Cowoner's Kante


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jubelroemer
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Re: Cowoner's Kante

#16

Beitrag von jubelroemer » 20.09.2019 15:19

Ooch, ich hab öfters so seltsame Einfälle :) up :) empty .
ab 11:05 - wie geil ist das den !

Scheisse ist, wenn der Furz was wiegt !

Keep yourself alive

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Cowoner
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Re: Cowoner's Kante

#17

Beitrag von Cowoner » 10.10.2019 17:34

Sooo, letzte Woche habe ich endlich das Vergleichsdiagramm von Wolli bekommen :D
19-09-02-Leistungsdiagramm-Vergleich.PNG
Muss sagen, dass ich mit dem Verlauf ziemlich zufrieden bin, auch wenn die Delle zwischen 4,5 und 6 doch ein bisschen unschön ist.
Zur Referenz, verbaut sind im Moment:
  • SV 1000 K5 Schnorchel
  • K&N Luftfilter
  • SFV 650 Gladius Ansaugstutzen (Ausgänge der Airbox sind noch nicht aufgebohrt)
  • Leovince SBK Evo 2 Slip-On
Zwischenzeitlich habe ich die sekundären Drosselklappen doch wieder ausgebaut. Hatte das ganze vor Jahren schonmal probiert und recht bald wieder rückgängig gemacht.

Erkenntnis #18: Es ist erstaunlich was ein paar Jahre Erfahrung und Lernen über die technische Seite für einen Unterschied machen.

Damals hatte mich gestört, dass der Motor extrem Leistung verliert, wenn man bei niedriger Drehzahl aufreisst. Inzwischen ziehe ich ohnehin progressiv auf und kann viel früher merken, wenns zu viel Luft wird. Damit überwiegen jetzt ganz klar die Vorteile. Viel direktere Gasannahme und dazu noch viel sanfter. Das Ruckeln bei niedrigen Drehzahlen ist weg und generell kann man die gleiche Geschwindigkeit jetzt gerne mal einen Gang höher fahren ohne dass der Motor um Hilfe schreit. Jetzt muss ich nur noch rausfinden wie ich der ECU die Anwesenheit des Drosselklappenmotors und der zugehörigen Sensorik vorgaukeln kann, damit ich meinen Motorraum ein bisschen aufräumen kann :D

Ansonsten noch zum Thema Motor: den Gedanken das SLS rauszuschmeissen habe ich wieder verworfen, das Knallen ist von selbst immer besser geworden seit der Abstimmung und tritt jetzt mit einer angenehm niedrigen Frequenz auf. Der verkappte Umweltbewusste in mir freut sich :mrgreen:

Ein paar Rückschlagventile habe ich inzwischen auf dem Schreibtisch liegen, warte aber noch auf ein zweites aus Alu. Hatte mir ein günstiges Doppelpack aus Kunststoff (mit angegebenem Öffnungsdruck) und eines aus Alu (ohne Angabe, daher mit der Vermutung, dass er recht hoch sein würde) zum Vergleichen bestellt, damals auch noch auf dem Wissensstand, dass die SV nur einen Kurbelgehäuseentlüftungsschlauch habe. Stimmt so auch für die Kilo, aber nicht für die 650er :roll:
Die hat noch einen eigenen für den vorderen Zylinder.
Nun ja, jetzt bezahle ich halt doppelt so viel Versand, aber was solls. Stellt sich heraus, dass das Alu Ventil einen viel geringeren Öffnungsdruck hat und damit besser geeignet ist. Bonus: Die Alu Variante kann man aufschrauben und ggf. einen Service machen.

