Angst


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einsamerreiter


Re: Angst

#16

Beitrag von einsamerreiter » 27.05.2005 10:05

SVDuja hat geschrieben:So, jetzt nochmal zu meinem größten Problem beim Motorradfahren. Habe 2003 meinen Führerschein gemacht und bin in dem Jahr 3000 km gefahren. Letztes Jahr sind wir überhaupt nicht gefahren (Umzug, Hochzeit - irgendwie war keine Zeit dafür) und dieses Jahr will ich langsam anfangen (muss ich auch, da ich mich fühle, als säße ich zum ersten Mal auf dem Ding) und im Spätsommer soll es gleich ins Allgäu gehen.
Ich bezeichne mich als normale Fahrerin (nicht zu schnell, nicht zu langsam). Respekt beim Fahren vor den Kräften die dort wirken habe ich auch, aber es gibt Situationen, in denen der Respekt sich in echte Angst umwandelt. Und ich weiß, dass das nicht sein darf!
Du bist wirklich eine ganz normale Fahrerin. Genau das passiert jedem ganz normalen Fahrer hin und wieder und darf auch sein. Natürlich ist die Angst, die sich ja auch auf den Körper auswirkt, für angemessene Reaktionen in brenzligen Situationen eher hinderlich.
Ich habe Angst, wenn sich der Straßenbelag in einen Fleckenteppich verwandelt, die Angst wächst immens, wenn ich auf Schotter fahren soll (Parkplätze z.B.), so dass ich dann das Fahren über diesen verweigere!

Die Angst hat 2 Ursachen: zum einen hat mir mein Fahrlehrer immer und immer wieder gesagt, wie wichtig es ist, die Fahrbahn im Auge zu behalten, da auf Fleckenteppich-Straßenbelägen die Haftung nicht so gut ist (mein Mann sagt, das ist völliger Quatsch, doch ich kann es nicht glauben). Zum anderen hatte ich mir mit 18 im Urlaub mal eine 80er ausgeliehen gehabt, bin über Schotter gefahren und patsch lag ich da. Sobald ich Schotter sehe (es reichen schon einige Steinchen am Fahrbahnrand) ist diese Erinnerung wieder da...

Mein Mann meint, wir sollten mal gezielt auf Schotter üben fahren gehen, doch ich weigere mich, schon allein weil ich Angst habe mein schönes Motorrad hinzulegen.

Ich weiß nicht, wie ich diese Angst bekämpfen kann, wie ich sie gottverdammt nochmal aus meinem Kopf rausbekommen kann. Ich hatte auch schon überlegt, vielleicht noch mal eine Fahrstunde zu nehmen, dann kann ich die Maschine des Fahrlehrers ablegen, aber das kostet auch wieder 50 Euro und Geld ist zur Zeit megaknapp und ich kauf mir lieber ein paar vernünftige Sommerhandschuhe dafür. Zumal ich auch nicht wüsste, wo der dann mit mir Schotterfahren üben wollte...
Jeder engagierte Fahrlehrer würde Deiner Bitte entsprechen und mit Dir zu einer solchen Stelle fahren. Ein erfahrener Fahrlehrer hat soviel Vertrauen in seine Fähigkeiten, daß er selbst keine Angst hat, daß Du die Fahrschulmaschine ablegen könntest.
Nun wollen wir ja im Spätsommer in die Alpen. Mein Mann möchte unbedingt den Silvretta-Pass fahren. Jetzt les ich blöde Kuh einen Artikel über die Alpen, in dem steht, dass viele Straßenbeläge der Pässe "blank"gefahren sind und man dort nicht so die Haftung hat mit den Reifen. Schwupps, schon habe ich es im Kopf drin und die Angst wächst...
Es ist durchaus sinnvoll, auch mal ein Buch zu Rate zu ziehen. Die Haftung auf Alpenstraßen ist sicherlich manchmal eingeschränkt aus vielerlei Gründen. Und es ist gut, sich das vorher mal klarzumachen. Ich kenne aber Typen, für die es wesentlich sinnvoller wäre, daraus Lehren zu ziehen ;)
Bücher zum Motorradfahren gibt es wie Sand am Meer. Aber drei Bücher, mir denen ich persönlich viel anfangen konnte, waren:
"Perfekt fahren mit Motorrad" http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3 ... 98-0817635
"Die obere Hälfte des Motorrads" http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3 ... 98-0817635
"Der richtige Dreh" Band 2 http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3 ... 98-0817635
Meine Frage ist an Euch: habt Ihr ähnliche Probleme wie ich (gehabt) und was kann man dagegen tun?
Erstmal herausfinden, ob Du wirklich Freude am Motorradfahren hast oder haben könntest.
Wenn ja, dann nimm Dir gefälligst auch Zeit, an den entscheidenden Fragen zu arbeiten. Dazu gehören Sicherheitstrainings, mal eine Übungsfahrstunde oder die Lektüre und Diskussion eines Buches. Dann müssen die Sommerhandschuhe halt noch warten.

