Lappen weg???


Allgemeine Gesprächsthemen, Fragen und Antworten.
SwoOp


#106

Beitrag von SwoOp » 24.05.2007 13:26

Also das jemand der überhaupt einen Text ohne Absätze und klare Strukturen verfassen kann und zudem beleidigend wird eine gesellschaftliche Meinung vertreten kann ist schon nett.

Ich denke Duke hat es genau richtig erkannt im Bezug auf Martin.

Wie sich allerdings die französische Revolution auf die Demokratie der heutigen BRD vergleichen lässt, bleibt auch mir schleierhaft. Ich denke duke und Martin sehen es genau richtig, das jemand wie Du im realen Leben seine Meinung nicht vertreten kann wie Du es hier tust.

Ob Du nun dein Profil ausgefüllt hast bleibt dahin gestellt, jeddoch denke ich das solche durchaus niveaulosen Anspieleungen und Beleidigungen nicht in ein solches Forum gehören, wobei sie sich nocht nicht einmal auf die Topic beziehen.

Das Beispiel mit dem Kind ist in deiner Erläuterung nahezu lächerlich umschrieben, es ist nicht möglich sich dabei auf den Staat zu beziehen, jeddoch mir nicht bekannt, lasse mich aber gerne belehren.

Also denke ich halte den Ball flach, oder wie duke es gesagt hat, bleib in deinem Türmchen, denn mit deinem Post ist weder jemandem geholfen, noch nützt er was.

robbywilliams


#107

Beitrag von robbywilliams » 24.05.2007 13:32

Ich frage mich, ob hier nicht Hobbes greift und dennoch Kant berücksichtigt werden müsste ohne aber Nitzsche zu vernachlässigen.

;-)

Übrigens hat der Martin schon genug Eier (Zitat Kahn) um sich selbst zu verteidigen oder nicht?

SwoOp


#108

Beitrag von SwoOp » 24.05.2007 13:38

klar hat er diese, finde nur die bemerkungen sehr unterhaltungsvoll

Duke


#109

Beitrag von Duke » 24.05.2007 13:43

robbywilliams hat geschrieben:Ich frage mich, ob hier nicht Hobbes greift und dennoch Kant berücksichtigt werden müsste ohne aber Nitzsche zu vernachlässigen.

;-)

Übrigens hat der Martin schon genug Eier (Zitat Kahn) um sich selbst zu verteidigen oder nicht?
Wie??? der hat mehr als zwei? 8O 8O 8O

Duke

robbywilliams


#110

Beitrag von robbywilliams » 24.05.2007 13:45

Ja klar. Man nennt ihm auch gerne den Eiermann 8)

Benutzeravatar
Ronaan
SV-Rider
Beiträge: 1622
Registriert: 06.09.2005 15:35
Wohnort: tiefster fränkischer Urwald

SVrider:

#111

Beitrag von Ronaan » 24.05.2007 14:07

"Wenn alle das Gesetz brechen, ist es OK."

???

So liest sich's für mich, was der schraddlmeister schreibt, und damit klinke ich mich aus. Einen Tempoverstoß mit der Französischen Revolution zu begründen, ist zu hoch für mich Kleingeist. Viel Spass noch allen in diesem wunderschönen Thread :wink:
Gewichtstuning fängt beim Fahrer an ;)

bswoolf
SV-Rider
Beiträge: 2909
Registriert: 17.09.2002 14:20


#112

Beitrag von bswoolf » 24.05.2007 14:27

nun, mittlerweile geht es ja auch nicht mehr um die sache ( tempoverstoß ), sondern ums prinzip. und dabei sind die vertreter beider standpunkte nun nicht wirklich zartfühlend.

martins ton wird zumeist auch nicht grad freundlicher, wenn man seiner argumentation nicht so recht folgen mag. da läßt sich dann schon mal einer hinreißen.

schraddlmeister


#113

Beitrag von schraddlmeister » 24.05.2007 16:12

@SwoOp: Interessant das du es so hinstellst als hätt ich jemanden beleidigt.
Ich habe lediglich darauf hingewiesen dass es nicht gerade für einen hochgeistigen Intellektuellen spricht wenn jemand sehen will "ob sich mein Schwanz dann nach innen stülpt". Verzeiht mir wenn ich auf solche Kommentare nur mit Arroganz reagieren kann/will.

