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öltemperatur-Messstab
Verfasst: 11.02.2012 13:27
von Broesl_
Ich wollte mal einen öltemperatur-Messstab kaufen und wollte euch mal fragen was ihr so empfehlen könnt.
Weil ich mal gehört habe das nicht jeder passt weil bei manchen der stab zu kurz ist und garnicht im öl ist.
Ich fahre eine SV650 ´03
Da POlO insolvent ist habe ich dort einen messstab gesehn für 12€.
Wenn ihr was empfehlen könnt in der preisklasse were super. Weil 60€ für son ding was nicht unbedingt nötig ist find ich etwas happig.
Re: öltemperatur-Messstab
Verfasst: 11.02.2012 13:36
von Roughneck-Alpha
Grundsätzlich kann ich von den Dingern nur abraten.
Ich bin auch mal eine Saison damit gefahren und das ist nichts weiter, als ein Schätzometer.
Wenn Du aber unbedingt einen nutzen möchtest, dann nimm denn RR, nicht den MD, da der doch um einiges besser ist in der Qualität.
Kannst ja mal in meine OWL schauen, da siehst Du eine bessere Lösung.
Re: öltemperatur-Messstab
Verfasst: 11.02.2012 14:42
von matze1810
Sehe ich genauso. Deshalb werde ich die Öltemperatur an der Ölablassschraube mit einem entsprechenden Sensor auslesen.
Re: öltemperatur-Messstab
Verfasst: 13.02.2012 14:12
von Logan
Ich würde dir auch von solchen dingern abraten!!! habe im forum schon gelesen, das manche einen etwas zu langen messstab hatten, der hat dann am getriebe geschliffen !!!! kannste dir gepflegt die karre zerlegen.... mit der ölablassschraube is wirklich die bessere alternative
see this:
http://www.svrider.de/index.php?seite=k ... rtikel=203
Re: öltemperatur-Messstab
Verfasst: 13.02.2012 14:45
von Trobiker64
Ich benutze die Dinger schon seit vielen Jahren bei unterschiedlichen Mopeten, bin bis jetzt zufrieden.

Einziger Nachteil ist die schlechte Ablesbarkeit während der Fahrt.

Die Messgenauigkeit ist mal im -Motorradfahrer- mit -1°C bei 100° ermittelt worden.

Das sollte wohl locker reichen. Eine Messung in der Ölwanne ist nämlich auch fehlerbehaftet, bedingt durch Fühler, Instrument und Messort.

Re: öltemperatur-Messstab
Verfasst: 13.02.2012 18:17
von Roughneck-Alpha
Trobiker64 hat geschrieben:Die Messgenauigkeit ist mal im -Motorradfahrer- mit -1°C bei 100° ermittelt worden.

Das sollte wohl locker reichen. Eine Messung in der Ölwanne ist nämlich auch fehlerbehaftet, bedingt durch Fühler, Instrument und Messort.

