Fotografie als Hobby


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vsrider
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Re: Fotografie als Hobby

#316

Beitrag von vsrider » 02.12.2019 19:06

Ich hab mittlerweile sämtliche Kameras verkauft. Die Flagschiffe von Huawei/Samsung machen mittlerweile ausreichend gute Bilder, wozu dann noch eine monströse Kamera mitschleppen, die man meistens eh nie dabei hat. Aufs Bild klicken dann wird's schärfer.


test.jpg

Noch eins bei Nacht, selbstverständlich ohne Stativ, auf die schnelle:
test 2.jpg
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motus
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Re: Fotografie als Hobby

#317

Beitrag von motus » 02.12.2019 22:40

Naja, ich weiß ja nicht. Klar für Schnappschnüsse bei Tag reicht mir auch mein Smartphone. Aber das erste Bild kriegt meine sehr kompakte S110 besser hin, wirklich scharf wird's auch bei 100% Ansicht nicht. Zugegebenermaßen ist das zweite Bild für ne Smartphonekamera bei Nacht ziemlich gut. Aber auch hier schafft dann zumindest meine EOS 70D bessere Ergebnisse. Klar, die hat man nicht immer dabei, aber zumindest die S110 könnte man dabei haben.
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Re: Fotografie als Hobby

#318

Beitrag von svfritze64 » 02.12.2019 23:22

Es wird grösser - nicht schärfer :wink:

Und genau das ist der Unterschied...

Die aktuellen Smartphoneknipsen sind mittlerweile echt gut geworden - aber vergleichen mit ner SLR ist m.M.n. nicht möglich.

Ich nutze die Smartphoneknipsen auch - und als "Immerdabeiknipse" ist das auch ok.
Für Fotos auf fb etc. oder das Fotobuch nach dem Urlaub ist das auch in Ordnung und
hat von daher ja auch seine Berechtigung.

Aber auf meine SLR würde ich nicht verzichten wollen.

Wenn ich "Bilder" machen will, dann zelebriere ich das förmlich.
Erst die Idee, ausarbeiten, was wird wann benötigt, Lichtverhältnisse vor Ort
(kann man mit netten Apps auf dem Handy simulieren) dann die Kam eingepackt,
dann raus, Industriefotos bei Nacht, oder mit nem Model ins Studio, oder Naturfotos
morgens um 5 im Nebel.

Die Bilder die dabei rauskommen kriegst du mit keinem Handy der Welt hin.

Das aktuelle Foto des Monats ist ne Langzeitbelichtung von 25 sek.das bekommst Du mit
nem Handy nicht hin.

Aber das wäre ja auch Äpfel mit Birnen vergleichen....das kann man nicht vergleichen
und trotzdem hat jedes System seine berechtigung.

However -
bei deinen Bildern verstehe ich nicht, warum das erste - bei bestem Licht - so unscharf ist.
Das zweite - bei wesentlich ungünstigeren Lichtverhältnissen - wirkt wesentlich schärfer.
Hast du vielleicht Exifs zu den Bildern?
Gruß
Fritz

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Re: Fotografie als Hobby

#319

Beitrag von Dale » 03.12.2019 1:15

vsrider hat geschrieben:
02.12.2019 19:06
Ich hab mittlerweile sämtliche Kameras verkauft.
Ja. Dafür reichen Smartphones. Wenn du damit zufrieden bist, ist das doch super.

Für alles andere ist das allerdings wirklich kein besonders überzeugendes Argument.

Ich fotografiere v.a. Menschen. Da ist die Optik etwas wichtiger, Smartphones können da leider nicht mithalten...

Beste Grüße,
Dale.

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Re: Fotografie als Hobby

#320

Beitrag von vsrider » 03.12.2019 13:27

Muss ich später schauen ob ich Daten zu den Bildern habe. Porträt geht mit dem Smartphone auch super. Muss mal schauen ob ich da ein gutes Porträt finde. Du hast halt alles an Bord. Weitwinkel, 40 Mp Hauptkamera und Tele. Damit kann ich einfach alles fotografieren. Wasserdicht, immer dabei, kann sofort hochgeladen werden, Schnappschüsse etc. Es ist einfach ein Traum was die heutigen Smartphones können. Es macht mehr den je Spaß damit Fotos zu machen. Habe paar Fotos auf Google Maps hochgeladen, Klickzahlen über 100.000.... Scheinen zumindest gut anzukommen die Handyfotos... Von daher brauch ich persönlich keine anderen Kameras mehr.
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Re: Fotografie als Hobby