@Duke: Ich hoffe deine Frage zur französischen Revolution war nicht ernstgemeint, denn das unsere heutige (gelebte????) Demokratie auf Grundlage der Werte und Normen dieses Ereignisses fußt (zumindest in Europa + USA) kann nicht ernsthaft bezweifelt werden.
Wenn es hier schon ums Prinzip geht, dann ist ein Vergleich mit der Geschichte ja wohl erlaubt. Denn Beispiele für Unrecht, und Menschen die sich darüber hinweggesetzt haben gibt es in der Geschichte ja wohl einige.
Bleibt die Frage was ist Unrecht? Tja wenn du diese Frage beantworten kannst dass sie für alle Fälle gilt, wärst du der erste Mensch in der knapp 3000 jährigen Geschichte der Philosophie .
Deshalb gibt es nur drei Möglichkeiten: Naturrecht (=Recht des Stärkeren), Konvention (=Gesetze) oder die eigene Überzeugung.
Da in unserer Demokratie nun mal alle drei Arten des Rechts vertreten sind (was meiner Meinung nach nicht zu bezweifeln ist) bleibt nur die Frage wie stark die einzelnen Teile betont werden.
Ich persönlich halte ein starres Festhalten an Konvention gefährlich, da die Gefahr droht, dass die Konvention irgendwann den eigenen Verstand ersetzt. Anzeichen gibt es viele, allein schon wenn man sich dass ständig abnehmende politische Interesse der Menschen anschaut.

Zum Punkt mit der Anonymität: Klar ist dass Internet zum größtenteil anonym. Mir deshalb zu unterstellen ich würde hier nur meinen Frust raus lassen oder die Sau rauslassen, ist natürlich sehr einfach, bringt nur für die Diskussion nichts, da weder du noch ich einen Beweis für oder wider deiner Behauptung vorzeigen können. Allerdings stimmt mich deine Anspielung doch etwas nachdenklich, denn sie impliziert dass ich mich aus irgendeinem Grund davor fürchten müßte meine Identität preiszugeben. Angst vor was? Gesellschaftlicher Ächtung? Randale? Prügel?
Gerade von solchen Gedanken dachte ich, ist man in einer "modernen" Demokratie gefeit. So kann man sich irren.....

Elin


#114

Beitrag von Elin » 24.05.2007 17:16

Mein lieber Schraddlmeister, Du greifst in wahrlich epische Tiefen, in dem Du Sachen versuchst zu rechtfertigen, die nicht zu rechtfertigen sind.

Die StVO ist dazu da, dass für alle ein Mindestmaß an Sicherheit gewährleistet werden kann. Wer sich nicht dran hält, greift potentiell in die Rechte des Anderen ein, das lässt sich auch mit der französischen Revolution nicht hinwegwischen. Und sich rauszusuchen, wann einem Konventionen und Gesetze passen und wann nicht, nenne ich - schlichtweg - Egoismus und nicht "intellektuelles" oder "selbständiges" Denken.

