"vorwarnung" vorm ausbrechen?


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Martin650


#16

Beitrag von Martin650 » 12.02.2006 20:07

Mit 34 PS wirds auf guten Strassen gar nicht möglich sein irgend einen Reifen wegen zuviel Kraft zum Rutschen zu kriegen. Mit der offenen 650 muss man schon brutal ans Gas gehen, mit der 1000er ists dann immer möglich. Wenns doch mal rutscht, dann liegts meist an der Strasse, seltener am Reifen.

Lazareth


#17

Beitrag von Lazareth » 12.02.2006 23:00

ring bin ich mit dem mpp noch nicht gefahren, also bei mir nur straßeneinsatz..
der d220 is mir aufm kesselberg weg gerutscht, der belag war nicht der beste, das stimmt und langsam war ich auch nicht gerade...

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flyingernst
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#18

Beitrag von flyingernst » 13.02.2006 0:15

Also Reifen rutschen in stabiler gleichmäßiger Kurvenfahrt überhaupt nicht weg wenn sie keinen Auslöser bekommen der das Fass zum überlaufen bekommt. Der Grund warums die Leute aus der Kurve haut ist meist dass sie zu schnell rein fahren und dann noch irgenwelche Tänzchen anfangen, oder dass sie im Kurvenausgang einfach zu viel Gas geben was mir mit meiner Knubbel auch schon passiert ist, bei geringen Geschwindigkeiten 50 oder 60km/h passiert da aber gar nix spektakuläres, am besten bleibst du auf dem gas wenns eh unvermeidlich wird damit sie die 30° Schräglage zum Boden die noch fehlen auch gemächlich ablegt (wies bei mir auch war, aufschlag war nicht hart, hab noch versucht sie zu fangen indem ich etwas vom Gas gegangen bin und mit dem körper geschafft habe) und keinen Highsider machst wenn das Moped quer steht und der Reifen auf einmal wieder haftet weil vom Gas gehst,das ist glaub schlimmer wie ein kleiner rutscher.
Anmelden der grenze ist der große unterschied, der BT20 fängt das pumpen an wenn man zu viel Gas gibt (mit der Knubbel gefahren, hängt natürlichauch vom moped ab), also der hat wie ich das gefühlt habe für ein Motorrad einen recht großen Grenzbereich. An den D220 erinnere ich mich nicht mehr, hatte mal ein (quer)stehendes Vorderrad bei ca.120 rum weil ich auf der gerade vor dem dorf von 140+ runterbremsen wollte recht hart, war aber echt nicht tragisch, der lenker stand richtig schräg aber das moped fuhr gerade aus, wahrscheinlich wegen der trägen massen des Mopeds und des rotierenden hinterrads. Die Avons habe ich im Sommer vor nem Jahr mal bei Mosbach auf ner 1A+ Strecke zum rutschen gebracht, das war das einzigste mal dass ich mit der K3 aufgesessen bin und dann hab ich halt gleichzeitig Gas gegeben, da hat das heck einfach einen anderen Radius beschrieben wie die Front, aber besondern hektisch ging das nicht zu, hat aufgehört mit dem nachlassen des Gases...
Also Grip werden reifen bei konstanter unbeschleunigter Fahrt alle Reifen haben, aber es trennt sich die Spreu vom Weizen wenn was dazu kommt, das da wäre falsches fahren und schlechte Fahrbahn (also Belagwechsel/unebenheiten)

Barney


#19

Beitrag von Barney » 13.02.2006 10:01

Theoretisch bringst einen Betriebswarmen MPP nicht zum rutschen. da mußt schon wirklich hart am Limit sein oder es kommt Dir die Komponente "X" dazwischen.
X = Dreck, Nässe, Kiesel, Eis, schlechter Belag
Ich kann Dir da ein Supermoto Training empfehlen, da kannst dann relativ Gefahrlos an die Rutschgrenze gehen. :wink:

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#20

Beitrag von blueSV » 13.02.2006 11:07

Hallo katzengreis,

ich habe bislang nur im Regen oder bei Kälte gespürt, wie mein Vorderreifen an die Grenze kommt. Ich hab mir angewöhnt, auf freier (!) Straße häufiger mal Schlangenlinien zu fahren - erst aus Show und Langeweile, jetzt auch um die Haftung zu prüfen. Vielleicht auch eine Übung für Dich?
Das Gefühl ist wirklich schwer zu beschreiben, wie die anderen ja auch schon meinten. Es ist nur ein feiner Unterschied, aber man merkt es.
"DJ. not a Jukebox."
(Armin van Buuren)

katzengreis


#21

Beitrag von katzengreis » 13.02.2006 14:42

schlangenlinien fahre ich auch gerne, wenn nix los ist, allerdings hab ich da nicht wirklich heftig rumgerissen oder das gewicht böswillig stark verlagert, sodass ich heftige schräglagen erreiche ;) aber ich werd mal die ein oder andere übung machen!

w8rabbit


#22

Beitrag von w8rabbit » 13.02.2006 14:42

@Katzengreis: Ich würde Dir auch ein Kurventraining empfehlen. Bietet
z.B. der ADAC an.

Lazareth


#23

Beitrag von Lazareth » 13.02.2006 17:11

mein gott, ihr immer mit euren trainings... fahren lernt man nur durch fahren, und nicht durch irgendwelche hampeleien aufm mopped... wers nicht kann, soll das mopped fahren sein lassen, wer sich nicht traut, sollte langsam machen.. das gleiche gilt fürs auto...

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#24

Beitrag von Screw » 13.02.2006 17:15

Lazareth hat geschrieben:mein gott, ihr immer mit euren trainings... fahren lernt man nur durch fahren, und nicht durch irgendwelche hampeleien aufm mopped... wers nicht kann, soll das mopped fahren sein lassen, wer sich nicht traut, sollte langsam machen.. das gleiche gilt fürs auto...
Trainings sind sehr sinnvoll, da einem die Erfahrungen anderer vermittelt werden können, die man alleine vielleicht nie erfahren würde.

Das Forum hier erfüllt doch auch genau den Zweck des Erfahrungsaustausches. Wenn ich alles selber mir erarbeiten könnte, bräuchte ich auch kein Forum.

Was ist das für eine Logik?
Lieben Gruß

Carsten

w8rabbit


#25

Beitrag von w8rabbit » 13.02.2006 18:16

@Lazareth: perfekte Fahrer brauchen sowas natürlich nicht mehr!

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#26

Beitrag von blueSV » 13.02.2006 18:35

Lazareth hat geschrieben:mein gott, ihr immer mit euren trainings... fahren lernt man nur durch fahren, und nicht durch irgendwelche hampeleien aufm mopped... wers nicht kann, soll das mopped fahren sein lassen, wer sich nicht traut, sollte langsam machen.. das gleiche gilt fürs auto...
Was glaubst Du, was man bei solchen Trainings macht?
Die Hauptunterschiede zum Fahren auf der Straße sind aber:

1. Das ganze läuft in einer kontrollierten Umgebung ab. Ohne Schulkinder, die auf die Straße laufen, und LKW, die abbiegen ohne zu gucken. Außerdem lassen sich die Straßenverhältnisse den Übungen anpassen - Wasser auf die Straße, die Kurve ein bißchen enger machen, ein Brett auf der Fahrbahn...
2. Ein oder mehrere erfahrene Fahrer beobachten einen und machen einen auf Fehler aufmerksam, die man sonst vielleicht nicht selbst bemerkst. Sie können außerdem Ratschläge zur Verbesserung geben.

Du musst ja kein Training machen, wenn Du es für überflüssig hältst. Ich habe bei meinen allerdings jedesmal einiges gelernt und deshalb solltest Du auch nicht so schlecht darüber reden.
"DJ. not a Jukebox."
(Armin van Buuren)

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#27

Beitrag von Bednix » 13.02.2006 18:54

grüße euch,

also ich muss sowohl lazareth als auch dem rest zum teil recht geben.
denn das beste training bringt rein gar nix, wenn man es dann nachher selbst nicht mehr konsequent übt. insofern hat lazareth schon recht, fahren lernt man nur, wenn man selbst viel am bock sitzt und auch einiges ausprobiert.

die anderen, die meinen so ein training ist eine gute sache kann ich auch nur zustimmen. hatte selbst eins (bei uns in österreich als führerscheinneuling pflicht) und muss sagen, es war ein super witziger und interessanter tag. bei mir war der "lehrer" ein bike-cop der aber lässig drauf war und gleich gesehen hat, dass bei mir weniger die grundlagen zu lernen sind, als viel mehr so feinheiten. am ende des tages habe ich mich gefühlt wie ein weltmeister. hab mein bike sowas von unglaublich stark gespürt...alleine was plötzlich bremstechnisch drauf hatte war enorm binnen ca. neun stunden. blockierendes vorderrad war plötzlich zwar nicht normal, aber easy zu hand haben, also kurzes blockiern wohl gemerkt.

