Wie robust sind die Gabelbrücken?
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Weststroem
Wie robust sind die Gabelbrücken?
Hi,
Ich lese zwar schon länger mit, aber anmelden tut man sich erst wenn man ein Problem hat.
Vor einiger Zeit bin ich mit meiner SV-N (Kante) aus fahrtechnischen Gründen, kombiniert mit tückischem Untergrund in die Pampa gezogen.
Dabei bin ich in den Straßengraben gesprungen, dort die Böschung hoch gefahren und dann habe ich einen schönen 7-8m weiten Sprung auf einen breiteren Waldweg hingelegt, den ich sogar auf den Rädern stand.
Dann ist mir die Kiste abgebogen (war nur mehr Passagier) kippte im weichen Mulch rechts um, lies mich liegen und katapultierte sich auch die linke Seite.
Optisch, war außer einem seichten Kratzer am Tank, ein paar katzern auf der Heckverkleidung, einem verbogenen Lenker und verbogenen Bremshebeln war kaum ein Schaden zu erkennen. Ich bin nach einiger "Formarbeit" glücklich, aber gedemütigt heim gefahren... ich hatte riesen Glück.
Als der Lenker getauscht war, fiel mir auf, das die Gabel leicht nach rechts steht.
So baute ich die Rohre aus und erkannte, das die/ein Standrohr/e minimalst (<1mm) gebogen sind. So besorgte ich mir Ersatz und verbaute diese.
Nun steht die Gabelbrücke aber noch immer leicht schräg, auch wenn es nun etwas gerader scheint.
Die Maschine fährt freihändig gerade und lässt sich einwandfrei steuern. Sogar bei scharfen Bremsungen und hoher Geschwindigkeit ist keine Unruhe zu bemerken.
Besteht die Möglichkeit, das die untere Gabelbrücke beim Sprung minimalst verbogen wurde?
Ach ja, Lenkeranschläge sind heil (SV klappte nicht ein) und auch sonst gibt es keine Lackabplatzer.
Danke, Alex
Ich lese zwar schon länger mit, aber anmelden tut man sich erst wenn man ein Problem hat.
Vor einiger Zeit bin ich mit meiner SV-N (Kante) aus fahrtechnischen Gründen, kombiniert mit tückischem Untergrund in die Pampa gezogen.
Dabei bin ich in den Straßengraben gesprungen, dort die Böschung hoch gefahren und dann habe ich einen schönen 7-8m weiten Sprung auf einen breiteren Waldweg hingelegt, den ich sogar auf den Rädern stand.
Dann ist mir die Kiste abgebogen (war nur mehr Passagier) kippte im weichen Mulch rechts um, lies mich liegen und katapultierte sich auch die linke Seite.
Optisch, war außer einem seichten Kratzer am Tank, ein paar katzern auf der Heckverkleidung, einem verbogenen Lenker und verbogenen Bremshebeln war kaum ein Schaden zu erkennen. Ich bin nach einiger "Formarbeit" glücklich, aber gedemütigt heim gefahren... ich hatte riesen Glück.
Als der Lenker getauscht war, fiel mir auf, das die Gabel leicht nach rechts steht.
So baute ich die Rohre aus und erkannte, das die/ein Standrohr/e minimalst (<1mm) gebogen sind. So besorgte ich mir Ersatz und verbaute diese.
Nun steht die Gabelbrücke aber noch immer leicht schräg, auch wenn es nun etwas gerader scheint.
Die Maschine fährt freihändig gerade und lässt sich einwandfrei steuern. Sogar bei scharfen Bremsungen und hoher Geschwindigkeit ist keine Unruhe zu bemerken.
Besteht die Möglichkeit, das die untere Gabelbrücke beim Sprung minimalst verbogen wurde?
Ach ja, Lenkeranschläge sind heil (SV klappte nicht ein) und auch sonst gibt es keine Lackabplatzer.
Danke, Alex
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el capitan
Re: Wie robust sind die Gabelbrücken?