Weiters habe ich die Unterdruckanschlüsse fürs Synchronisieren unter den Sozius verlegt, damit sie leicht zugänglich sind. Wollte sie eigentlich nur zum Rahmen hin verlegen, aber links ist sowieso schon zu viel Kram und rechts habe ich keine schöne Befestigungsmöglichkeit gefunden. :( hell

Dann habe ich mir noch die Halter für den Bugspoiler eigentlich nur vorübergehend aus 2 mm Alu (erinnert sich jemand an das Tachoblech? :lol: ) zusammengeschustert, um das Teil in meine Heimat zu kriegen. Hier habe ich nur einen kleinen Drehmomentschlüssel bis 30 Nm, die originalen Halter werden aber an Schrauben befestigt, die mit 100 Nm angezogen werden sollen.
Entsprechend handelt es sich im Moment um eine einfachere Version, die eine der Schrauben der Ritzelabdeckung (Danke an svnrider für die Idee und Maße) und eine des Kupplungsdeckels nutzt. So kann man sich das Biegen der Bleche sparen und belastet die Bleche auch im verbauten Zustand nur auf Zug/Druck anstatt auf Biegung. Da mir nach wie vor Werkzeug fehlt, um Edelstahl vernünftig zu bearbeiten, bin ich im Moment wirklich versucht diese Halter grad so zu lassen... :denk:

Wenns endlich mal aufhört zu regnen mache ich auch noch ein paar Bilder.

Letztes Wochenende habe ich auch mal das Gewicht geprüft:

Vorderrad: 89 kg
Hinterrad: 94 kg
Gesamt: 183 kg

Vollgetankt, mit relevanten Papieren, vollständigem Bordwerkzeug und einem Sporthandtuch unterm Sozius. Allerdings tue ich mich schwer einen Wert für den Originalzustand zu finden. Englisches Wikipedia gibt mir vollgetankt 198 kg für die Kante aus, aber ohne Unterscheidung zwischen N und S oder K3 gegen den Rest (Thema Heckrahmen), deutsches Wikipedia dagegen 182 kg ebenfalls ohne diese Unterscheidung...

Fragensammlung zum Schluss:
  • Hat jemand eine orginiale K3N und könnte sie mal vollgetankt wiegen?
  • Gedanken zum Thema schleifende Bremse vorne? (siehe Post #5)
  • Wie breit sind die Schaltereinheiten der K5S?
  • Passen die Schaltereinheiten der K5S ohne weiteres an den Kabelbaum der K3N?
  • Kann ich Heizgriffe (ca. 50W) und USB-Anschlüsse (30W) über ein einzelnes Relais schalten? Ist das Standard Schaltrelais von Louis

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Re: Cowoner's Kante

#18

Beitrag von 2blue » 10.10.2019 18:49

Cowoner hat geschrieben:
10.10.2019 17:34
Fragensammlung zum Schluss:
  • Kann ich Heizgriffe (ca. 50W) und USB-Anschlüsse (30W) über ein einzelnes Relais schalten? Ist das Standard Schaltrelais von Louis
Hallo Thorben

Berechnung Strom:
I=P/U=(50W+30W)/12V=80W/12V=6,67A

Laut Beschreibung von Louis sollte das Relais 30A verkraften. Laut Bild steht auch 30A drauf.
Sollte also locker reichen.

Gruß
Gerhard
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Blau ist für mich ne tolle Farbe und kein Zustand

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Re: Cowoner's Kante

#19

Beitrag von hannes-neo » 10.10.2019 19:08

Schleifende Bremse schreit nach Service. Das hast du aber schon erledigt. Bleibt eigentlich nur noch die Pumpe.

Die S Amaturen waren glaube minimal anders, da die S mehr Lichtleistung hat, wurde irgendwas an den Amaturen geändert. Kann ich aber nicht mit Bestimmtheit sagen, da ich das nur wage im Hinterkopf habe.
Star mich nicht so an, ich bin auch nur eine Signatur!

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Re: Cowoner's Kante

#20

Beitrag von Cowoner » 10.10.2019 19:18

Gerhard, die Rechnung rein über die Leistung war mir schon klar, hab eher Bedenken weil die USB-Anschlüsse eine induktive Last darstellen (Spannungswandler auf 5V runter) und ich mir nicht sicher bin/andere Leute schneller rauskriegen, ob das und die Parallelschaltung der beiden ein Problem darstellen könnte...

