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Problem mit der Kupplungseinstellung

Verfasst: 09.10.2007 21:37
von LordKugelfisch
Nabend, ich hab heute verzweifelt versucht meine Kupplung richtig einzustellen, da es nicht geklappt hat wär ich dankbar fpr ein paar Tips. Ich hab das ganze so gemacht wie es im Haynes Buch und auch in der KB steht, die Einstellschrauben vom Zug beide ganz rein gedreht, also maximales Spiel und dann die Kontermutter der Madenschraube gelöst, ein Stück rausgedreht und wieder rein bis Widerstand fühlbar war, 1/4 Umdrehung zurück und das ganze wieder gekontert. Zug dann am unteren Grobregler wieder eingestellt wo der Deckel gerade mal runter war.

Klingt soweit ja alles schön und gut, aber die Kupplung trennt einfach nicht richtig :? Hab erst mit der Madenschraube rumprobiert und "den ersten Widerstand" bischen in Richtung lockerer/fester ausgelotet, aber alles half nichts, die Kupplung hat immer mehr oderweniger schlecht getrennt und das komische war, dass sie sowohl bei sehr lockerer Schraube, als auch relativ fest gezogen den gleichen schlechten Effekt zu haben schien, nämlich, dass sie Kupplung besonders schwach trennte.

Den Zug hab ich jedes mal vorher auf maximales Spiel gestellt und neu eingestellt.

Ist die Kupplung also scheinbar verschlissen? Würde für mich unlogisch klingen, weil dann müsste sie doch nicht schwach trennen sondern eher rutschen, das tut sie aber nicht. Es lassen sich nur extrem schwer die Gänge einlegen, manchmal will sie aus dem 1. gar nich mehr raus und ich muss den Motor abschalten. Hab jetzt 37200km runter, soweit ich weiß wurde bisher noch nichts an der Kupplung gemacht außer Zug nachstellen hin und wieder.

Gruß,

Alex

Verfasst: 09.10.2007 22:35
von RAINOSATOR
1.)Ist der Seilzug in ordnung/Leichtgängig ?
2.) Kupplungsfedern Kontrollieren
3.) Kupplungsschnecke zerlegen/reinigen/kontrollieren , das Kunstoffteil innen kann verschlissen sein , dadurch verdreht sich das Schneckenteil nicht sondern Verkantet.

Verfasst: 10.10.2007 14:41
von LordKugelfisch
mh es funktioniert jetzt wieder, ich hab den kupplungsmechanismus abgenommen von der stange und mir einfach noch mal von innen angeschaut und nach der abbildung im haynes buch neu zusammen gesetzt. die nase von diesem röhrenförmigen blech innen drin war auf dem bild oben rechts in montiertem zustand, vorher hatte ich darauf nicht geachtet (es gibt 4 mögliche stellungen soweit ich das erkannt habe). ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass es daran lag, aber naja jetzt geht es plötzlich.

ich würde behaupten dass ich schon relativ kupplungs-intensiv fahre, aber nach 37tkm dürfte die kupplung auch eigentlich noch nicht verschlissen sein oder?

Verfasst: 10.10.2007 17:45
von Egon Damm
LordKugelfisch hat geschrieben:mh es funktioniert jetzt wieder, ich hab den kupplungsmechanismus abgenommen von der stange und mir einfach noch mal von innen angeschaut und nach der abbildung im haynes buch neu zusammen gesetzt. die nase von diesem röhrenförmigen blech innen drin war auf dem bild oben rechts in montiertem zustand, vorher hatte ich darauf nicht geachtet (es gibt 4 mögliche stellungen soweit ich das erkannt habe). ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass es daran lag, aber naja jetzt geht es plötzlich.

ich würde behaupten dass ich schon relativ kupplungs-intensiv fahre, aber nach 37tkm dürfte die kupplung auch eigentlich noch nicht verschlissen sein oder?
Das ist eine altbekannten Sache an der Knubbel. Und die bei der Laufleistung ganz normal. Ich habe den Schnecker und Zug komplett gewechselt. Materialkosten 65 € und wieder ca. 2 Jahre Ruhe.

Gruß
Egon

Verfasst: 12.10.2007 9:33
von OzzKaa
Ich klink mich mal mit ein:

Wenn ich meinen Kupplungszug tauschen möchte, setze ich dann einfach nur einen neuen Seilzug den "Gummischlauch" ein, oder tausche ich am besten das ganze System (Schlauch + Zug + Schnecke)?