#321

Beitrag von jubelroemer » 03.12.2019 18:33

vsrider hat geschrieben:
03.12.2019 13:27
Es ist einfach ein Traum was die heutigen Smartphones können.
Von daher brauch ich persönlich keine anderen Kameras mehr.
Das ist schon richtig dass hochwertige Smartphones heutzutage mehr als ordentliche Bilder machen, aber eine Spiegelreflexkamera ist trotzdem eine andere Liga und was Profis damit zaubern hat schon eine ganz eigene Qualität; allerdings muss man das aber auch erkennen können.
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Re: Fotografie als Hobby

#322

Beitrag von svfritze64 » 03.12.2019 23:41

jubelroemer hat geschrieben:
03.12.2019 18:33
...
allerdings muss man das aber auch erkennen können.
Da sacht der Römer was....Qualität ist nämlich eigentlich gar nicht mehr gefragt - bzw. wissen scheinbar die wenigsten noch um gute Qualität.
Ist aber auch kein Wunder in Zeiten wo alles nur noch auf 5"-6" Bildschirmen ala Smartphone gemacht wird. Erst wenn man dann mal auf nem großen Monitor - oder noch besser :Ausbelichtung auf Papier betrachten will, fallen die Schwächen ins Auge.


Schön zu sehen am Beispiel vom vsrider...der hält das Bild ja auch für Qualitativ gut - bzw. scharf - und das mit 40megapixel - ist wohl eine Frage des Anspruches...oder des Auges :wink: ist nicht böse gemeint. Wenn ich mir Bilder von meiner Uralt 5D mit 12,8 Megapixel anschaue, dann liegen da Welten zwischen.

Die Werte(40megapixel etc.) suggerieren vielen Leuten das muss ja gute Qualität sein. Wissen aber in den seltensten Fällen wie das mit Chipgröße, Wärmeverhalten, Rauschen etc. zusammenhängt. Wenn dann noch ne Linse dazukommt in der Größe 5mm Durchmesser dann braucht sich niemand wundern. Fotoqualität steht und fällt mit der Menge Licht, welches auf den Chip kommt.
Nicht umsonst ist in hochwertigen Objektiven so viel hochwertiges Glas verbaut...
Spätestens beim reinzoomen sollte das dann aber jeder sehen können wie es tatsächlich um die Qualität bestellt ist.

Schon mal drauf geachtet wie schlecht Fotoqualität wird wenn man Bilder in halbwegs ansprechender Qualität bei WA, fb, oder sonst wo hochlädt?
Einfach mal so 2 Dateien vergleichen - Original und das was auf der anderen Seite ankommt. Aber nicht auf dem Handy - sondern am Monitor betrachten. :wink: Was da auf der anderen Seite ankommt ist auf dem Handy noch ok - aber für mehr nicht mehr zu gebrauchen.

Jetzt artet das ganze doch in einen Glaubenskrieg aus.....neee...lassen wir das :D
Hat alles seine berechtigung, Handys, SLRs etc. und wenn man mit der Qualität klarkommt - dann ist doch alles gut :wink: .

Beim Thema Qualität:
Ich könnt mich immer über die Qualität der aktuellen "Berichterstatter" im Fernsehn aufregen, die mit verpixelten HändyVideos "Berichte" einstellen...
Da kauft man sich HD, 4K wasweisichschlagmichtot Endgeräte - um dann eine unterirdische Qualität an Nachrichtenmaterial serviert zu bekommen.


