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Frage zu Stahlflexleitung vorne ( Lucas )
Verfasst: 03.04.2004 10:33
von Chef
Hi Leute,
heute wollte ich von den original Bremsleitungen auf Stahlflex umbauen. Nachdem ich den originalschlauch ausgebaut habe, ist mir aufgefallen, daß der Stahlflexschlauch deutlich länger ist als der originale ( ich mein den Schlauch von der Handpumpe zum Verteiler, also die 3-teilige Version )
Sieht fast so aus, als ob die Leitung zur SV 650 N gehört. Oder kann man die Leitungen an S und N verbauen ??
Hier mal ein Bild
Die Leitungen vom Verteiler zu den Bremssatteln sehen normal aus
PS: Auf der Verpackung steht klar SV 650 S drauf
Gruß
Arthur
Verfasst: 03.04.2004 10:46
von Martin650
Die Länge spielt keine Rolle. Wenn du die paar cm unterbringst bei der S, dann würde ich die Leitung einbauen. Und wenn mal ein Umbau auf Superbikelenker ansteht, dann paßt die Bremsleitung schon.
Verfasst: 03.04.2004 13:37
von Maverick
Ein Problem ist das nicht. Du mußt nur aufpassen das du die Leitungen bei Lenker volleinschlag nich einklemmst.
Verfasst: 15.04.2006 17:28
von arthur
so, da ich nach benutzen der "suche" nix passenderes gefunden hat poste ich einfach mal hier rein.
ich hab mir im winter stahlflex-leitungen von lucas bei louis gekauft, und wollte die nun, da das wetter wärmer wurde montieren. mir fiel daraufhin auf das die kröpfung vorne falsch ist, nämlich um 180° verdreht.
ich hab daraufhin mal n paar fotos geschossen.
was meint ihr: soll ich den anschluss einfach um 180° drehen, obwohl bei der anleitung steh, das man die maximal um 45° drehen darf, oder lieber doch bei lucas anrufen und motzen?
leider klappts nicht mit dem bilderanhängen, ich arbeite dran
edit: so, bilder sind in meinen ownerlist eintrag zu sehn
Verfasst: 15.04.2006 22:49
von solidux
?
Gehört das Teil denn nun an den Bremsgriff oder an den Verteiler.
Das würde ich mal in allen Richtungen durchprobieren.
Und der Satz passt zu deinem Baujahr?
Wenn es nicht passt:
Dann würde ich garnicht mit DOT4 fluten, sondern das ganze
zurück mit Bon zu Louis.
Verfasst: 15.04.2006 23:47
von Timmi
@arthur
Du kann aber an der Kröpfung mittels Zange und Schraubenschlüssel auch drehen.Bei Lucas definitiv. selbst bei meinen ABM ging das.Sollte dann eigtl.auch passen.Aber wie schon gesagt - genau schauen was ist oben und was unten.
Verfasst: 15.04.2006 23:55
von Martin650
Oben Unten, ist doch egal. Die Leitung so verbauen, daß sie optimal passt, nirgend schleift oder geklemmt wird und gut isses.
Verfasst: 16.04.2006 17:06
von Gutso
Timmi hat geschrieben:Du kann aber an der Kröpfung mittels Zange und Schraubenschlüssel auch drehen.

...um sich etwa die Eloxbeschichtung total zu verkratzen?
arthur hat geschrieben:was meint ihr: soll ich den anschluss einfach um 180° drehen, obwohl bei der anleitung steh, das man die maximal um 45° drehen darf
Falsch, du darfst jeden Fitting um max. 90° verdrehen
Die Ringfittinge können nach dem Kontermutterprinzip in beide Richtungen verdreht werden. Legen Sie dabei einen Schlüssel (Größe 7) um den Sechskant am Ende des Ringanschlusses und einen Schlüssel (Größe 12) um den Kunstoffsechskant am Ende der Presshülse. Verdrehen Sie bis maximal 90°. Der Kunstoffsechskant darf nicht zum Festschrauben der Bremsleitung benutzt werden!
arthur hat geschrieben:...,oder lieber doch bei lucas anrufen und motzen?
Bringt nichts, da die eh keinen Ahnung von haben, was deren Zulieferer (Melvin) genau an die Kunden ausliefert.
Die TRW-Lucas-Leitungen werden von der Firma
www.melvin.de gefertigt
Melvin- und Lucas-Leitungen sind zu 100% identisch. Der einzige Unterschied ist der Vertriebsname und dass die Lucas-Leitungen um einiges teurer sind.
Verfasst: 16.04.2006 23:37
von Timmi
@Gutso
Wer sagt denn, dass seine eloxiert sind? Und wenn geht es auch mit Lappen zwischen.

