Frage zum runterschalten


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SV 650 2000
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Frage zum runterschalten

#1

Beitrag von SV 650 2000 » 17.06.2007 17:32

Meine Frau hat gerade den Schein bestanden :D und bringt von der Fahrschule so allerhand Weisheiten mit, die ich nicht immer verstehe :?

Eine davon:

Wenn ich im 6. an eine Kreuzung ranrolle, ziehe ich die Kupplung und schalte ggf. bis in den 1. runter. Die Kupplung habe ich dabei die ganze Zeit gezogen.

Sie sagt, man muß nach jeden Gang die Kupplung kurz kommen lassen. Sonst würde laut Fahrschule eine Chance auf blockieren des Hinterrads bestehen :?:

Was sagt Ihr? Ist da was dran?

Danke und Gruß

Eike
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K.haos-Prinz
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#2

Beitrag von K.haos-Prinz » 17.06.2007 17:49

Ist meiner Ansicht nach vollkommen unnötig die Kupplung nach jedem Gang beim Runterschalten kurz kommen zu lassen.
Erhöhter Kupplungsverschleiß und es dauert länger.

Vielleicht wollen die in der Fahrschule, dass man ein besseres Gefühl für das Motorrad, die Technik usw bekommt und wollen deshalb, dass man bei jedem Gang kuppelt.

Und: Wo bitte soll das Hinterrad blockiern, wenn man die Kupplung gezogen hat :?:
Warscheinlich wollen die nicht, dass man bei 50 außversehen im ersten Gang die Kupplung kommen lässt, dann könnte das Hinterrad schon eher mal blockieren.
Satzzeichen sind keine Rudeltiere

Martin650


Re: Frage zum rnterschalten

#3

Beitrag von Martin650 » 17.06.2007 17:49

SV 650 2000 hat geschrieben:Was sagt Ihr? Ist da was dran?
Ja, und zwar nix !
So ein Käse wird in der FS verzapft ? Gezogene Kupplung ist gezogene Kupplung, und da blockiert nix

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svbomber
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Re: Frage zum runterschalten

#4

Beitrag von svbomber » 17.06.2007 18:07

SV 650 2000 hat geschrieben:Sie sagt, man muß nach jeden Gang die Kupplung kurz kommen lassen. Sonst würde laut Fahrschule eine Chance auf blockieren des Hinterrads bestehen :?:
Für Anfänger auch nicht unbedingt verkehrt.
Schätzt man die Geschwindigkeit falsch ein und erwischt einen zu kleinen Gang - was passiert beim Einkuppeln - das Hinterrad blockiert.
Fällt imho schon in die Kategorie Anfängerfehler.
Der Geübte überspringt schon mal ein paar Gänge.

Wer seine Bremsbeläge schonen will, verzögert mit der Motorbremse. Aber auch nur ein kleines Argument.

Mehr dürfte nicht dahinterstecken.
Was viell noch zu erwöhnen wäre, ist das Anhalten. Wer sporadisch mit Schaltproblemen zu tun hat, kuppelt bereits vor dem Anhalten an der roten Ampel aus. Erspart das Gewürge am Schalthebel im stehen ;)

Elvis


Re: Frage zum runterschalten

#5

Beitrag von Elvis » 17.06.2007 21:51

svbomber hat geschrieben:Für Anfänger auch nicht unbedingt verkehrt.
Schätzt man die Geschwindigkeit falsch ein und erwischt einen zu kleinen Gang - was passiert beim Einkuppeln - das Hinterrad blockiert.
So wurde es mir erklärt als ich 1993 den Schein für`s Zweirad gemacht habe. Wie schon geschrieben: Für Anfänger vielleicht erstmal ganz gut.

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Drifter76
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#6

Beitrag von Drifter76 » 17.06.2007 22:01

Also ich finde, der Fahrlehrer hat schon nicht Unrecht.
Ihr glaubt garnicht, was Fahrschüler alles schaffen.
Stellt euch vor, der Fahrschüler gewöhnt sich an, sobald er eine rote Ampel sieht, in den ersten Gang runterzuschalten. Und das, obwohl er u.U. auf der Landstraße noch bei 80km/h drauf hat. Jetzt wird die Ampel aber wieder grün, obwohl der Schüler noch bei 70km/h (und im 1.Gang :!: ) ist.
Wenn er jetzt die Kupplung schnippen läßt, was kann dann wohl passieren? :wink:
Auch ich schalte beim heranfahren an eine Ampel die Gänge einzeln herunter, lasse die Kupplung nach jedem mal Schalten (mit Zwischengas) los. Weil ich vorausschauend fahre, versuche ich mich nämlich ausrollen zu lassen und den Motor als Bremse mitzubenutzen. Soll nämlich angeblich die Bremsbeläge schonen. :wink:
Außerdem habe ich dann immer den passenden Gang eingelegt, falls es doch früher wie geplant weitergehen sollte.
svbomber hat geschrieben: Was viell noch zu erwöhnen wäre, ist das Anhalten. Wer sporadisch mit Schaltproblemen zu tun hat, kuppelt bereits vor dem Anhalten an der roten Ampel aus. Erspart das Gewürge am Schalthebel im stehen ;)
Danke, das hatte ich ebenfalls vergessen zu erwähnen. Wer hat es denn noch nicht erlebt, das er irgendwo gestanden hat und nicht den ersten Gang eingelegt hatte... :wink:

Gruß Drifter76
R.I.P. Patrick
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R.I.P. Stephan
*26.02.1988 +20.03.2012

Steve


#7

Beitrag von Steve » 18.06.2007 0:25

Stark anbremsen, 3 Gänge runter, in die Kurve rein und vollkit! :twisted: :roll:

Ne, quatsch. Ich sag mal so, Motorbremse ist was ganz nettes, benütze ich auch oft. Der V2 it da ja auch besonders effektiv. Und bis das Hinterrad mal blockiert, dauerts auch ein bischen. Und etwas stempeln ist ja nicht sonderlich wild. Klar, wenn man's nicht kennt ist's ungewohnt, und materialschonend ist's auch nicht, aber irgendwie gewöhnt man sich an seine Motorbremse, und vom 6. in den 1. ohne zwischendurch einzukuppeln ... nä ... außer vllt. bei einer Vollbremsung.

