Wie funktioniert der axiale Ausgleich bei Radialbremsen?


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hannes-neo
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Wie funktioniert der axiale Ausgleich bei Radialbremsen?

#1

Beitrag von hannes-neo » 02.06.2013 20:37

Moin, ich hab mal ne Frage.
Bei den normal montierten Bremssätteln (nicht radial) kann der Bremssattel sich in axialer Richtung bewegen. Genau wie die Scheiben auf ihren Floatern.

Aber wie funktioniert dieser Ausgleich bei radial verschraubten Bremssätteln?

Und wie viel "Luft" hat man da?
Angenommen der Abstand der Bremsscheiben zu einander (Mitte Scheibe gemessen) sollte 132mm betragen (Standartmaß bei GSXR 1000 K5/K6). Der Abstand auf der originalen SV-Felge beträgt aber nur 127mm. Wo liegt die Lösung?

Dankeschonmal :D
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Re: Wie funktioniert der axiale Ausgleich bei Radialbremsen?

#2

Beitrag von Dragol » 02.06.2013 21:00

hannes-neo hat geschrieben:... Bei den normal montierten Bremssätteln (nicht radial) kann der Bremssattel sich in axialer Richtung bewegen. ...
Bei Schwimmsattelbremsen ja, bei Festsattelbremsen nein (von Defekten mal abgesehen).


Gruß: Dragol
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Re: Wie funktioniert der axiale Ausgleich bei Radialbremsen?

#3

Beitrag von Martin650 » 02.06.2013 21:00

Du bringst da was durcheinander. Es gibt Schwimmsattelbremsen wie bei der SV und Festsattelbremsen wie alle radial verschraubten Bremssättel. Schwimmsattelbremsen haben nur einseitig Bremskolben, der Belagverschleiß wird durch den verschiebbaren Sattel ausgeglichen. Das ist die eher billige Methode. Die Festsattelbremsen haben beidseitig Bremskolben und das System gleicht sich selber aus. Der Sattel muss nicht verschiebbar sein

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Re: Wie funktioniert der axiale Ausgleich bei Radialbremsen?

#4

Beitrag von hannes-neo » 02.06.2013 21:02

OK, danke.

Kann denn eine Festsattelbremse einen gewissen axialen Bereich durch die 2 beweglichen Kolben ausgleichen???
:arrow:Angenommen der Abstand der Bremsscheiben zu einander (Mitte Scheibe gemessen) sollte 132mm betragen (Standartmaß bei GSXR 1000 K5/K6).
Der Abstand auf der originalen SV-Felge beträgt aber nur 127mm. Wo liegt die Lösung?
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Re: Wie funktioniert der axiale Ausgleich bei Radialbremsen?

#5

Beitrag von Gelöschter Benutzer 9128 » 02.06.2013 21:06

Bremsscheiben unterlegen (am besten flächig was drehen oder fräsen lassen). Anders geht es nicht solange du Beläge mit voller Belagstärke fahren willst, so viel Spiel hat man da nicht.

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Re: Wie funktioniert der axiale Ausgleich bei Radialbremsen?

#6

Beitrag von hannes-neo » 02.06.2013 21:13

@Haureu:
Interessant. Wäre auf jedenfall kostengünstiger als eine neue Felge.
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Re: Wie funktioniert der axiale Ausgleich bei Radialbremsen?

#7

Beitrag von Martin650 » 02.06.2013 21:16

Au weia, ich wollte Bremsscheiben nicht unterlegen wollen. Da funktioniert die Mittenzentrierung nicht mehr und eine Abnahme beim TÜV wird auch kaum möglich sein.

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Re: Wie funktioniert der axiale Ausgleich bei Radialbremsen?

#8

Beitrag von hannes-neo » 02.06.2013 21:20

Mittenzentrierung???
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Re: Wie funktioniert der axiale Ausgleich bei Radialbremsen?

#9

Beitrag von Martin650 » 02.06.2013 21:29

Damit die Bremsscheibe nicht "eiert"

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Re: Wie funktioniert der axiale Ausgleich bei Radialbremsen?

