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2 Fragen zum Kettenwechsel

Verfasst: 12.06.2007 23:37
von OzzKaa
Bin durch die Suche leider auf die schnelle nicht fündig geworden, darum diese Fragen...

Ich habe heute mein Kettenkit gewechselt (Komplett-Kit von Enuma, mit Schraubschloß. Hab dummerweise vergessen die Stäbe des Schraubschlosses einzufetten. Wie schlimm ist das? Habe nachträglich ordentlich Fett aussen aufgetragen, aber das wird ja wohl nicht bis nach innen dringen. Ich habe noch ein Nietschloss hier, sollte ich evtl. zur Werkstatt fahren und die Kette neu vernieten lassen?

Zusätzlich sind die Schrauben mit der das Kettenrad angeschraubt wird ziemlich hinüber. Da diese Schrauben einen "Spezialkopf" haben, muss ich diese ja wohl beim Suzuki-Händler neu bestellen. Gibt es Alternativen?


Danke schonmal im Voraus!

Verfasst: 13.06.2007 8:06
von svbomber
>Schraubschloß
Das Fett außen bringt gar nichts. Das gehört zwischen Rolle und Stift.
Würde ich nachholen oder vernieten lassen.

>Muttern Kettenrad
Selbstsichernde Muttern.
Gibts in jedem Baumarkt. Paraniode machen noch Schraubensicherungslack dran (loctite).

Verfasst: 13.06.2007 11:02
von Dragol
svbomber hat geschrieben:>Schraubschloß
Das Fett außen bringt gar nichts. Das gehört zwischen Rolle und Stift.
Würde ich nachholen oder vernieten lassen.
...
Ähm, klingt mißverständlich. Die Rolle sitzt ganz außen, der Bolzen/Stift ganz innen.

http://www.spezialkette.de/images/techn ... nkette.gif oder auch
http://de.wikipedia.org/wiki/Kette_(Technik)


Hmm, von außen bringst Du nur Fett zwischen Rolle und Hülse ein.
Da muß zwar auch welches ran, das allein reicht aber noch nicht aus.

Wichtig ist auch die Fettfüllung zwischen Hülse und Bolzen, und da verhindern die Dichtringe zwischen Außen- und Innenlasche eine Schmierung von außen. Oder hast Du die Ringe auch gleich weggelassen?

Bombi hat schon recht, entweder noch mal aufmachen und nachfetten wenn das Schraubschloss noch mal zu öffnen geht, oder das Nietschloss montieren (lasssen).

Verfasst: 13.06.2007 15:14
von OzzKaa
Ich habe die die Stifte nicht eingefettet bevor ich sie reingeschoben habe. War eben gerade bei einer (vertrauenswürdigen) Werkstatt und hab denen die Sache geschildert, und der Mech sagte eine Extrafettung sei nicht nötig, da die Kette (also auch die Hülsen) schon von Werk aus gut gefettet sind. Sprich, ich hab die blanken Stifte in eine gefettete Hülse geschoben.

In der Anleitung war die vorherige Fettung auch mit keinem Wort erwähnt... (Hab die Anleitung auch genau befolgt)

PS: Ringe habe ich keine vergessen

PPS: Eine Autobahnfahrt mit 120km/h hat das Kettenschloss heute auch schon überstanden...

Verfasst: 13.06.2007 16:04
von bswoolf
bei mir hält das so seit 15 Tkm.

Verfasst: 13.06.2007 22:18
von Thueringer Held
Mein Schraubschloß hat sich letzte Woche auffer Autobahn bei 120 verabschiedet. Kette hinterher.
Hat auch gut seine Spuren hinterlassen. :cry:

Hatte die Kette 3 Jahre drauf. 10000 km.
Also egal....

Verfasst: 13.06.2007 22:22
von Dieter
svbomber hat geschrieben: >Muttern Kettenrad
Selbstsichernde Muttern.
Gibts in jedem Baumarkt. Paraniode machen noch Schraubensicherungslack dran (loctite).
Ob es die Muttern im Baumarkt gibt wage ich zu bezweifeln, wenn ich das richtig in Erinnerung habe sind es selbstsichernde Muttern mit Feingewinde und die bekommt man meist nur im guten Schraubenfachhandel. Außerdem haben unsere "europäischen" Schrauben bei M10 eine Schlüsselweite von 17mm und die M10 der "Japaner" Schlüsselweite 14mm. Das könnte im Bereich der Schwinge knapp werden.

Bei Schrauben außerdem immer auf die Festigkeit achten, die "Baumarktschrauben" sind meist nur 4.6 oder 5.6, gerade beim Fahrzeug/Motorrad kommen aber häufig 8.8er (Japanisch "8") oder 10.9er (Japanisch "10") zum Einsatz.

Gebe ich nur zu bedenken!

Gruß Dieter

Verfasst: 14.06.2007 7:16
von OzzKaa
Danke für die Tipps, ich denke die Schrauben + Muttern werde ich beim Suzi-Händler bestellen... Und beim nächsten Besuch in der Werkstatt lass ich die dann wechseln und die Kette neu vernieten.........mit Fett :D