schraddlmeister


#115

Beitrag von schraddlmeister » 24.05.2007 17:51

Ich verstehs langsam echt nicht mehr. Die StVO soll ein Mindestmaß
an Sicherheit garantieren? Das ist doch schlicht und ergreifend falsch!
Erzähl das mal unserem zuständigen Minister Tiefensee, der würde sich bedanken! Aus Sicht der Behörden stellt die StVO doch die State-of-the-art
Lösung für das Problem der Regelung der Verkehrsflut auf unseren Straßen dar. Und wenn man sich die Kontrollen,Tempolimits und bauliche Maßnahmen in unseren Städten und Autobahnen anschaut kann mir doch niemand ernsthaft einreden dass dies nur der Aufrechterhaltung eines Mindestmaßes an Sicherheit dient. Ich finde das geht schlicht und ergreifend an der Realität vorbei.
Mit deiner Einschätzung, sich auszusuchen wann Gesetze gelten und wann nicht gehe ich teilweise konform. Es kann nicht jeder tun und lassen was er will. Andererseits muss dem Bürger auch eine gewisse Bewegungsfreiheit innerhalb eines gesetzlichen Rahmens erlaubt sein. Und diese wird bei uns Stück für Stück beschnitten. Früher (so wird uns jedenfalls desöfteren erzählt) gab es diese Gesetze und Verbote genauso, allerdings wurde, um das gemeinschaftliche Leben zu fördern, des öfteren auch mal ein Auge zugedrückt, wenn eine Regelung einfach nicht verhältnismäßig war. Dies verdeutlicht ein einfaches Beispiel:
Vor ca. 50 Jahren wurde mein Opa beim Schwarzfahren mit einem Roller erwischt, weil er ein Pferdefuhrwerk scheu gemacht hatte welches daraufhin in wilder Panik eine Koppel beschädigte. Der Dorfpolizist sprach daraufhin die Strafe aus dass er die Koppel reparieren muss und als Strafe noch vier Wochenenden für den Pfarrer holzhacken muss. Und dass wars. Diese Strafe war verhältnismäßig, der Sünder hatte die Chance die Strafe zu akzeptieren. Er wusste er hatte was falsch gemacht, dass eigentlich nicht so schlimm ist, da jedoch Schaden entstanden war musste er die Strafe über sich ergehen lassen.
Vor 1 Jahr wurde dagegen mein Cousin erwischt, weil sein Roller (50ccm)
15 km/h zu schnell war, da er die Drossel entfernt hatte. Die Strafe lautete: 10 Stunden gemeinnützige Arbeit (geht in Ordnung), 1 Jahr Führerscheinsperre für Auto und noch 100 Euro Strafe wegen Fahrens ohne Betriebserlaubnis des Fahrzeugs. Gang zum Richter + Anwalt etc. mal ganz außen vorgelassen. Wo ist da noch die Verhältnismäßigkeit??
Und genau dass ist das Problem bei solchen Sachen, wie der wegen der dieser Thread eigentlich aufgemacht wurde. In solchen Fällen hat der Staat einfach keine moralische Legitimation so zu handeln wie es in diesem Fall geschieht, weswegen ich auch keine Gewissensbisse habe wenn ich mich a) in einer solchen Situation nicht an ein Tempolimit halten welches in dieser Situation unsinnig ist (und kommt mir jetzt bloß nicht mit dem Einwand, dass ich die Gefährdungslage nicht überblicken kann; die Beamten des Strassenverkehrsamtes sind auch keine Halbgötter und haben deshalb auch keine höhere Qualifikation) und b) alles in meinen Möglichkeiten stehende tun um mich gegen eine solche Abzocke zur wehr zu setzten und nicht zu bezahlen. Deshalb gilt meiner Meinung das Argument, dass man zu seinen Fehlern stehen soll meiner Meinung nach in einem solchen Fall einfach nicht.

PS: Ich freu mich schon auf die Posts die mein "ich verstehs langsam echt icht mehr" zitieren, deshalb hab ichs jetzt selber gemacht. Ätsch, erster!

robbywilliams


#116

Beitrag von robbywilliams » 24.05.2007 17:58

Du solltest Dich mal beruhigen und den Thread hier nicht ad absurdum führen. Es geht hier nicht darum, was grundsätzlich richtig und was falsch ist.
Es geht um ein Tempodelikt.
Dazu solltest Du einsehen, dass sich die Meinung der meisten hier nicht durch Deine Überzeugungsleistung ändern wird.
Das ist Fakt.

Mich erinnert das hier schön langsam an die reinste Trollerei.

Bluebird


#117

Beitrag von Bluebird » 24.05.2007 18:01

Wegen dem Beispiel mit dem offenen Roller:

Man muss die heutige Zeit betrachten, wer fährt hier meistens noch Roller? Jugendliche. Jene wollen natürlich nicht mit den legalen 25 oder 45 km/h rumtuckern (kann ich verstehn, das ist wieder ZU langsam), also wird aufgemacht. Das Fahrwerk des Roller macht das zu 99,9% mit (0,1% ist der Chinadreck). Dann sind aber jene, die eben noch tunen, so das der Roller 100 oder mehr läuft. Da wirds schon gefährlicher. Ich war mehrere Jahre in der Szene, ich sehs heute noch bei den 125ern, ist als echt schlimm was da abgeht, passieren auch viele Unfälle. In dem Hinblick finde ich diese Strafe angemessen. Aber es gilt eben bei uns: Gleiches Recht für alle, es wird nicht über die Verhältnismäßigkeit geredet. Das finde ich meist arm. Ein Renter der mit nem offenen Roller fährt (läuft so etwa 60- 70kmh) stell ich mir weniger gefährlich vor (wenn er das Fahrzeug beherrscht) als ein wilder Kiddie, mit benzin im Blut der womöglich wenig Erfahrung hat, aber gleich das schnellste fahren muss.

Ich vermute, dass du im Allegemeinen so denkst, wie ich es hier geschrieben hab, oder?

