Die Deutschen mal wieder: total ballaballa
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Michael
Ein gut funktionierendes ABS (wie z. B. das der aktuellen BMW F 650 GS) wäre für die meisten Leute, die nicht wöchentlich Vollbremsungen üben, ein großes Sicherheitsplus. Ein großer Teil der Unfälle, von denen ich hier im Forum gelesen habe, wäre mit ABS nicht passiert.
Es sollte aber abschaltbar sein. Für die Rennstrecke ist es wohl noch nicht so toll.
Es sollte aber abschaltbar sein. Für die Rennstrecke ist es wohl noch nicht so toll.
Zuletzt geändert von Michael am 05.10.2004 23:57, insgesamt 3-mal geändert.
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Lorbas
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eagle
Und man lasse sich nicht dazu verführen, im Gedanken an die ABS-Bremse sorgloser zu fahren, und das gewonnene Sicherheitsplus wieder zu verschenken.
Wie's leider bei den Pkw geschehen ist: man hat ABS, ESP, Airbag, vielleicht noch Allrad, es kann einem ja überhaupt nichts mehr passieren!
Leider haben sich die Regeln der Physik nicht geändert. Wenn Du in Schräglage mit ABS bremst und es ist rutschig, kann es Dir wohl passieren, dass die Elektronik die Bremskraft runterregelt, Du zwar nicht wegrutschst, aber die Geschwindigkeit nicht reduzieren kannst, also rausfliegst. Das Hirn des Fahrers lässt sich immer noch nicht ersetzen.
Ich finde ABS am Motorrad trotzdem sinnvoll, eben für den Fall der Fälle, den man kaum ständig so trainieren kann, dass man dann optimal bremst.
Gruß,
Armin
Wie's leider bei den Pkw geschehen ist: man hat ABS, ESP, Airbag, vielleicht noch Allrad, es kann einem ja überhaupt nichts mehr passieren!
Leider haben sich die Regeln der Physik nicht geändert. Wenn Du in Schräglage mit ABS bremst und es ist rutschig, kann es Dir wohl passieren, dass die Elektronik die Bremskraft runterregelt, Du zwar nicht wegrutschst, aber die Geschwindigkeit nicht reduzieren kannst, also rausfliegst. Das Hirn des Fahrers lässt sich immer noch nicht ersetzen.
Ich finde ABS am Motorrad trotzdem sinnvoll, eben für den Fall der Fälle, den man kaum ständig so trainieren kann, dass man dann optimal bremst.
Gruß,
Armin
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SVrider:
ähm, ich dachte eigentlich immer, das abs eh nur beim "geraden" bremsen was bringt,
in schräglage kann und soll man ja eh nicht wirklich bremsen
ich mein, wen die reifen plötzlichg zu den querkräften auch noch normalkräfte übertragen sollen, denn verlieren die auch ohne blockieren die haftung (das ist jetzt der extremfall), aber des abs hat noch gar nix getan,
also des ist klar,
das sicherheitsplus liegt einzig darin, die falsche reaktion bei ner gefahrensituation, also das volle reinlangen in die bremse auszugleichen
und recht hast du, das hirn lässt sich nicht ersetzen,
wer das zu hause lässt oder in der boxengasse, der hat schon verloren
in schräglage kann und soll man ja eh nicht wirklich bremsen
ich mein, wen die reifen plötzlichg zu den querkräften auch noch normalkräfte übertragen sollen, denn verlieren die auch ohne blockieren die haftung (das ist jetzt der extremfall), aber des abs hat noch gar nix getan,
also des ist klar,
das sicherheitsplus liegt einzig darin, die falsche reaktion bei ner gefahrensituation, also das volle reinlangen in die bremse auszugleichen
und recht hast du, das hirn lässt sich nicht ersetzen,
wer das zu hause lässt oder in der boxengasse, der hat schon verloren
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Kempoka100
Richtig. Was gesagt wurde. ABS verlängert den Bremsweg.
Ganz einfach.
Weil beim Bremsen wird die Aufliegfläche des Reifens vergrößert, er wächst durch den Druck und die Temperaturen des Motorrads in der Breite, damit verzögert er besser.
Beim ABS springt der Reifen in sich aber hoch und runter. Muss nicht spürbar sein. Jedoch wird die Aufliegfläche ständig verändert. Damit erhöt sich auch der Bremsweg.