Und es gibt unterschiedliche Kröpfungen im Anschluss.Also zumindest bei ABM und für die Dicke.

Und dass man nicht endlos drehen kann steht ja - wie von Dir gezeigt- in der Montageanleitung.

Verfasst: 17.04.2006 0:21
von Gutso
Timmi hat geschrieben:@Gutso
Wer sagt denn, dass seine eloxiert sind?
Weil die Fittinge aus Aluminiumlegierungen sind und man diese eloxiert (oder verchromt). Beim Motorradbau werden alle aus Aluminium legierten Teile eloxiert (anodisiert): Rahmen, Schwinge, Motorblock, Felgen, ...
Dies geschieht hauptsächlich aus Korrosionsschutzgründen, da eine natürliche Aluminiumoxidschicht (Korund) zu dünn ist und nicht wirklich schön aussieht. Bei eloxieren werden dann aus optischen gründen noch Farbstoffe in die Oberfläche eingeschlossen.
PS:
Den Vogel da oben bitte nicht persönlich nehmen
Verfasst: 17.04.2006 0:32
von RAINOSATOR
Gutso hat geschrieben:
Beim Motorradbau werden alle aus Aluminium legierten Teile eloxiert (anodisiert): Rahmen, Schwinge, Motorblock, Felgen, ...
Na sicher doch....
`nen Alu-Rahmen eloxieren......................
Ich glaub´du verwechselst da was.
gruss
Verfasst: 17.04.2006 0:45
von Gutso
@ RAINOSATOR
Möchtest du etwa behaupten, dass unsere Professoren (Maschinenbau) uns an der Uni nur dummes Zeug vermitteln?
...und nein ich verwechsle da gar nichts.
Verfasst: 17.04.2006 14:40
von RAINOSATOR
........ach Gutso .........................
Eloxiert werden in der Regel nur
Kleinteile
Öfters auch Strangpressprofile, die nimmt man natürlich nicht wenn man sie hinterher verschweissen will.
Aber keine Fahrgestelle und keine Motoren .
Wozu auch wenns hinterher Lackiert wird

Hä
>>Professoren / dummes Zeug<<
Es ist halt immer so eine sache mit euch Theoretikern...................
Zuwenig Praxis und zuviel Sesselgepupst.
Hättst´ dir deine Mühle mal näher beäugt wärs dir wohl aufgefallen
Viel Spass noch mit deiner "Eloxierten SV"
gruss
Verfasst: 17.04.2006 16:52
von Gutso
RAINOSATOR hat geschrieben:Es ist halt immer so eine sache mit euch Theoretikern...................
Zuwenig Praxis und zuviel Sesselgepupst.
…und die Sonne dreht sich um die Erde.
Mach dich nicht lächerlich mit deinen Aussagen und mach dich erstmal schlau bevor du noch so einen Bock schießt.
Die meisten Bauteile aus Aluminiumlegierungen werden oberflächenbehandelt. Beim Motorradbau überwiegend in Natur eloxiert oder eloxiert und eingefärbt. Solche sesselpupsenden Theoretiker wie du sagst, entwickeln und konstruieren diese Fahrzeuge. Und wie du auch weißt schweißt man vor der Eloxalbehandlung. Das Eloxal an Motorradrahmen ist dicker und Widerstandsfähiger als die hauchdünnen Schichten an Schrauben. Oft wird dann auch die Eloxanschicht noch zusätzlich mit (Klar-) Lack oder durch Pulverbeschichtung zusätzlich überzogen.
Aber ich möchte mich nicht mit dir darüber streiten, schreibe einfach einer Motorradzeitschrift einen Leserbriff oder frag direkt beim Hersteller nach. Ich weiß, dass du dir schon aus Prinzip ungern von so einem Jungspund wie mir was sagen lassen willst, auch wenn ich im Recht sein mag. Mir geht das aber am Allerwertesten vorbei. Sei glücklich mit deinem lackierten Rahmen und ich werde es mit meinem Eloxierten sein
Es ist nämlich absolut kein Problem große Bauteile zu anodisieren (eloxieren). Die Anlage muss nur ausreichend groß sein:
www.niklaus-sa.com/images/Aluminiumsmall.jpg
PS:
Falls du zum Treffen kommen solltest muss ich dir unbedingt ein Bier ausgeben

Verfasst: 17.04.2006 17:26
von RAINOSATOR
>>>Es ist nämlich absolut kein Problem große Bauteile zu anodisieren (eloxieren). <<<
Von Problemen redet auch niemand ;
Eher von Fertigungsaufwand/Kosten.
Aber egal , du hast deine meinung ich eine andere.
Prost
Raino