Vom Halter zur Sozia zum Fahrer?


Für alle, die neu bei uns sind und sich mal vorstellen wollen, oder jene, welche sich wieder verabschieden.
Kathillerie
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Re: Vom Halter zur Sozia zum Fahrer?

#46

Beitrag von Kathillerie » 15.09.2020 12:00

Thorsten_Köhler hat geschrieben:
15.09.2020 11:52
Ohne Fahrlehrer ist es Fahren ohne Fahrerlaubnis.
Bei einer Kontrolle durch die Rennleitung erfährt das die zuständige Behörde (Straßenverkehrsamt), die sich darüber bestimmt freut und evtl. verfügt:
Mach mal den Führerschein für's Moped sechs Monate später. 8O
Naja, mein Führerscheinantrag liegt im Stapel der Behörde eh ganz unten. Auf die paar Monate kommt es jetzt halt auch nicht mehr an. :lol:
Thorsten_Köhler hat geschrieben:
15.09.2020 11:52
Krafttraining ist nie verkehrt, aber selbst als weiblicher Arnie wirst Du ab einem bestimmten Winkel das Moped kaum mehr halten können.
Wenn sie fällt, zieh die Gräten drunter weg und lass sie fallen.
Ist weniger schmerzhaft als sich den Fuß einzuklemmen oder was fein splitternd zu brechen.
Sei froh, wenn Du die mit der richtigen Technik vom Boden wieder hoch bekommst.
Das wäre mal ne sinnvolle Übung: Das Motorrad richtig fallen lassen und wieder hinstellen. :D
Aber ja, Hauptsache der Fuß ist aus'm Weg. Da hatte mein Fahrlehrer bei meinem Umkippen-lassen glaube ich auch die meiste Angst vor. :D :D :D :lol:
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Re: Vom Halter zur Sozia zum Fahrer?

#47

Beitrag von Pat SP-1 » 15.09.2020 12:08

Kathillerie hat geschrieben:
15.09.2020 12:00
Naja, mein Führerscheinantrag liegt im Stapel der Behörde eh ganz unten. Auf die paar Monate kommt es jetzt halt auch nicht mehr an.
Das blöde ist halt, dass es keine Owi ist...
§21 StVG:21
Fahren ohne Fahrerlaubnis

(1) Mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer

1. ein Kraftfahrzeug führt, obwohl er die dazu erforderliche Fahrerlaubnis nicht hat oder ihm das Führen des Fahrzeugs nach § 44 des Strafgesetzbuchs oder nach § 25 dieses Gesetzes verboten ist, oder
2. als Halter eines Kraftfahrzeugs anordnet oder zulässt, dass jemand das Fahrzeug führt, der die dazu erforderliche Fahrerlaubnis nicht hat oder dem das Führen des Fahrzeugs nach § 44 des Strafgesetzbuchs oder nach § 25 dieses Gesetzes verboten ist.
Also wenn es jemand stört, wird es wirklich blöd.
Kathillerie hat geschrieben:
15.09.2020 12:00
Das wäre mal ne sinnvolle Übung: Das Motorrad richtig fallen lassen und wieder hinstellen.
Zumindest das wieder hinstellen war früher (vielleicht ist es auch heute noch so) in Japan eine Aufgabe in der Fahrprüfung für Mopeds über 400ccm und irgendwas im Bereich von 60PS. Das war wohl mit ein Grund dafür, dass die 400er Klasse dort so populär war und es da so technisch tolle Mopeds (bis hin zur VFR 400R mit V4-Motor, Einarmschwinge und sonstigen Leckereien) gab.

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Re: Vom Halter zur Sozia zum Fahrer?

#48

Beitrag von discus » 15.09.2020 12:24

Pat SP-1 hat geschrieben:
15.09.2020 7:05
Du kannst doch sicher Fahrradfahren?!
Im Grunde ist Motorradfahren auch nicht anders und den Lenkimpuls macht man meist genauso unbewusst wie beim Fahrradfahren. Irgendwie passen Menschen und Zweiräder gut zusammen, da die Bewegungsabläufe natürlich zusammen passen, ohne dass man sie großartig bewusst ausführen muss. Mein Spruch mit den kleinen Kindern war übrigens in dem Zusammenhang ernst gemeint. Kein vier- oder fünfjähriger versteht die Physik dahinter aber das Fahren klappt, sogar inklusive Abfangen von Rutschern (bei Zweijährigen auf dem Laufrad ist das Delta zwischen kognitivem Verständnis und praktischem Fahrkönnen natürlich noch viel größer;) ).
Ich gehe sogar noch weiter und behaupte, dass 99,999 % aller Menschen die zugrunde liegende Fahrphysik nicht vollends verstanden haben. Inklusive mir. Trotz Ingenieurstudium :D Zum Beispiel ist haufig die Rede von stabilisierenden Kreiselkräften der Räder, die aber tatsächlich vernachlässigbar klein sind.
Wer Interesse hat sich in diesem Bereich zu belesen, dem sei der Klassiker "Die obere Häfte des Motorrads" von Bernt Spiegel ans Herz gelegt. Und bevor man jetzt denkt: Ih bah Physik. In dem Buch geht es in erster Linie um den Faktor Mensch, die Psyche und wie es möglich ist dass man trotz aller Unzulänglichkeiten der bewussten Wahrnehmung und Steuerung, das doch recht instabile System Zweirad beherrscht.
Mein Motorrad ist jetzt alt genug um eigene Entscheidungen zu treffen. Das macht den Umgang mit ihr manchmal etwas schwierig.

