Batterie Dilemma


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Addi Schmaddi
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Batterie Dilemma

#1

Beitrag von Addi Schmaddi » 23.02.2021 18:52

Moinsen,

ich fahre seit 5 Jahren meine SV650S Bj 04 Kante und habe seit Kauf (Drittbesitzer) Probleme mit der Batterie. Werkstätten können das Problem nicht lösen. Angelblich sei alles O.K. (Ja ich lade die Batterie im Winter im Pflegemodus, davor gibt sie bereits den Geist auf).

Ich möchte meine alljährliche Batterie kaufen und euch um Einkaufshilfe bitten:

Ich fahre jeden Tag 2x-4x kurze Distanzen von 2-6 Km. Ich vermute das killt sie immer wieder.

1. Ist eine Gel-Batterie für den Stadtgebrauch geeignet, oder eher noch instabiler bei meiner SV650 alias "Batterievernichter" ?

2. Gibt es einen Unterschied zwischen Blei/Gel-Batterie und einer Gel-Batterie? Ich finde dazu nichts konkretes im Netz, aber mein Intelli 3 Ladegerät würde nur Blei/Gel Batterien laden.

3. Gibts eine Batterie (egal welche) die ihr besonders Empfehlen könnt

Vielen Dank für eure Hilfe!! :D

Liebe Grüße aus Darmstadt
Addi

Ropa75
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Re: Batterie Dilemma

#2

Beitrag von Ropa75 » 23.02.2021 19:20

Zur Batterie kann ich nichts sagen, aber was du machst, killt auf jeden Fall auch den Motor. Dein Motor wird ja nie richtig warm! Bei meiner SV erreichte erreiche ich nach etwa 4 km 85 Grad Wassertemperatur. Pi x Daumen mal 4 hat das Motoröl dann auch die erforderliche Temperatur erreicht, also nach rund 15 km.


Grüße
Rolf

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Pat SP-1
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Re: Batterie Dilemma

#3

Beitrag von Pat SP-1 » 23.02.2021 19:39

Ich vermute, dass Deine SV (wie viele andere auch) Probleme mit dem Laderegler hat. Wenn die Ladespannung etwas zu niedrig ist, macht es die Batterie auf Dauer kaputt.
Um den Motor würde ich mir nicht die großen Gedanken machen. Natürlich ist Kurzstreckenbetrieb nicht so toll, aber das muss er ab können. Schau mal, wie viele Leute ihr Auto nur auf Kurzstrecken benutzen. Und so ein großer Motor braucht viel länger, um warm zu werden.

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Dieter
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Re: Batterie Dilemma

#4

Beitrag von Dieter » 23.02.2021 19:39

Zu 3.) viele haben hier sehr positive Erfahrungen mit der originalen Yuasa gemacht.

Zum Kurzstrecken-Fahren. So dramatisch wie der Vorredner sehe ich das nicht. Hält der Motor statt 100tkm halt nur 65 oder so...

Ob auf den extrem Kurzen Strecken mehr Strom geladen wird als bei den häufigen Starts weiss ich nicht. Denke aber schon. Wenn ich sehe wie oft "moderne" Autos mit Start-Stopp anlassen und abschalten auf sehr kurzen Strecken im Stadtverkehr sollte das eigentlich gehen

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Re: Batterie Dilemma

#5

Beitrag von Trobiker64 » 23.02.2021 20:25

Addi Schmaddi hat geschrieben:
23.02.2021 18:52
Angelblich sei alles O.K. (Ja ich lade die Batterie im Winter im Pflegemodus, davor gibt sie bereits den Geist auf).
Grundsätzlich lassen hohe Ladeströme die Batterie stärker altern als gleich hohe Entladeströme. Bei hohem Kurzstreckenverkehr werden
1. verhältnismäßig oft hohe Ladeströme auf den ersten Kilometern abgerufen und
2. die Batterie nicht vollständig geladen, sie verhungert sozusagen.
Bleisäure Batterien sollten aber zwischendurch zeitbegrenzt gesättigt geladen werden, um den Alterungsprozeß zu reduzieren.
Zudem fließt bei der Kante ein Konstantstrom (rund 1mA), der auf Dauer die Batterie zusätzlich belastet. Dauerladen im Winter ist auch nicht empfehlenswert, da Starterbatterien für Zyklusbetrieb ausgelegt sind. Auf Dauer wird die Batterie anfangen zu gasen. Also entweder mit Konstantspannung oder Konstantstrom mit Schwellwertabschaltung (Aldi/Lidl-Ladegeräte) zeitbegrenzt zwischen 24 - 48Std. laden. LiFePO4-Akkus bieten sich hier an, da sie keine Sättigungsladungen brauchen und deutlich schneller nachladen können. Bei häufigem Betrieb unter 0°C würde ich bei Blei-Akkus bleiben. Hast du mal die Ladespannung überprüft ?

