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GPS Navigation mittels PDA

Verfasst: 04.09.2003 7:29
von SVMax
Hat irgendjemad Erfahrungen mit der Verwendung eines GPS Systems auf PDA Basis auf der SV/S 2003 :?:

Hab bezüglich der Befestigung (wasserdicht) schon einiges gefunden, weiss aber nicht genau, wie es mit der Verkabelung aussieht (Stromquelle für GPS-Maus bzw. ev. auch den PDA)

http://www.palmcase.de/

Fraglich ist auch, ob sich das System einigermaßen "unauffällig" auf einer SVS montieren lässt.

Welches NavSystem (bzw. Zusatzsoftware für das Motorrad) wäre zu empfehlen (TomTom Navigator 2 oder
MobileNavigator :?: :?:

Verfasst: 04.09.2003 8:15
von Jan Zoellner
Alles, was ich bisher dazu gelesen habe, deutet darauf hin, daß ein "richtiges" GPS-Gerät fürs Motorrad besser geeignet ist (Wasser- und Vibrationsfestigkeit).
Ein paar Threads aus drm zum Thema findest du hier.

Ciao
Jan

Verfasst: 04.09.2003 9:44
von SVMax
Die Halterung von PalmCase ist wasserdicht und stoßresistent :!:

Meiner Meinung nach sind "richtige GPS Geräte" wie z.B. Garmin etc.
nicht besonders effizient (Funktionsumfang, Navigation, Kartenmaterial usw.)

Mir geht es hauptsächlich um Montagemöglichkeit (SVS eventuell Cockpit) und die Verbindung mit dem Bordnetz :) empty

Verfasst: 04.09.2003 12:59
von Pinky
ich würd den pda einfach in das kartenfach des rucksacks legen (und sonst sone platte kaufen) anschluss direkt an die batterie und die maus einfach irgendwo... die stösse kann er schon ab - wenn nicht ist er wosieso nicht als pda geeignet :wink:

Verfasst: 04.09.2003 14:21
von Idefix
ich hab ne garmin billig variante. ist nicht grad ein navigationssytem, aber ich will auch nicht grad afrika durchqueren.

also ich hab nen eTrex Venture, ohne eingebaute karte, aber mit städteverzeichnis und "genug" Routen, Track und Waypointspeicher. den gelben eTrex würd ich für zu eingeschränkt empfinden, alle größeren garmins waren mir zu teuer. ich hab meinen eh schon in kanada gekauft, weil er mir hierzulande zu teuer war. hab das ding nu schon fast 2 jahre glaub ich, funzt gut soweit. ist aber eben nur ein GPS und keine navi-system.

ich nutze ihn am mopped um grob die richtige richtung zu finden oder um am PC zuhause geplante routen abzufahren. dazu nutze ich TTQV (Touratech QV) am PC, da kann man sehr angenehm auf TOP 50 karten (vom landesvermessungsamt, sehr genaue topografische karten auf CD) routen zusammenklickern und übertragen und waypoints für die "goto" funktion anlegen. beides funzt ganz gut.

ich bevorzuge dabei die 'kartendarstellung'. ohne karte, also nur der weg, den ich fahren will (route oder track), bzw ne anzeige in welche richtung ich muß (goto) und die eingegebenen waypoints, mit denen man sein eigenes lieblingsgebiet aber auch schon ganz nett abdecken kann oder eben die markanten punkte entlang einer unbekannten route in fremdes gebiet. pfeile und km angaben (luftlinie oder ne am pc geplante route) kann er aber natürlich auch, liegt mir nur vom schnell begreifen was los ist her nicht so, da ist mir die nach gradaus gedrehte (also nicht norden oben, das kann man einstellen) karte am liebsten. da seh ich, ob ich grob die richtige richtung fahre, wieviele km es luftlinie noch sind und ob ich tendenziell her recht oder links muß. wenn man keinen zeitdruck hat und sich die straßen nach "die sieht toll aus, die fahr ich lang" raussucht klappt das recht gut. man muß halt, wenn man mal auf nem schotterweg landet entweder langsam weiterfahren oder auch mal umkehren. flüße ohne anständige anzahl brücken oder große unüberwindbare hindernisse gibt's in germany ja nicht wirklich, luftlinie ist also mehr oder weniger der richtige weg in den allermeisten fällen.