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Re: Vom Halter zur Sozia zum Fahrer?

#49

Beitrag von Black Jack » 15.09.2020 12:33

discus hat geschrieben:
15.09.2020 12:24
Pat SP-1 hat geschrieben:
15.09.2020 7:05
Du kannst doch sicher Fahrradfahren?!
Im Grunde ist Motorradfahren auch nicht anders und den Lenkimpuls macht man meist genauso unbewusst wie beim Fahrradfahren. Irgendwie passen Menschen und Zweiräder gut zusammen, da die Bewegungsabläufe natürlich zusammen passen, ohne dass man sie großartig bewusst ausführen muss. Mein Spruch mit den kleinen Kindern war übrigens in dem Zusammenhang ernst gemeint. Kein vier- oder fünfjähriger versteht die Physik dahinter aber das Fahren klappt, sogar inklusive Abfangen von Rutschern (bei Zweijährigen auf dem Laufrad ist das Delta zwischen kognitivem Verständnis und praktischem Fahrkönnen natürlich noch viel größer;) ).
Ich gehe sogar noch weiter und behaupte, dass 99,999 % aller Menschen die zugrunde liegende Fahrphysik nicht vollends verstanden haben. Inklusive mir. Trotz Ingenieurstudium :D Zum Beispiel ist haufig die Rede von stabilisierenden Kreiselkräften der Räder, die aber tatsächlich vernachlässigbar klein sind.
Wer Interesse hat sich in diesem Bereich zu belesen, dem sei der Klassiker "Die obere Häfte des Motorrads" von Bernt Spiegel ans Herz gelegt. Und bevor man jetzt denkt: Ih bah Physik. In dem Buch geht es in erster Linie um den Faktor Mensch, die Psyche und wie es möglich ist dass man trotz aller Unzulänglichkeiten der bewussten Wahrnehmung und Steuerung, das doch recht instabile System Zweirad beherrscht.
Dem schließe ich mich vorbehaltlos an.

Wobei ich denke, daß ich die Fahrphysik einigermaßen verstanden habe.
Gruß Jürgen

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Re: Vom Halter zur Sozia zum Fahrer?

#50

Beitrag von Pat SP-1 » 15.09.2020 12:39

discus hat geschrieben:
15.09.2020 12:24
Zum Beispiel ist haufig die Rede von stabilisierenden Kreiselkräften der Räder, die aber tatsächlich vernachlässigbar klein sind.
Vernachlässigbar klein? Rechne mal den Drehimpuls der Räder aus. Wenn ich mich gerade nicht verrechnet habe, komme ich für nur den Hinterreifen ohne Felge mit einigen groben Rundungen auf einen Wert von knapp 30kgm^2s^-1 bei ca. 70 km/h. Um das zu ändern, ist schon ein entsprechend beträchtliches Drehmoment nötig. Um den Drehimpuls zu verdeutlichen hatten wir immer in der Physik 1 Vorlesung die Studenten versuchen gelassen, einen drehenden Fahrradreifen, der an einer Stange war, kippen zu lassen. Wenn man das schnell machen will, braucht man dazu ganz schön viel Kraft.
Bei Motorradrennen sieht man ja auch oft, wie weit so ein Moped fährt, ohne umzufallen, wenn der Fahrer runter gefallen ist. Das kippt erst bei sehr niedriger Geschwindigkeit um.

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Re: Vom Halter zur Sozia zum Fahrer?

#51

Beitrag von Kathillerie » 15.09.2020 13:06

Stimmt das, dass man bei langsamer Fahrt (gerade eben so Schrittgeschwindigkeit) das Motorrad dadurch stabilisieren kann, dass man die Kupplung zieht und bisschen Gas gibt oder habe ich da was falsch verstanden?
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Re: Vom Halter zur Sozia zum Fahrer?

