also Helli, ganz einfach:
Motorräder bzw. Autos haben 12 volt 21 Watt Blinker. Da es vorne und hinten meistens zur gleichen zeit blinkt *g* sind das dann 42 Watt.
das U : I x R ist, und P = U x I dürfte auch klar sein.
Also haben wir P = 42 Watt : U = 12 Volt ist = 3,5 Ampere
bedeutet, wenns blinkt fliessen 3,5 Ampere (blinkerkontrolleuchte wird vernachlässigt)
wenn jetzt im Blinkgeber besagter Widerstand (das ist der größte/dickste Widerstand den du im Blinkgeber findest oft Keramik oder Zementausführung) z.B. 0,2 Ohm hat, dann rechnen wir
I (3,5 Ampere) x R (0,2 Ohm) = U (0,7 Volt)
das bedeutet, über unserem Widerstand fallen 0,7 Volt ab.
fällt jetzt eine Glühbirne aus, fällt nur noch die Hälfte ab, und unser Blinker merkt eine Birne ist kaputt, und blinkt doppelt so schnell.
Da die LED Blinker viel weniger Strom ziehen, meint der Blinkgeber, da ist eine Birne kaputt! Was wir nun tun müßen, den Vorwiderstand so zu erhöhen, das bei reduziertem Strom genausoviel Spannung abfällt wie bei den Birnen.
Sagen wir die LED Blinker brauchen 3 Watt, sind das zusammen 6 Watt
also P (6 Watt) : U (12 Volt) = I (0,5 Ampere)
jetzt sollen über den Widerstand bei 0,5 Ampere ja 0,7 Volt abfallen.
Rechnen wir:
U (0,7 volt) : I (0,5 Ampere) = R (1,4 Ohm)
also 1,4 Ohm einbauen, fettich!
noch fragen?