Meine Kupplung ist momentan nämlich ziemlich schwergängig, mit ein bisschen WD40 gehts zwar einige Zeit lang wieder, aber das ist ja keine Dauerlösung...

Verfasst: 12.10.2007 10:47
von Dieter
Schlauch + Zug würde ich tauschen, das ist auch eine Einheit weil die Nippel verpresst/verlötet sind, bekommst nur komplett...

Züge sollten nicht geschmiert werden weil sie eine teflonhülle enthalten die dann aufquillt und der Zug noch schwerer geht... Gibt aber Spezialöl...

http://www.ps-online.de/images/stories/ ... lzuege.pdf

Gruß Dieter

Verfasst: 12.10.2007 22:53
von OzzKaa
Hey, danke für die Antwort!

Das mit der Teflonhülle hab ich auch schon gehört, aber da ich demnächst eh auswechsel habe ich mich mit dieser Notlösung beholfen.

Verfasst: 20.11.2007 11:21
von flieger-baby
Hatte meine Kupplung gestern zerlegt gehabt und die Rattermarken geglättet. (hab auch 37000km runter)

Leider ist auch meine Kupplung recht schwergängig. Die Kupplung von sven_sv650 (user und Kumpel) dagegen geht spielend leicht zu bewegen und trennt auch vernünftig.

Mir ist beim einstellen aufgefallen, daß die Blechnase an der Schnecke nach unten zeigt. Auf dem Bild in der Anleitung zeigt sie nach oben.

Für was genau ist dieses runde Blech mit Nase zuständig und was bewirkt eine Änderung der Position? Gibt es irgendwo ne Anleitung dafür ?


Ach ja, die Kupplungsscheiben sind noch i.O. , die Stahllamellen weisen auch keinen Verzug auf. 4 von 6 Federn sind jedoch kürzer als 56mm. Die brauch ich dann wohl neu!

Mfg... Carsten

Verfasst: 20.11.2007 11:41
von Dieter
Hallo, musste erstmal überlegen was du mit "Blech mit Nase" meinst...

Denke Du meinst den Käfig der die Kügelchen hält, der kann in 4 Positionen eingebaut werden/sein, weil die Schnecke 4 Nuten hat... Ist aber völlig wurst wie er drin ist...

Bild

Gruß Dieter

Verfasst: 20.11.2007 11:42
von Dieter
OzzKaa hat geschrieben:aber da ich demnächst eh auswechsel habe ich mich mit dieser Notlösung beholfen.
http://www.svrider.de/index.php?seite=k ... rtikel=180

Gruß Dieter

Verfasst: 20.11.2007 12:26
von flieger-baby
Dieter hat geschrieben: Ist aber völlig wurst wie er drin ist...
Gruß Dieter
Ah OK, Danke !!!


Dann werde ich die Schnecke mal ausbauen, demontieren, reinigen und wieder gut gefettet einbauen.
Vieleicht hilft es was. (schlecht ist´s sicher nicht :wink:)

MfG... Carsten

Verfasst: 20.11.2007 13:03
von Dieter
Mach das am Besten über ner Schüssel/ im Eimer, weil die kleinen Kügelchen wahrscheinlich rausfallen...

Dann kannst Du direkt mal die leichtgängigkeit des Zuges checken, denke der geht schwer...

Gruß Dieter

Verfasst: 20.11.2007 13:10
von flieger-baby
Danke für den Tip.

Als die Kupplung demontiert war, habe ich den Zug gecheckt. Ging spielend leicht. Auch die Schnecke. Wie es unter Last bei der Schnecke aussieht, ist die andere Frage. :wink:

Verfasst: 20.11.2007 19:08
von andi2
Als ich meine Kuplungsschnecke vor Jahren ausgebaut und gereinigt habe, wurde sie mit Silikonfett vollgepapt wieder eingebaut und funktioniert bis heute einwandfrei.

Das Silikonfett hat den Vorteil, dass es wasserbeständig und sehr hitzestabil ist. Ausserdem ist die Gleitwirkung von dem Zeug super.
Schmiere fast alles damit.

Die Feststellung, dass ein Zug im ausgebautem Zustand leicht geht, muss nicht bedeuten das er unter Last auch leicht geht (z.B. wenn die Teflonschicht verschlissen ist).
Bei Problemen lieber gleich einen Neuen einbauen, ist ja nicht sooo teuer.

mfg andi