#52

Beitrag von Pat SP-1 » 15.09.2020 13:19

Kupplung ganz ziehen und Gas geben, stabilisiert eigentlich nicht (der Effekt des erhöhten Drehimpulses der Kurbelwelle ist tatsächlich ziemlich vernachlässigbar). Was Du bei ganz langsamen Tempo machen kannst, ist Kupplung und ggf. Hinterradbremse schleifen lassen, um das Moped zu stabilisieren. Dabei ist es sinnvoll, etwas Gas zu geben, damit Du nicht aus Versehen den Motor abwürgst und umkippst. So langsam muss man aber eigentlich nur beim Wenden an ganz engen Stellen fahren. Es ist aber natürlich eine gute Übung, um die Balance zu schulen.

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Re: Vom Halter zur Sozia zum Fahrer?

#53

Beitrag von discus » 15.09.2020 15:36

Zugegeben, das war ziemlich reißerich und ungenau von mir formuliert. Hätte mir denken können, dass ich dafür zur Rechenschaft gezogen werde :wink:
Die bessere Formulierung ist wohl, dass die Kreisekräfte von Laien häufig überschätzt werden. Natürlich hast du Recht, dass mit zunehmender Geschwindigkeit sie nicht mehr zu vernachlässigen sind. Worauf ich hinaus wollte ist, dass die totalitäre Aussage, die Kreiselkräfte der rotierenden Räder würden das Fahren überhaupt erst ermöglichen, falsch ist. Sowas hört man leider immer noch viel zu oft. Der Rollwinkel wird bei (langsamer) Geradeausfahrt durch Lenkbewegungen stabilisiert. Je schneller man fährt, desto unempfindlicher wird die ganze Fuhre gegenüber Schräglagenänderungen. Egal ob gewollte oder ungewollte.
Mein Motorrad ist jetzt alt genug um eigene Entscheidungen zu treffen. Das macht den Umgang mit ihr manchmal etwas schwierig.

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Re: Vom Halter zur Sozia zum Fahrer?

#54

Beitrag von Pat SP-1 » 15.09.2020 15:51

discus hat geschrieben:
15.09.2020 15:36
Die bessere Formulierung ist wohl, dass die Kreisekräfte von Laien häufig überschätzt werden.
Das kann gut sein.
discus hat geschrieben:
15.09.2020 15:36
Worauf ich hinaus wollte ist, dass die totalitäre Aussage, die Kreiselkräfte der rotierenden Räder würden das Fahren überhaupt...
Stimmt. Mit entsprechend ausladenden Bewegung ist ja auch ein Balancieren im Stand möglich (was ich allerdings sehr kippelig finde und nur mit dem Fahrrad mache. Daran geht nichts kaputt, wenn es umkippt.).
discus hat geschrieben:
15.09.2020 15:36
Je schneller man fährt, desto unempfindlicher wird die ganze Fuhre gegenüber Schräglagenänderungen.
Klugscheißmodus an: "...gegenüber Störungen", die Schräglagenänderung ist die Konsequenz, die sich aus der Störung ergibt. Klugscheißmodus aus. :wink: ;) bier

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Re: Vom Halter zur Sozia zum Fahrer?

#55

Beitrag von Silversurfer » 15.09.2020 20:01

Pat SP-1 hat geschrieben:
14.09.2020 19:36
Ach, da brauchst Du keine Angst zu haben. Die sind sehr einfach. Wir haben die damals direkt vor der Prüfung zum ersten Mal gemacht.
... genau so kenn' ich das auch: "Wie ,das haben wir noch gar nicht gemacht? Das ist ja blöd!" ... Dafür lief die Prüfung wie am Schnürchen ...
... wenn Gewissheit wahr wäre, läge man nie falsch ...

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Re: Vom Halter zur Sozia zum Fahrer?

#56

Beitrag von Battlefield » 15.09.2020 20:39

Als ich am Prüfungstag am Übungsplatz ankam war eine junge Frau vor mir (mit ner anderen Fahrschule),die gerade die Gefahrenbremsung aus 50km/h machte und (bei Regen) gegen die Regel "Vor dem Absteigen erst anhalten" eine Bodenprobe nahm. Damit war ihre Prüfung beendet und ich hatte eine Veranschaulichung dessen, wie man es nicht macht.

Meinen Schreckmoment hatte ich dann später, als ich rechts in eine steile Strasse einbog und dabei einen derben Rutscher hatte. Ich konnte das Motorrad gerade noch einfangen, mußte aber trotzdem rechts ran fahren. Als ich schon dachte, das wäre dem Prüfer zuviel gewesen, wollte er nur sehen, wie ich am Berg anfahren kann.....