Erstmal herzlichen Glückwunsch zu der Riesenportion Schwein. Zu deinen Fragen: Hast du den ausgebauten Holm gemessen oder frei-hand beurteilt? Oft steht das Vorderrad in intakten Brücken nämlich schon leicht schräg, wenn du nur einen Randstein nicht im 90° Winkel hochgefahren bist. Da hilft es, die untere Brücke, die Achse und die Achsklemmschrauben zu entlasten und das Vorderrad zwischen die Beine zu nehmen und den Lenker ein paar Mal hin und her zu bewegen. Dann nur noch bei gezogener Bremse ein paar Mal pumpen und alles wieder zu. Normalerweise war es das.
Ob das bei dir stimmt oder auch nur realistisch sein kann? Who knows ...
Ob das bei dir stimmt oder auch nur realistisch sein kann? Who knows ...
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Weststroem
Re: Wie robust sind die Gabelbrücken?
Hi,
Frei Hand, würde ich mir keine Beurteilung einer Geraden zutrauen... zumindest nicht 100%ig.
Ich habe die Holme ausgebaut und mit einem 100% geraden Teil verglichen.
Etwa auf Höhe der unteren Gabelbrücke ist ein Holm (der linke) ganz sicher um 0,5-1mm verbogen, der andere unter Umständen auch, wenn auch kaum messbar.
Man merkte es auch schön, als man die Holme in den Brücken drehte, das es irgendwann ganz leicht "eckte" (Gabelbrücken nur entspannt, die Schrauben nicht gelöst) und dann wieder einfacher zu drehen ging.
Ich habe die gesamte Gabel schon draußen gehabt. Die alten Rohre, habe ich zur Seite gestellt und komplett neue (0km) Stand/Gleitrohre verbaut. Das war billiger als die Materialkosten der Standrohre bei Suzuki.
Sprich, die Gabel wird kaum mehr verspannt sein... oder?
Auch sind die Rohre exakt auf gleicher Höhe verbaut...
Auch die Achse ist komplett gerade.
Danke, Alex
Frei Hand, würde ich mir keine Beurteilung einer Geraden zutrauen... zumindest nicht 100%ig.
Ich habe die Holme ausgebaut und mit einem 100% geraden Teil verglichen.
Etwa auf Höhe der unteren Gabelbrücke ist ein Holm (der linke) ganz sicher um 0,5-1mm verbogen, der andere unter Umständen auch, wenn auch kaum messbar.
Man merkte es auch schön, als man die Holme in den Brücken drehte, das es irgendwann ganz leicht "eckte" (Gabelbrücken nur entspannt, die Schrauben nicht gelöst) und dann wieder einfacher zu drehen ging.
Ich habe die gesamte Gabel schon draußen gehabt. Die alten Rohre, habe ich zur Seite gestellt und komplett neue (0km) Stand/Gleitrohre verbaut. Das war billiger als die Materialkosten der Standrohre bei Suzuki.
Sprich, die Gabel wird kaum mehr verspannt sein... oder?
Auch sind die Rohre exakt auf gleicher Höhe verbaut...
Auch die Achse ist komplett gerade.
Danke, Alex
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Sven_SV650
Re: Wie robust sind die Gabelbrücken?
dass du das eine standrohr getauscht hast, war eigentlich für die katz'.
meins hat auch 0,3mm (mit messuhr geprüft) und das macht sich nicht bemerkbar.
dieter (techpro von hier) hat ebenfalls 0,3mm und er meint das sei alles im grünen bereich.
meins hat auch 0,3mm (mit messuhr geprüft) und das macht sich nicht bemerkbar.
dieter (techpro von hier) hat ebenfalls 0,3mm und er meint das sei alles im grünen bereich.
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Weststroem
Re: Wie robust sind die Gabelbrücken?
Es waren auch mehr wie 0,3mm.
Mit freiem Auge war es max. zu erahnen. Wenn man das Stahllinieal angelegt hat, hatte man auf einer Seite mittige, ca. 1mm eine Durchbiegung, auf der anderen Seite eine Ausbuchtung. An den "Flanken" war das Rohr gerade. Und 1mm ist ist doch 3x soviel wie der "grüne" bereich. 0,3mm auf 50cm wären auch mit dem Lineal schwer zu erkennen
Das andere Rohr, hat weniger bis gar keine Biegung. Ich habe trotzdem beide Rohre getauscht, schon alleine wegen dem Gewissen.