ich hab auch den Motorradtourenplaner 2002 mal benutzt und die errechneten routen mit "export als textdatei" und import in TTQV auf den eTrex gespielt, die ergebnisse waren bei höchster genauigkeit sehr genaue tracks, denen man sehr gut nachfahren konnte. was mich daran am meisten gestört hat ist einerseits daß man höllisch aufpassen muß genau dem track nachzufahren, da das alles ist, was man an hilfe hat und das schon stressig ist und ich andererseits an der planung am PC immer halb verzweifelt bin, weil der motorradplaner so nen mist zusammenplant, entweder völlig irrsinnige umwege oder autobahnen ohne ende. hab nie verstanden nach was für kriterien der bei welchen einstellungen routet.

als halterung für meinen eTrex hab ich eine handyhalterung für's auto misbraucht. die hat so schaumgummiklemmbacken und der eTrex hat außen ne gummibeschichtung. hält bombig. hab das ding bissi zurechtbasteln müssen und mit der rohrschelle am lenker festgemacht, war aber für nen völligen leien kein problem und das teil gabs damals im Conrad im ausverkauf für 2 euros oder so, war für moderne handies zu groß, fürn eTrex grad richtig.

ach ja beim eTrex muß man ins batteriefach bissi schaumgummi (fensterdichtung...) reinkleben, da die batterien sonst aufm mopped durch die vibrationen gelegentlich den kontakt verlieren wodurch der eTrex ausgeht.

als erhgänzung hab ich einen alten Psion 5MX mit ner moving-map software (TOP 50 Karten selbst zusammengebastelt) und TomTom Route/Street (vorgänger vom navigator) im topcase dabei. wenn ich mal schaun will, wo ich grad bin, oder mir ein anderes ziel suchen möchte...

ich hab mir das ding aus spaß gekauft, weil ich die idee faszinierend fand, ich hab ihn jetzt schon bei fahrradtouren eingesetzt (wald ist GPS feindlich, der eTrex ohne außenantenne verliert da leicht die verbindung), in fremden städten mit dem Psion zusammen als navi system mit beifahrer (ohne wär mir im stadtverkehr zu gefährlich), bei wanderungen mit mama und beim mopped fahren. fühlt sich gut an ein GPS dabei zu haben, wenn man nicht grad mit nem überdurchschnittlichen orientierungssinn ausgestattet ist. ich fahre mit GPS bewaffnet ohne irgendwelche sorgen mit marcus und co irgendwohin. wenn ich dann beschließe heim zu wollen oder einfach alleine weiterfahren zu wollen, stell ich mein GPS auf goto - home und fahre los. bin bisher immer und ohne karte und ohne streß heimgekommen, dafür taugt es auf alle fälle. natürlich könnte ich auch den schildern "nürnberg" folgen, aber da würd ich dauernd auf bundesstraßen und autobahnen landen und das will ich ja nicht. mit nem goto am GPS geht's eben "quer feld ein" den straßen nach, die mir gefallen und tendenziell richtung heimat und wenn ich es eilig hab kann ich immernoch die nächste autobahn nehmen.

was ich noch liebe an meinem eTrex ist die möglichkeit mir zuhause nach der tour am Computer den gefahrenen track auf der TOP50 anschaun zu können. wenn man mit anderen fährt freuen die sich auch manchmal über ausdrucke der gefahrenen tour.

ohhhje, das ist ja schon wieder ein halbes buch, ich hör jetzt auf, wer noch fragen hat, kriegt dann den band zwei.

Idefix