Ich habe dann aber keine Probleme mehr gehabt, konnte meinen Führerschein in Empfang nehmen und auf meine nagelneue Honda CBR 1000F steigen, die ich seit Monaten hatte und darauf wartete von mir endlich aus unserer Hofausfahrt gefahren zu werden.

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Re: Vom Halter zur Sozia zum Fahrer?

#57

Beitrag von Kathillerie » 16.09.2020 6:36

Hattet ihr bike-to-bike Ausbildung oder war der Fahrlehrer immer im Auto dabei? Bei uns ist der Fahrlehrer nur zur Prüfung im Auto. Wobei, der Prüfer als Sozius beim Fahrlehrer wäre lustig :lol:
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Re: Vom Halter zur Sozia zum Fahrer?

#58

Beitrag von discus » 16.09.2020 8:18

Sowohl als auch. Je nach Wetter und Lust und Laune der Fahrlehrerin. Bei den Überlandfahrten hat sie es sich nicht nehmen lassen selber aufs Krad zu steigen. :D
Mein Motorrad ist jetzt alt genug um eigene Entscheidungen zu treffen. Das macht den Umgang mit ihr manchmal etwas schwierig.

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Re: Vom Halter zur Sozia zum Fahrer?

#59

Beitrag von Kathillerie » 16.09.2020 12:13

Silversurfer hat geschrieben:
15.09.2020 20:01
Pat SP-1 hat geschrieben:
14.09.2020 19:36
Ach, da brauchst Du keine Angst zu haben. Die sind sehr einfach. Wir haben die damals direkt vor der Prüfung zum ersten Mal gemacht.
... genau so kenn' ich das auch: "Wie ,das haben wir noch gar nicht gemacht? Das ist ja blöd!" ... Dafür lief die Prüfung wie am Schnürchen ...
Hmm, also wie ich vernünftig ausweiche (was ja auch ne Grundfahraufgabe ist), würde ich schon gern lernen/können, bevor ich auf die Straße darf. Weil sonst packe ich sicher nur in die Vorderradbremse und liege direkt (meine Knubbel hat ja kein ABS).
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Re: Vom Halter zur Sozia zum Fahrer?

#60

Beitrag von Pat SP-1 » 16.09.2020 12:27

Kathillerie hat geschrieben:
16.09.2020 12:13
Silversurfer hat geschrieben:
15.09.2020 20:01
Pat SP-1 hat geschrieben:
14.09.2020 19:36
Ach, da brauchst Du keine Angst zu haben. Die sind sehr einfach. Wir haben die damals direkt vor der Prüfung zum ersten Mal gemacht.
... genau so kenn' ich das auch: "Wie ,das haben wir noch gar nicht gemacht? Das ist ja blöd!" ... Dafür lief die Prüfung wie am Schnürchen ...
Hmm, also wie ich vernünftig ausweiche (was ja auch ne Grundfahraufgabe ist), würde ich schon gern lernen/können, bevor ich auf die Straße darf. Weil sonst packe ich sicher nur in die Vorderradbremse und liege direkt (meine Knubbel hat ja kein ABS).
Das mit dem Ausweichen oder Bremsen ist ein langes Thema...
Je nach Geschwindigkeit braucht man entweder für das eine oder das andere mehr Platz. Und bei "beweglichen Zielen" ist immer das Risiko, das es in die gleiche Richtung ausweicht wie man selbst. Da hat dann Bremsen und damit Aufprallenergie verringern was für sich...
Kathillerie hat geschrieben:
16.09.2020 6:36
Hattet ihr bike-to-bike Ausbildung oder war der Fahrlehrer immer im Auto dabei? Bei uns ist der Fahrlehrer nur zur Prüfung im Auto.
Bei mir war es so, dass der Fahrlehrer in der ersten Fahrstunde mit dem Moped vorgefahren ist. Nachdem das gut geklappt hat, hat er sich in den restlichen Stunden ins Auto gesetzt, damit wir einseitigen Funkkontakt hatten und wir sind Strecken gefahren, die gerne während den Prüfungen gefahren werden. Bei der letzten Fahrstunde war ich dann mit jemand anderem zusammen und wir haben die Übungen auf einem Platz aufgebaut und die erklärt bekommen. Dann ist der Fahrlehrer den Prüfer holen gegangen und wir haben geübt. Dann bin erst ich die Übungen gefahren, dann der andere. Der ist dann weiter auf der Straße gefahren und ich habe mich zum Fahrlehrer und Prüfer ins Auto gesetzt. Nach etwa einer halben Stunde haben wir dann getauscht und sind wieder über eine andere Strecke zum Start zurück gefahren.

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