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ProCharger als "Starthilfe"

Verfasst: 28.02.2013 20:20
von Gelöschter Benutzer 20055
Servus Leute,

also folgendes "Problem", oder eher folgende Frage:
Meine SV steht in der Garage und will nicht so recht angehen (das ist nicht das Problem), liegt halt an der Kälte und, dass sie 5 Monate gestanden ist.
Also nun ist die Batterie durch unzählige Startversuche in die Knie gegangen.
Nun kann ich sie, wie den ganzen Winter halt immer neu laden und nochmal versuchen.
Jetzt die Frage:
Kann ich den ProCharger einfach dran lassen und so versuchen zu starten?
Sollte doch theoretisch kein Problem darstellen (imho macht die Lichtmaschine ja das gleiche, nämlich werden einem Verbrauch laden).
Und nein, ich bin kein Elektroniker/Elektriker, deswegen frage ich ja.

Ansonsten, andere Ideen? Über die Autobatterie starten? (Wobei, dass anscheinend eher tödlich sein könnte)

Gruß

Re: ProCharger als "Starthilfe"

Verfasst: 28.02.2013 20:23
von humurdock
Wieso tödlich? hab ich damals mehrmals gemacht .... als meine Diode kaputt war. no prob..

Re: ProCharger als "Starthilfe"

Verfasst: 28.02.2013 20:25
von Gelöschter Benutzer 20055
Man sagt immer, dass man nicht über die Autobatterie starten soll, schadet anscheinend der Motorrad-Batterie.
Aber was weiß ich :mrgreen:
Ich hab das auch schon gemacht, aber wenn ich schon den ProCharger (S) neben mir liegen habe, denke ich mir, wieso nicht.
Muss ich nicht meine Karre benutzen.

Re: ProCharger als "Starthilfe"

Verfasst: 28.02.2013 20:32
von hexxer

Re: ProCharger als "Starthilfe"

Verfasst: 28.02.2013 20:42
von 2blue
Hallo,
Ladegerät würde ich nicht bei Startversuchen angeschlossen lassen. Am einfachsten ist es mit Autobatterie zu überbrücken. Dies machst Du am einfachsten direkt am Anlasser. Ich verbinde dazu den Pluspol der Spenderbatterie mit dem Plusanschluß des Anlassers (Gummikappe zurückschieben) dann den Minuspol an die Spenderbatterie und das andere Ende halte ich dann an die Krümmerschraube vom Vorderen Zylinder.
Achtung: Bei dieser Art zu starten muss die Zündung eingeschaltet und die Batterie noch etwas Saft für die Zündung haben. Sobald Du den Minus an die Krümmerschraube hältst läuft der Anlasser, deshalb unbedingt kontrollieren ob kein Gang eingelegt ist.
Starthilfe.jpg
Starthilfe.jpg (300.33 KiB) 2555 mal betrachtet
Gruß
Gerhard

PS: Der Hexxer war mal wieder schneller.

Re: ProCharger als "Starthilfe"

Verfasst: 28.02.2013 20:48
von Gelöschter Benutzer 20055
Danke, das mit dem Starten über den Anlasser weiß ich. Hab ich auch schon so gemacht.
Die Frage war auch nur, ob ich den ProCharger dran lassen kann, aber Gerhard hat es ja beantwortet. ;) bier

Gruß

Re: ProCharger als "Starthilfe"

Verfasst: 28.02.2013 23:16
von armin
Nimm das Ladegerät beim Starten bitte ab. Einerseits könnte es dabei überlastet werden (Erklärung: Wenn die Spannung der Batterie beim Starten zu weit sinkt, würde das Ladegerät den Strom liefern; dabei könnte es überlastet werden - ist aber eher unwahrscheinlich). Andererseits gibts beim Starten regelmäßig Spannungs-Spitzen im Bordnetz, und das könnte die Elektronik des Ladegerätes beschädigen.
Ich gebe auch öfter aus der Autobatterie Starthilfe. Hatte bisher keine Schwierigkeiten. Ich habe mir einen Extra-Anschluss dafür gelegt.

Viele Grüße, Armin

Re: ProCharger als "Starthilfe"

Verfasst: 01.03.2013 0:11
von Lippebiker
Über Autobatterie Starthilfe geben funtzt recht gut, darfst nur den Anlasser nicht zu lange orgeln lassen, da der Anlasser nicht für dauerbelastung ausgelegt ist und sonst zu Heiß wird und die Wicklung schaden nehmen kann!
Da aber die Autobatterie mehr Leistung hatt, dreht meist der Anlasser auch recht frisch durch wodurch das Möpp auch meist recht gut und schnell anspringt, sofern keine weiteren Fehler vor liegen!

Gruß Ralf