Hannes, ich vermute du hast dann Post 5 nicht gelesen (nehm ich dir aber nicht übel, ist ja ein riesen Vieh...). Das Ganze tritt auch nach vollständigem Service der Zangen, frischer Bremsflüssigkeit und neuen, knickfrei verlegten Stahlflexleitungen auf. das einzige, was ich noch nicht geserviced habe ist die Pumpe, da fehlt mir aber auch spontan das Verständnis dafür wie die diesen Effekt haben könnte. Hebel geht normal zurück und lecken tut auch nichts. :?

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Re: Cowoner's Kante

#21

Beitrag von Black Jack » 10.10.2019 21:09

Wenn es die Pumpe ist, dann geht sie nicht richtig zurück.
Das würde heißen, die Rücklaufbohrung ist nicht richtig offen, oder noch zu!
Die Zange kann dann nicht öffnen, die Beläge schleifen...
Gruß Jürgen

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Re: Cowoner's Kante

#22

Beitrag von Cowoner » 11.10.2019 16:28

Hab mal noch ein bisschen im Internet rumgeschaut. Es gab anno dazumal wohl eine Rückrufaktion von Suzuki für die Pumpe. Könnte mein Problem daher rühren, dass dieser Rückruf vom Vorbesitzer nicht wahrgenommen wurde?
Laut Suzuki wurde eine Oberflächenbehandlung für den Kolben fehlerhaft/nicht durchgeführt wodurch es zu Gasbildung und deswegen schwammigem Druckpunkt kommen konnte.
Klingt eigentlich nicht nach meinem Problem, wenn sich aber über die Jahre die Oberfläche des Kolbens zersetzt hat könnte ja die Rauigkeit dran Schuld sein :denk:

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Re: Cowoner's Kante

#23

Beitrag von Black Jack » 11.10.2019 18:07

Das wäre vorstellbar...
Gruß Jürgen

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Re: Cowoner's Kante

#24

Beitrag von hannes-neo » 11.10.2019 20:11

Der Kolben Innerhalb einer Bremspumpe ist nicht so saftig drin wie in einer Bremszange. Den Druck baut eigentlich nur die Dichtung an. Zerleg das mal, dann siehst du was ich damit meine.

Hast du die Zentrierhülsen zwischen Gabelfuß und Zangen drin?
Sind die Bremsscheiben mittlerweile sinnvoll zentriert?
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Re: Cowoner's Kante

#25

Beitrag von Cowoner » 11.10.2019 20:23

Hatte schon ein paar andere Pumpen zerlegt, weiß was du meinst. Hatte ich vorhin nicht mehr dran gedacht...
Dann bin ich jetzt wieder etwas ratlos. Außer Überreste von der Kolbenoberfläche hätten sich irgendwie dumm eingelagert und würden deswegen die Dichtung an ihrer Arbeit hindern.
Hm. Ich werd das Teil im Winter mal zerlegen und per Reparatursatz auffrischen. Schaden kanns ja nicht. Eventuell ist in der Pumpe ja auch noch verschlammte Bremsflüssigkeit vom Vorbesitzer, die könnte den Rückstrom ja auch behindern :denk:

Zentrierhülsen sind drin, sitzen aber auch so fest, dass ich nicht glaube, dass die sich nochmal gewaltfrei vom Gabelfuß verabschieden :lol:
Die Bremsscheibenproblematik hat sich mit der Felge der Kilokante erledigt, die ist dimensional identisch zur GSX-R K8 Felge. Da ist nur der BCD der Bremsscheiben größer (und natürlich anderes Design und leichter).

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Re: Cowoner's Kante und die Suche nach etwas Besserem

#26

Beitrag von Cowoner » 12.10.2019 15:52

Samstag, schönes Wetter und ein bisschen Freizeit. Was macht man da als junger Motorradfahrer?
Richtig, Probefahrt!

