größere Löcher in d. Verkleidung & +Pol nach dem Zündschloss


Wie repariere ich...? Wie baut man was an der SV um? Die Bastelbude für den Laien bis zum Profi.
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Alpines
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größere Löcher in d. Verkleidung & +Pol nach dem Zündsch

#1

Beitrag von Alpines » 30.09.2007 13:07

Grüß euch!

1.) Wie kann ich die Blinkerlöcher glätten?

Also dass die Verkleidung dort komplett plan ist, ge"cleaned", wenn man es so nennen will. Ich hab' Spiegelblinker, somt fallen die üblichen Verkleidungsblinker weg.

Spachtelmasse ist ein absolutes No-No. Das hatte ich diese Saison ausprobiert. Hält nur mäßig, is brüchig und hält den Verwindungen der Kunststoffverkleidung ned stand. Risse an den Kontaktstellen sind unvermeidbar.

Hat jemand einen Lösungsvorschlag?

2.) Ich möchte z.B. das Navi, aber auch etliche andere elektr. Einheiten an das Boardnetz anschließen, allerdings nicht direkt an die Batterie hängen, sondern den Strom erst nach dem Zündschloss anbinden, sodass die Geräte erst mit Strom versorgt werden, wenn die Zündung auf ON ist.
Die Verkabelung direkt am Zündschloss möchte ich nur ungern auftrennen. Wo kann ich am Besten das Kabel unterbrechen? Wo befindet es sich und wie sieht es aus?
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Gutso
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#2

Beitrag von Gutso » 30.09.2007 14:01

www.verkleidungsklinik.de

www.mikes-reifen-shop.de/seite2.htm

Ist bei originalen Suzuki-Verkleidungen besonders geeignet, weil diese (nicht wie bei anderen Motorradherstellern) aus 100%igen ABS-Kunststoff sind.

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Alpines
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#3

Beitrag von Alpines » 30.09.2007 14:05

Gutso hat geschrieben:www.verkleidungsklinik.de

www.mikes-reifen-shop.de/seite2.htm

Ist bei originalen Suzuki-Verkleidungen besonders geeignet, weil diese (nicht wie bei anderen Motorradherstellern) aus 100%igen ABS-Kunststoff sind.
Ich fürchte, ich habe mich ned präzise genug ausgedrückt: Ich brauch keine Werkstätten, die mir das machen, sondern ich brauch Methoden, wie ich das selber reparieren kann.
Trotzdem danke. :wink:

Spachtelmasse kommt aus den oben genannten Gründen ned in Frage. Epoxydharz is zu dünnflüssig. Eine Glasfasermatte kann ich außen auf die Verkleidung nicht so anbringen, dass sie gleichzeitig stabil und unsichtbar is.

Den Korb innen wegschneiden und von hinten eine Glasfasermatte drauflegen und mit Flüssigkunststoff von außen füllen? (ca 2mm Dicke)
Hätte allerdings zur Folge, dass die Halterung, die vom Blinker wegsteht, dadurch sehr instabil wird (hält die Frontunterverkleidung).

neodrei


#4

Beitrag von neodrei » 30.09.2007 14:41

vorneweg: ich kenne mich mit der Materie gar nicht aus :roll:

Aber so wie sich das anhört, wäre Epoxydharz eigentlich ok, nur du bekommst es damit nicht ausgefüllt, da es "weglaufen" würde, right?

Kannst du nicht einfach von außen eine Folie über das Loch kleben (mit tesa-film o.ä. einigermaßen dicht machen) und das ganze dann mit Epoxydharz (oder was auch immer) von innen befüllen. Das Harz trocknen lassen und dann von außen zurecht schleifen und anpassen... :) empty

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#5

Beitrag von LazyJoe » 30.09.2007 14:48

Auf der IAA in Frankfurt hat uns jemand was vorgeführt, was dir evtl. helfen könnte. Leider hab ich mir nicht gemerkt, wie die Firma hieß.. :?

Vorbereitung wäre, den Korb abzuschneiden, damit du nur noch ein "Loch" in der Verkleidung hast.

Die haben von hinten an die Stelle ein dünnmaschiges Metallgitter in das Plastik geschweißt (mit einer Art Lötkolben), dann von vorne eine Plastikmasse reingeschmolzen, abgeschliffen und lackiert.. sah man von außen nicht und hält angeblich bombenfest, da sich das Plastik-Zeugs mit dem umrandenden Kunststoff verschmilzt.