ABS mag bei nässe wichtig sein, aber bitte.
AN ALLE HERSTELLER: Es sollte abstellbar sein und nicht für Sportler und Supersportler.
5kg mehr Gewicht bei der CBR? Wozu inverstiert Honda Jahre Entwicklung um einige Gramm zu sparen (neue CBR600RR soll6kg leichter sein), wenn man ehe wieder 6 kg für ein System ausgibt, was man durch häufiges und kontrolliertes Üben mit Bike auch hinbekommt.
Habe erst gestern die Situation gehabt. Bin zwischen parkenen Autos und einer Autoschlange mit 25km/h vorbeigefahren. Auf einmal meint einer mit voller Beschleunigung sich in eine Parklücke zu drängen. Ich habe das Auto touschiert. Ist aber nur der Blinker eingeknickt und leicht zerkratzt. Habe voll gebremst, alles hat sich bewegt und geqitscht.
Gehe mermals im Monat Bremsen, ausweichen und andere Dinge üben.
Wenn ich das evtl. nicht gemacht hätte, wäre ich auf die Nase geflogen. 100%. Dazu war ich zu stark am Grenzbereich meines (nicht-)Könnens.
Unfallfreie Fahrt. Mfg Paul
Ganz einfach.
Weil beim Bremsen wird die Aufliegfläche des Reifens vergrößert, er wächst durch den Druck und die Temperaturen des Motorrads in der Breite, damit verzögert er besser.
Beim ABS springt der Reifen in sich aber hoch und runter. Muss nicht spürbar sein. Jedoch wird die Aufliegfläche ständig verändert. Damit erhöt sich auch der Bremsweg.
ABS mag bei nässe wichtig sein, aber bitte.
AN ALLE HERSTELLER: Es sollte abstellbar sein und nicht für Sportler und Supersportler.
5kg mehr Gewicht bei der CBR? Wozu inverstiert Honda Jahre Entwicklung um einige Gramm zu sparen (neue CBR600RR soll6kg leichter sein), wenn man ehe wieder 6 kg für ein System ausgibt, was man durch häufiges und kontrolliertes Üben mit Bike auch hinbekommt.
Habe erst gestern die Situation gehabt. Bin zwischen parkenen Autos und einer Autoschlange mit 25km/h vorbeigefahren. Auf einmal meint einer mit voller Beschleunigung sich in eine Parklücke zu drängen. Ich habe das Auto touschiert. Ist aber nur der Blinker eingeknickt und leicht zerkratzt. Habe voll gebremst, alles hat sich bewegt und geqitscht.
Gehe mermals im Monat Bremsen, ausweichen und andere Dinge üben.
Wenn ich das evtl. nicht gemacht hätte, wäre ich auf die Nase geflogen. 100%. Dazu war ich zu stark am Grenzbereich meines (nicht-)Könnens.
Unfallfreie Fahrt. Mfg Paul
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Bombwurzel
Na denn übe schonmal.Kempoka100 hat geschrieben: Wozu inverstiert Honda Jahre Entwicklung um einige Gramm zu sparen (neue CBR600RR soll6kg leichter sein), wenn man ehe wieder 6 kg für ein System ausgibt, was man durch häufiges und kontrolliertes Üben mit Bike auch hinbekommt.
Für jemanden, dessen Moppedleben erst begonnen hat und der noch gedrosselt fahren muss, lehnst du dich ganz schon weit aus dem Fenster.
1. Frage
Wo willst du üben?
Bremsung aus 50 kannste auf jedem Parkplatz lernen - aber Bremsen aus 200, viel Spass auf der Autobahn. Hoffentlich bist du hinterher noch in der Lage uns von deinen Erfahrungen zu berichten.
2. Frage
Wann willst du üben?
Alle 5 Wochenenden mal 2-3 Bremsungen üben reicht nicht, um im Ernstfall an die Verzögerungsleistung einer ABS-Bremse zu kommen.
Sowas musst du täglich machen, damit es in Fleisch und Blut übergeht. Bewirb dich schonmal um ne Planstelle als Rennfahrer, Instructor, Beamter oder Rentner - sonst fehlt dir einfach die Zeit dafür.
Du solltest wenigstens regelmäßige Rennerfahrung haben, um gegen ein ABS antreten zu können.
