erbo oder Schwabenleder?


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Welche Kombi?

Umfrage endete am 10.06.2004 8:50

erbo
5
16%
Schwabenleder
11
34%
Andere
16
50%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 32

Michael


#16

Beitrag von Michael » 27.05.2004 13:24

> Diät

Ich hau mir massig Kohlenhydrate rein und wiege bei 1,74 m ungefähr 64 kg. Kann also nicht generell fett machen. Die Kohlenhydarate sind bei mir aber hauptsächlich langsame Kohlenhydrate, oder wie das heißt. Vollkorn und so, Fruchtsäfte, Nudeln. Dafür trinke ich keine Cola und andere Zuckerwässer. Süßigkeiten auch kaum noch. Zucker macht schlapp, finde ich, mich jedenfalls.

Ich halte es für schlecht, spät abends noch fette Sachen zu essen. Das mache ich nicht. Ich jogge auch öfter. Außerdem will ich mir wieder ein Fahrrad kaufen und Wege innerhalb der Stadt damit zurücklegen. Gut für den Kreislauf.

Schubser


#17

Beitrag von Schubser » 27.05.2004 13:56

Hihi, das Thema finde ich klasse und paßt bei mir auch. Ich habe um in meinen neuen "gebrauchten" Schwabenleder zu passen 10 Kilo abgenommen. Das habe ich mit weniger und bewußter Essen gemacht und ganz ganz viel Sport. Fazit: Kombi paßt nun und fährt sich supi, Fitter bin ich eh geworden durch die Aktion (kann auch nicht schlecht sein).
Also Schwabenleder finde ich sehr gut und allen die abnehmen wollen viel Glück.
Bis denne

lelebebbel


#18

Beitrag von lelebebbel » 27.05.2004 16:05

ich würd das schwabenleder nehmen :) ungebuckelt und klassisch schön.

aber generell würd ich sowieso eher zu nem vernünftigen 2 teiler greifen... einfach praktischer. einen, der nen metall verbindungsreissverschluss an der aussenhaut hat, das sollte auch für gelegentlich rennstrecke taugen.

ich bin mit meinem harro 2-teiler sehr glücklich, aber der spielt 2 preisklassen niedriger...


>low-carb-diät:
wuahh. für sporttreibende absolut nicht zu empfehlen und sehr kompliziert in der durchführung. wenn man das falsch angeht, führt es zu stark verminderter körperlicher leistungsfähigkeit und ganz erheblichen konzentrationsstörungen!
man kann nicht einfach die kohlenhydrate weglassen, ohne vorher den fettstoffwechsel zu trainieren (der muss dann nämlich die KH versorgung übernehmen, darauf beruht ja diese diätform), sonst macht man sich wirklich fertig damit.
kohlenhydratmangel ist für den körper kein spass.
und wenn man den fettstoffwechsel ohnehin trainiert, nimmt man allein dadurch schon ab (sofern man nichts dagegen tut).
den fettstoffwechsel durch KH-Mangel in der nahrung zu "zwangstrainieren" halte ich für riskant und ungesund, da dann auf jeden fall erstmal eine mangelperiode einsetzt.
selbst wenn der fettstoffwechsel vorher in schuss gebracht wird, hat man mit unterfüllten KH speichern dann im alltag oder beim sport probleme, sobald kürzere starke belastungen des kreislaufs stattfinden, also sobald der puls über fettverbrennertempo hinausgeht.


langkettige kohlenhydrate (vollkorn, müsli, nudeln..) statt so schrott-KH wie aus cola ist aber klar, das sollte man generell beachten.

(ich beschäftige mich nicht damit, weil ich abnehmen will, sondern wegen radtraining. wiege sowieso fast nichts..)

Lorbas


#19

Beitrag von Lorbas » 27.05.2004 16:08

ich wiege auch etwas mehr, aber bei hein gericke bin ich fündig geworden.
und die qualität soll auch nich schlecht sein, hier oben im norden fahren recht viele mit den dingern auf der rennstrecke.