A guads Nächdle...
Gruß
Fritz

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Re: Fotografie als Hobby

#323

Beitrag von Ela675 » 05.12.2019 19:48

Ich hab früher sehr viel fotografiert und eine DSLR mit dementsprechender Ausrüstung gehabt. Nach einer privaten Veränderung hat sich mein Interesse am Fotografieren etwas gelegt. Ich hab irgendwann auch keine Lust mehr gehabt, das viele Gewicht rumzuschleppen und das Objektivwechseln hat mich zunehmend genervt. Z.B. in Kanada - ich hab das Weitwinkel drauf und in dem Moment läuft der Bär über die Straße. Bis ich auf das Zoom gewechselt hab, war er schon weg. Die Situationen haben sich gehäuft und ich hab alles verkauft. Hab noch nen guten Kurs gekriegt, da gute Objektive (waren alles 2.8er) relativ wertstabil sind. Hab dann zuerst eine Lumix FZ1000, die mir echt Spaß gemacht hat. Allerdings hatte sie mir zu wenig Zoom. Deshalb ist dann irgendwann die Sony RX10 IV (auch eine Bridge) eingezogen. Die hat nen guten Sensor, ein super Zoom (ist mir für Tieraufnahmen sehr wichtig, Afrika usw.) und lässt sich bedienen wie ne DSLR. Ich kann manuell einstellen (wenn ich will) und bin echt zufrieden damit. Ich muss aber auch echt sagen, dass ich inzwischen wirklich nur noch "knipse"....
Grüßle
Ela

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Re: Fotografie als Hobby

#324

Beitrag von svfritze64 » 05.12.2019 20:39

Bridge ist ne gute Alternative und Kompromiss - oder auch Spiegellose Systeme.
Man hat ansprechende Qualität bei vertetbarem Aufwand und Gewicht.
Gruß
Fritz

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Re: Fotografie als Hobby

#325

Beitrag von motus » 06.12.2019 11:11

Auf meiner DSLR nutze ich schon seit geraumer Zeit hauptsächlich mein 15-85er Objektiv. Damit hab ich alles für den (Urlaubs-)Alltag abgedeckt. Die Zooms bis 200mm waren mir eh immer nicht genug, sodass ich mir vor kurzem das Sigma 150-600mm Telezoom geholt habe, von dem ich auch ziemlich begeistert bin. Aber aufgrund des Gewichts schleppe ich das nur mit, wenn ich explizit Fotos damit machen will. Wie eigentlich allgemein die DSLR. Zum Knipsen nehm ich wie gesagt meist nur noch die S110 mit. Ich perönlich mag den Kompromiss bei ner Bridge nicht, bzw. taugt es nicht für meinen Einsatzbereich. Wenn ich die DSLR nutze dann viel in den Randbereichen der Brennweite, also viel 15mm und viel 500-600mm. Das mit einem fest verbauten Objektiv zu erreichen wird schwer und nur mit Abzügen in der Abbildungsqualität in mindestens einem der Bereiche möglich. Da ich zugegebenermaßen ein Schärfe-Fetischist bin bleibt mir fast nur die DSLR für diese Aufgaben.
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Re: Fotografie als Hobby

#326

Beitrag von svfritze64 » 08.12.2019 20:55

motus hat geschrieben:
06.12.2019 11:11
Ich perönlich mag den Kompromiss bei ner Bridge nicht, bzw. taugt es nicht für meinen Einsatzbereich. Wenn ich die DSLR nutze dann viel in den Randbereichen der Brennweite, also viel 15mm und viel 500-600mm.Das mit einem fest verbauten Objektiv zu erreichen wird schwer und nur mit Abzügen in der Abbildungsqualität in mindestens einem der Bereiche möglich. Da ich zugegebenermaßen ein Schärfe-Fetischist bin bleibt mir fast nur die DSLR für diese Aufgaben.
Ich sage ja nur das ich Bridge akzeptiere, wenn jemand die SLR nicht mitschleppen will - und die Smartphonequali nicht ausreicht.
Wenn man wie Du spezielle Brennweitenbereiche abdecken will/muss dann kann Bridge nicht die Lösung sein.
Für mich ist Bridge aktuell (aus den von Dir genannten Gründen Qualität, Schärfe etc.) auch keine Option.
Dennoch denke ich - das es mir für den Urlaub z.B. auch reichen könnte?

Aber da es mir noch nichts ausmacht, permanent mit dem Rucksack unterwegs zu sein (Stativ liegt immer im Auto;-) ist das aktuell kein Thema.

Allerdings selektiere ich auch vorher schon, was ich aufnehmen werde, und schränke dann die Objektivauswahl auf das nötige ein.
Bei Natur/Industriefotografie etc. benötige ich kein 100er macro oder ein lichtstarkes Tele/zoom, und der Blitz kann auch raus... - und wenn ich Portraits mache, brauch ich (derVerzeichnung wegen schon) kein Weitwinkel...etc.
Als immerdrauf Objektiv ist bei mir das 24-105 eigentlich Standard - und für die allermeisten Situationen ausreichend.
Gruß
Fritz

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