dann auf Dauer hält, ist die andere Frage. Bei mir hat sich noch nie ein Magnet auf normalem Wege wieder gelöst und auch wenn man sie wieder lösen wollte, dann tut man sich da ziemlich schwer ohne den Magnet zu zerstören. Man neigt zuerst dazu sich zu denken "ach wofür denn guten Kleber? Die Fliehkraft drückt den Magnet schon da hin, es reicht die Spalte zu zukleistern, dann verschiebt sich auch nichts". Das mit dem Kleber im Spalt hab ich ja schon im Link oben ausgeführt, warum man das nicht machen sollte. Und zweitens erzeugt die Lichtmaschinen Wicklung bei Stromfluss ja einen magnetischen Gegenpol. Umso mehr Strom entnommen wird, umso mehr zieht es die Magneten an den Stator ran. Deswegen sind manchmal auch die Magnete zerbröselt, wenn sie innen am Stator eingehakt haben. Kurz und knapp, der Kleber sollte dauerhaft halten, nicht spröde werden und in die Spalte gehört nichts hinein.
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Re: Magnete am Rotor kontrollieren

#132

Beitrag von Planlos » 12.12.2023 19:02

Hey @Knubbler,
ich danke dir für deine Antwort. Ich habe das auch alles gelesen. Ich habe auch gelesen das du einen Kleber von BASF nimmst, den du auf der Arbeit beziehen kannst. Auf einem Foto von dir sieht man ein BEKO Silikon Pro 4..
Ist das der Kleber den du verwendest ? Es wäre nett von dir, und ich denke es ist dem Sinne der Community wenn du den Kleber hier explizit erwähnen würdest, dann bräuchten alle, die ihre Magneten neu verkleben wollen, nicht irgendwelche Datenblätter studieren.
Oder du könntest diesen Kleber als Kaufoption anbieten. Dann wäre vielen geholfen.
Gruß Tom
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Re: Magnete am Rotor kontrollieren

#133

Beitrag von Knubbler » 05.01.2024 14:22

Heute geht noch ein dezent erleichterter Knubbel Rotor auf den Heimweg, dieses Mal mit Magneten und nicht als Race Version. Wiegt stolze 800g weniger als die Serie.
Der Fahrer auf Diät denkt sich da, "dann ess ich eben drei Wurstsemmeln weniger und komme auf die selbe Ersparnis" :D Aber halt, wir reden hier von rotierender Masse und zwar ziemlich schnell rotierend. Der Rotor hat jetzt nur noch weniger als die Hälfte an Massenträgheitsmoment. Und da Kurbelwelle und Rotor bei der 650er ziemlich ähnliches Trägheitsmoment haben, sind davon jetzt ungefähr ein Viertel weg. Da sich sonst nichts so schnell dreht, hat auch nichts mehr Rotationsenergie (berechnet sich aus Massenträgheitsmoment und Drehzahl im Quadrat) gespeichert als die zwei Teile. Kurz gesagt, diese Erleichterung merkt man ziemlich stark beim Fahren. Viel Spaß damit ;) bier
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