Also bei meinem Händler bekomm ich jederzeit ein Leihmoped und das auch gratis. Gut, in der Saison empfiehlt es sich natürlich rechtzeitig anzurufen und sich was reservieren zu lassen, aber ich habs z.B. beim Bestellen von meiner (~20 März) selbst erlebt, daß jemand sein Moped zum Service vorbeigebracht hat und _der Händler_ gefragt hat, ob derjenige nicht ein Leihmoped will.
Bei mir waren es die zwei Mal, wo ich es gebraucht hab eine SV650S und eine DL650, also beides zwar stärkere, aber doch durchaus nicht extrem andere Maschinen als meine DR650. Er hätt mir sicher auch was anderes angeboten, aber z.B. beim ersten Mal hab ich extra erwähnt, daß ich _nicht_ starkes will. Damals hatte ich sogar Schiss vor der SV!
Ich glaub, es kommt schlichtweg auf die Konkurrenzsituation an. Mein Händler ist ca. 30km vom Wiener Zentrum entfernt (10km Stadtgrenze) und muß seinen Kunden einfach garantieren, daß sie auch wieder heimkommen. Sonst käme kein einziger Wiener zu ihm. Und es ist IMHO auch eine Sache der Intelligenz. Denn vielleicht ist der jetzige "jeden Liter Sprit zweimal"-Fahrer der potentielle Neufahrzeugkäufer von morgen. Auch gutverdienende Ärzte und Juristen haben mal studiert und sparen müssen...

Genauso wie mein Autohändler, der ähnlich handelt und einmal bei einem "fremden" Kunden ein defektes Radio auf Kulanz getauscht hat (die Hälfte hat das Werk übernommen und grad als der Kunde jammern wollte, hat er schon gemeint, daß er die andere Hälfte übernimmt). Das hätte für ihn auch der komplette Einfahrer sein können, wenn der nie wieder gekommen wäre. So ist derKunde 3Monate später gekommen und hat seine Firmenflotte bei ihm erneuert. Der Händler wußte nicht mal, daß der Kunde eine Firma hat!
Ich bin der Meinung, daß sich solche Sachen langfristig immer auszahlen, aber die guten und die schlechten Werkstätten sich eben in der Intelligenz der Besitzer unterscheiden. Die einen denken kurzfristig, die anderen langfristig.....
Kathi (die deswegen auch schon seit ca. 8 Jahren in die gleiche Auto-WS fahrt)