3. Frage
Wie lange willst du üben?
Der Ernstfall kann morgen schon passieren.
ABS funktioniert sofort, ohne jahrelanges Training.
Bist du aktuell wirklich richtig fit?
So früh morgens, wo alle Sinne noch gar nicht 100%ig zusammenspielen? Vorallem jetzt, wo's kälter wird und alles mögliche Zeugs auf der Strasse liegt.
Vergleiche das Bremsen im Alltag nicht mit einer bewusst provizierten Trainingsbremsung. Da fragt keiner ob du gerade bereit bist - du musst einfach auf den Punkt bremsen. Kannst du das?
Zeig mir einen einige Meter langen Stoppie aus höherer Geschwindigkeit ohne dabei anzuhalten (Stoppie in den Stand schafft jeder), und ich glaube dir, dass du besser als ein ABS bremst und auch das nötige Gefühl für deine Bremse hast.
Das ist gut. Das ist richtig gut!! Sollte jeder machen. Das konditioniert dich auf eine ganze Reihe von Bremsmanövern und du bist auch in der Lage die Abläufe abzurufen. Das genügt nach einigen Monaten Training sicherlich um im Stadtverkehr die meisten Situationen sicher zu meistern.Gehe mermals im Monat Bremsen, ausweichen und andere Dinge üben.
Wenn ich das evtl. nicht gemacht hätte, wäre ich auf die Nase geflogen. 100%. Dazu war ich zu stark am Grenzbereich meines (nicht-)Könnens.
Auch ich hab schon desöfteren mit erhobenem Hinterrad einige Dosen vor Blechschäden bewahrt. Aber aus 50, 60 oder meinetwegen 70 km/h ist das noch machbar.
Auf der Autobahn würde ich mir solche Manöver nicht zutrauen.
Auf der Rennstrecke kannst du dich nach und nach an deinen Bremspunkt herantasten - nach wenigen Runden hast du die wichtigsten Punkte drauf.
Wieviele Chancen hast du auf der Strasse?
Nicht drei, nicht zwei - manchmal nicht mal eine!!
Soll nur mal zun Nachdenken anregen.
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Christian
.
Ich kann nur eine Aussage für Dosen mit ABS machen. Sowohl BMW 1er als auch Audi A3 haben mit ABS einen längeren Bremsweg und beide haben ein ABS auf aktuellem Stand. Bei den Moppeds fehlt mir der Vergleich. Ich bin bis jetzt nur eine Maschiene mit ABS gefahren und das war ne R1150R Rockster und da kam ich garnicht dazu mal das ABS zu testen (außer man tritt hinten mal voll rein). Durch den Bremskraftverstärker hatte man eh das Gefühl 1/3 mehr Bremsleistung zu haben als bei der SV 
Im Grenzbereich (sowohl auf Straße als auch auf der Strecke) fände ich ein plötzlich eingreifendes ABS als sehr unangenehm und das bringt sicher merh Unruhe als alles andere. Beim Bremsen auf 0km/h von hohen Geschw. würde ich ein ABS super finden.
Fazit: ABS-->ja aber abschaltbar
P.S. Wie oft kam es eigendlich vor, dass das ABS ausfiel?
Im Grenzbereich (sowohl auf Straße als auch auf der Strecke) fände ich ein plötzlich eingreifendes ABS als sehr unangenehm und das bringt sicher merh Unruhe als alles andere. Beim Bremsen auf 0km/h von hohen Geschw. würde ich ein ABS super finden.
Fazit: ABS-->ja aber abschaltbar
P.S. Wie oft kam es eigendlich vor, dass das ABS ausfiel?
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Shattered_Dream
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SVrider:
Re: .
Gibts da auch nen fundierten Bericht?????Christian hat geschrieben:Ich kann nur eine Aussage für Dosen mit ABS machen. Sowohl BMW 1er als auch Audi A3 haben mit ABS einen längeren Bremsweg und beide haben ein ABS auf aktuellem Stand.
WEil das würde mich schon ganz arg interessiern, und wenn ich ehrlich bin, glaube ich dieser Aussage nicht.....
Streite dich nie mit einem Wahnsinnigen.... Er zieht dich auf sein Niveau runter und schlägt dich durch Erfahrung...
- SunnyFrani
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Christian
Re: .