Dein Problem, das du eben nochmal in einem posting geschildert hast, geht nicht durch drüber Nachdenken oder mentales training alleine weg.
Üben, üben, üben - wie es alle hier schon geschrieben haben.

Wenn Dir andere Dinge wichtiger sind und Du keine Zeit zum Motorradfahren-Lernen hast, laß es besser sein.

Gerhard
:)

mattis


#17

Beitrag von mattis » 27.05.2005 10:06

SVDuja hat geschrieben: Und so lange ich denke: ich leg mich hin, wenn ich das versuche/übe, dann leg ich mich auch hin.
Brauche Ideen für den Kopf - und vielleicht reicht es auch, wenn mir zig Leute bestätigen, dass man auf Flickenteppichen nicht sofort hinfällt...
Warum hörst du nicht einfach auf mit dem Denken? ;-)

Im Ernst: Die Gedanken sind frei, lalala... :-)

Mach beim Fahren den Kopf frei, lass den Blick schweifen, sing ein Liedchen und hör auf dir den Kopf zu zerbrechen. Entspannt ungemein.


me

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#18

Beitrag von Screw » 27.05.2005 10:08

SVDuja hat geschrieben:Brauche Ideen für den Kopf - und vielleicht reicht es auch, wenn mir zig Leute bestätigen, dass man auf Flickenteppichen nicht sofort hinfällt...
Wie alle schon geschrieben haben: Theorie für den Kopf ist gut und schön, aber ausschließlich durch die Übung des ständigen Fahrens, kannst du wirklich etwas erreichen!

Ich wusste theoretisch ALLES über das Motorradfahren. Hatte fast 20 Jahren meinen Führerschein und habe mich mit einem geliehenen Mopped voll auf die Nase gepackt. Im ersten Jahr mit meiner 650'er wieder. Und warum? Zu wenig Fahrpraxis. Danach hatte ich 1 Jahr echte Probleme mit dem Fahren, bis ich durch Fahrsicherheitstraining und durch einen tollen Freund, der mir immer wieder durch super Vorfahren geholfen hat, wieder sicherer wurde. Jetzt fahre ich seit 5 Jahren deutlich entspannter und ich hoffe auch sicherer. Ich habe jetzt aber in der Zeit knapp 70.000 km erfahren.
Lieben Gruß

Carsten

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#19

Beitrag von heikchen007 » 27.05.2005 10:11

Man fällt auf Flickenteppichen mit dem Mopi nicht sofort hin. 8) :wink:

Ich glaube, mit mentalen Training kommst du nicht wirklich weit.
Da hilft wirklich nur fahren, fahren, fahren.

Hast du nicht eine Strecke mit etwas Flickenteppich in der Nähe ?
Dann an nem Tag, wo nicht so viel Verkehr ist, hinfahren und die Strecke immer und immer wieder abfahren.

Dabei natürlich ganz sachte anfangen. Mit einer Geschwindigkeit, bei der du keine Angst hast. Und dann langsam steigern.