#10

Beitrag von Gelöschter Benutzer 9128 » 02.06.2013 21:29

Martin650 hat geschrieben:Au weia, ich wollte Bremsscheiben nicht unterlegen wollen. Da funktioniert die Mittenzentrierung nicht mehr und eine Abnahme beim TÜV wird auch kaum möglich sein.
Du glaubst gar nicht wie viele nur mit Unterlegscheiben durch die Gegend fahren, bei manchen Aspiranten sogar TÜV eingetragen mit Abmessungen:!:

Die Mittenzentrierung ist für einen Dreher/Fräser gar kein Problem, bei nur 2,5mm funktioniert die aber auch so noch ohne Einschränkungen. Die Kragen der Schrauben sind auch lang genug, Gewinde sowieso - absolut kein Problem. Wenn man noch einen Satz alte Bremsscheiben hat kann man sogar die Innenkränze davon abdrehen (lassen).

Ich weiß schon was ich schreibe :wink:

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Re: Wie funktioniert der axiale Ausgleich bei Radialbremsen?

#11

Beitrag von guzzistoni » 02.06.2013 21:37

Wenn die USD-Gabel, die Du ja wohl im Blick hast Hannes, Aufnahmen für Radialsättel hat, kannst du einen Ausgleich allenfalls zwischen Nabe und Bremsscheibe herstellen, so wie Hardy das beschrieben hat (TÜV lassen wir mal einstweilen außer Acht!). Bei "normalen Bremssättel" z.B. K1-K2 Gabeln, kann man durch Distanzscheiben zwischen Bremssattel und Bremssattelaufnahme an der Gabel ausgleichen. Ich würde aber in jedem Fall zu einem passenden Rad raten. Warum willst Du die SV650-Felge anpassen, auch da müssen Distanzen und Passteil angefertigt werden (--> Fred von Ludwig) und Du behältst eine dünnere Steckachse -- das ist m.E. nicht sinnvoll.

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Re: Wie funktioniert der axiale Ausgleich bei Radialbremsen?

#12

Beitrag von Martin650 » 02.06.2013 21:41

Bei der Vorderradbremse verstehe ich keinen Spaß und will auch keine halben Lösungen. Egal wie viele das schon so gemacht haben

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Re: Wie funktioniert der axiale Ausgleich bei Radialbremsen?

#13

Beitrag von hannes-neo » 02.06.2013 21:50

Die Distanzen für die Achse stellen kein Hindernis da.
Da ist das größere Hindernis, die Achse anzupassen.
Das Drehen der Distanz für die Bremsscheibe dürfte auch gut machbar sein. Die Frage ist eher, was ist billiger: 2xBremsscheibe oder ein komplettes Rad.
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Re: Wie funktioniert der axiale Ausgleich bei Radialbremsen?

#14

Beitrag von guzzistoni » 02.06.2013 21:53

Das "ausdistanzieren" von Bremsscheiben/Bremssätteln durch entsprechende Unterlegscheiben oder Passscheiben war bis Anfang der 80'er Jahre vielfach üblich. Da geht wohl kaum eine Gefahr von aus --- aber es wird ja keine gezwungen oder überredet so was zu machen. Wenn man das nicht will, lässt man eben die Finger davon, und fährt sein Mopped, wie es ausgeliefert wurde, das ist doch auch ok!

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Re: Wie funktioniert der axiale Ausgleich bei Radialbremsen?

#15

Beitrag von fr33styl3max » 29.06.2013 15:44

Allein schon wegen der TÜV Abnahme würde ich zu einem passenden Vorderrad raten! Mit einer angepassten SV Felge ist es meiner Meinung nach deutlich schwerer, als wenn man nochmal 100-200€ in die Hand nimmt und sich eine passende Felge zur USD besorgt. Die Kosten wiegen nicht mehr so schwer, wenn man bedenkt, dass man sich nachträglich viel Arbeit ersparen kann!
Desweiteren kommt noch das Argument von Stoni hinzu, dass man dann auch die 25mm Achse einer GSXR USD nutzen kann. Meiner Meinung nach einfach der saubere Umbau!
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