Zum 1er: Konnte ich selber vergleichen im BMW-Werk, Bericht gibts (kannst du aber leider nicht bekommen)eddy2501 hat geschrieben:Gibts da auch nen fundierten Bericht?????Christian hat geschrieben:Ich kann nur eine Aussage für Dosen mit ABS machen. Sowohl BMW 1er als auch Audi A3 haben mit ABS einen längeren Bremsweg und beide haben ein ABS auf aktuellem Stand.
WEil das würde mich schon ganz arg interessiern, und wenn ich ehrlich bin, glaube ich dieser Aussage nicht.....
Zum A3: Konnte ich auch selber vergleichen (war ne Wette und aufm Parkplatz vorm Einkaufspark("auf der grünen Wiese")). Es haben 4 Leute Probiert und 3 sind eher mit nem 3er Golf VR6 ohne ABS zum Stehen gekommen als mit dem A3 (1 ist an gleicher Stelle zum Stehen gekommen). Da wir das 3-4 mal probiert haben, kanns also auch nicht daran liegen, dass mit dem Golf eher gebremst wurde als mit dem A3.
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Kempoka100
Ohne Scheiß. Bricht da dein Ego oder der erfahrene Mann.
Ich kenne dich da aus deinen Berichten anders.
Auch mit 178km/h (nur laut Tacho). Es ist egal ob 300 oder 200km/h. Laut meiner Quelle, ist es nicht möglich, bei 200km/h das Rad zu blockieren. Es soll mechanisch gar nicht machbar sein.
Antwort 1: In der Stadt passieren oft die meisten Fehler beim Bremsen oder? Schonmal was vom 17. Juni gehört. Auf dem Platz bekommst du locker 120 Sachen drauf. Musst nur aufpassen, dass es nicht zu voll ist. Ich glaube, dass reicht zum Alltagsfahren...und zum üben!
Antwort 2: Ich stimme dir ggf. zu, aber du hast eins vergessen. Intuitiv tun Menschen oft das Richtige, wie auch beim Bremsen. Und glaube mir, ich habe wohl sehr viel Erfahrung. Ich mache seit 9 Jahren Kampfkunst (1-2 die Woche). Es gibt Techniken, die kann ich im Besoffenen Zustand klarer machen als viele im Nüchternen. Ich bin nicht besser.
Deshalb meine Rede: Üben, Üben. Denk nicht daran, wie lange du übst (Frage 3). sondern probiert aktuell dein Bestes und dein körper wird in der Situation das tun, was er für richtig hält und gelernt hat. Physiologie.
Über die Fitness sprechen wir lieber nicht.
Da kann Rossi und co. auch nicht besser. Marathonläufer, Radfahrer, Kampfkünster und die Fitnesstraining neben bei.
Nicht Breitensport, alles Leistungssport.
Du hast dich glaube ich verlesen. Ich bin im Üben. Ich übe mein Leben lang. Und ich hoffe, dass es reicht, um den Gefahren Parole zu bieten.
Ich lasse mich gerne belehren. Bin schüler. Nur, vergesse nicht, du weil du einige Tausend Kilometer mehr auf dem Buckel hast, heißt das nicht, dass du besser bist. Erfahrener. Nicht besser, also bleibt auf dem Tron des Lehrers der lernfähig ist...
Ich kenne dich da aus deinen Berichten anders.
Auch mit 178km/h (nur laut Tacho). Es ist egal ob 300 oder 200km/h. Laut meiner Quelle, ist es nicht möglich, bei 200km/h das Rad zu blockieren. Es soll mechanisch gar nicht machbar sein.
Antwort 1: In der Stadt passieren oft die meisten Fehler beim Bremsen oder? Schonmal was vom 17. Juni gehört. Auf dem Platz bekommst du locker 120 Sachen drauf. Musst nur aufpassen, dass es nicht zu voll ist. Ich glaube, dass reicht zum Alltagsfahren...und zum üben!
Antwort 2: Ich stimme dir ggf. zu, aber du hast eins vergessen. Intuitiv tun Menschen oft das Richtige, wie auch beim Bremsen. Und glaube mir, ich habe wohl sehr viel Erfahrung. Ich mache seit 9 Jahren Kampfkunst (1-2 die Woche). Es gibt Techniken, die kann ich im Besoffenen Zustand klarer machen als viele im Nüchternen. Ich bin nicht besser.
