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neue bremsbeläge - hinten quietschts - normal?
Verfasst: 07.03.2008 23:17
von Da_Keks
hab mir heute neue bremsbeläge von ap racing eingebaut
also vorne muss man echt sagen - RESPEKT -die dinger verzögern heftig

aber hintern beginnt es immer zu quietschen wenn ich anfange zu bremsen.
wenn die hinter bremse recht warm ist, also nach mehrmaligen starken bremsen verschwindet das quietschen. kühlt die bremse jedoch am fahrtwind wieder aus - zack nerviger ton da
hab auf diese art und weise heute bestimmt 25 km abgefahren aber es wollte nicht aufhören
jetzt meine frage
ist das normal? gibt sich das noch ? oder pfusch/fehler beim einbau ??
Verfasst: 07.03.2008 23:21
von svbomber
Ggf. Bremszange -/kolben nicht ordentlich gereinigt. Beläge anfasen hilft.
Verfasst: 07.03.2008 23:43
von Da_Keks
wie anfassen?
ist doch alles schon wieder verschraubt
muss ich es dafür wieder auseinander prökeln?
Verfasst: 08.03.2008 2:12
von LazyJoe
Da_Keks hat geschrieben:wie anfassen?
Nicht anfassen, sondern anfasen.. Kanten abschrägen.
Verfasst: 08.03.2008 9:28
von Buddy
Hast du denn zwischen Bremskolben und Belag Kupferpaste oder ähnliches gemacht?
Das wirkt dämpfend und reduziert so die neigung zum giutschen und verhinterd rost.
Verfasst: 08.03.2008 10:08
von svbomber
Buddy hat geschrieben:Hast du denn zwischen Bremskolben und Belag Kupferpaste oder ähnliches gemacht?
Das wirkt dämpfend und reduziert so die neigung zum giutschen und verhinterd rost.
Kupferpaste ist jedoch nicht zu verwenden, wenn zwischen Rückseite Bremsbelag und Kolben ein Anti-Quitsch-Blech verbaut ist.
Auch nicht, wenn die Rückseite des Bremsbelages mit einer Dämpfungsmatte beklebt ist.

Verfasst: 08.03.2008 16:49
von Spaß
doch sv bomber!kupferpasste sollte auf jeden fall drauf!der rest papt sonst
durch die hitze und den bremsstaub an.

Verfasst: 09.03.2008 7:54
von Bremen1971
Gutes Bild, svbomber!
Wunder an Quietschfreiheit und Dosierbarkeit erlebt man, wenn man auch die Haltebolzen, auf welchen die Beläge gleiten leicht einschmiert (leicht heißt nicht, das man versucht seine Kupferpaste leer zu bekommen - sonst tropft es noch auf die Beläge oder die Scheibe).
Das Losbrechmoment wird geringer und der Belag gleitet nach dem Lösen der Bremse auch leichter zurück.
Verfasst: 09.03.2008 17:03
von Da_Keks
Buddy hat geschrieben:Hast du denn zwischen Bremskolben und Belag Kupferpaste oder ähnliches gemacht?
Das wirkt dämpfend und reduziert so die neigung zum giutschen und verhinterd rost.
also ich nicht
ahbs sie ja vom örtlichen suzi-mann verbauen lassen !
gehört das mit zum "standart" einbau bei bremsen oder ist das eher ein "trick" ??
Verfasst: 09.03.2008 17:21
von svbomber
Spaß hat geschrieben:doch sv bomber!kupferpasste sollte auf jeden fall drauf!der rest papt sonst
durch die hitze und den bremsstaub an.

Kupferpaste oder gar Bremsenfett ziehen den Dreck doch erst recht magisch an.
Zudem ist es ja das Ziel, dass die Teile "zusammenkleben", damit sie untereinander nicht schwingen/reiben können. Improbeispiel aus meiner Berufspraxis war das Ankleben der Beläge auf die Zange mit spezieller Scotch-3M Folie.
Verfasst: 09.03.2008 19:02
von Sven_SV650
wenn dein mechaniker den kram zusammengebaut hast, fahr dort vorbei und lass es richten.
Verfasst: 09.03.2008 23:52
von Spaß
sv bomber,ich habe in meiner fast 20jährigen schrauberzeit alle fahrzeuge,ob auto
oder möpis,nicht nur meine,mit kupferpaste versehen und sie waren alle immer top.jede gute werkstatt macht das auch so.warum sollen die teile nicht schwingen?
etwas spiel und kupferpaste und das ganze geht wunderbar.wenn ich alles zusammen klebe ist kein spiel mehr und alles kann sich zusetzen.du mußt wissen
das ich kein schön wetter fahrer bin und weiß wovon ich spreche.
bremen 1971 erklärt es auch.

Verfasst: 10.03.2008 17:49
von Buddy
Ich habe es beim Auto noch nie gemacht, aber auch noch nie ein qiutschen oder so gehabt. Aber beim Auto stören mich kleine unzulänglichkeiten in der dosirung nicht. Bzw, der Bremskraftverstärker macht es eh so leicht und schwammig das es egal ist.
Ich habe es aber schon in so vielen Anleitungen und was weiß ich nicht schon gelesen, das es denke ich mal seinen Grund hat. Auch viele Mechaniker die ich kenne rieten es mir.
Wenn man soviel ranmacht, das da ein riesen Dreckklumpen um die Zange ist, hat man ganz sicherlich etwas falsch gemacht