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Re: Batterie Dilemma

#6

Beitrag von jubelroemer » 24.02.2021 8:19

Dieter hat geschrieben:
23.02.2021 19:39
Wenn ich sehe wie oft "moderne" Autos mit Start-Stopp anlassen und abschalten auf sehr kurzen Strecken im Stadtverkehr sollte das eigentlich gehen
Die haben aber auch spezielle (besonders teure) Batterien verbaut und wenn die Kapazität zu sehr absinkt wird das Start/Stop-System deaktiviert.
Trobiker64 hat geschrieben:
23.02.2021 20:25
Dauerladen im Winter ist auch nicht empfehlenswert, da Starterbatterien für Zyklusbetrieb ausgelegt sind.
LiFePO4-Akkus bieten sich hier an, da sie keine Sättigungsladungen brauchen und deutlich schneller nachladen können. Bei häufigem Betrieb unter 0°C würde ich bei Blei-Akkus bleiben.
Dauerladen halte ich auch nicht für batterieschonend, wenn das auch immer wieder propagiert wird.
Der Tip mit dem LiFePO4-Akku ist top, allerdings würde ich die Temperatur eher bei 5°C ansiedeln. Unter 5°C springt meine SV zwar irgendwann an, aber die Startvorgänge sind anfangs sehr sehr zäh. Mein jetzt fast 7 Jahre alter LiFePO4 hatte gestern nach Einschalten der Zündung 13,1V (Motorrad wurde seit Nov. nicht bewegt) und wurde noch nie extern geladen. Die LiFePO4 haben eine sehr geringe Selbstentladung und laden sich extrem schnell bis zu einer ca. 80-90%igen Kapazität wieder auf.
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Re: Batterie Dilemma

#7

Beitrag von Pat SP-1 » 24.02.2021 8:32

jubelroemer hat geschrieben:
24.02.2021 8:19
Der Tip mit dem LiFePO4-Akku ist top, allerdings würde ich die Temperatur eher bei 5°C ansiedeln. Unter 5°C springt meine SV zwar irgendwann an, aber die Startvorgänge sind anfangs sehr sehr zäh.
Sehe ich auch so. Die 650er SV scheint doch einen recht hohen Startstrom zu benötigen und dann ist die Li-Batterie nach kalten Nächten morgens gerne mal etwas zäh. Aber wenn man das Moped entweder meist im Warmen benutzt oder es über Nacht frostfrei in einer Garage stehen hat, ist die Li-Batterie eine sehr gute Alternative zur Bleibatterie. Preislich ist der Unterschied ja auch nicht mehr so groß.

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superhelmut
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Re: Batterie Dilemma

#8

Beitrag von superhelmut » 24.02.2021 9:09

Moin Addi,

ich fahre seit 3 Jahren meine K4.
Und wir haben so ziemlich den gleichen Arbeitsweg. Länge und Häufigkeit.

Ich fahre aber auch viele Touren mit dem Moped.

Die von dir genannten Probleme sind mir fremd.
Habe bald die 80t km auf der Uhr.

Habe eine 08/15 Batterie verbaut von Varta.

Klingt wirklich ein wenig nach einen nicht einwandfrei funktionierenden Laderegler.

Gruß
Helmut
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Re: Batterie Dilemma

#9

Beitrag von SV slider » 24.02.2021 10:39

Hi Addi
Varta oder Yuasa Batterien sollten auch bei deinem Fahrprofil viele Jahre halten. Wie hier schon mehrfach angedeutet vermute ich auch ein defekt am Laderegler. Mess doch mal die Ladespannung nach dem Regler. Auch die Spannung von der Lichtmaschine wäre Interessant.
Gruß
Michael

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Re: Batterie Dilemma

#10

Beitrag von Trobiker64 » 24.02.2021 11:11

jubelroemer hat geschrieben:
24.02.2021 8:19
Mein jetzt fast 7 Jahre alter LiFePO4 hatte gestern nach Einschalten der Zündung 13,1V (Motorrad wurde seit Nov. nicht bewegt) und wurde noch nie extern geladen.
Sowas lese ich ich gerne, da mein LiFePO4-Akku in der Bandit jetzt 4 Jahre alt ist und einwandfrei funzt. :D Nach 7 Jahren hätte sich das Experiment auch finanziell gegenüber einer Varta/Yuasa schon gerechnet. Der Akku in der Kante ist jetzt 3 Jahre alt.