Deshalb meine Rede: Üben, Üben. Denk nicht daran, wie lange du übst (Frage 3). sondern probiert aktuell dein Bestes und dein körper wird in der Situation das tun, was er für richtig hält und gelernt hat. Physiologie.
Über die Fitness sprechen wir lieber nicht.
Da kann Rossi und co. auch nicht besser. Marathonläufer, Radfahrer, Kampfkünster und die Fitnesstraining neben bei.
Du hast dich glaube ich verlesen. Ich bin im Üben. Ich übe mein Leben lang. Und ich hoffe, dass es reicht, um den Gefahren Parole zu bieten.
Ich lasse mich gerne belehren. Bin schüler. Nur, vergesse nicht, du weil du einige Tausend Kilometer mehr auf dem Buckel hast, heißt das nicht, dass du besser bist. Erfahrener. Nicht besser, also bleibt auf dem Tron des Lehrers der lernfähig ist...
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Stray Cat
Es geht in der Praxis nicht um vorangekündigte Bremsmanöver, sondern um Spontanbremsungen.
Das ABS wurde imho entwickelt, um das natürliche Fehlverhalten eines Durchschnittsautofahrers bei einer Vollbremsung zum Guten zu wenden.
Das Fehlverhalten sieht folgender Maßen aus: 1.Hindernis erkannt 2. Vollbremsung, Räder blokieren(ohne ABS)3.Fahrer erkennt, das er vorm Hindernis nicht zum Stehen kommt => er versucht instinktiv auszuweichen und lenkt, während er immer noch auf der Bremse steht => Crash
Aus dieser Situation wäre er nur herausgekommen, wenn er vorm Ausweichen die Bremse gelöst hätte. Dies muß man aber trainieren!!
Mit ABS hätte seine instinktive Reaktion einen Crash evtl. verhindern können.
Das heißt, daß beim Auto ein längerer Bremsweg mit ABS nicht so ins Gewicht fällt.
Beim Mopped ist das etwas anderes. Da soll das ABS das Ausweichen auf eine Andere Art ermöglichen.
Nämlich dadurch, daß der Moppedfahrer nach dem Schreck- Griff in die Bremse(Fehlverhalten beim Mopped) noch auf der Maschine sitzt und noch ausweichen kann, und nicht wie bei einem Nicht-ABS-Mopped evtl. bereits auf der Nase liegt!
Hinzu kommt dann noch, daß ein ungeübter Fahrer(und das sind die Meisten, trotz Sicherheitstrainingsbesuche) bestimmt mit ABS besser bremmst, da die evtl. im Hinterkopf sitzende Angst, das Vorderrad zu blokieren nicht mehr vorhanden ist.
Und diese Angst ist es, die in der Praxis den Bremsweg eines Nicht- ABS-Moppeds länger werden lassen kann, als den eines ABS-Moppeds (auch wenn es unter günstigsten Bedingungen aus technischer Sicht anders aussieht)
Will man inder Praxis den technisch möglichen kürzeren Bremsweg ohne ABS herausbremsen, heißt es Talent mitbringen und üben,üben,üben,üben,....
Deshalb finde ich ABS von der Sache her nicht verkehrt. Wer nur auf der Renne fährt, kauft sich das Mopped ohne ABS. Wer ab und an auf der Renne fährt eins mit abschaltbarem ABS.
Die paar Kilo mehr schlagen sich bei einem Gelegenheits-Rennstreckenfahrer sicher weniger in der Rundenzeit nieder, als das fahrerische Können.
Was den Aufpreis angeht muß jeder selbst entscheiden.
Der Ehrlichkeit halber geb ich zu, daß ich selbst auch keine Maschine mit ABS (VTR 1000 F) fahre.
Grund:Es gibt keine F mit ABS
Das ABS wurde imho entwickelt, um das natürliche Fehlverhalten eines Durchschnittsautofahrers bei einer Vollbremsung zum Guten zu wenden.
Das Fehlverhalten sieht folgender Maßen aus: 1.Hindernis erkannt 2. Vollbremsung, Räder blokieren(ohne ABS)3.Fahrer erkennt, das er vorm Hindernis nicht zum Stehen kommt => er versucht instinktiv auszuweichen und lenkt, während er immer noch auf der Bremse steht => Crash
Aus dieser Situation wäre er nur herausgekommen, wenn er vorm Ausweichen die Bremse gelöst hätte. Dies muß man aber trainieren!!