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SunnyFrani
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#20

Beitrag von SunnyFrani » 27.05.2004 19:12

:lol: Was hab ich da nur losgetreten?! Sorry, Wörsty. Ich hoffe, Du kannst die relevanten Tipps noch rausfiltern. :wink:

Keine von all diesen Diät- und Ernährungtheorien ist unumstritten. Von daher kann keine unbedingt die Richtige sein. Die nächste Studie wird wieder das Gegenteil von der letzten beweisen usw. usf.
Wie ich die 10 kg geschafft habe? Viel trinken (Wasser, ungezuckerte Tees oder Fruchtsäfte), 3 Mahlzeiten am Tag, dazwischen mind. 4h Pause. Keine Snacks! Mehr Obst und Gemüse, kein Weissmehl (Toast), keine kurzkettigen Kohlenhydrate (Zucker) - ausser Honig! Ich liebe Honig viel zu sehr. Honigbrot... *mjam*:D Wichtig: keine Diät, sondern eben eine Ernährungsumstellung, die ich nun langfristig einhalten werde. Sonst ist das Gewicht schnell wieder drauf (Jojo-Effekt). Ausserdem moderat Sport, Seilspringen zur Ausdauer, und klassische Bodenübungen zum Muskelaufbau.

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#21

Beitrag von tpl » 27.05.2004 20:51

Ich habe seit diesem Jahr eine Alnekombi, Einteiler und maßgeschneidert, da ich keine Normmaße mehr habe. :oops:
Das Einsteigen ist schon ein wenig lästig, aber danach ist sie das bequemste was ich je an Motorradklamotten(das sind nicht wenig) hatte.

Zu den Jungs mit ein wenig :D oder ein wenig mehr :D :D Bauch, überlegt mal warum ihr Schutzleidung tragt:
Wegen dem Wetter :?:
Des guten Aussehens wegen :?:
Im Sturzfall den Körper so gut wie möglich zu schützen :?:

Ich habe mich für den letzten Punkt entschieden.
Gruß Thomas

jensel
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#22

Beitrag von jensel » 27.05.2004 21:01

Für die Beweglichkeit: Kevlarstretch im Schritt.
Bei Alne war die Beratung 1a, maßschneidern ist inkl.

Empfehlung: Känguruhleder. Ist stabiler, wird daher dünner verarbeitet: leicht, angenehm zu tragen.

Die Protektoren und das Leder hab ich grad getestet, ca. 5-10m übern Teer gerutscht, die ersten mit Bein unterm Mopped. Das Leder am Knie leicht angerauht, am Arm nix zu sehn. Die Stiefelschnalle hat gut 1-2mm eingebüßt :)

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SunnyFrani
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#23

Beitrag von SunnyFrani » 27.05.2004 21:15

Hatte im Freemof mal gelesen, dass WACO kein Hüpfleder verarbeitet, da es gegenüber Rindsleder aber auch bestimmte Nachteile hätte. Welche, weiss ich nicht, wurden nicht genannt.

Da Känguruhleder ja nun weder eine Seltenheit und nicht mal besonders teuer ist (die Viecher sind in AUS ja ein Plage), frage ich mich, ob da nicht doch was dran ist... Denn eine Firma, die Top-Qualität zu Sicherheit ihrer Kunden anbieten möchte (und jeder Firma sollte das, die länger auf dem Markt bestehen will), würde doch ansonsten sofort entsprechende Kombis in ihr Programm aufnehmen. Oder?
Ich meine, soweit ich die Modellpaletten der besseren Firmen kenne (und die musste ich letztes Jahr wie Wörsty studieren), ist ALNE Monopolist bei Känguruhleder. Aber wenn so viele Motorradler scharf auf das Hüpfleder sind, warum sollten sich die anderen Hersteller dieses Geschäft entgehen lassen?! Bild

jensel
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#24

Beitrag von jensel » 27.05.2004 21:30

Held schneidert auch mit Hüpfleder.
Zu Schwabenleder sag ich nix, außer dass ich die für zu teuer halte. Dann lieber Erbo.

Ich kenn aber einige, die plädieren halt auf die zusätzliche Stoßdämpfung durch dickeres Leder.
Aber dafür hab ich meine Protektoren ;)

PS: Seit meinem Sturz letzte Woche hab ich mir vorgenommen, nie mehr ohne Lederkombi zu fahren. Hätte ich meine Lederjeans angehabt, hätte ich wohl dank der Prellungen zwei Wochen nich laufen können.
Und mit Textil wären dieProtektoren verrutscht. zumindest bei mir Hungerhaken :)
Zuletzt geändert von jensel am 27.05.2004 21:34, insgesamt 1-mal geändert.