Das halte ich für kompletten Quatsch.
Der Sensor der direkten Kontakt mit dem Öl besitzt, soll also genauso fehlerhaft sein, wie der der nur den Ölnebel mißt?
Re: öltemperatur-Messstab
Verfasst: 13.02.2012 22:13
von Arthurjun09
Hey muss dich leider Enttäuschen, bin heute bei Polo gewesen und die Schrulle dort hat gemeint, dass das Angebot nicht für die SV650 (TL1000) gilt!
Also weiterhin kostet das Teil ca.60eus für die Kante!
Hab mir jetzt gedacht man holt einfach ein günstigeres Modell, bei dem das Einschraubgewinde passt und ich dann den Füller einfach an die Kante anpasse(säge)!
Was haltet ihr davon?
Re: öltemperatur-Messstab
Verfasst: 13.02.2012 22:23
von SV-Didi
Arthurjun09 hat geschrieben:
Hab mir jetzt gedacht man holt einfach ein günstigeres Modell, bei dem das Einschraubgewinde passt und ich dann den Füller einfach an die Kante anpasse(säge)!
Was haltet ihr davon?
Das kannste knicken! (im wahrsten Sinne des Wortes)
Der Fühler ist hohl und verliert seine Funktion, wenn du den ein- oder absägst.
Gruß Dieter
Re: öltemperatur-Messstab
Verfasst: 13.02.2012 22:56
von Schwarzwälder
...mal dumm zwischenreingefragt:
Ich benutze grad das MD-Ding. Kann man aber wie schon bekannt bei der SV nur zum gaaaaanz grob schätzen nehmen. In der Regel zeigt es halt 30-35 C° zu wenig an. WEnn der Bock mal richtig warm ist, als max 60 C°.
Ich würde gern was von Koso verbauen und habe jetzt das gefunden. Geht das? In Verbindung mit dem 2m Kabel und der Adapterschraube M14x1,25
http://kosoeurope.com/shop/product_info ... f304e95909
Re: öltemperatur-Messstab
Verfasst: 14.02.2012 0:34
von Arthurjun09
Hey Dieter versau mir doch nicht die Laune
hab es mir aber schon fast gedacht dass ich das knicken kann! Schade
Gruß Arfer
Re: öltemperatur-Messstab
Verfasst: 14.02.2012 1:47
von matze1810
Schwarzwälder hat geschrieben:...mal dumm zwischenreingefragt:
Ich benutze grad das MD-Ding. Kann man aber wie schon bekannt bei der SV nur zum gaaaaanz grob schätzen nehmen. In der Regel zeigt es halt 30-35 C° zu wenig an. WEnn der Bock mal richtig warm ist, als max 60 C°.
Ich würde gern was von Koso verbauen und habe jetzt das gefunden. Geht das? In Verbindung mit dem 2m Kabel und der Adapterschraube M14x1,25
http://kosoeurope.com/shop/product_info ... f304e95909
Na Logo geht das!!!
Ich hab das Ding schon hier liegen und werde's in ein paar Stunden verbauen.
Gruß
Matze
Re: öltemperatur-Messstab
Verfasst: 14.02.2012 8:22
von Trobiker64
Roughneck-Alpha hat geschrieben:Das halte ich für kompletten Quatsch.
Der Sensor der direkten Kontakt mit dem Öl besitzt, soll also genauso fehlerhaft sein, wie der der nur den Ölnebel mißt?
Es gibt einen Messfehler am Instrument, als auch am Messort. An den Schraubthermmetern wird in der Regel eine etwas geringere Temperatur angezeigt, bedingt durch Spritzöl. Das liegt eher am Messort. Aber eine Messung in der Ölwanne beinhaltet zu einem auch Messfehler und ist auch nur zur Groborientierung verwendbar. Für mich sind die Schraubthermometer vor allem in der Warmlaufphase sinnvoll. Bei Anzeige von 50-60°C kann dann der Hahn richtig gespannt werden. Ob das Instrument unter Volllast 120°C am Schraubthermometer oder 140°C bei Ölwannenmessung anzeigt ist doch wurscht. Der Kern meiner Aussage geht dahin, dass das Instument für sich alleine schon genau ist.

Re: öltemperatur-Messstab
Verfasst: 14.02.2012 9:30
von matze1810
Trobiker64 hat geschrieben:Roughneck-Alpha hat geschrieben:Das halte ich für kompletten Quatsch.
Der Sensor der direkten Kontakt mit dem Öl besitzt, soll also genauso fehlerhaft sein, wie der der nur den Ölnebel mißt?
Es gibt einen Messfehler am Instrument, als auch am Messort. An den Schraubthermmetern wird in der Regel eine etwas geringere Temperatur angezeigt, bedingt durch Spritzöl. Das liegt eher am Messort. Aber eine Messung in der Ölwanne beinhaltet zu einem auch Messfehler und ist auch nur zur Groborientierung verwendbar. Für mich sind die Schraubthermometer vor allem in der Warmlaufphase sinnvoll. Bei Anzeige von 50-60°C kann dann der Hahn richtig gespannt werden. Ob das Instrument unter Volllast 120°C am Schraubthermometer oder 140°C bei Ölwannenmessung anzeigt ist doch wurscht. Der Kern meiner Aussage geht dahin, dass das Instument für sich alleine schon genau ist.