Heute wars eine Yamaha MT-09.
Am Anfang war die Sitzposition extrem gewöhnungsbedürftig. Kurz, sehr aufrecht, hoher Lenker, sehr tiefe, weit hinten angebrachte Fußrasten und ein unwahrscheinlich schmaler Sattel. Macht eine sehr geräumige Sitzposition (im Vergleich zu meinen Tourenstummeln und K3S-Rasten); wären die Rasten weiter vorne und der Kniewinkel entsprechend weniger spitz würde es sich fast wie ein Roadster anfühlen. Hat mich an meine alte Sachs denken lassen. Aber man kann sich sehr schnell daran gewöhnen, sobald das geschafft ist ist sofort klar weshalb so viele Leute das Teil lieben.

Extrem handlich(er als meine SV), komfortabel und der Motor ist ein Sahnestückchen. Selbst mit dem standard Auspuff klingt das Ding geil, ist aber nicht zu laut. Die verschiedenen Leistungsmodi unterscheiden sich merklich und sind in meinen Augen sinnvoll abgestuft. Der Sportmodus ist etwas empfindlich was Lastwechsel angeht, aber das ist auch das einzige, was mich am Motor gestört hat. Der elektronische Gashahn hat einen angenehmen Widerstand und fühlt sich nicht wie das Spielzeug an der CB1000R an. :top:
Nicht so begeistert war ich von den elektronischen Helferlein. Die Traktionskontrolle ist in drei Stufen einstellbar: Aus, Normal und Regen. Da es eine Probefahrt war wollte ich sie nicht komplett ausschalten, also bin ich in der normalen Stufe gefahren. Und da beschneidet sie sehr merklich die Leistung beim rausbeschleunigen, selbst im komplett aufrechten Zustand. Oben rum reißt es einen immer noch fast aus dem Sattel, unten raus (bis ca. 6,5k) fühlt es sich vergleichsweise an als würde man durch einen Sumpf fahren. :?
Interessant fand ich, dass man den Leistungsmodus jederzeit wechseln kann, solange der Gashahn zu ist, um die Traktionskontrolle zu ändern muss man aber auch die Kupplung gezogen haben :denk:
Von Quickshiftern bin ich allgemein für die Straße kein Freund, aber mir geht es auch nicht um...Hausstreckenzeiten? Mir macht die Tätigkeit des Fahrens Spaß, also will ich auch etwas zu tun und zu lernen haben. Kupplungsloses Schalten, Zwischengas, Gashand richtig dosieren etc. Bei der MT-09 geht der Quickshifter nur nach oben (was in meinen Augen entsprechend etwas Gutes ist) fühlt sich aber relativ ruppig an. Da war die Implementierung bei der Honda CB1000R erheblich seidiger. Der Kontrollleuchte nach kann man ihn auch deaktivieren, allerdings habe ich dafür die Taste nicht gefunden.
Das Fahrwerk fand ich weich und etwas unterdämpft, speziell hinten hats für mich zu viel nachgeschwungen, aber es war beim normalen Fahren nicht störend und sehr komfortabel. Ich vermute für die sportlichere Gangart dürfte die SP besser geeignet sein.
Die Bremsen fand ich auf der kurzen Fahrt spitze, die hintere war erstaunlich kräftig und hat damit super als Ausgleich der schwachen Motorbremse funktioniert, vorne gab es gutes Feedback und natürlich nochmal eine Schippe mehr Kraft. Ob das ganze bei wirklich sportlicher Gangart noch gut funktioniert kann ich leider nicht sagen, dafür hatte ich zu wenig Zeit und keine guten Straßen.

In Summe: geiles Motorrad, aber nichts für mich.
Die Sitzposition funktioniert für mich nicht, spätestens dann nicht mehr, wenn man in die Kurve geht. Interessant fand ich, dass ich mich danach auf meiner SV wie ein Affe aufm Schleifstein gefühlt habe. Außerdem fühlt sich die SV irgendwie sehr viel...solider an? Kuppeln und Schalten braucht mehr Kraft, gibt aber deswegen auch mehr Feedback, mein Fahrwerk ist erheblich steifer, damit auch mehr Feedback. Irgendwie fühlt sich alles mechanischer an (ist es ja auch) und so sehr ich das Klischee auch hasse, echter. Und mir macht der Sound einfach mehr Spaß :) devil

Die Suche nach etwas besserem geht weiter...am Dienstag ;) bier

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