Das selbst dieser 1mm Durchbiegung wenig Einfluss hatte, glaube ich dir, denn sie lief damit auch schon gerade...
EDIT:
Ich habe jetzte alles außer die obere Gabelbrücke entspannt. Ein paar mal gerüttelt, fest am Lenker gezogen und gedrückt, während ich das VR mit den Füßen still gehalten habe.
Wenn ich nun das ganze wieder (am Montageständer) zusammenbaue ist es wieder schief.
Also habe ich alles es wieder gelöst und da während der Fahrt die Gabelbrücke minimal nach rechts zeigt, habe ich den Lenker etwas rechts nach vorne gehaltenund fixiert.
Was ich nun bei einer kurzen Fahrt (ca. 10m gerade) in der Garage feststellen konnte ist, das die Optik nun anscheinend passt und die Gabelbrücke gerade steht.
Genaueres kann ich erst nach einer kurzen Fahrt machen, aber dafür passt mir das Wetter gerade nicht
.
Doch ist dies normal??? Das kann es doch nicht sein!!!
Mit freiem Auge war es max. zu erahnen. Wenn man das Stahllinieal angelegt hat, hatte man auf einer Seite mittige, ca. 1mm eine Durchbiegung, auf der anderen Seite eine Ausbuchtung. An den "Flanken" war das Rohr gerade. Und 1mm ist ist doch 3x soviel wie der "grüne" bereich. 0,3mm auf 50cm wären auch mit dem Lineal schwer zu erkennen
Das andere Rohr, hat weniger bis gar keine Biegung. Ich habe trotzdem beide Rohre getauscht, schon alleine wegen dem Gewissen.
Das selbst dieser 1mm Durchbiegung wenig Einfluss hatte, glaube ich dir, denn sie lief damit auch schon gerade...
EDIT:
Ich habe jetzte alles außer die obere Gabelbrücke entspannt. Ein paar mal gerüttelt, fest am Lenker gezogen und gedrückt, während ich das VR mit den Füßen still gehalten habe.
Wenn ich nun das ganze wieder (am Montageständer) zusammenbaue ist es wieder schief.
Also habe ich alles es wieder gelöst und da während der Fahrt die Gabelbrücke minimal nach rechts zeigt, habe ich den Lenker etwas rechts nach vorne gehaltenund fixiert.
Was ich nun bei einer kurzen Fahrt (ca. 10m gerade) in der Garage feststellen konnte ist, das die Optik nun anscheinend passt und die Gabelbrücke gerade steht.
Genaueres kann ich erst nach einer kurzen Fahrt machen, aber dafür passt mir das Wetter gerade nicht
Doch ist dies normal??? Das kann es doch nicht sein!!!
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sirpeterblake
Re: Wie robust sind die Gabelbrücken?
Wenn es nicht paßt, wechsel die untere Gabelbrücke. Kann auch sein das sich diese leicht in der Aufnahme verzogen hat.
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Weststroem
Re: Wie robust sind die Gabelbrücken?
Ich bin jetzt ein paar km gefahren und die Gabel ist gerade.
Man merkt auch nicht ungewöhnliches beim fahren...
Ich nehme einmal an, das man das so lassen kann und ich werde das jetzt weiterhin beobachten.
Wenn ich die untere Gabelbrücke irgendwann tauschen möchte, empfiehlt sich dies wahrscheinlich zusammen mit den Lenkkopflagern, da man jaden ganzen Gabelkopf zerlegen muss.
Vorerst schaut alles wieder super aus. Danke für eure tolle Hilfe. Hoffentlich bleiben dies meine letzten Probleme.
CU, Alex
Man merkt auch nicht ungewöhnliches beim fahren...
Ich nehme einmal an, das man das so lassen kann und ich werde das jetzt weiterhin beobachten.
Wenn ich die untere Gabelbrücke irgendwann tauschen möchte, empfiehlt sich dies wahrscheinlich zusammen mit den Lenkkopflagern, da man jaden ganzen Gabelkopf zerlegen muss.
Vorerst schaut alles wieder super aus. Danke für eure tolle Hilfe. Hoffentlich bleiben dies meine letzten Probleme.
CU, Alex