Das funktioniert. Ich mach das mit Kurven so, die mir z.B. nicht gelungen sind. Umdrehen und die gleiche Kurve sofort noch ein paar mal fahren. Bis es passt. Ist hinterher ein gutes Gefühl, das es doch geht.
Ich lehne es ab, eine Schlacht des Geistes mit einem unbewaffneten Gegner zu führen

Schwester vom Oberkaputnik & Tantchen der Nichte

Mutti vom Schilfgras

Tocki


#20

Beitrag von Tocki » 27.05.2005 10:19

Neben dem, was meine Vorredner schon erwähnte, nämlich üben, üben, üben könnt es dir vielleicht helfen, wenn du mal als Sozia so nen Flickerlteppich mitfährst, um zu merken, dass das gar nicht so wild is. Nur so ne Idee, aber vielleicht setzt das deine mentale Sperre etwas runter.

mfg,

Tocki

Doctor Spoktor


#21

Beitrag von Doctor Spoktor » 27.05.2005 10:29

SVDuja hat geschrieben:Hallo,
also vielleicht liest sich das alles härter, als es wirklich ist, mit meiner Angst. Auf der Straße fühle ich mich ja auch sicher und wohl und ich bin schon davon überzeugt, gut zu fahren. Vorletztes Jahr waren wir an der Mosel, da bin ich schon über heftigste Spitzkehren die Weinberge hoch und runter. Da sagte mein Mann nur, die Alpen sind da teilw. harmlos gegen (zumindest die Silvretta). Vor Kurven hab ich auch keine Angst.
Es ist halt nur der Untergrund, Angst, Haftung zu verlieren bei Schlaglöchern (teilw. sind die Straßenzustände hier ja auch erschreckend) und eben ganz besonders bei Schotter, den ich bislang vermeiden konnte.
Das ich ums üben nicht herumkommen werde, weiß ich auch. Aber ich suche eigentlich nach einer Möglichkeit, den Kopf frei zu bekommen (mentales Training oder so) denn sonst ist es ja wie Elin schon geschrieben hat: man verkrampft, denkt man kann fallen - und fällt.
Ich kenn das von Prüfungen: wenn man sich immer sagt, ich schaff das nicht, dann schafft man es auch nicht.
Und so lange ich denke: ich leg mich hin, wenn ich das versuche/übe, dann leg ich mich auch hin.
Brauche Ideen für den Kopf - und vielleicht reicht es auch, wenn mir zig Leute bestätigen, dass man auf Flickenteppichen nicht sofort hinfällt...

Hi,
Alpen und Spitzkehren sind halt zwei paar stiefel.... im prinzip das gleiche
aber in den alpen sind viele passstrassen nicht gesichert...
also am hantenjoch zum beispiel geht die strasse den berg rauf und rechts neben dir, gehts erst mal 50 meter steil bergab.
ne leitplanke ist da fehlanzeige und genau da ist es halt sehr gefährlich, wenn du erschreckst wegen bitumen oder so zeugs und verkrampfst...

dann geht es schnell abwärts 8O


ich selbst merk das auch oft...
meine gabel war letzte saison mit zu wenig oil befüllt, dementsprechend auch viel zu weich und das fahrverhalten für den after..

jetzt wo das oil passt merke ich immer noch in manchen kurven, wie sich meine armmuskeln automatisch anspannen wenn der belag wechselt oder die kurve zumacht und dann is die ruhe weg.

was dir vielleicht was bringt ist:

fahre mit dem fahrrad im wald oder ähnlich einen kiesweg runter. in den kurven den fuss raus und schön um die kurve driften *g*
das gibt ein wenig gefühl auch wenns mit dem mopped nich viel zu tun hat.

mir hat es was gebracht, musste mit dem bmx aber mindestens 8 mal wieder rauf fahren :twisted:

MAX03


#22

Beitrag von MAX03 » 27.05.2005 10:34

So erging es mir auch, nachdem ich mal bei nasser Fahrbahn ausgerutscht bin. Danach bin ich erstmal nur bei schönem Wetter gefahren. Hab ein Fahrsicherheitstraining gemacht. Bei diesem Training hat es plötzlich tierisch angefangen zu regnen und die Aufregung war wieder da. Wir haben Vollbremsungen geübt und leichtes Bremsen in der Kurve. Als ich merkte, das das alles nur halb so wild ist, kam die sicherheit zurück und ich wurde lockerer. Immer dranbleiben. Das wird schon.