ich glaube schon, dass im großen und ganzen ein training sehr hilfreich ist. natürlich würde ein sehr guter fahrer bei den anfängern nur nasebohren, aber einen guten fahrer in eine "racing"-gruppe zu stecken, ähnlich wie beim ringfahren, ist die lösung und dann lernen auch die nachwuchs rossis noch ne menge...spreche aus erfahrung. 8)

beste grüße,

ph.
Fährst Du noch, oder beherrscht Du schon?

SV 1000 N R: GSX-R USD-Gabel, WP, Yoshimura, Akrapovic, ABM, Lucas, usw. ...daraus sind Träume gemacht!

Erlebe den Traum: http://www.svrider.de/index.php?seite=u ... etails=114 Vote und schreib deine Meinung dazu!

Vid


#28

Beitrag von Vid » 13.02.2006 19:50

Also meine Diablo Strada (Tourensportreifen) sind z.B. relativ "gutmütig". Soll heissen: Bei niedrigen Temperaturen (ob trocken oder Salzwassernass) fangen diese Reifen ab einer gewissen Schräglage an zu "driften".
Das sollte selbsverständlich gemieden werden da Schockreaktionen (zu festes bremsen, verkrampfen, heftige Lenkkorrekturen, zu forsches Gasaufdrehen/zudrehen, etc.) und eventuell unregelmässiger Haftungsverlauf des Strassenbelages (Dreck, Wasser, Splitt, Bitumen, frischer Teer, Schlaglöcher, Gullideckel etc.) die Reifen schnell über die Ach-ich mag-jetzt-nimmer-so-recht-meine-Spur-halten-und-wegfliegen-ist-mir-auch-zu-blöd-Grenze befördern (Oder diese ganz überspringen).

Deshalb, wie schon erwähnt:
IMMER LOCKER BLEIBEN! Du merkst dass du dich verkrampfst? Dann bist du schon über deinem Persönlichen Limit => Gas (mit Gefühl) weg! Lass es ruhig angehn. (wenn du dich dann von einer "kleinen" Maschine zersägen lassen musst: Steh' drüber!)
Übung macht den Meister. Zum Spass haben muss der Popometer™ erst trainiert werden und das braucht nun mal seine Zeit.

Oh, und noch etwas was ich in 19 Monaten und 45tKm bereits gelernt habe: Gutes Fahrwerk(und Reifen) = mehr Vertrauen = mehr Sicherheit = angenehmeres Fahren = MEHR SPASS!

varafahrer


#29

Beitrag von varafahrer » 13.02.2006 20:23

Also ich hab den Grenzbereich meines Vorderreifens kennengelernt als mir irgend ein Vollidiot (ich weiß leider nicht wer es war ) die Kontermutter der Kupplung losgeschraubt hat. Ich fuhr also nach Hause und wollte an einer Kreuzung abbiegen, als ein Bus von der anderen Seite auch in die Straße wollte. Ich hatte natürlich keine LUst hinter ihm her zu tuckern und hab beim Anfahren kräftig Gas gegeben und die Kuplung schnell kommen laßen. Nur leider war der Druckpunkt so weit nach gewandert das nichts mehr mit schleifen war und da ist mir dann der Vorderreifen zweimal kurz weggerutscht. Im nachhinein bin ich froh drum weil ich jetzt weiß wie sich sowas anfühlt, aber ist trotzdem ein scheiß gefühl bei ersten mal :lol:
Fazit: Auch als ungeübter Fahrer kann mal leichte rutscher abfangen.

Lazareth


#30

Beitrag von Lazareth » 13.02.2006 23:21

ich meine damit, das man in einer reflexreaktion immer die bremsen zu haut... ob man nun ein fahrsicherheitstraining oder was auch immer gemacht hat...
genauso geht es mit den kurven.. is man zu tief, schiebt panik, geht man in die eisen und liegt trotzdem auffer fresse... für mich geldverschwednerei.. das einzigste was sinn macht, is ein renntraining :lol:

das ganze erlernt man selber, mit ein wenig geduld und fahrerfahrung... so seh ich das zumindest...

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