Also zugegebenermaßen ließt sich das weniger einleuchtend als ich das in Erinnerung hatte...Eine glatte Oberfläche hat nun den Vorteil, dass sie im Vergleich zur rauhen Oberfläche eine kleinere Fläche aufweißt und damit weniger Wärme aufnimmt und somit höhere Temperaturen verträgt
Das stimmt so nicht, dass das nicht stimmt. Wobei. Ich habe lediglich vergessen, dass die eingebrachte Wärme gemeint ist, da ich zum Zeitpunkt des Verfassen davon ausging, dass es für jeden denkbar naheliegt, dass ich nicht meine, dass durch das Polieren das Alu nun erst bei 1200°C schmilzt (normal rund 600-700°C, je nach Legierung). Das Wort Wärmeübergang passt jedenfalls auch prima und erklärt meinen Gedankengang ganz gut.martins AHA bezieht sich wohl auf "somit höhere Temperaturen verträgt", weil das stimmt ja so nicht. der wärmeübergang in den kolben wird allerdings mit der kleineren oberfläche verringert. und das bringt was.
Die etwas blöde von mir umschriebene Tatsache mit der größeren Fläche -bei gleicher Grundfläche-, aufgrund der Erhebungen hat neodrei (merci
So, dann kommen wir zur Temperatur.
Man stelle sich eine Nadelspitze vor. Die Fläche der Nadelspitze wird nun von oben erhitzt, die Nadel wird heiß. Wenn man nun die Fläche der Nadelspitze bei selbem Versuch meinetwegen mal 100 nimmt, und diese um das hundertfache vergrößerte Fläche mit der selben Temperatur erhitzt, wird die Nadel selbst dann heißer? Ich denke ja.
Also verträgt die Nadel bei erstem Versuch eine höhere eingebrachte Wärme als bei zweitem Versuch mit größerer Fläche.
Oder: Man kann bei erstem Versuch mehr Wärme einbringen als bei zweitem Versuch um die Nadel selbst auf eine bestimmte Temperatur zu erhitzen.
Oder: Bei gleicher Verbrennungstemperatur erhitzt sich ein Kolben mit poliertem Kolbenboden weniger als ein Kolben mit rauhem Kolbenboden.
Oder zum ursprünglichen: Die Nadel nimmt weniger Wärme auf und verträgt deshalb höhere -eingebrachte- Temperaturen.
So stelle ich mir das zumindest vor.
Und als Korrektur:
Eine glatte Oberfläche hat nun den Vorteil, dass sie im Vergleich zur rauhen Oberfläche, bei gleicher Grundfläche, eine kleinere Fläche aufweißt, damit weniger Wärme aufnimmt und das Bauteil somit höhere eingebrachte Temperaturen (Verbrennungstemperatur) verträgt.