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Ölablassschraube und Gewinde Defekt!(Lösungsvorschl.bewerten

Verfasst: 23.09.2007 12:28
von firefox1331
Hallo,

war schon lange nicht mehr aktiv hier, deshalb auch der Account, weil ich schnell Hilfe benötige.

Habe eine SV 650 S Bj. 01 die Kubblige :-)

Habe folgendes Problem:

Beim Ölwechsel ist mir das Gewinde (die ersten 3 Umdrehungen) und die ca 1,5 cm lange Ölabschlassschraube(bzw dessen Gewinde) kaputt gegangen .

Jaja Jungs ich weiss: Nach ganz Fest kommt ganz lose :lol:

Naja, passiert ist passiert: Habe jetzt folgende Lösungsmethoden für das problem recherchiert: (absteigend werden diese immer teurer)

1.Neue Schraube nehmen(die länger ist denn das Gewinde der Ölablasschraube ist ja locker 2-3 cm nach innen ) und hoffen das die Schraube hält>>Das wäre erst mal die kurzfristige Lösung)

2.Neue gleiche Schraube nehmen und mit 2 Komponenten Kleber einkleben> die nächsten Ölwechsel dann mittels einer Sonde machen .

Ab hier fängt das an, was ich nur in der Werkstadt machen lassen lönnte:

3.Repaieren mit Hilfe eine Heli-Coil Einsatzes
www.baercoil.com

4.Neues größeres Gewinde schneiden lassen und neue größere Schraube benutzen.

5.Diesen Teil des Motors austauschen und ein neues Teil bei Ebay oder hier im Forum kaufen .

Was haltet ihr von diesen Lösungsvorschlägen, wo seht ihr Nach/Vorteile?

Was soll ich machen ?

Danke, bis bald der Firefox

Verfasst: 23.09.2007 14:06
von bswoolf
erst 1 dann 3 wäre so mein vorschlag

Verfasst: 23.09.2007 14:24
von svbomber

Re: Ölablassschraube und Gewinde Defekt!(Lösungsvorschl.bewe

Verfasst: 23.09.2007 15:45
von RAINOSATOR
firefox1331 hat geschrieben:

2.Neue gleiche Schraube nehmen und mit 2 Komponenten Kleber einkleben> die nächsten Ölwechsel dann mittels einer Sonde machen .
Da brauchst keine Sonde für;
Daneben ist noch´ne Schraube wo du´s ablassen kannst

Re: Ölablassschraube und Gewinde Defekt!(Lösungsvorschl.bewe

Verfasst: 23.09.2007 17:19
von Dieter
firefox1331 hat geschrieben: Beim Ölwechsel ist mir das Gewinde (die ersten 3 Umdrehungen)
Da die Ölablassschraube ja ne Steigung von 1,25mm hat also nur die ersten ca. 4mm, seh ich das richtig? Wie hast Du das geschafft? Schraube schief angesetzt?
und die ca 1,5 cm lange Ölabschlassschraube(bzw dessen Gewinde) kaputt gegangen
Sollten also noch ca. 1cm Gewinde ganz sein, bzw. mit der originalen Schraube packen...? Oder?
1.Neue Schraube nehmen(die länger ist denn das Gewinde der Ölablasschraube ist ja locker 2-3 cm nach innen ) und hoffen das die Schraube hält>>Das wäre erst mal die kurzfristige Lösung)
Ich sehe das wenn du das noch nicht zerstörte Gewinde erreichst als Dauerlösung!
2.Neue gleiche Schraube nehmen und mit 2 Komponenten Kleber einkleben> die nächsten Ölwechsel dann mittels einer Sonde machen
Wie schon beschrieben, Sonde braucht net, geht beim Motorradmotor auch gar nicht... Einfach die 2. Schraube benutzen. Flacher Deckel mit Inbussechskant SW 8 und Gewinde M16x1,5...
Ab hier fängt das an, was ich nur in der Werkstadt machen lassen lönnte:

3.Repaieren mit Hilfe eine Heli-Coil Einsatzes
www.baercoil.com
Gute aber teure Lösung
4.Neues größeres Gewinde schneiden lassen und neue größere Schraube benutzen.
Mein persönlicher Favorit, Neue Schraube bekommst Du für 4€ bei Louis& Co, brauchst nur noch einen ders macht... Bin persönlich aber auch gut ausgestattet mit Werkzeug bzw. meine Firma... Einen passenden Gewindeschneider sollte sich aber in jeder gut ausgestatteten Schlosserei finden...

Ein Tip der noch über die "den Gewindeschneider mit Fett vollmachen" Methoder rausgeht ist der: passenden "Korken/Gummistopfen suchen und dann mitteld einer Druckluftpistole den Motor durch den Öleifülldeckel auf "Überdruck" halten. So das durch die zu bearbeitende Öffnung (hier Ölablassschraube) immer Luft nach aussen strömt. So können keine Späne nach innen gelangen...
5.Diesen Teil des Motors austauschen und ein neues Teil bei Ebay oder hier im Forum kaufen .
:vogel: Das Gehäuse kostet richtig Asche, selbst wenn Du es geschenkt bekommst ist der Arbeitsaufwand kaum zu bezahlen, und selbst wenn du einen findest der das "für Umsonst" macht kosten dich die durch die Zerlegung erforderlichen Dichtungen ein vielfaches der anderen Lösungen...

gruß Dieter

DANKE DANKE DANKE

Verfasst: 24.09.2007 13:24
von firefox
Erst mal vielen Dnak für die vilen infos , hab zusätzlich heutenoch mal mit 2 Suzuki Händlern telefoniert:
Ergebnis

Suzuki Karl(Solingen) : Bau die ölwanne aus und bring sie vorbei
ich mach dir nen heli Coil da rein Preis 30€ + 10 für Dichtung
Oder bring die karre bei und ich mach alles: Preis ca 100 €

Suzuki BEygo(Leverkusen) :" Bring die Karre her ich guck mir dat an"

Ich erwiedere: Kann ich nicht die Ölwanne beibringen:

Antwort die Suzuki Sv 650 S hat keine Ölwanne::.....


Bin leider gerade auf der Arbeit und kann mir dat nicht nachgcuken was jetzt stimmt....


Hat die Suzi jetzt ne Ölwanne oder ist der Motor 2-geteilt ???

So genua kenn ich mein Bike nämlich leider nicht .

Verfasst: 24.09.2007 13:33
von Martin650
Ölwanne gibts nicht, somit scheidet der erste Händler schon mal wegen Unwissenheit aus. :lol:

Verfasst: 24.09.2007 13:48
von Dieter
SV hat ein vertikal geteiltes Motorgehäuse...

http://www.ronayers.com/fiche/300_0305/ ... el_x_y.bmp

-> keine Ölwanne: Damit fiel für mich auch der erste raus... Weil extrem keine Ahnung (von den dingen die er selbst verkauft :roll: )

Ölwannen gibt es bei japanischen Motorrädern äuserst selten (mir fällt grad gar keins ein...) , nur BMW und Guzzi fallen mir im Moment pauschal überhaupt ein als Motorradhersteller mit Ölwanne...

gruß Dieter

Verfasst: 15.10.2007 15:37
von firefox
Hallo vielen Dank für die ganzen Anregungen und Tipps, bin mittlweile wieder im Rennen , hab mir einfach ne neue(längere) Schraube in ner befreundeten Werkstadt einbauen lassen, passt , sitzt , wackelt und hat Luft :-)

BZW dat Ding hält wieder bombenfest und ich kann endlich wieder heizen :-) :D