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#8

Beitrag von SV 650 2000 » 18.06.2007 6:31

Danke für die Antworten! Auf die Idee, bei 70 im ersten wieder einzukuppeln, bin ich noch gar nicht gekommen :) Der Fahrschullehrer ist nämlich ein cooler Typ, der auch richtig fahren kann. Konnte mir nicht vorstellen, daß er Unsinn erzählt.

Mich hat halt' nur gewundert, daß meine Frau immer so komisch an Kreuzungen ranfährt. Also im Extremfall so 100m vorher 30 Km/h und dann ewig so ein rumgewürge. Wird aber jedes Mal besser :) Wir haben uns jetzt auf zwei Gänge runterschalten und dann erst einkuppeln geeinigt.

Gruß Eike
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ingo H.
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#9

Beitrag von ingo H. » 18.06.2007 7:49

Hallo erstmal!

So ähnlich hat meine Frau das 2002 auch in der Fahschule gelernt von einem FS-Lehrer, der Moppedverrückt ist.

Gemeint ist dabei wahrscheinlich, daß sich die Gänge im Stand bescheiden durchschalten lassen.

Deshalb schalte ich meistens 2 Gänge runter, kupple dann wieder ein & nutze die V2-Motorbremse.

Nur nach einer abrupten Bremsung muß ich halt die Gänge mühsam im Stand sortieren.

Aber zu guter letzt muß sich das jede Moppedfahrerin bzw. jeder Moppedfahrer selbst ausprobieren, wie es am Besten funst.


Gruß aus dem Oberharz, wo es heute regnet & ich frei habe, :cry: ingo H. :wink:
SV fahren ist einfach geil !!!

Und noch eins: " Die LE-Maske an meiner SUZI bleibt dran !!! "

Im Winter fahre ich Jeep !!!

Mein neues Mopped heißt Erna, HD Sportster 48 !!!

bertl_76


#10

Beitrag von bertl_76 » 18.06.2007 8:27

Hallo zusammen,

bei manchen Motorrädern muss das gemacht werden. Bin vor kurzem erst eine Honda CBR 600 RR gefahren. Die Kiste lässt sich im Stand nicht vom 6 in den 1 durchschalten. Es muss wirklich immer eingekuppelt werden um den gewünschten Gang reinzukriegen.

Bluebird


#11

Beitrag von Bluebird » 18.06.2007 8:30

Ich knall die Gänge bei gezogener Kupplung auch nur runter, wenn ich plötzlich zum stehen komm bzw. apprupt bremsen muss, ansonsten imma schön die zweckmäßige V2 typische Motorbremse, wenn man schon sowas hat, sollte man es auch benutzen :lol:

robbywilliams


#12

Beitrag von robbywilliams » 18.06.2007 8:37

Steve hat geschrieben:...
Und bis das Hinterrad mal blockiert, dauerts auch ein bischen.
...
Nö nö. Das geht ziemlich schnell. Kommt auch echt super, wenn man vor einer engen Kurve zu weit runter schaltet, das Hinterrad blockiert und dieses Dich dann versucht zu überholen.

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#13

Beitrag von Lion666 » 18.06.2007 9:42

Das mit dem kuppeln ist nie verkehrt, zumal manchmal die Zahnräder ungünstig stehen und man nicht weiter runter schalten kann.
Nicht nur bei der CBR! :wink:
Gruß Lion666

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#14

Beitrag von Flo » 18.06.2007 13:49

was ich komisch finde, ist, daß man mit nem 34ps mopped (oder macht dein frauchen direkteinstieg?) im 6. auf ne ampel zufährt.

selbst außerorts fährt keiner 70 im 6. gang.

in meiner 34ps zeit hab ich selbst den 5. äußerst selten gebraucht...
Ist der Motor kalt, gib ihm zehneinhalb!

OzzKaa


#15

Beitrag von OzzKaa » 18.06.2007 13:55

Kann mein bei 70km/h in den ersten Gang schalten? Ok, man KANN bestimmt, aber ich hab des öfteren das Problem das es beim Runterschalten ganz schön kracht wenn man noch zu schnell ist. Für Anfänger finde ich des dennoch blödsinnig nach jedem Gang einzukuppeln, das ist ja gerade bei nem V2 ne relativ ruckelige angelegenheit (je nach geschwindigkeit) und lenkt vom eigentlichen Bremsmanöver ab.

Ich denke die Aussage ist so gemeint dass der Fahrschüler, wenn er von weitem eine rote Ampel sieht, langsam runterschaltet und die Motorbremse nutzt (um die Beläge zu schonen, so ein Blödsinn :lol:) und um ein Gefühl für den Motor zu bekommen...

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