Doctor Spoktor


#23

Beitrag von Doctor Spoktor » 27.05.2005 10:39

@SVDuja

schick mir bitte mal deine email addy, dann send ich dir ne ordnerfreigabe für mein gmx mediacenter. da kannst dir was runterladen oder in dein mediacenter kopieren ( fals du sowas hast) :wink:

SVDuja


#24

Beitrag von SVDuja » 27.05.2005 10:51

Also erst mal Danke an alle, dass Ihr mein Problem Ernst nehmt. Ich werd üben üben üben - versprochen. Die Idee mit dem Fahrrad ist gut, bin auch schon ewig nicht mehr Fahrrad gefahren..., die Idee Schotter/Flickenteppich als Sozia mitzufahren werd ich auch umsetzen, ebenfalls dabei Lieder trällern. Ich werde Euch von meinen Erfolgen berichten. Wird allerdings noch ein paar Tage dauern, da ich zur Zeit eine verflixte Sehnenscheidentzündung habe...
Eins ist klar: ich WILL Motorradfahren und ich WERDE Motorrad fahren und ich WILL diese Angst besiegen!!!

Tocki


#25

Beitrag von Tocki » 27.05.2005 10:59

SVDuja hat geschrieben: Eins ist klar: ich WILL Motorradfahren und ich WERDE Motorrad fahren und ich WILL diese Angst besiegen!!!
Gute Einstellung :D

Ich wünsch dir viel Erfolg und drück dir die Daumen.

mfg,

Tocki

Tiara


#26

Beitrag von Tiara » 27.05.2005 11:47

Sorry, dass ich nicht komplett auf deine Anmerkungen antworte, aber zwei Dinge wollte ich dir mit auf den Weg geben.

1. Je kürzer du schaust, umso eher entwickelt sich ein Angstgefühl. Je weniger weit dein Blick geht, umso schneller scheint alles zu passieren, während die richtige Übersicht alles langsamer macht und mit sich bringt, gelassener zu fahren. Den Asphalt gerade auf unbekannten Strecken zu kontrollieren, hat schon seinen Sinn, aber man kann es auch übertreiben. Ich kenne das von einem Freund, dessen Blick ständig Schotter, Bitumen, Fugen, Löcher, Ölspuren sucht und der sich m.E. dadurch unweigerlich verkrampft. Und wenn du nicht locker am Motorrad sitzt, wird ja alles gleich doppelt so schwer und doppelt so anstrengend.

2. Konkret zum Schotter usw.: Ich kann deine Angst da gut nachvollziehen. Denn wenn was rutscht, haben die meisten Damen doch größere Probleme, einen Umfaller noch zu verhindern. (Ich mag rangieren an sich auch nicht, aber ich sage zu meinem Mann immer: rangiere du doch mal ein Bike, das mehr als viermal so schwer ist wie du. [Das ist bei der SV natürlich nicht der Fall. :lol:]) Du kannst aber auch Spaß dran finden, mit dem Motorrad v.a. hinten über kleineren und richtig groben Schotter zu schwänzeln. Ich habe sehr kostengünstig jeweils einen Enduro- und einen Trialkurs mit Leihmaschinen gemacht, und das war Spaß pur. Zugleich gewinnst du Vertrautheit mit Motorrädern und kannst Schwellenängste vor gewissen Situationen abbauen. Mein Aha-Erlebnis mit der Trial z.B.: Wir mussten durch ein Becken mit ziemlich großen Steinen fahren, an sich undenkbar für mich. Aber durch das geringe Gewicht der Trial und die Zuversicht dass nichts passiert, wenn ich sie doch fallen lasse, habe ich es eben doch gemacht. Und es hat dann großen Spaß gemacht, wie die Maschine unter mir nach links und rechts geschwommen ist, während ich sie nur ganz locker dirigiert habe. Und auch hier: je weiter mein Blick ging, umso einfach war es; wenn du hingegen auf einen Brocken glotzt, auf den du ganz bestimmt nicht fahren willst, liegst du auch schon fast. :wink: Solche Erfahrungen lassen sich dann durchaus in mehr Sicherheit und Selbstvertrauen im Straßenverkehr ummünzen.