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Re: Batterie Dilemma

#11

Beitrag von waldru » 25.02.2021 18:23

Erstmal Ladespannung messen. Dann: Wenn Du nicht bei Temperaturen unter 7° C (eigene Erfahrung) fährst ->LiFePo4
Ansonsten Yuasa
Viele Grüße Waldru

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Re: Batterie Dilemma

#12

Beitrag von jubelroemer » 26.02.2021 8:56

waldru hat geschrieben:
25.02.2021 18:23
Erstmal Ladespannung messen. Dann: Wenn Du nicht bei Temperaturen unter 7° C (eigene Erfahrung) fährst ->LiFePo4
Ansonsten Yuasa
Wenn Reglerprobleme bei der Kante auch sehr selten sind ist das natürlich nicht ausgeschlossen und sollte auf jeden Fall überprüft werden.

Das mit der Temperatur ist nur dann von belang wenn die SV nach einer kälteren Nacht gestartet werden soll und draussen steht. Ich brauche ja für meine SBK-S demnächst eine neue Batterie und vielleicht mache ich doch noch einen Test mit einer anderen LiFePo4 (Skyrich mit Überladungsschutz).
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sturm
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Re: Batterie Dilemma

#13

Beitrag von sturm » 26.02.2021 13:05

Erstmal ist wirklich die Spannung interessant.

Ich habe dafür ein "Battery-Guard " eingebaut. Kostet ~20€.
Der hängt direkt an der Batterie und über eine App kannst du die Spannung abfragen. (Garage unterm Haus :D )
Meinen habe ich in der Firma(Kalibrierte Geräte) getestet und hatte eine Abweichung von 0,01V was für den Anwendungsbereich vernachlässigbar ist. Damit kannst du sehen ob die Batterie überhaupt eine ausreichende Ladespannung erhält. Multimeter oder andere Spannungsanzeigen reichen auch.

Als groben Richtwert kannst du dich an die Tabelle halten. Das betrifft die Batterie im Ruhezustand. Also nach ein paar Stunden ohne Aufladung
Ein Akku mit 12,6V = 100% Ladezustand.
Ein Akku mit 12,0V = 50% Ladezustand.
Ein Akku mit 11,7V = 30% Ladezustand.
Ein Akku mit 10,5V = 0% Ladezustand.
Die Ladespannung von der Lichtmaschine sollte ca. zwischen 13.8V - 14,6V liegen.

Ich würde eine Yuasa Batterie einbauen. Meine ist von 07/2016 und hält immer noch.
Dabei habe ich die YTX9 und nicht die YTX12 verbaut. (Weniger Kapazität)

Eine Blei(Gel,AGM) Batterie kann auch den ganzen Winter am Ladegerät hängen. Die geht bei einem anständigen Ladegerät NICHT KAPUTT! Dazu zähle ich nicht die billigen Ladegeräte von Aldi und co..
Ich nutze ein Ctek MXS 5.0 dieses geht Automatisch nach 10 Tagen in den Float Modus. In diesem Modus wird die Batterie erst wieder geladen, wenn die Spannung ein Schwellwert erreicht hat. (Steht in der Anleitung beschrieben)
Auch vom vorteil ist die Temperaturkompensation und die damit automatisch erhöhte Ladespannung im Winter.
Eine Vollgeladene Batterie ist deutlich Winterfester im minus Bereich, als eine halb volle, Die Tabelle finde ich leider nicht mehr.

Dazu gibt es hier einiges Wissenswertes zum Nachlesen.
https://www.elkoba.com/de/medizintechni ... -blei-akku

Lithiumbatterien mögen dagegen keine permanente Vollladung/Nachladung!


Eine Lithiumbatterie würde ich aufgrund des Preises und der Kälteempfindlichkeit nicht einbauen.
Der große Vorteil, bei Lithium besteht in der hohen Zyklen Festigkeit und der höheren möglichen Energieabnahme ohne eine direkte Tiefentladung zu riskieren.
Ich fahre jeden Tag 2x-4x kurze Distanzen von 2-6 Km. Ich vermute das killt sie immer wieder.
Wenn du die danach nicht auflädst, leistest du der Batterie aktive Sterbehilfe.

