Gewinde Ölwanne vernudelt
Re: Gewinde Ölwanne vernudelt
Hauptsache, es sind beim Schneiden des Gewindes keine Späne in den Motor gelangt. Aber normalerweise werden die Späne ja nach hinten bzw. in diesem Fall nach unten abtransportiert. Habt ihr den kleinen Haken am Ende des Helicoileinsatzes mit einer Zange nach unten rausgezogen oder wie habt ihr das gemacht?
Grüße
Rolf
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Ich bin kein "Biker" und fahre kein "Moped".
Rolf
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Re: Gewinde Ölwanne vernudelt
Interessiert mich auch, habe aber gerade auch gedacht, wenn der Einsatz lang genug ist, und die Schraube nicht dagegen geht, kann der Stift eigentlich auch dran bleiben. Klingt nach Pfusch, aber um das Öl daran vorbei fliessen zu lassen reicht das was frei ist ja dicke...
Re: Gewinde Ölwanne vernudelt
Ich vermute, dass der Gewindeeinsatz deutlich kürzer als die Schraube ist. Dann muss der Stift also abgebrochen werden. Aber vielleicht klärt uns Eckes ja noch auf.
Grüße
Rolf
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Re: Gewinde Ölwanne vernudelt
Die Fragen beantworte ich gerne. Beim Gewindeschneiden hat er viel Fett benutzt. Und immer Stück für Stück, dann wieder rausgedreht, Fett und die angehafteten Späne abgewischt, neues Fett drauf und tiefer rein mit dem Gewindeschneider. Das ganze dann so 6x bis oben angekommen. Dann erstmal altes Öl reingekippt und durchgespült, kamen eigentlich so gut wie keine Späne raus. Danach wurde der Helicoil mit etwas Schraubensicherung reingedreht. Den kleinen Stift hat er dann mit einer Minizange nach unten rausgebrochen. Ich war die ganze Zeit dabei, das war absolut perfekte Arbeit. Muss aber auch dazusagen, dass mein Kumpel unglaublich erfahren und penibel ist, was Reparaturen an Motorrädern betrifft . . .
Re: Gewinde Ölwanne vernudelt
Der Helicoileinsatz ist nicht kürzer wie die Schraube. Er war sogar ein bisschen zu lange, und ist etwas gekürzt worden.
Re: Gewinde Ölwanne vernudelt
Da bin ich ja froh das du dir den Rat zu Herzen genommen hast und eine ordentliche Reparatur von jemanden hast machen lassen der scheinbar sein Handwerk versteht. Jetzt kannst du ruhigen Gewissens wieder rumfahren, ohne bei jedem Stop mit großen Augen die Ablassschraube zu begutachten, ob sich nicht doch ein Tropfen gebildet hat.eckes hat geschrieben: ↑09.03.2026 23:12Die Fragen beantworte ich gerne. Beim Gewindeschneiden hat er viel Fett benutzt. Und immer Stück für Stück, dann wieder rausgedreht, Fett und die angehafteten Späne abgewischt, neues Fett drauf und tiefer rein mit dem Gewindeschneider. Das ganze dann so 6x bis oben angekommen. Dann erstmal altes Öl reingekippt und durchgespült, kamen eigentlich so gut wie keine Späne raus. Danach wurde der Helicoil mit etwas Schraubensicherung reingedreht. Den kleinen Stift hat er dann mit einer Minizange nach unten rausgebrochen. Ich war die ganze Zeit dabei, das war absolut perfekte Arbeit. Muss aber auch dazusagen, dass mein Kumpel unglaublich erfahren und penibel ist, was Reparaturen an Motorrädern betrifft . . .
Re: Gewinde Ölwanne vernudelt
Danke, ich bin auch froh!
- jubelroemer
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Re: Gewinde Ölwanne vernudelt
Habe bei meinem Ölwechsel wieder die original Ölablassschraube verwendet. Die ist länger und es war auch kein Abrieb an der Magnetablassschraube vorhanden.
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"Lieber Kunterbunt als Kackbraun"
W. Müller, Rennfahrer † 28.06.2020
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