Mit ABS hätte seine instinktive Reaktion einen Crash evtl. verhindern können.
Das heißt, daß beim Auto ein längerer Bremsweg mit ABS nicht so ins Gewicht fällt.
Beim Mopped ist das etwas anderes. Da soll das ABS das Ausweichen auf eine Andere Art ermöglichen.
Nämlich dadurch, daß der Moppedfahrer nach dem Schreck- Griff in die Bremse(Fehlverhalten beim Mopped) noch auf der Maschine sitzt und noch ausweichen kann, und nicht wie bei einem Nicht-ABS-Mopped evtl. bereits auf der Nase liegt!
Hinzu kommt dann noch, daß ein ungeübter Fahrer(und das sind die Meisten, trotz Sicherheitstrainingsbesuche) bestimmt mit ABS besser bremmst, da die evtl. im Hinterkopf sitzende Angst, das Vorderrad zu blokieren nicht mehr vorhanden ist.
Und diese Angst ist es, die in der Praxis den Bremsweg eines Nicht- ABS-Moppeds länger werden lassen kann, als den eines ABS-Moppeds (auch wenn es unter günstigsten Bedingungen aus technischer Sicht anders aussieht)
Will man inder Praxis den technisch möglichen kürzeren Bremsweg ohne ABS herausbremsen, heißt es Talent mitbringen und üben,üben,üben,üben,....
Deshalb finde ich ABS von der Sache her nicht verkehrt. Wer nur auf der Renne fährt, kauft sich das Mopped ohne ABS. Wer ab und an auf der Renne fährt eins mit abschaltbarem ABS.
Die paar Kilo mehr schlagen sich bei einem Gelegenheits-Rennstreckenfahrer sicher weniger in der Rundenzeit nieder, als das fahrerische Können.
Was den Aufpreis angeht muß jeder selbst entscheiden.
Der Ehrlichkeit halber geb ich zu, daß ich selbst auch keine Maschine mit ABS (VTR 1000 F) fahre.
Grund:Es gibt keine F mit ABS
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Bombwurzel
weder nochKempoka100 hat geschrieben:Ohne Scheiß. Bricht da dein Ego oder der erfahrene Mann.
Ich wollte nur zum Denken anregen und dich wieder ein bisschen auf den Boden zurückholen.
Bei 200 sicher nicht, aber die Kiste wird ja langsamer. Ausserdem wird kaum ein normaler Motorradfahrer den Mut aufbringen, bei Topspeed voll in die Eisen zu gehen, auch wenn man es theoretisch könnte.Auch mit 178km/h (nur laut Tacho). Es ist egal ob 300 oder 200km/h. Laut meiner Quelle, ist es nicht möglich, bei 200km/h das Rad zu blockieren. Es soll mechanisch gar nicht machbar sein.
Sowas musste üben und sowas kannste nirgends üben.
Wenn du mit über 120 über den 17.Juni bretterst und da Vollbremsungen übst, ist das deine Entscheidung. Ich würde mir da andere Strassen aussuchen, als ausgerechnet Berlins größte Hauptstrasse.
Niemand will dir deine Motorraderfahrungen streitig machen. Möglicherweise bremst du sogar ganz ordentlich. Aber trotzdem verstehe ich nicht, warum du dem ABS so abgeneigt bist.Antwort 2: Ich stimme dir ggf. zu, aber du hast eins vergessen. Intuitiv tun Menschen oft das Richtige, wie auch beim Bremsen.Du kannst aber nur intuitiv Dinge abrufen, die du vorher geübt hast, und wenn es blos mentale Übungen waren.
Wir wollen hoffen, dass es bei 2xx km/h auch klappt. Hab es glücklicherweise noch nie gebraucht.
Dein Wort in Gottes Ohr.Du hast dich glaube ich verlesen. Ich bin im Üben. Ich übe mein Leben lang. Und ich hoffe, dass es reicht, um den Gefahren Parole zu bieten.