Also dem Umstand geschuldet, dass ich so ein Schraubthermometer auch schon genutzt habe, kann ich dir leider nicht zustimmen. Abgesehen von irgendwelchen bauartbedingten Messfehlern nutzt mir so ein Teil rein gar nichts, wenn es einmal z.B. 60° C als final erreichte Betriebstemperatur anzeigt und beim nächsten mal nur 45° C oder vielleicht sogar mehr als 60° C. Diese Schwankungen sind reell und treten i.d.R. bei jedem dieser Instrumente früher oder später auf. Und genau das macht es untauglich dafür eine genaue Aussage über den Betriebszustand deines Motors zu treffen. Im Gegensatz dazu liegt der Sensor des Ölthermometer in der Ölablassschraube direkt im Öl. Wenn dieser jetzt unrealistische 60° C anzeigt, wird er das auch beim nächsten mal tun. Es werden diese Schwankungen, von denen auch schoooooon viele andere Biker berichtet haben, nicht auftreten, es sei denn es ist wirklich irgendetwas nicht in Ordnung...
Von daher würde ich die Messung im Öl einer Messung von herumfliegenden Öltropfen zur Bestimmung der Öltermperatur, auch wenn es nur ein Näherungswert bleibt, in jedem Fall vorziehen!
Gruß
Matze
Re: öltemperatur-Messstab
Verfasst: 14.02.2012 11:15
von Trobiker64
matze1810 hat geschrieben:Also dem Umstand geschuldet, dass ich so ein Schraubthermometer auch schon genutzt habe, kann ich dir leider nicht zustimmen. Abgesehen von irgendwelchen bauartbedingten Messfehlern nutzt mir so ein Teil rein gar nichts, wenn es einmal z.B. 60° C als final erreichte Betriebstemperatur anzeigt und beim nächsten mal nur 45° C oder vielleicht sogar mehr als 60° C. Diese Schwankungen sind reell und treten i.d.R. bei jedem dieser Instrumente früher oder später auf. Und genau das macht es untauglich dafür eine genaue Aussage über den Betriebszustand deines Motors zu treffen. Im Gegensatz dazu liegt der Sensor des Ölthermometer in der Ölablassschraube direkt im Öl. Wenn dieser jetzt unrealistische 60° C anzeigt, wird er das auch beim nächsten mal tun. Es werden diese Schwankungen, von denen auch schoooooon viele andere Biker berichtet haben, nicht auftreten, es sei denn es ist wirklich irgendetwas nicht in Ordnung...
Von daher würde ich die Messung im Öl einer Messung von herumfliegenden Öltropfen zur Bestimmung der Öltermperatur, auch wenn es nur ein Näherungswert bleibt, in jedem Fall vorziehen!
Gruß
Matze
Diese Schraubthermometer habe ich bis jetzt in mindestens 8 Mopeten seit fast 20 Jahren verwendet und konnte während der Betriebszeit keine Schwanken bei identischen Bedingungen feststellen. Im Gegenteil, wenn die Außenbedingungen sich verändern, war dies auch während der Warmlaufphase reproduzierbar nachvollziehbar, bei allen Motorrädern. Es macht auch keinen Unterschied ob man ein RR oder MD verwendet.
Den Betriebszustand des Motors kannst du auch über die Ölablassschraube höchstens genauer abschätzen.

Re: öltemperatur-Messstab
Verfasst: 14.02.2012 14:29
von Logan
Ich bin mir sicher das die beste Methode wäre muttis altes schweinebraten thermometer zu nehemen, bei ausgeschaltetem motor...
beide methoden sind denke ich nicht die genausten... mir wäre es nur wichtig, das ich den ungefähren wert während der fahrt ablesen kann
und nich am rechten bein runterschaun muss, sodass nachher noch nen Unfall passiert

also auf jeden fall ne digitale anzeige im, oder am kockpit