Murray


#25

Beitrag von Murray » 27.05.2004 21:31

Schwabenleder ist definitiv eine gute Wahl, dass der Reißverschluss kaputtgehen könnte, halte ich für ein Gerücht. Der macht einen echt guten Eindruck. Der Protektor am Rücken ist einigermaßen durchgängig, also im grunde alles perfekt. Aber Tipp: Da sollte man am Ellenbogen aufpassen. Entweder man sagt, man will ihn da ein Zentimeterchen weiter haben oder man lässt sich statt dem gelochten Leder Stretch einbauen. Ich hatte jedenfalls Ärger damit. Jetzt sitzt er stramm und bequem (nach kostenloser Korrektur) aber etwas weiter wäre sicherlich auch nicht falsch. Die Schale am Arm ist ja so riesig, dass man kaum rausrutschen kann...

Michael


#26

Beitrag von Michael » 28.05.2004 18:26

> Nachteile von Känguruh-Leder
Ich habe mal gelesen, dass es bei Regen schlechter ist. Es gibt aber so eine Behandlung, dann ist es wohl kein Problem mehr. Ich hatte mal Handschuhe aus KäL von Held. Haben nicht so lange gehalten wie gute aus KuL aber sonst wunderbar. Wenn es KäL von Erbo gäbe, würde ich es nehmen. Wegen der Vorteile, die Jens genannt hat.

> Schwabenleder und Verbindungsreissverschluss
Ich hatte ja letzte Woche diesen Sturz mit ca. 200 km/h. Meine Schwabenleder hat mir dabei sehr gute Dienste geleistet. Auch der VerbReisv. hielt einwandfrei. Ich war mit der Kombi sehr zufrieden. Aber bei Erbo ist halt das Innenfutter rausnehmbar, deswegen werde ich mir die wohl jetzt kaufen.

Alne nehme ich nicht, weil mir das Aussehen der 1-Teiligen gar nicht gefällt. Bei den 2-Teilern gibt es schönere, z. B. die vom Jens.
jensel hat geschrieben:Die Protektoren und das Leder hab ich grad getestet, ca. 5-10m übern Teer gerutscht, die ersten mit Bein unterm Mopped.
Was machst Du denn für Sachen? Und? An Dir alles heil geblieben?
Zuletzt geändert von Michael am 28.05.2004 19:09, insgesamt 1-mal geändert.

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#27

Beitrag von SunnyFrani » 28.05.2004 19:09

jensel hat geschrieben:Held schneidert auch mit Hüpfleder.
Ja, einige Handschuhe, keine Kombis (Katalog '04 hab ich grad neben mir liegen). Naja, wie dem auch sei - ich hatte den Gedanken dort mal aufgeschnappt und der ist eben hängengeblieben. Dachte, hier passt's, da kann den mal anbringen... :wink:

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#28

Beitrag von jensel » 28.05.2004 19:17

Wenns das mit dem Regen ist: Das Leder kann man hydrophobieren, keine Ahnung was das ist, aber danach isses wasserdicht ;)

@michel: zu schnell gewesen, enge Kurve übers VR weg. Am Mopped ein paar Kratzer an allen Lackteilen und Beulen im Tank, Bremshebel beide futsch, aber fahrbereit ;)
An mir nix, dank Alne, Held und IXS.

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#29

Beitrag von SunnyFrani » 28.05.2004 19:28

Leder-Reinhardt schreibt dazu:

Durch Einlagern von Hydrophobiermitteln in die Ledersubstanz wird die Grenzflächenspannung zwischen Lederfasern und Wasser erhöht. Damit wird eine Herabsetzung oder fast völlige Aufhebung der Wasserbenetzbarkeit erreicht, und das Leder bleibt trotzdem Wasserdampfdurchlässig.

freeride.ch ergänzt:

Achten Sie deshalb unbedingt darauf, ausschließlich Pflegemittel zu verwenden, die diese Eigenschaft nicht einschränken. Hände weg von normalen Lederfetten.

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#30

Beitrag von jensel » 28.05.2004 19:32

SunnyFrani hat geschrieben:Hände weg von normalen Lederfetten.
Uuups. Davon hat der Mann bei Alne nix gesagt. Und meine Kombi ist nach über drei Jahren und rund 50.000km immer noch wie neu, kann also auch net so schlimm sein ;)

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