Ich lasse mich gerne belehren. Bin schüler. Nur, vergesse nicht, du weil du einige Tausend Kilometer mehr auf dem Buckel hast, heißt das nicht, dass du besser bist. Erfahrener. Nicht besser, also bleibt auf dem Tron des Lehrers der lernfähig ist...
Wenn ich morgen ne Vollbremsung hinlegen muss, hab ich folgende Gedankengänge binnen Bruchteilen einer Sekunde zu verarbeiten:
- wie weit bin ich vom Hindernis weg? Lohnt ne Bremsung überhaupt?
- Wie sieht die Strasse aus? Ist es nass oder liegt Laub auf der Strecke?
- Wohin kann ich notfalls ausweichen?
- Blockiert das Vorderrad?
- Bin ich kurz vor'm Stoppie und hab keine Bremskraft mehr am Hinterrad?
- Was macht mein Hintermann? Kommt der vielleicht zu nah, und ich muss den Bremsvorgang abbrechen?
Das muss alles funktionieren und meistens tut es das ja auch. Wir beide als Berliner haben da ja ganz andere Dosen-Erfahrungen. Wir sind da vergleichsweise besser geschult als normale "Dörfler".
Bei ABS hast du aber den Kopf frei.
Gemäß "fire and forget" kannst du völlig schmerzbefreit in die Eisen langen, ohne dir Gedanken über Fahrbahnzustand oder blockierende Reifen machen zu müssen. Am besten noch kombiniert mit einem CBS - dann brauchste sogar blos einen einizgen Hebel betätigen. Das nimmt dir die Angst vor den vielen Unwägbarkeiten beim Bremsen - du kannst dich auf das System 100%ig verlassen.
Du kommst immer in angemessener Strecke zum stehen und hast das Motorrad immer voll unter Kontrolle. Und das, ohne vorher auf abenteuerliche Art und Weise Bremsübungen machen zu müssen.
Meist passieren solche umstände genau dann, wenn du und das Motorrad nicht auf die Situation vorbereitet sind. Soll heissen: Fahrer träumt noch oder ist mit den Gedanken gerade woanders, Reifen ist kalt, Bremse ist kalt, Strasse ist nass - man trullert also nichtsahnend Richtung Arbeit, als man plötzlich aus dem gewohnten Rythmus gerissen wird und ne Schreckbremsung hinlegt.
Auf der Rennstrecke und bei Bremsübungen, kann ich mich schon Sekunden vorher auf den Bremspunkt konzentrieren, aber auf der Strasse hab ich ne Schrecksekunde. Die wird aber nur durch Erfahrung kürzer. Erfahrung, die du auf der Strasse sammeln musst - in Situationen, die solche schnellen Reaktionen erfordern.
Deine Erfahrungen im Kampfsport werden dir dabei gewiss sehr gute Dienste leisten, trotzdem ist der Bremsweg in der realen Situation ein längerer. ABS kann diesen Bremsweg deutlich verkürzen - bei ungeübten Bikern in jedem Fall.
Abschaltbar ist natürlich wichtig. Für bestimte Sachen ist ein ABS einfach hinderlich.
Aber prinzipiell ist es ein Sicherheitsplus, was mit 6-10 Kilo nicht zu teuer erkauft wird.
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Sniper
Es ist zwar richtig das der Bremsweg (ich red jetzt vom Motorrad) mit ABS auf den ersten Metern länger ist. Aber je höher die Geschwindigkeit wird aus der Abgebremst wird, desto kürzer wird der Bremsweg mit ABS, weil 1. Ohne ABS nicht sofort der höchstmögliche Bremsdruckaufgebaut werden kann und 2. Kein Fahrer es schafft den ganzen Bermsweg über an der Blockkiergrenze zu bremsen. Seine richtige Überlegenheit bringt ABS auf naßer Fahrbahn oder Fahrbahnen mit unterschiedlichen Griffigen Belägen zu Geltung.
Und dern Straßenverkehr mit der Rennstrecke zu vergleichen ist eh schwachsinnig, da man dort optimalen Fahrbahnbelag hat und geplante Bremsungen vornimmt wo der Faherer sich drauf einstellen kann.
Gruß Sniper
Und dern Straßenverkehr mit der Rennstrecke zu vergleichen ist eh schwachsinnig, da man dort optimalen Fahrbahnbelag hat und geplante Bremsungen vornimmt wo der Faherer sich drauf einstellen kann.
Gruß Sniper