Sollte man auch zu Hause erledigen können, wenn man Die Kunststoff-Masse kriegt, die in das Loch reingeschmolzen wurde.. Nur wird's schwierig, die Firma zu finden.. :roll:
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Aldo
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#6

Beitrag von Aldo » 30.09.2007 18:12

LazyJoe hat geschrieben:Die haben von hinten an die Stelle ein dünnmaschiges Metallgitter in das Plastik geschweißt (mit einer Art Lötkolben), dann von vorne eine Plastikmasse reingeschmolzen, abgeschliffen und lackiert..
jepp! wurde auch auf der lokalen Messe in Erfurt so vorgeführt. Und schien auch echt gar nicht so schwer zu sein. Kunststoff kann eigentlich nicht reißen weil nicht schwinden. Im Übrigen habe ich auf diese Art auch meine Unfalldurchrubbelung repariert. Von hinten Gewebe eingeklebt und dann vorne Heißkleber rein, gespachtelt, geschliffen und lackiert. War vor 5 Jahren und hält bis heute und ist absolut unsichtbar. Das Loch war etwa 10 cm lang und 2 cm breit.
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#7

Beitrag von LazyJoe » 30.09.2007 18:29

Problematisch ist hier wohl die Größe des Lochs in Kombination mit der sanften Biegung, wird denke ich schwierig, das perfekt abzuschleifen, damit man es nach dem Lackieren nicht mehr sieht..

Auf der Messe war's nur ein kleines Loch mit 1cm² Fläche etwa, das war 'ne Ecke einfacher.
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#8

Beitrag von Aldo » 30.09.2007 18:45

Das Schleifen ist immer das größte Problem dabei.

Ich denke auch, daß es ab einer bestimmten Größe erforderlich wird Gewebe einzulegen (als Bewehrung so zu sagen) und die Ränder der Anbindung schön auszufransen und aufzurauhen. Bei mir hält das als Provisorium geplante allerdings schon 5 Jahre in der beschriebenen Größe und ohne Einlagen.
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Ludwig


#9

Beitrag von Ludwig » 30.09.2007 18:48

Und wenn Du mit nem Dremel hart an der Verkleidungsinnenseite einen Schlitz über die ganze Länge schneidest, Blech od. Kunstst. zurechschneidest, dieses/n reinschiebst, mit 2-Komponentenkleber befestigst, dann also nur noch eine 2-3mm tiefe Fläche mit Spachtelmasse auszufüllen ist, Du zu einem guten Bekannten gehst, der Lackierer ist, somit in der Lage ist die Fläche glattzuschleifen ohne Übergänge, diesem einen Kaffee spendierst, dann lackierst, dann müßte die Haltefähigkeit der Lasche eigentlich noch gegeben sein? :koppnuss:

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#10

Beitrag von Alpines » 30.09.2007 20:08

Lud0665 hat geschrieben:Und wenn Du mit nem Dremel hart an der Verkleidungsinnenseite einen Schlitz über die ganze Länge schneidest, Blech od. Kunstst. zurechschneidest, dieses/n reinschiebst, mit 2-Komponentenkleber befestigst, dann also nur noch eine 2-3mm tiefe Fläche mit Spachtelmasse auszufüllen ist, dann müßte die Haltefähigkeit der Lasche eigentlich noch gegeben sein? :koppnuss:
Die Idee ist mir auch durch den Kopf geschossen. Die Wölbung glatt zu kriegen is ned allzu schwer, mit nem großzügig geschnittenen Nassschleifpapier ging das zumindest bei der Spachtelmasse problemlos.

Das mit dem schmelzenden Kunststoff wär a Idee ... wenn jemand Infos hat, bitte her damit :)

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#11

Beitrag von Dragol » 30.09.2007 21:34

Alpines hat geschrieben:...
Das mit dem schmelzenden Kunststoff wär a Idee ... wenn jemand Infos hat, bitte her damit :)
Die Verkleidung der SV ist aus ABS-Kunsstoff, das ist nen Thermoplast.
Gibt es als Schweißstäbe in jedem größeren Baumarkt. Verarbeitung mit Hitze, z.B. mit nem geeigneten Heißluftfön.

Vielleicht kannst ja auch aus Resten aus der Verkleidungschrott-Tonne nen passenden Flicken rausschneiden.
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#12

Beitrag von Alpines » 30.09.2007 21:46

Dragol hat geschrieben:...
Die Verkleidung der SV ist aus ABS-Kunsstoff, das ist nen Thermoplast.
Gibt es als Schweißstäbe in jedem größeren Baumarkt. Verarbeitung mit Hitze, z.B. mit nem geeigneten Heißluftfön.

Vielleicht kannst ja auch aus Resten aus der Verkleidungschrott-Tonne nen passenden Flicken rausschneiden.
Passt, sehr gut. Heißluftfön is vorhanden, i brauch nur an neuen Aufsatz (der enger zusammenläuft).

Dann mit 2 Kompontenten-Kleber die Unebenheiten verspachteln und schleifen, schleifen, schleifen ...

Danke für die Tipps!

thundermc


#13

Beitrag von thundermc » 03.10.2007 17:32

geht mit gfk und epoxydharz perfekt einfach drüber lamienieren und hinterher spachteln und schleifen

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