Komisches Startverhalten


Wie repariere ich...? Wie baut man was an der SV um? Die Bastelbude für den Laien bis zum Profi.
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SVinGrün
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Komisches Startverhalten

#1

Beitrag von SVinGrün » 08.03.2026 12:37

Vielleicht kann jemand mit der Problembeschreibung SV650 S von 2001 eine weitere Diagnostik empfehlen.
Also wenn es kälter Nachts wird, war so seit September, startetet/zündet der Motor erstmal nicht und es riecht nach Benzin am Auspuff. Maschine steht nachts draußen.
Nach ca 1-2 Minuten warten startet sie dann meistens (zuletzt leider auch nicht mehr zuverlässig wo es zu kalt ist). Wenn sie früh morgens nicht startet und man wartet bis es etwas wärmer geworden ist oder die Sonne drauf scheint, dann startet sie meistens nach den 1-2 Minuten warten.
Meine Hypothese war, dass zuviel Benzin nachfließt, also der Bezinhahn ggf. durch größeren Unterdruck beim erkalten des Motors öffnet und Benzin in den Motor kommt und deshalb die Zündkerzen nass werden. Nach Startversuch und bei Wärme verdampft das Benzin dann wieder, und die Zündkerzen können zünden.
Beim Fahren selbst gab es manchmal beim Bergauf fahren und Gas geben, dass sie sich verschluckt bzw. kein Gas gegeben oder nicht entsprechend gezündet hat, welches auch immer.
Hab mal den Tank usw abgeschraubt um Zündkerzen und Leitungen etc anzuschauen. Zündkerzen sahen sehr gut aus. Aber es war komisch, dass ich keinen Zündfunken produzieren konnte. Es waren aber alle Kabel auch am Tank verbunden soweit ich es überblicke, also eigentlich kein mir bekannter Grund weshalb es keinen Zündfunken hätte geben sollen. Und dann lief erstmal gar nichts mehr für ein paar Tage.
Trotzdem hat sie dann nach ein paar Tagen wieder gezündet.
Zündspulen wäre ja unwahrscheinlich bzw die Versagen wie ich mir hab sagen lassen meistens eher bei höheren Temperaturen wenn sie warm sind.
Kann man Zündspulen irgendwie durchmessen?
Es gab noch ein zweites Problem mit dem Schalter am Kupplungshebel. Den hatte ich überbrückt, und dann später innen gereinigt so dass der Schalter wieder Kontakt hatte. Müssen da irgendwelche Widerstände korrekt sein damit ein Zündfunken kommt? Oder kann man davon ausgehen wenn der Motor dreht sollte er auch Funken?
Wie sollte die Diagnostik weitergehen, was kann ich testen/ersetzen?
Vielen Dank für eure Hilfe!

SVinGrün
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Re: Komisches Startverhalten

#2

Beitrag von SVinGrün » 22.03.2026 15:46

Leider keine Ideen im Forum bisher.
Bin selbst etwas weiter gekommen. Nach Kontrolle relevanter Steckverbinder und Durchmessen der Zündspulen wo alles ok war, kam komischerweise auch manchmal Zündfunke, dann wieder nicht. Nach testen aller relevanten Schalter (Kupplung, Killswitch, Ständer, Zündschloss) scheint es am Zündschloss zu liegen. Jetzt Frage an das Forum, kann das sein? Der Anlasser funktioniert, Motor dreht, aber durch irgendwie falschen Widerstand im Zündschloss wird (über CDI?) nur der Zündfunke unterdrückt???? Macht für mich gar keinen Sinn, ich würde doch davor abklemmen, also auch den Motor nicht drehen lassen wenn der Schlüssel nicht stimmt.
Und wo ist das Problem bei Zündschlössern? Ja rein geschaut, war ziemlich ankorrodiert mit so weissen Belägen. Das mal alles abgebürstet. Aber was auch komisch ist, man kann den Schlüssel in der On Stellung herausziehen. Reicht ggf neuer Schlüssel? Oder neuer Schlüsselzylinder+Schlüssel? Bekommt man altes Zündschloss wieder hin (irgendwie ist das nicht aufschraubbar) oder kann ich einfach neues Zündschloss kaufen, oder muss dann die CDI neu (weil irgendwie spezifischer Widerstand oder so)?

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Suzidriver
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Re: Komisches Startverhalten

#3

Beitrag von Suzidriver » 22.03.2026 22:15

bemühe mal die Suchfunktion mit "100 ohm"
könnte dein Problem sein.
Du musst deinen eigenen Weg gehen, nur ist es gut die Anderen zu verstehen.

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Re: Komisches Startverhalten

#4

Beitrag von raptor » 23.03.2026 6:27

ich würde erst mal den stecker des zündschlosses abziehen und die entsprechenden kabel brücken.
um festzustellen ob es am schloss liegt.

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Re: Komisches Startverhalten

#5

Beitrag von SVinGrün » 23.03.2026 14:47

Überbrücken geht aber nur mit den 100 Ohm wenn ich es richtig verstehe. Statt Schloss zu wechseln könnte man also auch irgendwo 100 Ohm einbauen und dauerhaft überbrücken, oder sehe ich das falsch? Denke die Frage ob man nur Schloss wechseln kann hat sich dann auch erledigt, das sollte dann ja funktionieren.

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