Allerdings weiß ich nicht wie deine genaue Situation ist. Wenn du die Möglichkeit hast. Zu Hause dein Motorrad nach der Fahrt zu Laden, ohne die Batterie auszubauen, würde ich das nach jeder Fahrt tun. Umso weniger die Entladung beim Blaiakku ist, umso länger bleibt sie dir erhalten.
Ich habe mir eine Verlängerung, von der Batterie, unter dem Soziussitz angebracht und lade fast nach jeder Tour die Batterie.

Hast du, nicht die Möglichkeit geht dir die Batterie schneller in die Grütze, dann solltest du doch über eine Lithiumbatterie nachdenken. Grade bei den Kurzstrecken, solltest du die Batterie unbedingt öfters nachladen.
Grade beim Starten können mal schnell mehrere 100 Amper fließen und die hast du nach 10 km nicht wieder aufgeladen.


Etwas viel Text geworden. :oops:

und direkter Nachtrag auf deine Fragen :lol:
1. Ist eine Gel-Batterie für den Stadtgebrauch geeignet, oder eher noch instabiler bei meiner SV650 alias "Batterievernichter" ?

2. Gibt es einen Unterschied zwischen Blei/Gel-Batterie und einer Gel-Batterie? Ich finde dazu nichts konkretes im Netz, aber mein Intelli 3 Ladegerät würde nur Blei/Gel Batterien laden.

3. Gibts eine Batterie (egal welche) die ihr besonders Empfehlen könnt
1. So lange du fährst tötest du damit die Batterie nicht, weil sie aufgeladen wird/sollte. Egal ob Stadt oder Land. Das öftere starten des Motors tötet die Batterie eher.

2. Ja es gibt unterschiede, der Aufbau und auch die Ladespannungen unterscheiden sich.
https://batteryworld.varta-automotive.c ... terschiede

3. Die Originale Batterie in der richtigen Kapazität, sonst habe ich wohl genug dazu geschrieben :) Angel

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Re: Batterie Dilemma

#14

Beitrag von Trobiker64 » 26.02.2021 13:57

sturm hat geschrieben:
26.02.2021 13:05
Eine Blei(Gel,AGM) Batterie kann auch den ganzen Winter am Ladegerät hängen.
Das kann man so pauschal nicht sagen, weil es von der Auslegung der Batterie abhängt. Batterien für einen Parallelbereitschaftbetrieb sind für Dauerladungen ausgelegt, Starterbatterien nicht. Trotzdem sollte eine AGM- Batterie etwas robuster sein, aber auch sie fängt im Sättigungsbereich auch an zu gasen.
sturm hat geschrieben:
26.02.2021 13:05
ch nutze ein Ctek MXS 5.0 dieses geht Automatisch nach 10 Tagen in den Float Modus.
Die vollautomatischen Aldi und Lidl-Geräte arbeiten ahnlich.
sturm hat geschrieben:
26.02.2021 13:05
Lithiumbatterien mögen dagegen keine permanente Vollladung/Nachladung!
Sie brauchen keine Volladung. Dauerladung macht hier keinen Sinn. Manche integr. BMS schalten sogar den Ladevorgang selbsttätig ab. Aufgrund der geringen Selbstentladung macht Nachladen nur Sinn, wenn Dauerverbraucher dranhängen. Die Vorteile diesens Batterietyps überwiegen im Motorrad bei weitem den Kältenachteil gegenüber Bleibatterien. Sie laden schneller, haben auf die Kapazität bezogen deutlich höhere Entladeströme, deutlich höhere Zyklenfestigkeit und damit geringere Alterung, brauchen keine Sättigungsladung.....und :D ....für viele Leute wichtig.....sind preiswertes Gewichtstuning. Nachteile sehe ich eher beim Preis (was sich aber relativiert über die Lebensdauer) und Umweltschutz.

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Re: Batterie Dilemma

#15

Beitrag von jubelroemer » 26.02.2021 14:28

Trobiker64 hat geschrieben:
26.02.2021 13:57
Die Vorteile diesens Batterietyps überwiegen im Motorrad bei weitem den Kältenachteil gegenüber Bleibatterien. Sie laden schneller, haben auf die Kapazität bezogen deutlich höhere Entladeströme, deutlich höhere Zyklenfestigkeit und damit geringere Alterung, brauchen keine Sättigungsladung.....und :D ....für viele Leute wichtig.....sind preiswertes Gewichtstuning. Nachteile sehe ich eher beim Preis (was sich aber relativiert über die Lebensdauer) und Umweltschutz.
Diesen Aussagen kann ich voll und ganz zustimmen :) .

Es wäre mal wieder der Addi an der Reihe :wink: ;) bier .
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