So kostengünstig wie ich wirst du schwerlich an einen Kurs mit Leihmotorrädern kommen (ist eine ohne Ende lobenswerte Aktion der hiesigen Motorrad-Polizisten), aber ich empfehle dir so was definitiv.

crashed kid (Mr. NOS)


#27

Beitrag von crashed kid (Mr. NOS) » 27.05.2005 12:38

hör auf zu denken und mach es einfach!
fahr mit leuten denen du vertraust und die dir zeigen können, dass es geht und denen du vertraust. wenn die da ohne probleme langfahren, dann kann es nich unschaffbar sein...fahr einfach vorsichtig drüber und denk nicht drüber nach was es für ein belag is...fahr einfach vorsichtig, so wie du es bei nässe acuh tun würdest....solange du da nich langrast oder so langsam bist, dass du umfällst, wird dir auch nichts passieren

bei mir war es ähnlich habe mich nie in den kurven weiter runter getraut, bis dass ich dann leuten hinterher bin denen ich vertraut habe und dahcte mir ehy, wenn dei so weit runter gehen und die kurve so schnell fahren können, dann muss ich auch weiter runter kommen als normal..und zack war der reifen fast ganz anner kante...

Jan Zoellner
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SVrider:

#28

Beitrag von Jan Zoellner » 27.05.2005 13:18

Hier nur eine kurze Ergänzung zu den bsiherigen guten Tips.

> Je kürzer du schaust, umso eher entwickelt sich ein Angstgefühl.

Ebend. Provokant formuliert: Was Du auf 5-10 Meter an Problemen auf der Strecke nicht sehen kannst, ist irrelevant. Weit nach vorne schauen (natürlich geschwindigkeitsabhängig).

Und ganz wichtig: Das Dingens vorne dran heißt LENKER und nicht Halter. Das Motorrad gleicht Unebenheiten von ganz alleine aus, der Fahrer stört da nur - je verkrampfter er ist, um so mehr. Fahr mal ganz locker (Lenker wirklich nur mit ein paar Fingerspitzen halten) über ne Holperstrecke. Der Lenker pendelt ein wenig, aber das ist völlig normal (und einfach ein Arbeitsprinzip des Motorrads). Die Maschine bleibt ganz sicher auf Kurs. War für mich eine wichtige Erkenntnis aus "Twist of the wrist" und ein richtiges Aha-Erlebnis damals.

Ciao
Jan
--
If ya don´t spend the most money on tires and gas, ya ain´t havin´ enough fun.

blue light


#29

Beitrag von blue light » 27.05.2005 14:10

Nur noch einmal zum Thema Angst. Angst soll uns warnen, damit wir uns nicht verletzen oder gar umbringen und nur durch Erfahrungen kann man Sicherheit gewinnen und die Angst verlieren!

Sicherheitstrainings waren zu meiner Anfangszeit überhaupt noch nicht in der Diskussion und ich fühlte mich tatsächlich unter Druck gesetzt, wenn ich mit meinem damaligen Freund unterwegs war. Aber es war ein unglaubliches Erlebnis dann allein unterwegs zu sein und ohne jegliche Anspannung. Die Folge ist, den Freund gibt es nicht mehr, das Moppet von damals auch nicht, dafür eine schöne blaue SV!

WilheLM TL


Re: Angst

#30

Beitrag von WilheLM TL » 27.05.2005 15:09

...
Zuletzt geändert von WilheLM TL am 21.01.2007 1:10, insgesamt 1-mal geändert.

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