Elin


#118

Beitrag von Elin » 24.05.2007 18:01

schraddlmeister hat geschrieben: Ich verstehs langsam echt nicht mehr. Die StVO soll ein Mindestmaß
an Sicherheit garantieren? Das ist doch schlicht und ergreifend falsch!
Sehe ich anders: Die StVO soll dafür sorgen, dass so viele wie möglich am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen können und unbeschadet durchkommen --> ein Mindestmaß an Sicherheit für jeden. Ist natürlich eine verkürzte Essenz.

schraddlmeister hat geschrieben: Vor 1 Jahr wurde dagegen mein Cousin erwischt, weil sein Roller (50ccm)
15 km/h zu schnell war, da er die Drossel entfernt hatte. Die Strafe lautete: 10 Stunden gemeinnützige Arbeit (geht in Ordnung), 1 Jahr Führerscheinsperre für Auto und noch 100 Euro Strafe wegen Fahrens ohne Betriebserlaubnis des Fahrzeugs. Gang zum Richter + Anwalt etc. mal ganz außen vorgelassen. Wo ist da noch die Verhältnismäßigkeit??
Du willst doch nicht den Straßenverkehr zu Opas Zeiten tatsächlich mit dem von heute vergleichen? Die Verkehrsdichte der heutigen Zeit mit der von damals? Unvorsichtiger Umgang im Straßenverkehr kann heute mehr denn je Leben kosten, nicht nur einen läppischen Gartenzaun! Von daher: ja, ich finde die Strafe verhältnismäßig gerecht.

Mal abgesehen davon: wir leben heute, im hier und jetzt. Was mein oder Dein Opa getan haben, ist nicht mehr relevant. DAS WAR MAL.

Martin650


#119

Beitrag von Martin650 » 24.05.2007 21:00

Herr Schraddlmeister,
die Leute die mich beleidigen dürfen suche ich mir selbst raus. Du gehörst nicht dazu.
Ich wollte nur klarmachen, daß auch du für mich zu den Forumsschaumschlägern gehörst. Du vertrittst hier eine Meinung, die du sicher niemals auch im realen Leben vertreten wirst, denn dann kannst du dich von deinem Führerschein auf Lebenszeit verabschieden. Solltest du mal erwischt werden, dann liesst man hier in einem neuen Thread mal wieder die Frage "Bin erwischt worden beim Speeden, wie komm ich da raus ?"

Ich würde gerne Mitleid haben, aber ich spür nix.

PS: ich bin kein Engel und sicher mehr als einmal auch zu schnell unterwegs. Aber ich werde niemals versuchen Applaus für 100 Km/h in der Stadt zu bekommen, denn wenn, dann sinds höchstens mal gute 70 Km/h.




...und ja, ich habe nur 2 Eier :lol:

schraddlmeister


#120

Beitrag von schraddlmeister » 24.05.2007 21:31

Martin650 schrieb am 24.05.2007 21:00
die Leute die mich beleidigen dürfen suche ich mir selbst raus. Du gehörst nicht dazu.
Uhh, bist du John Wayne oder bin ich das?
Du vertrittst hier eine Meinung, die du sicher niemals auch im realen Leben vertreten wirst
Einspruch Spekulation

@robbywilliams: Das mit dem beruhigen ist kein Problem, ich bin ruhig. Es geht mir doch auch nicht darum hier irgendjemand zu beleidigen oder zu bekehren. Es ist nun mal so dass einige ihre Meinung haben und Meine ihren contra lateral entgegenläuft. Dies ist nicht zu ändern, sondern zu bedauern da ich denke dass es ein Indiz dafür ist, mit welcher Mentalität viele durchs leben gehen, und in welcher Weise dies unser tägliches Miteinander beeinflusst. Nichts desto trotz kann man darüber herrliche Dispute führen, was ja hier auch geschehen ist, auch wenn sich da mancher in wilde Spekulationen flüchtet um den Andersdenkenden zu diffamieren (Stichwort Schaumschläger).
Was bleibt am Ende? Zwei gegensätzliche Meinungen die sich wohl erst mit zunehmenden Alter und Wohlstandsbauch annähern werden. Doch im wir leben im hier und jetzt wie Elin so treffend bemerkt hat, und somit kann ich über manchen von euch zahnlosen "Biker" nur lächeln und mich in meine Elfenbeinturm zurückziehen. Vielleicht habe ich mal die gleiche Meinung. Ich hoffe nicht.

Gruß der Schraddlmeister

Antworten